Heilpädagogik im Umbruch
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Das Buch bestimmt ein radikaler Blickwechsel auf das Phänomen Autismus. Pathologische und defizitorientierte Perspektiven werden hier endgültig verabschiedet. Unter dem Leitmotiv „Verstehen“ geht es zunächst um die Innensicht und die Selbstbilder autistischer Personen. Unter dem Motto „Annehmen“ wird dann das Kernthema Wertschätzung von Autisten als „Experten in eigener Sache“ behandelt. Der dritte Teil des Buches steht im Zeichen von „Unterstützen“ und liefert einen profunden Einblick in pädagogische Unterstützungsformen auf den unterschiedlichsten Handlungsfeldern im schulischen, außerschulischen, im beruflichen und privaten Bereich. Das Buch eröffnet nicht nur völlig neue Sichtweisen auf Menschen im Autismus-Spektrum, sondern liefert auch richtungsweisende Impulse für einen neuen Umgang mit Autismus in der Praxis.
Die Behindertenarbeit befindet sich derzeit in einem hochdynamischen Umbruch: Ging es bisher um Normalisierung und Integration, so ist heute von Empowerment, Selbstbestimmung und Inklusion die Rede, von der Selbst-Bemächtigung, Selbstvertretung, Teilhabe und Anerkennung behinderter Menschen als Bürger unserer Gesellschaft. Das Buch greift diese Entwicklung auf, die auf unterschiedlichsten Handlungsebenen Fuß gefasst hat. Empowerment repräsentiert hierzu die Stimme der Betroffenen und gilt als der zentrale Wegweiser zeitgemäßer Behindertenarbeit. Empowerment steht für ein Konzept, das Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen als "Experten in eigener Sache" ernst nimmt. Als Zeugnis einer weltweit zu beobachtenden "SelbstErmächtigungsbewegung" ist Empowerment in der Heil- und Sonderpädagogik nicht mehr weg zu denken. Damit hat eine Revolution stattgefunden, mitder sich jeder, der in der Behindertenarbeit tätig ist, beschäftigen sollte. Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass Empowerment zu einem Modebegriff geworden ist, der in der Gefahr steht, von neoliberalen Strömungen instrumentalisiert und missbraucht zu werden. Angesprochen sind insbesondere Heilerziehungspfleger(innen) in Ausbildung und Praxis, Fachkräfte der Behindertenarbeit und alle, die sich für das Thema Empowerment und Inklusion behinderter Menschen interessieren.
Außen- und Innensichten
und sein Publikum
Beiträge aus der Innen- und Außensicht
Die meisten Arbeiten aus Forschung und Praxis betrachten Autismus defizitorientiert und zielen auf eine Anpassung des Autistischen an eine mehrheitlich nichtautistische Umwelt, was insbesondere von autistischen Menschen zunehmend kritisch gesehen wird. Es gibt bisher wenige Beiträge zur Verbesserung von Lebensqualität und Lebenszufriedenheit autistischer Menschen sowie alternative Empfehlungen für die Praxis. Das Buch greift Themen auf, die sich aus autobiografischen Beiträgen ergeben sowie solche, die in Forschung und Praxis bisher unzureichend bearbeitet wurden: Denkstile, Gender, Identität, Dyspraxie, Ich und Un(ter) bewusstes bei autistischen Menschen sowie Autismusdiagnose und Selbstbild. Auch wird auf die Kontroversen um die Theorie der sozialen Motivation zum Verständnis sozialer Defizite autistischer Menschen eingegangen. Das Buch möchte eine Informations- und Diskussionslücke schließen - wohl wissend, dass es noch viele weitere unbeantwortete Fragen gibt, die einer Klärung bedürfen.
Das Buch befasst sich mit autistischen Personen mit (schweren) mehrfachen, sensorischen, kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen und nicht nur - wie in der Fachliteratur der letzten Jahre häufig üblich - sogenannten hochfunktionalen oder Asperger Autist*innen. So sollen alle Personen aus dem Autismus-Spektrum davon profitieren können.Das Lehrbuch für die Heilerziehungspflege und Heilpädagogik ist mit kleinen, zwischengeschalteten Textblöcken zu pädagogischen Hinweisen oder Tipps sowie Beispielen aus der Praxis gestaltet. Dies lockert das Buch auf und macht es leicht zugänglich. Zugleich ist es in verständlicher Sprache verfasst, die oft bei Fachbüchern vermisst wird.
Unterstützungssysteme und Assistenzleistungen für Menschen mit Lernschwierigkeiten und komplexer Behinderung
Basiswissen für Erziehung, Unterricht, - Förderung und Therapie
Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Behindertenhilfe, Lehrerinnen und Lehrer in Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen, aber auch Eltern, heilpädagogische oder therapeutische Fachkräfte klagen über ein Problemverhalten, über Verhaltensstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten, geistiger oder komplexer Behinderung. Dieses Buch bietet auf fundierter wissenschaftlicher Grundlage konkrete Hilfen für den alltäglichen und speziellen Umgang mit herausforderndem Verhalten. Einen herausragenden Stellenwert hat dabei ein an Stärken orientiertes pädagogisches Konzept, das als Positive Verhaltensunterstützung nachweislich als effektiv und tragfähig für die Praxis gelten darf. Ein Lehrbuch für Schule, Heilpädagogik und außerschulische Unterstützungssysteme. In seiner 7. aktualisierten Auflage, erweitert durch Angebote wie Marte Meo®, tiergestützte Methoden, ProDeMa® und entwicklungsfreundliche Beziehung, ist es als Standardwerk für Best Practice unverzichtbar.
Über außergewöhnliche Bildwerke, Kunsttherapie und Kunstunterricht
Lehrbuch für die Heilerziehungspflege, Heilpädagogik und (Geistig-)Behindertenhilfe
Das Buch befasst sich mit autistischen Personen mit (schweren) mehrfachen, sensorischen, kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen und nicht nur - wie in der Fachliteratur der letzten Jahre häufig üblich - sogenannten hochfunktionalen oder Asperger Autist*innen. So sollen alle Personen aus dem Autismus-Spektrum davon profitieren können. Das Lehrbuch für die Heilerziehungspflege und Heilpädagogik ist mit kleinen, zwischengeschalteten Textblöcken zu pädagogischen Hinweisen oder Tipps sowie Beispielen aus der Praxis gestaltet. Dies lockert das Buch auf und macht es leicht zugänglich. Zugleich ist es in verständlicher Sprache verfasst, die oft bei Fachbüchern vermisst wird. Folgen Sie Prof. Theunissen auf Facebook: facebook.com/georg.theunissen.5
Eine Einführung
This book examines autism from the point of view of the strengths the condition confers, but without disregarding the challenges that autistic behavior poses for the surrounding world. The volume starts with an introduction on the history of treating with autism, before going on to outline the current understanding of the condition, always focusing on viewing the problem sympathetically. Moving on from there to educational practice, the book first discusses the guiding principles of contemporary remedial and special education, as well as work with the disabled. Central issues in educational work are then addressed, with topics ranging from early assistance and preschool teaching, school and classroom work, to adult education, vocational training, employment and housing.
Praxisleitfaden Positive Verhaltensunterstützung
Autismus nimmt in den letzten Jahren zu. Inzwischen wird davon ausgegangen, dass der Anteil autistischer Menschen an der Gesamtbevölkerung bei etwa 1 Prozent liegt. Das betrifft in Deutschland ungefähr 800.000 Menschen im Autismus-Spektrum. Der Leitfaden ist für heilpädagogische und pädagogische Fachkräfte (auch Lehrer:innen), aber auch für Eltern konzipiert, die sich Hilfe oder Unterstützung beim Umgang mit herausforderndem Verhalten von Kindern und Jugendlichen aus dem Autismus- Spektrum wünschen. Die 5., aktualisierte Auflage enthält u.a. einen Sicherheitsplan, ein Beispiel aus der Erwachsenenarbeit, Aspekte des Bundesteilhabegesetzes sowie ein Modell für einen personenbezogenen Unterstützungsplan im Anhang. Inklusive kostenloser E-Book-Version.
Schlüsselbegriffe aus Forschung, Theorie, Praxis und Betroffenen-Sicht
Autismus stand in den letzten Jahren im Mittelpunkt einer kontroversen interdisziplinären Diskussion. Neben den erweiterten Kriterien zur Diagnostizierung eines Autismus, der fr|hen Diagnostizierung im fr|hkindlichen Alter und verfeinerten Instrumenten zur Erfassung autistischer Verhaltensweisen prägte die Debatte zunehmend die Kritik an der Pathologisierung autistischen Verhaltens. Die Konsequenz dieser Entwicklung ist eine Vielzahl neuer Fach- und Schl|sselbegriffe sowie Neuinterpretationen bestehender Begriffe. Alle wesentlichen Schl|sselbegriffe, die in praktischer sowie theoretischer Hinsicht bedeutsam sind, greift das Buch auf und liefert damit eine solide wissenschaftliche Orientierungshilfe.
Sozialraumorientierung - so lautet das neue Leitprinzip zur Verwirklichung von Inklusion und Teilhabe behinderter Menschen. Soll Sozialraumorientierung zu mehr Lebensqualität führen, muss sie mit einer lebensweltbezogenen Behindertenarbeit und dem Empowerment-Konzept verbunden werden. Dadurch ergeben sich neue und anspruchsvolle Aufgaben sowie zukunftsweisende Perspektiven für die Praxis, wie der Autor an ausführlichen Fallbeispielen zeigt. Besonders interessant sind dabei konkrete Erfahrungen aus den USA. Außerdem werden die Möglichkeiten einer lebensweltbezogenen Behindertenarbeit bei Personen mit hohem Unterstützungsbedarf (z. B. Demenz) aufgegriffen. Eine Zusammenstellung methodischer Instrumente unter dem Schlüsselbegriff der personzentrierten Planung für behinderte Menschen vervollständigen das Buch. Nicht nur interessant für Fachkräfte in der Behindertenhilfe und Studierende der Heilpädagogik.
Immer wieder gibt es Menschen mit intellektuellen, geistigen, seelischen oder auch autistischen Behinderungen, die mit außergewöhnlichen Bildern imponieren. Solche Werke werden mit Begriffen wie Art Brut oder Außenseiter-Kunst in Verbindung gebracht. Darüber berichtet das vorliegende Buch, dem es um eine Würdigung von Kunstwerken jenseits der offiziellen Kunst zu tun ist. Dabei wird aber nicht nur ein facettenreiches Spektrum an außergewöhnlichen Arbeiten behinderter Künstler präsentiert, sondern es werden zugleich Fragen zur Einschätzung dieser Bildnereien als Kunst sowie zu ihrer Einordnung im Bereich der offiziellen Kunst aufgegriffen und diskutiert.
Autisten leiden an einer angeborenen, unheilbaren Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung. Sie können sich aber künstlerisch ausdrücken. Sie sehen, erfahren, fühlen die alltäglichen Dinge des Lebens anders. Mit ihrer Kunst schaffen sie Einblicke in ihre Welt, so wie sie sie wahrnehmen und erleben. Das führt zu einer starken und außergewöhnlichen Kunst mit persönlichen und beeindruckenden Geschichten. Neben der Präsentation einer faszinierenden Bildwelt geht es aber auch um die Frage der Entdeckung eines kreativen Potenzials sowie der Förderung und Unterstützung künstlerischer Ausdrucksformen von autistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Für KunsttherapeutInnen, Behinderteneinrichtungen, Angehörige und alle an intensiver und außergewöhnlicher Kunst Interessierte.
Autisten wurden bislang in erster Linie im Lichte von Defiziten, Fehlverhalten oder Verhaltensstörungen pathologisiert. Dagegen vollzieht dieses Buch einen radikalen Perspektivenwechsel. Es lädt dazu ein, Autismus in seiner Ganzheit als menschliche Existenzform zu begreifen, und stellt die Stärken und Kompetenzen von Autisten in den Mittelpunkt. Indem es die allgemein negative Konnotation des Begriffes Autismus aufhebt, würdigt es zugleich die Empowerment-Aktivitäten von Autisten als Experten in eigener Sache. Die im Buch geführte Diskussion will aber die Probleme von autistischen Menschen nicht negieren. Daher geht es ebenso um Best-Practice, um den Versuch, Wege für einen wertschätzenden Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen aufzuzeigen sowie menschenwürdige und an Ressourcen orientierte Unterstützungsmaßnahmen darzulegen. Anschauliche Beispiele aus der Praxis runden den Band ab.
Wohnen - Leben - Arbeit - Freizeit
Die Behindertenarbeit befindet sich derzeit in einem hochdynamischen Umbruch. Dabei folgt sie als neuen Leitprinzipien den Begriffen "Inklusion" und "Empowerment". Zwar gibt es inzwischen einige theoretische Beiträge zu den dahinter stehenden Konzepten; was fehlt ist bislang vor allem der Bezug auf die konkrete handlungspraktische Ebene und damit Antworten auf die Fragen: Wie sieht der jeweilige Ansatz in der Praxis aus? Wie lässt sich das konkret umsetzen? Gibt es dafür in Deutschland schon vorbildliche Beispiele? Das Buch will für die Bereiche des Arbeitens, Wohnens und der Lebensgestaltung Best-Practise-Beispiele dokumentieren und damit zeigen, welche Zukunftsperspektiven sich für die Behindertenarbeit aus den neuen Leitprinzipien "Empowerment" und "Inklusion" ergeben.
Als 1989 „Wege aus der Hospitalisierung“ erstmals erschien, zeigte Georg Theunissen, dass über eine sinnlich-körperbetonte Förderung und durch veränderte Wohnformen Schwerstbehinderte außerhalb psychiatrischer Anstalten zu einer höheren Lebensqualität gelangen können. In drei Auflagen wurde das Buch zu einem Standardwerk der Heilpädagogik. In dieser komplett überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe radikalisiert Theunissen seinen pädagogischen Ansatz, in dem er das Empowerment-Konzept, das aus der Sozialen Arbeit und der Gemeindepsychologie stammt, auf geistig behinderte Menschen überträgt. Durch die Analyse nunmehr zehnjähriger Entwicklungsprozesse ist das Buch nicht nur empirisch fundiert, sondern mit seinen ausführlichen Fallbeispielen auch ein einzigartes Lehrbuch für Ausbildung und Praxis.
Best-practice-Beispiele: Wohnen - Leben - Arbeit - Freizeit - 2. Auflage
Die Behindertenarbeit befindet sich derzeit in einem hochdynamischen Umbruch. Dabei folgt sie neuen Leitprinzipien wie der „Inklusion“, des „Empowerment“ und der „Partizipation“, die hierzulande als „Teilhabe“ bezeichnet wird. Zwar gibt es inzwischen einige theoretische Beiträge zu den dahinter stehenden Konzepten; was aber fehlt sind bislang konkrete Praxisbeispiele und damit Antworten auf die Fragen: Wie sieht der jeweilige Ansatz in der Praxis aus? Wie lässt sich das konkret umsetzen? Gibt es dafür in Deutschland schon vorbildliche Beispiele? Genau hier setzt das Buch an. Es dokumentiert für die Bereiche des Arbeitens, Wohnens und der Lebensgestaltung Best-Practice-Beispiele und zeigt damit auf, welche Zukunftsperspektiven sich für die Behindertenarbeit aus den neuen Leitprinzipien ergeben.
Das Buch behandelt das Konzept der Inklusion für Menschen mit Behinderungen, fokussiert auf Teilhabe und Unterstützung in vertrauten Lebenswelten. Es umfasst theoretische Überlegungen zu Wohnformen, zukunftsweisende Konzepte großer Behinderteneinrichtungen und wichtige Unterstützungsangebote für inklusives Leben und Wohnen.
Methoden und Handlungskonzepte in der Heilpädagogik und Behindertenhilfe; ein Lehrbuch und Kompendium für die Arbeit mit geistig behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Viele Mitarbeiter(innen) in der Behindertenhilfe sowie Studierende der Geistigbehindertenpädagogik beklagen eine wachsende Unübersichtlichkeit in einem immer größer werdenden Feld heilpädagogischer, edukativer, psychosozialer und therapeutischer Konzepte, Methoden oder Verfahren. Dieses Handbuch stellt die wichtigsten, weitverbreitetsten und vielversprechendsten Handlungskonzepte und Methoden in der heilpädagogischen und sozialen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und alten Menschen vor. Aus den insgesamt elf Themenbereichen, denen die einzelnen Konzepte und Methoden ihren Zielsetzungen entsprechend zugeordnet wurden, sind mehrere Schwerpunkte hervorzuheben: So war es uns ein besonderes Anliegen, die Bewältigung emotionaler und sozialer Auffälligkeiten, die Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten und individueller Handlungskompetenzen, sowie Methoden und Konzepte aus den Bereichen der Arbeit mit Tieren, der Beratung und des Empowerments aufzunehmen.
Impulse für die Arbeit mit Menschen, die als lern- oder geistig behindert gelten
Das vorliegende Buch bietet eine Grundlegung zur Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung bei Menschen, die als lern-, geistig oder mehrfachbehindert gelten. Es stellt eine richtungsweisende und vor allem auch praktisch dienliche Orientierungshilfe für alle Personen dar, die in der Erwachsenenarbeit mit behinderten Menschen tätig sein möchten oder tätig sind. Aus dem Inhalt: Grundzüge der allgemeinen Erwachsenenbildung und ihre Bedeutung für die Arbeit mit behinderten Menschen - Historische Entwicklung, Konzeption und aktuelle Tendenzen der Erwachsenenbildung mit behinderten Menschen - Didaktische und methodische Grundlagen - Ausgewählte Schwerpunkte und Beispiele für die Praxis: Arbeitsbezogene Weiterbildung - Persönliche Zukunftsplanung - Soziales und problemlösungsorientiertes Lernen - Erwachsenenbildung mit geistig schwerstbehinderten Menschen am Beispiel eines „Fahrradprojekts“ und einer Einzelarbeit im ästhetischen Bereich - Special LoveTalks, ein sexualpädagogisches Begleitprogramm - Alphabetisierungsmethoden - Integrative Erwachsenenbildung (ein Gastbeitrag von Christian Lindmeier) - Erwachsenenbildung als Selbstbildung, ein Bericht einer „Selbstvertretungsgruppe“ - Bildung für alle, eine Galerie an Ideen und Informationen aus dem Markt der Möglichkeiten.
Ein Kompendium für die Praxis - 3. Auflage
Ein Kompendium für die Praxis
Schulische und außerschulische Ermöglichungsräume für Menschen mit Lernschwierigkeiten und komplexer Behinderung
Theunissen knüpft an einem Ressourcenbegriff an, der zwei zentrale Aspekte berücksichtigt: Kunst als ein ressourcenaktivierender Prozess und Kunst als ein an Ressourcen reichhaltiges Produkt. Damit lässt sich einerseits das der Kunst immanente Potenzial als Unterstützungsressource nutzbar machen. Das, was Kunst beim Betrachter auslöst (z. B. als symbolische Mitteilung), rückt in den Mittelpunkt, um einer Person vielfältige Erfahrungen zur Selbsterkenntnis, Bildung und Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen. Andererseits können die Eigenschaften der Sache Kunst im Rahmen einer bildnerischen oder werkhaften Aktivität als Ressourcen genutzt und zugleich mit individuellen Kraftquellen verschaltet werden, um Lern- und Bildungsprozesse, psychisches Wohlbefinden, seelische Gesundheit oder auch einen Heilungsprozess zu fördern. Hierzu bietet das Buch eine Fülle, ja Fundgrube an konkreten Anregungen für die (außer)schulische Praxis. Mit aktionsorientierten Aktivitäten, Schwarzlichttheater, einer ressourcenorientierten Theaterarbeit, pädagogischer Kunsttherapie, Kreativitätsförderung und 'offener' Atelierkunst wird das breite Spektrum einer ästhetischen Praxis aufgegriffen und an vielfältigen Beispielen sowie einer faszinierenden Bilderwelt illustriert. Ein richtungweisender Praxisbegleiter für alle Berufsgruppen, die in der Arbeit mit behinderten Menschen künstlerisch, pädagogisch, therapeutisch oder assistierend tätig sind.
Mit Erfahrungen aus dem benachbarten Ausland und unter besonderer Berücksichtigung des Personenkreises der Schwerstgeistig- und Mehrfachbehinderten – Mit einem Vorwort von Irmgard Gaertner – 2. Auflage 1987
Georg Theunissen, geboren 1951, Studium der Erziehungswissenschaften und Sonderpädagogik in Köln, Promotion 1979, Unterichtstätigkeiten an einem Gymnnasium und an einer Schule für Verhaltensgestörte, drei Jahre wissenschaflicher Angestellter an der Universität Köln, seit September 1980 Mitarbeiter eines Rh.-Heilpäd. Heimes, Lehrbeauftragter an der Uni Köln und FHS Düsseldorf (Arbeitsgebiete: padagogische Kunsttherapie, Pädagogik schwerstgeistigbehinderter Erwachsender).
Inklusion, Bildung, Heilpädagogik, soziale Arbeit
Eine Arbeitshilfe für den pädagogischen Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten, sogenannter geistiger und mehrfacher Behinderung
Praxis und Konzepte zur Krisenintervention bei Menschen mit geistigen Behinderungen
Bis vor wenigen Jahren fehlten einschlagige Arbeiten zur Krisenintervention in heilpadagogischen Arbeitsfeldern. Seither hat die Thematik immer mehr Interesse erfahren und zahlreiche Diskussionen angeregt, die auch zur Entwicklung von Standards einer Krisenintervention bei Menschen mit geistiger Behinderung beigetragen haben. Im ersten Teil dieses Buches werden wichtige methodische Zugange und Handlungskonzepte vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die Themen Akutintervention, Case Management, Supervision, Mediation und Krisenintervention in schulischen Kontexten. Anschliessend werden im zweiten Teil Ansatze zur Krisenintervention in Bezug auf Jugendliche in Pubertatskrisen, Menschen mit autistischen Storungen und schwer geistig behinderte Personen vorgestellt. Der Teil 3 befasst sich mit der Pravention von Krisen. Abgerundet wird dieses Buch durch einen vierten Teil, in welchem erstmals Tragerkonzepte veroffentlicht werden.
Konzepte für die schulische und außerschulische Praxis
Erlebnispädagogik gilt heute als wichtiger Bestandteil ganzheitlicher Erziehungs- und Bildungskonzepte. Erlebnispädagogik ist subjektzentriert, gruppenbezogen und handlungsorientiert. Mit Hilfe von Gruppenerfahrungen in der Natur und in pädagogisch wenig erschlossenen Bereichen soll vor allem die Entwicklung sozialer Kompetenzen und psychischer Gesundheit unterstützt werden. Erlebnispädagogik findet inzwischen auch in der Heil- und Sonderpädagogik immer mehr Zuspruch. Zum ersten Mal bietet dieses Buch eine Zusammenschau wertvoller Anregungen aus unterschiedlichen heil- oder sonderpädagogischen Praxisfeldern. Alle Beiträge stammen aus der Praxis und liefern wertvolle Anregungen über die Möglichkeiten der Erlebnispädagogik mit unterschiedlichen Gruppen von behinderten Kindern und Jugendlichen aus den unterschiedlichsten Praxisfeldern.