Monika Helfer Book order (chronological)







»Die Frau, die weinte / War die Frau, die lachte / Und von den weißen Wolken träumte« – Die große Erzählerin Monika Helfer veröffentlicht ihren ersten Band mit Gedichten. In den Jahreszeiten wie im Alltäglichen findet sie Momente des Blühens und Welkens, lässt die Sonne auf Vergangenes scheinen. Sehnsucht und Trauer durchziehen die Gedichte genauso wie die Zugehörigkeit in der Familie und die Verbundenheit mit Igel und Kauz. Monika Helfers Sprache ist märchenhaft, ihre Lyrik ein Lebensgebäude. »Ich hab mich vor mir selber gefürchtet / Was meine Finger schreiben / Also hab ich auf die Straße geschaut / Wo ein Betrunkener zum Himmel johlte / Hab dann dein Licht auf dem / Schreibtisch gesucht.«
»Um zu wissen, was ein schlechtes Buch ist, musst du zuerst wissen, was ein gutes Buch ist.«Eine Einladung für Buchliebhaber von Monika Helfer und Kat Menschik»Mein Vati war der Bücherfreund. Ein blasser Mann, der das Wetter mied und Tag und Nacht über seinen Büchern saß.« Im Krieg erfriert ihm ein Bein. Die Lazarettschwester liest ebenso gern wie er, also heiraten sie. Zusammen leiten sie ein Kriegsopfererholungsheim in den Bergen, dessen Schatz eine Bibliothek mit dreitausend Bänden ist. Dem Vater bedeutet sie nicht weniger als seine Tochter.Als die Kriegsinvaliden weniger werden, soll das Heim einem Hotel weichen. Dort braucht man keine Bibliothek, die Bücher sollen weg. Also beschließt der Vater, sie zu retten. Seine Tochter soll ihm helfen.Monika Helfers Geschichte und Kat Menschiks Bilder erzählen gemeinsam von der Liebe zum Lesen, von Angst und Mut und von der Frage, was ein gutes Buch ausmacht.
Die Jungfrau
- 152 pages
- 6 hours of reading
»Ein Zauberkunststück.« Meike Feßmann, Deutschlandfunk Kultur Gloria und Moni sind beste Jugendfreundinnen – die eine reich, die andere arm. Ein halbes Jahrhundert später begegnen sich die beiden Frauen wieder und Gloria beichtet ihr Lebensgeheimnis: Nie hat sie mit jemandem geschlafen. Früher kam Gloria immer gut an, war exzentrisch und schön, wollte Schauspielerin werden, war viel unter Menschen. Gloria und Moni wachsen auf im Mief der Sechzigerjahre, sind konfrontiert mit Ehe, Enge und Gewalt. Wie wurden die beiden zu denen, die sie sind? Atemlos und feinfühlig erzählt Monika Helfer von der inspirierenden Konkurrenz unter Freundinnen und von Verbundenheit und Vertrauen, die Jahrzehnte währen.
Wie die Welt weiterging. Geschichten für jeden Tag
- 768 pages
- 27 hours of reading
Monika Helfer erzählt in 365 Geschichten über das Leben und die Welt, verbindet Alltägliches mit großen Erzählungen und literarischen Streifzügen durch die Natur. Ihr Lebensbuch bietet Einblicke in die menschliche Erfahrung, voller Merkwürdigkeiten und Schönheit, und hinterlässt Glück und Trost.
Der Stoff
- 64 pages
- 3 hours of reading
Monika Helfer beschreibt ihre lebenslange Faszination für Stoffe, beginnend in der Kindheit. Sie erzählt mit Liebe und Präzision von der Vielfalt der Materialien, dem Nähen von Kleidung und ihrem unstillbaren Hunger nach Stoffen. Ihre Erlebnisse mit Secondhandkleidung und Stoffstrukturen sind eindrucksvoll und detailreich.
Gedankenspiele über die Familie
- 48 pages
- 2 hours of reading
Monika Helfer präsentiert in ihren Gedankenspielen 16 Szenen aus Familienleben, die Themen wie Gründung, Trennung und Rettung behandeln. Die Erzählungen thematisieren Existenzielles und bewegen sich zwischen Direktheit und Sanftheit, wobei die komplexen Familienschicksale auch nach der Lektüre nachwirken.
Library for the War-Wounded
- 209 pages
- 8 hours of reading
The internationally bestselling novel- a daughter's portrait of her WWII veteran father, assembled from shards of memory.We called him Vati, Dad. Not Papa. He thought it sounded modern. He wanted to present himself to us, and through us, as a man in tune with the modern age. A man who could be read as having a different past.Inspired by the author's family history, Library for the War-Wounded transports readers to the aftermath of World War II, uncovering the life of Helfer's father, Josef. Born with the stigma of illegitimacy, he found solace in books, and his education was eventually funded by the Catholic Church. Drafted into the Wehrmacht, he witnessed the horrors of the Eastern Front and returned from the war an amputee. He married his nurse and brought his family to the high, idyllic slopes of the Austrian Alps, where he took a position as manager of a convalescent home for war-wounded.Josef was a man of many mysteries. To his daughter Monika, none was greater than his obsession with the home's unlikely and remarkable library, his great treasure and comfort as the country barrels away from the memory of war. He will stop at nothing to save it-even when it tears apart his family.Beautifully restrained and compressed, Library for the War-Wounded turns lived experience into great literature by confronting the universal Can we ever truly know our parents?
Mein schwarzer Hund
- 48 pages
- 2 hours of reading
Das Enfant terrible der deutschsprachigen Literatur geht mit seiner einzigartigen Kinderbuchreihe in die nächste Runde: Monika Helfer (Text) und Michael Köhlmeier (Illustrationen) präsentieren den 2. Band rund um Monki, Fatma, Opa und Oma. Eine Meisterin der kurzen, pointierten Erzählform trifft auf einen begnadeten Zeichner, der ursprünglich Malerei studierte, bevor er sich auf das Schreiben konzentrierte. Helfer und Köhlmeier knüpfen nahtlos an ihr Meisterwerk Mein königsblauer Freund an und ermöglichen ein grundsätzliches Nachdenken über und die Neuverhandlung der Grenzen des Kinderbuch-Genres: Braucht es eine dem Mainstream folgende Narration und Ästhetik, um am Markt erfolgreich reüssieren zu können? Oder geht es nicht in diesen Zeiten, in denen die Errungenschaften der Demokratie und Aufklärung durch Krieg, Nationalismus, Rassismus und Xenophobie bedroht werden letztendlich darum, die Kleinen für grundsätzliche Werte wie Empathie, Offenheit, Respekt, Fürsorge, Liebe zu sensibilisieren? «Mein schwarzer Hund» ist eine bezaubernde Geschichte voller Poesie und überraschenden Wendungen, mit kindlichen Illustrationen, die zum aus-, an- und weitermalen animieren.
Die Jungfrau
Roman
Zwei Jugendfreundinnen – die eine reich, die andere arm. Nach einem halben Jahrhundert begegnen sie sich wieder. Der neue Roman von Monika Helfer. Gloria und Moni sind beste Jugendfreundinnen – die eine reich, die andere arm. Ein halbes Jahrhundert später begegnen sich die beiden Frauen wieder und Gloria beichtet ihr Lebensgeheimnis: Nie hat sie mit jemandem geschlafen. Früher kam Gloria immer gut an, war exzentrisch und schön, wollte Schauspielerin werden, war viel unter Menschen. Gloria und Moni wachsen auf im Mief der sechziger Jahre, sind konfrontiert mit Ehe, Enge und Gewalt. Wie wurden die beiden zu denen, die sie sind? Monika Helfer macht aus Lebenserinnerung große Literatur. Nach der Trilogie über ihre Familie und Herkunft ist „Die Jungfrau“ ein atemloser Roman über die jahrzehntelange Freundschaft zwischen zwei Frauen.
Mein königsblauer Freund
- 48 pages
- 2 hours of reading
Das Enfant terrible der deutschsprachigen Literatur widmet sich einem besonderen Genre: Monika Helfer (Text) und Michael Köhlmeier (Illustrationen) präsentieren ein gemeinsames Kinderbuch. Eine Meisterin der kurzen, pointierten Erzählform trifft auf einen begnadeten Zeichner, der ursprünglich Malerei studierte, bevor er sich auf das Schreiben konzentrierte. Der kleine Moritz, von allen nur Monki genannt, verherrlicht seinen königsblauen Pullover, sein liebstes Kleidungsstück. Aber eines Tages vergisst er ihn beim Fußballspielen mit dem Opa. Seine Freundin Fatma reitet zufällig vorbei und nimmt ihn mit. Doch dann bekommt Fatmas Pferd Halsweh… Eine liebevolle Story voller Poesie und überraschenden Wendungen, mit kindlichen Illustrationen die zum aus-, an- und weitermalen animieren.
Das Leben der Krawatten
- 176 pages
- 7 hours of reading
Monika Helfer und Michael Köhlmeier garantieren hochkarätigen literarischen Genuss
Bettgeschichten und andere
Bibliothek des Alltags, Band 1
Der Mensch verbringt viel Zeit im Bett, schlafend, lesend, ruhend. In Monika Helfers Bettgeschichten geht es um mehr und anderes als um ein bloßes Zimmermöbel. In den neuen Erzählungen der Vorarlberger Schriftstellerin ist bestrickend eingekapselt, was den zweiten Blick auf den Alltag lohnt. Dahinter stecken, wie immer, andere Geschichten, die zeigen, was Menschen erleben und überleben können. Das ungeübte Auge sieht im Alltag: Monotonie, Wach- und Bettzeiten, das Immergleiche des Tages. Monika Helfer lässt uns genauer hinsehen. Band 1 der Reihe «Bibliothek des Alltags», die von Wolfgang Paterno herausgegeben wird.
Die Fortschreibung von ›Die Bagage‹ und ›Vati‹ – der Abschluss der gefeierten Trilogie Seit dem Tod der Mutter wachsen Monika und ihre Schwestern getrennt vom kleinen Bruder Richard auf. Sie sehen sich selten, verlieren die Verbindung. Es ist die Zeit des Deutschen Herbstes. Richard ist da bereits ein junger Mann, von Beruf Schriftsetzer. Er ist ein Sonderling, das Leben scheint ihm wenig wichtig. Verantwortung übernimmt er nur, wenn sie ihm angetragen wird. So auch, als ihm auf merkwürdige Weise eine verflossene Liebe ein Kind überlässt, von dem er nur den Spitznamen kennt. Während sich die politische Lage zuspitzt, verändern ihn die Monate mit dem Mädchen. Die unfreiwillige Vaterrolle gibt ihm neuen Halt, zumindest für eine Zeit. Ein inniges Porträt, eine Geschichte über Fürsorge, Schuldgefühle und Familienbande.
Dickerle
- 48 pages
- 2 hours of reading
Dickerle heißt eigentlich Olivia und ist ein sechsjähriges Mädchen, das allein mit ihrer Mutter lebt. Sie schämt sich dafür, dass sie dick ist und will deshalb nicht zur Schule gehen. Sie will so dünn werden wie ihre Mutter. Also isst sie weniger und gesünder. Die Mutter hilft ihr beim Abnehmen, hat aber selbst Kummer, über den sie nicht spricht, und fangt damit an, alles zu essen, was Olivia nicht mehr essen darf. Schnitzel, Schwarzwälder Kirschtorte – alles darf die Mutter essen, während Olivia sich nicht mal einen Müsliriegel mit den Schulfreundinnen teilt. Aber was macht denn nun glücklich? Dünn werden oder dick bleiben? Ein entzückendes Buch über das Dicksein und Dickwerden, das Dünnsein und Dünnwerden – und das Dazwischen.
Monika Helfer schreibt fort, was sie mit ihrem Bestseller „Die Bagage“ begonnen hat: ihre eigene Familiengeschichte. Ein Mann mit Beinprothese, ein Abwesender, ein Witwer, ein Pensionär, ein Literaturliebhaber. Monika Helfer umkreist das Leben ihres Vaters und erzählt von ihrer eigenen Kindheit und Jugend. Von dem vielen Platz und der Bibliothek im Kriegsopfer-Erholungsheim in den Bergen, von der Armut und den beengten Lebensverhältnissen. Von dem, was sie weiß über ihren Vater, was sie über ihn in Erfahrung bringen kann. Mit großer Wahrhaftigkeit entsteht ein Roman über das Aufwachsen in schwierigen Verhältnissen, eine Suche nach der eigenen Herkunft. Ein Erinnerungsbuch, das sanft von Existenziellem berichtet und schmerzhaft im Erinnern bleibt. „Ja, alles ist gut geworden. Auf eine bösartige Weise ist alles gut geworden.“
'Beautiful and heartbreaking ... I absolutely loved it' Monica Ali, Sunday Times Bestselling author of Love Marriage 'A poignant, captivating, beautifully woven family saga. As honest as Elena Ferrante, with the folkloric intensity of Téa Obreht' Christina Baker Kline, #1 New York Times Bestselling author of The Exiles Maria and Josef live with their children in a valley in westernmost Austria. When the First World War breaks out and Josef is drafted into the army, Maria is left to provide for her family alone. Every day is a struggle against starvation, the harsh alpine climate and the hostile nearby villagers who see Maria as little more than a beautiful temptress out for the men left behind. But when a red-haired stranger arrives in the village, Maria feels happiness seep back into her life and she faces a choice whose consequences will affect the lives of her family for generations to come. Based on the internationally bestselling and award-winning Austrian novelist Monika Helfer's own family history, Last House Before the Mountain is a propulsive, haunting, multi-layered saga about love, family, and the hidden wages of war.
Schau mich an, wenn ich mit dir rede!
- 192 pages
- 7 hours of reading
Vev ist ein Scheidungskind, ihre Familie ist jetzt größer als früher. Da ist die Mutter, Sonja, die auch mithilfe von Drogen nicht recht über die Scheidung hinwegkommt, und da ist ihr Neuer, den alle nur The Dude nennen, einer, der die Dinge in die Hand nimmt und aufräumt in Sonjas Leben. Und da ist Milan, Vevs Vater, der zu Natalie und ihren beiden Töchtern zieht, aber auch in seiner neuen Familie nicht den richtigen Platz findet. Sie alle gehören irgendwie zusammen, weil sie nicht voneinander loskommen. Und Vev? Und die anderen Kinder? Die Kinder lernen schnell, wie das Spiel läuft, und spielen es bald besser als die Erwachsenen. Es sind skandalös alltägliche Verhältnisse, die Monika Helfer in den Blick nimmt. Sie geht nahe heran an die Menschen, die darin leben, die mit sich und den anderen zurechtzukommen versuchen. Ihr Blick ist entlarvend, aber auch voller Empathie, schonungslos, aber immer im Dienst der Aufrichtigkeit. Und was aus größerer Entfernung wie eine Familie aussieht, ist bei näherer Betrachtung eben oft nicht mehr als ein fein austariertes System von Eigeninteressen.
Die Schriftstellerin macht eine Entdeckung: Auf dem Friedhof, den sie jeden Tag besucht, hängt ein totes Baby im Geäst einer Thuja. Ist es der kleine Bruder von Samira, den das neunjährige Mädchen bei der Polizei als vermisst meldet? Mit ihm, ihrer Mutter Mirjam, Onkel Wolf und seinen Freunden Orang und Utan lebt sie in einer Welt, in der so manches in Unordnung ist, in der die Armen, Elenden und Opfer häufig Kinder sind. Diese Welt kennt auch Inspektor Swini nur zu gut (wäre alles in bester Ordnung, es bräuchte keinen Inspektor). Swini hat Talent zur Tragödie, er wird zu Samiras Beschützer, aber er weiß auch, wie schwer eine Schuld wiegen kann, die einem ein Leben lang keiner abnimmt. Es war einmal - so beginnen nicht selten Geschichten, die alles andere als märchenhaft sind. Das ist auch bei Monika Helfer so. Was sie uns erzählt, erzählt sie uns lakonisch und direkt. Feinfühlig und ohne Sentimentalität, berührend und auf aufrührerische Art heiter. Wer sich von Literatur Empathie und glänzende Sätze erwartet, wird nicht enttäuscht werden.
Zwei Frauen treffen einander nach langer Zeit wieder. Sie wissen nichts vom Leben der jeweils anderen, gemeinsam sind ihnen nur die Erinnerungen. Früher waren sie Freundinnen, stolz, in ihrem Schreiben einzigartig zu sein. Sie beginnen einander E-Mails zu schreiben, in denen sie über ihre Geliebten erzählen und über die Menschen, von denen sie geliebt wurden. Wirklichkeit und Fiktion vermischen sich. Zaghaft tasten sie sich zum wirklichen Leben vor, zu ihrem Alltag. Sie verdächtigen einander der Lüge, demontieren ihre Sehnsüchte – und helfen sich gegenseitig, ihre Träume neu zu leben. Ein Roman, geschrieben von zwei Frauen, über die Freundschaft und das Altern, das Weinen und das Lachen darüber.
Die Kinderdorf-Mutter, die ihre vier Schützlinge Mama nennen; der Junge aus dem Flüchtlingslager in Damaskus, dem die Jeansjacke aus dem Rot-Kreuz-Sack ein Zuhause wird; die kleine Kamira, die im Jeep auf Lampedusa neben dem Heiligen Vater sitzen darf; der Lastwagenfahrer, der unversehens in eine Familie gerät und Schluss macht mit dem Alleinsein; oder das Mädchen Fila, das dem sterbenden Herrn Montebello die Hand halten soll – sie alle bieten den Widrigkeiten des Lebens mutig die Stirn und zeigen, wie man daran wachsen kann. Fein und präzise webt Monika Helfer ihre berührenden Geschichten, die von sensiblen Zeichnungen von Lorenz Helfer begleitet werden. Mit viel Gespür für die leisen Töne des Zwischenmenschlichen erzählt die Autorin vom ersten Glück und dem letzten Atemzug, von fremden Müttern und neuen Leben, von ungebrochener Hoffnung und der rettenden Kraft der Zuwendung.
Monika Helfers kleine Geschichten entführen den Leser in eine Welt voll Zauber und Poesie. Die Menschen, die darin vorkommen - der Mann, der selbstgemachte Filzblumen verkauft und manchmal auch verschenkt, oder ein zehnjähriges Mädchen, das sich aus seiner Zwangsheirat befreit - wirken wie verloren in dieser Welt. Sie haben alle etwas, was sie besonders macht und an unser Herz rührt. Die Texte der Autorin aus Österreich sind mit Leichtigkeit und Feingefühl erzählt und wirken lange nach in der Erinnerung.
Josefine Bartok, genannt Josi, ist Psychiaterin in Wien mit einem nüchternen Blick auf die menschliche Seele. Sie hat eine Krebsoperation hinter sich, und ihr Mann Tomas bekennt sich nach zwanzig Jahren Ehe zu seiner Homosexualität. Das Unglück muss man ernst nehmen, findet Josi, so ernst wie Don Quijote die Windmühlen. Tatsächlich hat Josi mit diesem Helden viel gemeinsam. Sie erfindet sich nach der Trennung neu, beschließt, nur mehr Anzüge zu tragen, verliebt sich in Griechenland in Max und schließt Freundschaft mit Paula, einem zwölfjährigen Mädchen. Ein Roman über eine ungewöhnliche Frau, die nach und nach beginnt, neue Formen des Glücks für sich zu entdecken.
Rosies Familie lebt in den USA, weit weg von dem kleinen Ort in Österreich, in dem über viele Generationen ihre jüdischen Vorfahren wohnten. Aber der Urgroßvater erinnert sich noch an die alten Geschichten vom Leben der Juden. Rosie hört gerne zu, wenn er von Mendel, dem Hausierer mit den wunden Füßen, erzählt, oder von der kleinen Sophie, die immer nur die Wahrheit sagte, was ihr gar nicht gut bekam. Irgendwann möchte Rosie Urgroßvaters eigene Geschichte hören. Und die ist dann nicht mehr lustig, sondern traurig, aber wenigstens ist sie für ihn gut ausgegangen.
'Maramba ist ein Gefühl', heißt es in der Geschichte, die Paula Köhlmeiers Erzählungsband den Titel gab. Er handelt von Menschen, die den Zauber von Worten hören, die aufeinander zugehen und sich selbst im anderen wiederfinden wollen; beginnende Beziehungen, flüchtig, unerfüllt und mit offenem Ausgang; abgründige Verhältnisse, phantastische Träume, vage Hoffnungen. Die knapp fünfzig Prosastücke dieses Buches, dem es mit dem ersten Satz gelingt, unser Herz zu erfassen, hat Paula Köhlmeier noch vor ihrem tragischen Tod selbst zusammengestellt. 'Poesie in allem – mit ›Maramba‹ ist ein erstaunliches Erzähltalent zu entdecken.' Profil
Rosie in New York
- 48 pages
- 2 hours of reading
Sieben Erzählungen über das ungewöhnliche Leben eines kleinen Mädchens in den Großstadtschluchten der Metropole New York. Rosie ist ein kleines Mädchen. Sie lebt in New York. Ihre Freunde heißen Loisl und Ruta. Loisl ist ein schwarzer Junge, dessen Mutter Hochzeitstorten bäckt, Ruta ist eigentlich eine winzig kleine Figur, die sich aber, wann immer Rosie sie ruft, in einen Menschen verwandeln kann, um ihr beizustehen. Rosie lebt in dem Stadtteil, der Harlem genannt wird. Da gibt es wundersame Dinge zu erleben: Schlaflieder singende Busdriver, Urwaldkönige mit Silbermänteln, Schlangen tragende Skateboardfahrer und Joggerinnen, die in Kristallpalästen wohnen. Die Kinder entdecken aber nicht nur die realen Welten der Metropole, sie öffnen auch den Zugang zu einer geheimnisvollen und veborgenen Welt im Untergrund der Großstadt, die nur Kinderaugen zu sehen vermögen. Monika Helfer gelingt es, alte Erzählstrukturen in eine glitzernde, atemlose Großstadtluft zu übertragen und in der ihr eigenen, reduzierten Sprache Momentaufnahmen einer Stadt festzuhalten, die sie und ihre Bewohner zum Märchen werden lassen. Birgitta Heiskel arrangiert in ihren kräftigen und farbintensiven Bildcollagen liebevoll Fundstücke und Materialien, die sie in den Straßen New Yorks gesammelt hat. Diese Technik unterstreicht die unwirkliche Atmosphäre des Textes und gibt dem Buch eine ganz individuelle Note.
Mein Mörder
- 159 pages
- 6 hours of reading
Niemand darf erfahren, daß Tschakko im Keller sitzt. Eines Tages war er einfach da. Und jetzt ist er Ferdinands neuer Freund. Tschakko hat seinen Vater und dessen Geliebte erschossen. Glaubt Ferdinand. Zwar würde er Tschakko niemals verraten. Doch am Ende ist er der einzige, für den Tschakkos Geschichte zum Verhängnis wird.
Die Anmerkung beschreibt den Sarg von Vasko Honca, der einst der Liebhaber von Brunas Mutter war. Beide, Bruna und ihre Mutter, waren von ihm fasziniert und wurden schließlich schwanger. Fünfzehn Jahre später, als seine Todesanzeige erscheint, ist es an der Zeit, seinen Töchtern die Wahrheit über ihn zu offenbaren.
Rache ist weiblich
- 862 pages
- 31 hours of reading
Kleine Fürstin
- 55 pages
- 2 hours of reading
Oskar und Lilli
- 282 pages
- 10 hours of reading
German
Der Neffe
- 124 pages
- 5 hours of reading
Wanneer een Berlijnse tante op haar neefje in Oostenrijk moet passen ziet zij mogelijkheden tot seksuele rooftochten.
Mulo
- 148 pages
- 6 hours of reading



























