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Volker Reinhardt

    Im Schatten von Sankt Peter
    Alle Weisheit dieser Welt ist schon lange ausgesprochen
    Die Macht der Schönheit
    Leonardo da Vinci
    Pontifex
    Voltaire. Die Abenteuer der Freiheit
    • Voltaire. Die Abenteuer der Freiheit

      • 607 pages
      • 22 hours of reading

      Der Philosoph und Aufklärer Voltaire (1694 – 1778) hinterließ ein umfangreiches Werk aus Briefen, Dramen, Gedichten und historischen Abhandlungen, bleibt jedoch ein weitgehend unbekannter Charakter. Volker Reinhardt schildert packend das Leben dieses Literaten, der sich durch eine staatliche Lotterie bereicherte, die Mächtigen verspottete und die Hofgesellschaften in Versailles und Potsdam provozierte. In Ferney schuf er sein eigenes Reich und lebte ein abenteuerliches Leben, das ein eindrucksvolles Manifest für Freiheit in einer autoritätsgläubigen Welt darstellt. Als Monument der Aufklärung, verewigt im Panthéon, war Voltaire sowohl bewundert als auch gehasst. Sein „Traktat über die Toleranz“ wurde nach den Anschlägen auf „Charlie Hebdo“ 2015 zu einem der meistverkauften Bücher in Frankreich. Reinhardt hat Voltaires umfangreiches Oeuvre neu betrachtet und einen Lebenskünstler entdeckt, der stets seine Fluchtwege im Blick hatte. Er trickste eine Lotterie aus, erforschte die Natur mit einer Physikerin, ärgerte Friedrich den Großen und kämpfte gegen die Kirche. Mit scharfem Verstand, beißendem Spott und menschenfreundlicher Toleranz gestaltete er sein Leben und spiegelt unsere eigene Zeit wider. Reinhardts Biografie bietet ein neues, umfassendes Bild von Voltaire als Literat, Philosophen, Geschäftsmann und Gutsherr.

      Voltaire. Die Abenteuer der Freiheit
      4.8
    • Pontifex

      Die Geschichte der Päpste

      • 928 pages
      • 33 hours of reading

      Hüter einer ewigen Ordnung: So sehen sich die Päpste, deren Institution durch ihre lange Kontinuität fasziniert. Volker Reinhardt zeigt, dass diese Unveränderlichkeit eine Fiktion ist. Er erzählt höchst spannend, wie sich das Papsttum immer wieder neu erfunden hat, und vollbringt das Kunststück, dabei jedem Pontifikat in seinen theologischen, politischen und kulturellen Besonderheiten gerecht zu werden.Volker Reinhardt legt nach dreißigjähriger Forschung zur Geschichte Roms und des Papsttums mit diesem Buch die seit Langem erste Gesamtgeschichte der Päpste aus der Feder eines Historikers vor. Er schildert, wie die Bischöfe von Rom in der Antike den Primat über alle anderen Bischöfe durchsetzten, im Mittelalter die Hoheit über Könige und Kaiser gewannen, als weltliche Herrscher den Kirchenstaat vergrößerten und dabei jahrhundertelang die Erhöhung der eigenen Familie im Blick hatten. Unzählige Kunstwerke zeugen bis heute von diesem vielfältigen Machtanspruch, und die meisten entstanden in Renaissance und Barock, als die Machtfülle schon bröckelte. Bis weit ins 20. Jahrhundert stemmten sich die Päpste gegen die Moderne und handelten dem Papsttum das Stigma des Ewiggestrigen ein. Aber der Ruf nach Reformern ist, wie die fulminante Darstellung zeigt, so alt wie das Papsttum.

      Pontifex
      4.6
    • Leonardo da Vinci

      Das Auge der Welt

      • 383 pages
      • 14 hours of reading

      Leonardo da Vinci - Maler der Mona Lisa, visionärer Konstrukteur von Flugapparaten und Zeichner des ideal proportionierten Menschen - ist als prototypisches Universalgenie der Renaissance weltberühmt. Volker Reinhardt entdeckt demgegenüber einen Künstler, der vor allem gegen seine Zeit lebte: gegen die wortverliebten Humanisten, gegen das weltabgewandte Christentum, gegen den Glauben der Alchemisten an verborgene Kräfte der Natur. Für Leonardo galt nur, was das Auge sieht, und seine Mission war es, sehend, zeichnend und malend zum Auge der Welt zu werden. Leonardo wuchs in Florenz auf, arbeitete in der Werkstatt Verrocchios, als Hofkünstler in Mailand, als Kriegsingenieur Cesar e Borgias und verbrachte einen luxuriösen Lebensabend am Hof des französischen Königs. Die Stationen seines Lebens sind gut erforscht und doch voller Rätsel: Warum stellte er kaum ein Werk fertig und schrieb in Spiegelschrift? Wen stellt die Mona Lisa dar? Sind seine gebirgigen Hintergründe geheime Seelenlandschaften? Reinhardt hat die von Kunsthistorikern vernachlässigten Notizbücher Leonardos neu gelesen und kann so quellenbasiert gängige Mutmaßungen über sein Leben und Werk korrigieren. Vor allem aber gibt er dem von allen vereinnahmten Außenseiter seine subversive Sperrigkeit zurück - und sein Geheimnis, denn die Aura des Mysteriums, mit der sich Leonardo selbst umgab, war eines seiner erfolgreichsten Werke

      Leonardo da Vinci
      4.5
    • Alle Weisheit dieser Welt ist schon lange ausgesprochen

      10 Fragen unserer Zeit, beantwortet mithilfe von längst formulierten Einsichten, Demut und Hoffnung

      • 132 pages
      • 5 hours of reading

      Die Auseinandersetzung mit der Einfachheit der Weisheit steht im Mittelpunkt dieses Werkes. Der Autor reflektiert über zeitlose Wahrheiten und philosophische Einsichten, die oft in der Komplexität des Lebens verloren gehen. Durch eine klare und zugängliche Sprache werden tiefgründige Gedanken vermittelt, die den Leser dazu anregen, über die eigene Lebensweise und die Suche nach Sinn nachzudenken. Die Verbindung von Philosophie und Alltagsleben macht das Buch zu einer inspirierenden Lektüre für alle, die nach Klarheit und Verständnis streben.

      Alle Weisheit dieser Welt ist schon lange ausgesprochen
      4.2
    • Im Schatten von Sankt Peter

      • 270 pages
      • 10 hours of reading

      Volker Reinhardt, der beste Kenner der Geschichte des frühneuzeitlichen Rom, entfaltet hier mit großer Sprachkunst ein überbordendes Panorama der ewigen Stadt im Barock. Die Päpste, Kardinäle und Gesandten der europäischen Könige statteten sie mit überwältigender Pracht aus. Keine Stadt hatte eine vergleichbare Dichte an Künstlern, keine aber beherbergte in ihren mauern so viele Prostituierte. Glanzvolle Feste wechselten mit Hungersnöten und Überschwemmungen - Pracht, Elend und Gewalt wohnten hier besonders eng beieinander. Volker Reinhardt vermisst die ganze Spannweite dieser Metropole und richtet seinen Blick auf die Höhepunkte wie den Alltag: Von den Ehrenhändeln bis zur Heiligsprechung, von der Brotversorgung bis zur Inquisition, vom Konklave bis zum Kurtisanenwesen, von der Kunstproduktion bis zu den glänzenden Festen werden alle Aspekte anschaulich, faszinierend erzählt und auf der Basis jahrelanger Quellenstudien vor Ort.

      Im Schatten von Sankt Peter
      4.0
    • De Sade oder die Vermessung des Bösen

      • 464 pages
      • 17 hours of reading

      War der Marquis de Sade (1740 - 1814) ein Sadist, Verbrecher und Geisteskranker oder ein Aufklärer, ja ein Vorkämpfer gegen Triebunterdrückung und scheinheilige Moral? Der Historiker Volker Reinhardt legt in dieser ersten seriösen De-Sade-Biographie seit Jahrzehnten das wahre Leben des südfranzösischen Adeligen hinter den zahlreichen Mythen und Bildern frei. Er beschreibt auf der Grundlage zahlreicher Quellen aus dem 18. und 19. Jahrhundert die freigeistige, ausschweifende Jugend des schönen Marquis, seine ersten Experimente mit unschuldigen Opfern, die lange Zeit der Flucht und Gefangenschaft, sein Engagement in der Französischen Revolution und schließlich seine letzten Jahre in einem Irrenhaus. Besonderes Augenmerk gilt dabei den philosophischen Romanen de Sades, in denen Männer und Frauen auf abgelegenen Schlössern sexuelle Konstellationen testen, auf grausamste Weise die moralische Widerstandskraft ihrer Opfer auf die Probe stellen, dabei über die Natur des Menschen räsonieren und so in Wort und Tat das Böse vermessen. Am 2. Dezember 1814 starb de Sade, aber die Erinnerung an ihn ließ sich nicht auslöschen. In einem eindrucksvollen Schlusskapitel zeigt Volker Reinhardt, wie der „göttliche Marquis“ von der Psychoanalyse über Nietzsche und die Kritische Theorie bis hin zu Surrealismus und Existentialismus zu einer Schlüsselgestalt der Moderne geworden ist.

      De Sade oder die Vermessung des Bösen
      4.2
    • Die Tyrannei der Tugend

      • 271 pages
      • 10 hours of reading

      Der Calvinismus hat die Welt verändert: Sittenstreng, asketisch und bilderfeindlich hat er zur Entstehung des Kapitalismus beigetragen. Volker Reinhardt erzählt anschaulich, wie es dem wortgewaltigen Prediger Johannes Calvin (1509-1564) gelungen ist, eine ganze Stadt auf einen rigiden moralischen Kurs einzuschwören und zu einem 'reformierten Rom' zu machen. Vor rund 500 Jahren fand in Genf unter Führung Calvins ein Menschheits-Experiment statt. Sein Ziel war es, zum Ruhme Gottes die Gemeinde im Glauben zusammenzuschweißen und eine neue, strenge Ordnung des Lebens durchzusetzen: ohne Fluchen, Kartenspielen, Bankette und Ehebruch, stattdessen dem Gebet, der Arbeit und der Selbstprüfung gewidmet - unter dem wachsamen Auge der Nachbarn und unter der Aufsicht unermüdlicher Kontrollorgane. Volker Reinhardt zeigt, mit welchen Methoden der Überzeugung, aber auch der Abschreckung dieser Versuch einer umfassenden Disziplinierung schließlich gelungen ist. Und er macht deutlich, welche elementaren Entwicklungen von Genf ausgingen, die die Welt bewegten und sie - in Europa und den USA - bis heute prägen.

      Die Tyrannei der Tugend
      4.0
    • Die Macht der Seuche

      Wie die Große Pest die Welt veränderte

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      Die Große Pest von 1348 zählt zu den einschneidendsten Ereignissen der europäischen Geschichte. Historiker Volker Reinhardt rekonstruiert den Verlauf der Epidemie von ihren Anfängen in Asien bis zu ihrem vorläufigen Erlöschen in Europa. Er beleuchtet die verschiedenen Verhältnisse in ausgewählten Städten und untersucht, wie die Überlebenden politisch, wirtschaftlich, religiös und künstlerisch mit dem großen Sterben umgingen. Sein spannendes Panorama zeigt, was wir dem medizinischen Fortschritt verdanken und wie ähnlich unsere Reaktionen auf Pandemien heute sind. Als die Pest im Frühjahr 1348 näherte, isolierte der Mailänder Herrscher Luchino Visconti die Stadt, wodurch Mailand als einzige Stadt Italiens verschont blieb. Reinhardt hat die Quellen zur Großen Pest neu analysiert und verdeutlicht, dass die Epidemie eine Summe lokaler Dramen war, die unterschiedlich bewältigt wurden – durch politische Umstürze, Verfolgung von Minderheiten oder Restauration alter Verhältnisse. Klassische Pestbeschreibungen, wie die von Boccaccio, erweisen sich als spätere Stilisierungen, während Bilder, Bauwerke und Chronisten die Verunsicherung und die Sehnsucht nach Normalität verdeutlichen. Die Pest reduzierte die Bevölkerung in Europa um ein Drittel.

      Die Macht der Seuche
      4.0
    • Luther, der Ketzer

      Rom und die Reformation

      • 352 pages
      • 13 hours of reading

      Bisher unbeachtete Akten in den Vatikanischen Archiven lassen erstmals detailliert erkennen, wie Luther von Rom aus wahrgenommen wurde. Volker Reinhardt zeigt in seinem bahnbrechenden Buch, wie sich daraus ein ganz neues Bild der Reformation ergibt, deren tiefere, bis heute nachwirkende Ursachen in Hass und Unverständnis zwischen „kultivierten Italienern“ und „barbarischen Deutschen“ liegen. Luther hegte einen flammenden Hass auf „des Teufels Sau, den Bapst“. Die römischen Theologen wiederum verstanden nicht, was der grobschlächtige, unendlich eitle Mönch anderes wollte, als das Papsttum zu zerstören. Und fromme Fürsten in Deutschland hatten ihre eigenen Gründe, den wortgewaltigen Hassprediger zu unterstützen. So war der Weg zur Kirchenspaltung früh vorgezeichnet – ganz unabhängig von den theologischen Disputen, die schon damals kaum jemand verstand. Volker Reinhardt zeigt anhand bisher vernachlässigter römischer Quellen über Luther, dass die wahren Gründe für die Glaubensspaltung jenseits der Glaubensfragen liegen. Er rekonstruiert erstmals die großen, von Protestanten mythisch verklärten Begegnungen zwischen Luther und dem Papsttum aus römischer Sicht, zeigt, warum die Päpste das Geschrei im fernen Deutschland oft nicht ernst nahmen, und zeichnet ein erstaunlich neues Bild von dem Kampf der Mentalitäten und Interessen, der die Welt verändert hat.

      Luther, der Ketzer
      3.5
    • Pius II. Piccolomini

      Der Papst, mit dem die Renaissance begann

      • 392 pages
      • 14 hours of reading

      Die Karriere des Humanisten Enea Silvio Piccolomini (1405–1464) ist atemberaubend: In nur wenigen Jahren stieg der Verfasser schwül-erotischer Bestseller zum Papst auf, verleugnete sein früheres Leben und setzte sich mit einer literarisch meisterhaften Autobiographie, den „Commentarii“, und dem Bau einer neuen Stadt, Pienza, zwei monumentale Denkmäler, wie sie nur in einer neuen Zeit, der Renaissance, entstehen konnten. Der Jurist und Poet Piccolomini ist uns vor allem durch das einnehmende Bild bekannt, das er von sich selbst gezeichnet hat. Volker Reinhardt legt in dieser ersten Piccolomini-Biographie seit Jahrzehnten das wahre Leben des Selfmademan frei. Er beschreibt, wie der Ratgeber in Liebesdingen, der ein zynisches Menschenbild propagierte und die päpstliche Allmacht bekämpfte, sich selbst in die Dienste des Pontifex begab und später als Papst eine beispiellose Machtfülle entfaltete. Pius’ Beschreibungen ländlicher Idyllen rühren bis heute an, seine Werke zu Asien und Europa sind eine unschätzbare Quelle, die Renaissancestadt Pienza erregt Staunen – aber eigentlich faszinierend ist, wie es ein Einzelner geschafft hat, sich selbst und damit eine ganze Epoche neu zu erfinden.

      Pius II. Piccolomini
      3.0
    • Blutiger Karneval

      Der Sacco di Roma 1527 – eine politische Katastrophe

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Im Jahr 1527 wird Rom von den Truppen Kaiser Karl V. überrannt, was zu einem Terrorregiment führt. Papst Clemens VII. ist monatelang in der Engelsburg gefangen. Volker Reinhardt, ein Experte der italienischen Renaissance, bietet eine meisterhafte historische Rekonstruktion dieses dramatischen Ereignisses.

      Blutiger Karneval
      3.0
    • Der unheimliche Papst

      • 277 pages
      • 10 hours of reading

      Der freizügige Lebensstil Alexanders VI. (1431-1503) bietet bis heute Stoff für Legenden und Geschichten. Volker Reinhardt schildert eindrücklich, wie der bei Frauen beliebte Rodrigo Borgia zum Papst aufstieg und was seinen Aufstieg und seine Persönlichkeit einzigartig machte. Nach fast vierzig Jahren erscheint erstmals eine seriöse Biographie dieses Renaissance-Papstes. Die Borgia gehörten nicht zu den alten Machtfamilien Italiens, doch als Neffe von Papst Calixtus III. wurde Rodrigo Kardinal und erhielt reiche Einkünfte. Diese nutzte er für eine prächtige Selbstdarstellung und zur Gründung eines Familienhaushalts, was ihm 1492 den Papsttitel einbrachte. Während seines elfjährigen Pontifikats wurde der Vatikan zum Schauplatz von Festen und Intrigen. Als Familienvater strebte er danach, seinen Kindern eine hohe Stellung in Italien zu sichern. Seine Tochter Lucrezia wurde mehrfach verheiratet und entledigte sich ihrer Ehemänner, um bessere Partien zu finden. Der Papst führte Kriege oder ließ sie von seinem skrupellosen Sohn Cesare führen, stets im Interesse der Familie. Er schloss Allianzen mit europäischen Fürsten, verriet jedoch letztlich auch diese, während er gleichzeitig als Haupt der Kirche agierte, theologisch konservativ und fromm.

      Der unheimliche Papst
      3.5
    • Alexander VI. Borgia

      Der unheimliche Papst

      Der Renaissance-Papst Alexander VI. - mit bürgerlichem Namen Rodrigo Borgia (1431 - 1503) - liefert durch seinen skrupellosen Lebens- und Herrschaftsstil bis heute Stoff für Legenden, Romane und Filme. Volker Reinhardt erzählt höchst anschaulich das Leben des schrecklichsten Papstes der Geschichte.

      Alexander VI. Borgia
      3.8
    • Machiavelli oder die Kunst der Macht

      • 400 pages
      • 14 hours of reading

      Machiavellis Lehre, wie man Macht erlangt, ist bis heute eine kalte Dusche: Moral, Recht und Religion soll der Fürst als Fassade einsetzen, um seine Gegner in falscher Sicherheit zu wiegen. Keinesfalls darf er selbst daran glauben. Viele haben sich voller Abscheu von Machiavelli abgewandt, aber es gibt auch eine Reihe von Bewunderern, die von Friedrich Nietzsche über Hannah Arendt bis zu heutigen Nutzanwendungen für den Alltag reicht. Wie lebt jemand, der die Techniken der Macht durchschaut, aber selbst keine Macht hat? Volker Reinhardt zeigt, dass sich hinter dem illusionslosen Zyniker Machiavelli ein Idealist verbirgt, der an die perfekte Republik und das gute Leben glaubt. Gerade dieser Machiavelli hat uns bis heute etwas zu sagen.

      Machiavelli oder die Kunst der Macht
      4.0
    • Michelangelo - „Der wirkmächtigste Künstler der Menschheit“ Gustav Seibt Schon zu Lebzeiten galt Michelangelo - der Maler der Sixtinischen Kapelle, der Schöpfer des „David“, der Architekt des Petersdoms - als der größte Künstler aller Zeiten. Volker Reinhardt vermittelt in seiner umfassenden, glänzend geschriebenen Biographie neue Erkenntnisse über das Leben des Universalgenies. Ein Lesevergnügen auf höchstem Niveau. Die Meisterwerke Michelangelos (1475-1564) faszinieren bis heute durch ihre Schönheit und begeistern durch ihre Unergründlichkeit. Aber auch sein Leben war ein Kunstwerk. Er war getrieben von dem Bemühen, seiner Familie adeligen Rang zu verschaffen, arbeitete unermüdlich und erhielt Traumhonorare, lebte aber weiterhin wie ein armer Handwerker. Beim Tod des fast Neunzigjährigen fand man einen Tisch, einen Stuhl, einen Schrank, ein Bett - und unter dem Bett Unmengen von Gold. Päpsten und Fürsten zu dienen, erfüllte ihn nicht mit Stolz, sondern er verachtete seine Auftraggeber. Seiner eigenwilligen Sicht der Welt verlieh Michelangelo in Fresken, Statuen und Bauwerken Ausdruck, die in diesem Buch ganz neu zum Sprechen gebracht werden. So entsteht eine ungewöhnlich farbige und anschauliche Biographie, die ihrem göttlichen Thema angemessen ist.

      Der Göttliche : das Leben des Michelangelo : Biographie
      3.3
    • Die Renaissance in Italien

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Die Zeit zwischen 1430 und 1560 gilt als die glänzendste Epoche der italienischen Geschichte, die als kulturelle und zivilisatorische „Wiedergeburt“ – als Renaissance – gefeiert wurde. Volker Reinhardt beschreibt souverän und anschaulich, in welchem politischen und gesellschaftlichen Rahmen Städte, fürstliche Höfe und Familien aufblühten und um die besten Architekten, Maler, Musiker, Dichter und Denker wetteiferten. Die Idealbilder, die die Künstler und Humanisten schufen, wirkten weit über Italien hinaus und faszinieren bis heute.

      Die Renaissance in Italien
      3.7
    • Die Borgia

      Geschichte einer unheimlichen Familie

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Die Borgia sind die unheimlichste, schrecklichste und auf jeden Fall umstrittenste Familie der italienischen Renaissance. Alexander VI. Borgia gilt vielen als Inbegriff eines korrupten und verweltlichten Papsttums. Seinen Sohn Cesare Borgia feierte Machiavelli als skrupellosen Machtpolitiker, und seine Tochter Lucrezia Borgia ist als männermordende Schönheit in die Geschichte eingegangen. Volker Reinhardt erzählt anschaulich die Entwicklung der Borgia von ihren Anfängen in Spanien über den ebenso glanzvollen wie rücksichtslosen Aufstieg zum Papsttum bis zum Zusammenbruch ihrer Macht. Er geht den Gerüchten über Orgien im Vatikan und geheime Giftmorde nach, prüft erneut die widersprüchlichen Quellen und macht deutlich, was wir über die berüchtigte Familie heute wissen

      Die Borgia
      3.7
    • Geschichte Roms

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Keine andere Stadt war so lange, so mächtig und so glanzvoll Mittelpunkt der Welt. Volker Reinhardt erzählt die Geschichte Roms von der Hirtensiedlung der Bronzezeit bis zur quirligen Metropole des 21.Jahrhunderts. Er erklärt, wie es zu dem einmaligen Aufstieg kam, geht dem Niedergang der antiken Metropole nach und schildert ihren erneuten Aufstieg als prachtvolles Zentrum der Christenheit. Dabei macht er eindrucksvoll deutlich, wie sich die politischen Auf- und Abschwünge in Architektur und Kunst der Stadt eingeschrieben haben – und dort bis heute sichtbar sind.

      Geschichte Roms
      3.3
    • Geschichte der Schweiz

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Dieses Buch schildert knapp und kenntnisreich die Geschichte der Eidgenossenschaft vom Bundesschluss der "Urkantone" am Vierwaldstätter See bis hin zur politischen Neutralität, Industrialisierung und zunehmenden europäishcne Integration der modernen Schweiz.

      Geschichte der Schweiz
      3.4
    • Geschichte Italiens

      • 127 pages
      • 5 hours of reading

      Venedig war Adelsrepublik, Neapel eine Monarchie, Mailand eine Einzelherrschaft. Es gab den Kirchenstaat, die verschiedenen Signorien... Doch seit wann gibt es den Staat Italien? Volker Reinhardt schildert die Geschichte dieses Landes vom Mittelalter bis zur Gegenwart und zeigt, wie die historische Vielfalt der Staats- und Verfassungsformen und der weit in die Vergangenheit zurückreichende Riß zwischen Nord und Süd das nationale Bewußtsein Italiens bis heute bestimmen.

      Geschichte Italiens
      3.0
    • Die Medici

      • 122 pages
      • 5 hours of reading

      Der Aufstieg der Medici zur fürstlichen Herrschaft über Florenz und die Toskana verläuft steil. Er wird mit Mitteln gebahnt, die für Europa zukunftsweisend werden sollten und zugleich die besten Köpfe der Zeit in ganz neuartiger Weise über Politik und Moral, über Erfolg und die Verlaufsgesetze der Geschichte nachdenken lassen. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts durch erfolgreiche Bankgeschäfte reich geworden, gelingt es den Medici, 1434 eine Machtstellung zu errichten, die ein Jahrhundert lang überwiegend informell, inoffiziell und indirekt bleibt und daher zum Experimentieren mit Verfassungsformen und Machttechniken zwingt. Deren vielleicht wichtigste ist Kulturpatronage, die Propaganda in Kunstwerken. Beide Ebenen werden in diesem Buch, das erstmals seit längerer Zeit die stark aufgesplitterte historische Forschung zusammenführt, aufeinander bezogen: die Ebene der überzeugungsmächtigen, aber gelegentlich auch Ablehnung provozierenden Bilder und die schwierige Ausübung der Macht in einem sehr labilen System. Nur vor diesem Hintergrund wird die Geschichte einer ungewöhnlichen Familie und der Stadt Florenz verständlich, in der eine neue Kunst, die der Renaissance, entsteht.

      Die Medici
      2.9
    • Christentum in der Neuzeit

      Geschichte, Religion, Mission, Mystik

      • 656 pages
      • 23 hours of reading

      Der Theologe und Kirchenhistoriker Mariano Delgado gibt mit seinem umfangreichen Werk zahlreiche Impulse für eine globalisierte Weltkirche. Wegbegleiter, Schüler, Mitarbeiter und Freunde widmen ihm diese Festschrift zu seinem 65. Geburtstag. Sie umfasst wissenschaftliche Texte zu seinen Schwerpunktthemen Kirchen- und Religionsgeschichte, Theologie der Religionen, interreligiöser Dialog, Interkulturalität, Missionsgeschichte und Missionstheologie der Neuzeit sowie Mystik.

      Christentum in der Neuzeit
    • Im Mai 1527 stürmt ein Heer Kaiser Karls V. Rom und errichtet ein Terrorregiment. Papst Clemens VII. wird in der Engelsburg gefangen gehalten. Die Tragödie wird durch lutherisch gesinnte Söldner verschärft. Volker Reinhardt bietet eine meisterhafte historische Rekonstruktion dieser Ereignisse und ihrer Auswirkungen.

      Blutiger Karneval. Der Sacco di Roma 1527 - eine politische Katastrophe
    • Die Renaissance in Italien

      Geschichte und Kultur

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Die Zeit zwischen 1430 und 1560 gilt als die glänzendste Epoche der italienischen Geschichte, die als kulturelle und zivilisatorische "Wiedergeburt" – als Renaissance – gefeiert wurde. Volker Reinhardt beschreibt souverän und anschaulich, in welchem politischen und gesellschaftlichen Rahmen Städte, fürstliche Höfe und Familien aufblühten und um die besten Architekten, Maler, Musiker, Dichter und Denker wetteiferten. Die Idealbilder, die die Künstler und Humanisten schufen, wirkten weit über Italien hinaus und faszinieren bis heute.

      Die Renaissance in Italien
    • KurzbeschreibungKeine ausführliche Beschreibung für „Kardinal Scipione Borghese (1605-1633)“ verfügbar.

      Kardinal Scipione Borghese
    • Montaigne

      Philosophie in Zeiten des Krieges

      • 330 pages
      • 12 hours of reading

      Volker Reinhardt beleuchtet das Leben von Michel de Montaigne im Kontext der Bürgerkriege in Frankreich. Der Parlamentsrat, Bürgermeister von Bordeaux und Romreisende wird in seiner Rolle als philosophischer Virtuose greifbar, während er in seinem Schlossturm mit souveräner Distanz auf sich und die Welt blickt. Eine Schlüsselszene zeigt, wie Montaigne einem überfallenen Mann und seinen Begleitern gastfreundlich Einlass gewährt, trotz seiner Verdachtsmomente. Diese Episode verdeutlicht Montaignes Überlebensstrategien in Zeiten des Krieges, die eine Mischung aus „Natürlichkeit“ und kluger Verstellung erfordern. Seine Essays, die Themen wie Freundschaft, Ehe, Erziehung und persönliche Obsessionen behandeln, zeigen eine arglose Fassade, während er gleichzeitig mit seinen Lesern spielt. Bisher wurde Montaignes Biografie oft aus seinen authentisch klingenden Schriften abgeleitet. Reinhardt hingegen nutzt Montaignes Leben, um die Essays als Überlebensphilosophie in gewaltsamen Zeiten neu zu interpretieren. Diese Perspektive bietet ein frisches Bild des Politikers und Diplomaten und macht die Relevanz seiner Gedanken bis heute deutlich. Fesselnd geschrieben von einem der führenden Kenner des 16. Jahrhunderts.

      Montaigne
    • Geschichte von Florenz

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Den Ruf als Stadt der Künste verdankt Florenz seiner Blütezeit im 14. bis 16. Jahrhundert, als sich am Arno Künstler und Gelehrte von Weltrang versammelten und in Architektur, Malerei, Philosophie und Literatur ein neues Bild vom Menschen entwarfen. Volker Reinhardt beschreibt die Entwicklung der Stadt von den antiken Anfängen über die glanzvolle Herrschaft der Medici bis in die Neuzeit. Der Schwerpunkt seiner anschaulichen und kurzweiligen Darstellung liegt auf der Renaissance.

      Geschichte von Florenz
    • Sizilien

      • 211 pages
      • 8 hours of reading
      Sizilien
    • Dieses Buch zeigt an zehn Beispielen, wie sich im Laufe der Jahrhunderte unser Verhältnis zum Geld und zu denen, die viel davon besitzen, verändert hat. Volker Reinhardt erzählt vom reichsten und zugleich geizigsten Kaufmann des Mittelalters und von einem König, der seine Gäste ganz unköniglich bewirtete, von dem Bankier James Wood, der zum Urbild Dagobert Ducks wurde, und von Jean Paul Getty, dem Ölmagnaten und Kunstsammler, der sich hartnäckig weigerte, seinen entführten Enkel freizukaufen. Er berichtet von Geizigen, die reich wurden, und von Knausern, die sich zugrunde gerichtet haben. Ein kurzweiliges Buch für alle, die wissen wollen, ob Geiz wirklich geil ist.

      Mein Geld! Meine Seele!
    • Brustkrebs

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Dieses Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der BKK und Fachärzten. Es bietet in leicht verständlicher und direkt umsetzbarer Form Patienten mit Brustkrebs deren Angehörigen sowie Risikogruppen fachlich fundierte Informationen zur Vermeidung der auslösenden Reize, Therapiemethoden der Schulmedizin sowie alternative Heilmethoden. Der Ratgeber ist in sechs Kapitel gegliedert (Krankheitsbild, Ursachen und Risikofaktoren, vorbeugende Maßnahmen, Diagnose, Behandlung, Auswirkungen und Folgeerkrankungen).

      Brustkrebs
    • Deutsche Familien

      Historische Portraits von Bismarck bis Weizsäcker

      • 384 pages
      • 14 hours of reading

      Familien, die Geschichte machten Dieses Buch versammelt zwölf Portraits von Familien, die die deutsche Geschichte und Kultur - vor allem der letzten zweihundert Jahre - in besonderer Weise geprägt haben. Insgesamt ergeben die flüssig erzählten Familienbiographien eine deutsche Elitengeschichte, die tiefe Einblicke in die Erbfolge der Macht und die Gesetze des Erfolgs gewährt. Die Macht von Familien scheint auch in der individualistischen Moderne ungebrochen zu sein. Politische und wirtschaftliche, aber auch künstlerische und wissenschaftliche Machtpositionen werden bis in die Gegenwart häufig durch die Zugehörigkeit zu einer bekannten Adels-, Unternehmer- oder Künstlerdynastie errungen. Die Autoren beschreiben anschaulich, durch welche Verdienste und Umstände Familien berühmt wurden und wie die Nachkommen einflußreicher Häuser ein reiches Erbe oder auch nur einen glanzvollen Namen nutzten, um eine ähnliche Karriere als Unternehmer, Politiker oder Schriftsteller zu machen oder um - wie etwa der Bankierssohn Aby Warburg - ihre Karriere auf ganz andere Felder zu verlagern. Zur Sprache kommen aber auch die Schicksale derjenigen, die an den Ansprüchen ihrer berühmten Abstammung gescheitert sind.

      Deutsche Familien
    • Rom

      • 282 pages
      • 10 hours of reading

      „Rom hat nie seinesgleichen gehabt und wird nie seinesgleichen haben“, schrieb Francesco Petrarca 1334. Diese Einschätzung bleibt bis heute gültig. Die zweieinhalbtausendjährige Geschichte der Stadt wird hier aus den sichtbaren Zeugnissen ihrer Vergangenheit mit Kennerschaft erzählt. Über 120 farbige Abbildungen fangen die wechselnden Schauplätze ein und schaffen ein lebendiges, illustriertes Gesamtbild, das sowohl für Romreisende als auch für Romkenner von Interesse ist. Die Geschichte der Ewigen Stadt wird von den Anfängen bis zur Gegenwart dargestellt, abgeleitet aus ihrer reichen und vielfältigen Vergangenheit. Rom als weltbeherrschende Macht, seine Kaiser, Päpste und deren Rivalen haben eine Vielzahl von Baumeistern und Künstlern hervorgebracht, die die Stadt zu einem Ausdruck von Ideen und Ideologien gemacht haben. Bilder, Statuen und Bauwerke sind nicht nur stumme Zeugen, sondern oft auch gestaltende Kräfte dieser Geschichte. Der Leser wird auch mit den Auseinandersetzungen, Plünderungen und den Lebensumständen der einfachen Leute konfrontiert, die in einer Stadt leben, die seit ihrem legendären Beginn als Sinnbild der herrschenden Institutionen gilt. In Rom liegen die Zeitalter selten so offen zutage.

      Rom
    • Hauptwerke der Geschichtsschreibung

      • 792 pages
      • 28 hours of reading

      Geschichtsschreibung gehört zu den ältesten literarischen Genres. Ob Schlachten und Kriege beschrieben werden, das Leben „großer Männer“ oder der Alltag der „kleinen Leute“ - die bedeutenden Werke der Geschichtsschreibung sind selbst ein Spiegel der Geschichte. Dieser Band beschreibt in 228 Artikeln die zentralen Werke aus rund zweieinhalb Jahrtausenden europäischer Geschichtsschreibung von Herodot über Commynes, Ranke und Treitschke bis zu den Historikern der Annales-Schule. Die Auswahl geht weit über die „Klassiker“ des Fachs hinaus, enthält auch einige weniger bekannte Werke, die eine Neubewerbung verdienen könnten, und bietet so einen repräsentativen Überblick über die unterschiedlichen Textgattungen. Ein chronologisches Werkverzeichnis, ein Personenregister und ein Titelregister machen den Band zu einem unentbehrlichen Vademekum für alle, die schnelle Orientierung über die großen Werke der Geschichtsschreibung suchen.

      Hauptwerke der Geschichtsschreibung
    • Die grossen Familien Italiens

      • 626 pages
      • 22 hours of reading

      Dieser Sammelband ist den etwa 80 Familien gewidmet, die die vielfältige kulturelle und historische Entwicklung Italiens geprägt haben. Die alphabetisch angeordneten Einzeldarstellungen möchten mit erzählerischer Anschaulichkeit nicht nur Wissenschaftler und Studenten, sondern ganz besonders auch interessierte Laien und Reisende ansprechen.

      Die grossen Familien Italiens
    • Die Geschichte der Schweiz

      Von den Anfängen bis heute

      • 512 pages
      • 18 hours of reading

      Volker Reinhardts lange erwartete große Geschichte der Schweiz verbindet auf eindrucksvolle Weise die politische Entwicklung der Eidgenössischen Konföderation mit der Geschichte ihrer Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. So entsteht ein einzigartiges historisches Panorama von der Antike bis heute. Kein anderes Land ist so vielfältig wie die Schweiz: Auf kleinstem Raum zählt man 26 Kantone mit weitgehender Autonomie, 4 Amtssprachen, 2 Konfessionen sowie unterschiedliche Klimazonen. Volker Reinhardt geht der Frage nach, wie es zu der Konföderation von so unterschiedlichen Gebieten kommen konnte und warum diese trotz dauernder Kriege ein gemeinsames historisches Bewusstsein ausgebildet haben. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Kultur. Zwingli und Calvin, Rousseau und Pestalozzi, Max Frisch, Alberto Giacometti und viele andere Schweizer Künstler und Intellektuelle haben weit über die Landesgrenzen hinaus gewirkt. Die Schweiz ist ebenso bodenständig wie weltoffen: Gerade diese Spannung, so zeigt das Buch, macht Erfolg und Faszination des Landes aus.

      Die Geschichte der Schweiz
    • Geld und Freunde

      Wie die Medici die Macht in Florenz eroberten

      • 143 pages
      • 6 hours of reading

      Machtgewinn und Machtbehauptung der Medici im Florenz des 15. Jahrhunderts waren schon für die Zeitgenossen ein Lehrstück der Politik: Wie konnte es gelingen, scheinbar übermächtige Gegner aus älteren und vornehmeren Familien zu verdrängen? Wie ließ sich eine vorher relativ offene Republik so umformen, dass der Wille der Medici maßgeblich und durchsetzbar wurde? Als packendes Drama in fünf Akten erzählt Volker Reinhardt den Machtkampf der Medici – mit Cosimo de Medici als „Hauptdarsteller". Von ihm lässt sich lernen: Wie man Geld in Macht ummünzt, durch nützliche Netzwerke dauerhaften Einfluss ausübt und den Schein zur Verwandlung des politischen Seins einsetzt. Was sich in Florenz zwischen etwa 1400 und 1450 abspielte, ist zeitbedingt und zeitlos zugleich.

      Geld und Freunde
    • Im Schatten von Sankt Peter

      Die Geschichte des barocken Rom

      • 272 pages
      • 10 hours of reading

      Volker Reinhardt entfaltet hier das atemberaubende Panorama der Ewigen Stadt im Barock. Die Päpste, Kardinäle und Gesandten der europäischen Könige statteten sie mit überwältigender Pracht aus. Keine Stadt hatte eine vergleichbare Dichte an Künstlern, keine aber beherbergte in ihren Mauern andererseits so viele Prostituierte. Die überbordende Barock-Metropole fasziniert durch ihre Extreme: grandiose Prachtentfaltung und Kunstproduktion auf der einen Seite, Gewalt und Armut auf der anderen. Glanzvolle Feste wechselten mit Hungersnöten und Überschwemmungen – Pracht, Elend und Gewalt wohnten hier besonders eng beieinander. Volker Reinhardt vermisst die ganze Spannweite dieser Metropole und richtet seinen Blick auf die Höhepunkte wie auf den Alltag, auf die Kirche, die Baukunst, die Wirtschaft und die ganz normale Bevölkerung.

      Im Schatten von Sankt Peter
    • Wissen: Die Geschichte der Welt

      Völker, Staaten und Kulturen von den Anfängen bis heute

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      30 Jahre WISSEN Von der Sesshaftwerdung bis heute – die Geschichte der Menschheit Die Geschichte der Menschen ist seit ihrer Sesshaftwerdung ein Mosaik aus Völkern, Reichen, Religionen und Kulturen, die entstehen und vergehen. Trotzdem lassen sich, wie Volker Reinhardt in seiner meisterhaften Darstellung zeigt, große Linien und Wendepunkte erkennen. Er erklärt, wie vor rund 5000 Jahren die ersten Reiche entstanden, welche ihrer Errungenschaften Bestand hatten und wo sich Wege friedlich oder kriegerisch kreuzten. Als vor gut 500 Jahren Kaufleute, Könige und Konquistadoren von Europa aus die Welt zu eroberten, begann eine Globalisierung im Namen des Fortschritts und im Zeichen der Gewalt, die auch noch die vernetzte und polarisierte Welt der Gegenwart prägt. Auf der Höhe des aktuellen Forschungs- und Diskussionsstands "Volker Reinhardt beherrscht die Kunst, das Wichtige knapp und das Richtige treffend zu sagen." Andreas Kilb, FAZ Mit 10 überwiegend doppelseitigen Karten

      Wissen: Die Geschichte der Welt