Claudia Keller Books






Estrongo Nachama wurde am 4. Mai 1918 in Saloniki geboren und war von 1947 bis 2000 Kantor und später Oberkantor der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Mit seiner warmen Baritonstimme füllte er Konzertsäle und Stadthallen und begeisterte Zuhörer in West- und Ostdeutschland. Estrongo Nachama war aber noch viel mehr als ein großartiger Sänger, Vorbeter und mitreißender Entertainer: Er war die Seele der jüdischen Gemeinschaft. Ihm und seiner Frau Lilli gelang es, in Berlin Wurzeln zu schlagen und eine Familie zu gründen. Das war nicht selbstverständlich, denn die Nationalsozialisten hatten ihnen fast alles geraubt, woran ihr Herz hing. Die beiden fanden sehr ungewöhnliche Wege, um sich eine neue Heimat zu schaffen. Sie erzählen viel über die Hoffnungen, Sehnsüchte und Abgründe zweier Menschen, die versuchten zu leben, nachdem sie überlebt hatten.
Frühstück unterm Fliederbusch
- 280 pages
- 10 hours of reading
Eine Familie aus dem Rheinland verschlägt es durch einen neuen Arbeitsplatz des Vaters ins Schwabenland, das die Familie durch mehrere Urlaube zu kennen meint. Doch es treffen 2 Welten aufeinander - hier die lebenslustigen, vor Frohsinn sprühenden Rheinländer - dort die wortkargen, stillen Schwaben, die meistens was zum "schaffa" haben und denen Müßiggang ein Greuel ist. Denn Schwaben finden immer was zu tun, sei es die Kehrwoche, die jeden trifft und unbedingt ernstgenommen werden muß, da ansonsten der Groll der ganzen Hausgemeinschaft droht; oder die Arbeit im Garten. Diesen hat man nicht zum ausruhen, sondern um Salat, Tomaten und Bohnen anzubauen und Obst zu ernten. Es ist klar, daß der Familie der Start schwer fällt, doch sie leben sich ein und werden irgenwann auch vom schwäbischen Bazillus - es muß etwas eigenes sein, in Miete wohnt man nur kurz - angesteckt. Natürlich muß auch ein eigener Garten her, der, nachdem die Familie durch Überdüngung gleich nach der Pflanzung die Tannenbäume ins Jenseits schickte, zum Glück vom netten schwäbischen Nachbarn dahingehend gerettet wird, daß nicht jeden Stückchen Garten zugepflanzt werden muß.
Streitorchester
- 316 pages
- 12 hours of reading
Der Blau-Weiss-Rote Himmel
- 238 pages
- 9 hours of reading
Windeln, Wut und wilde Träume
Briefe einer verhinderted Emanze
Lisbeth – Ende dreißig, verheiratet, zwei Kinder – hat den Familienkrieg satt, den Absprung in eine »moderne Partnerschaft« jedoch dummerweise verpasst. Ganz anders ihre beste Freundin Paula: Die hat ihren langjährigen Wirkungskreis zwischen Ehebett, Waschmaschine und Küche unlängst aufgegeben, um die große Freiheit zu suchen. Beneidenswert, findet Lisbeth. Doch sie selbst scheint die Kurve einfach nicht zu kriegen ...
Wer etwas loslässt, hat zwei Hände frei. Unter diesem Motto schickt Claudia nach 20-jähriger Ehe ihren geizigen, selbstgerechten Ehemann Victor endlich in die Wüste. Nachdem der erboste Victor ihr zunächst keinen Unterhalt zahlt, rückt Claudias Wunschtraum, einen Roman zu schreiben, in weite Ferne. Und doch genießt sie ihre neu gewonnene Freiheit. Zum erstenmal erfährt sie, was das heißt: ein Zimmer für sich allein...
Teresa Specht, eine Büroangestellte von Anfang fünfzig, sucht einen Mann. Und zwar mit allen Mitteln. Sie studiert die Regeln von »Fischen und Jagen«, malt sich den Zukünftigen in allen Farben aus und plant das gemeinsame Leben bis ins kleinste Detail. Kurz vor Jagdbeginn tut sie ein Übriges: Sie geht zum Friseur und kauft sich ein seidenes Dessous. Dann legt sich Teresa Specht auf die Lauer. Und als Mathias Herrwinkel arglos ihren Weg kreuzt, schnappt die Falle zu ...
Liebling, du verstehst mich schon ...
- 253 pages
- 9 hours of reading
Man könnte Kaninchen züchten, Seidenkrawatten bemalen oder sich der Esoterik widmen, um der lähmenden Langeweile im Haushalt zu entfliehen. Oder man könnte jeden Tag die Möbel umstellen, eine Frittenbude eröffnen und acht Kinder in die Welt setzten, um endlich ausgelastet zu sein. Aber Claudia, seit „hundert Jahren“ Ehefrau, beschließt stattdessen, ein Buch zu schreiben. Schreiben, so glaubt sie, läßt sich sozusagen nebenbei erledigen, während vielleicht gerade die Waschmaschine läuft. Das Thema des Buches ist von Anfang an klar: von Victor soll es handeln, ihrem Ehemann, den sie nicht versteht und der sie ebenfalls nicht versteht - und davon, was durch dieses Nicht-Verstehen alles passieren kann. „Du hast es gut“, sagt Victor missgelaunt, „du spielst an deiner Schreibmaschine herum, während ich mich kaputtschuften muß.“ Da weiß er aber noch nicht, daß Claudias Buch ein hoch erfolgreicher Ratgeber über das Eheleben werden wird. Wider Erwarten und zu Claudias größer Verwunderung macht das Buch sie nämlich auf Anhieb berühmt - und nach vielen langweiligen Ehejahren gelingt ihr schließlich der trickreiche Ausbruch aus dem „Ehegefängnis“.
Der Flop
- 189 pages
- 7 hours of reading
Der Flop - bk59; Fischer Verlag; Claudia Keller; pocket_book; 1991
Kinder, Küche und Karriere
- 136 pages
- 5 hours of reading
Kinder, Küche und Karriere - Neue Briefe einer verhinderten Emanze - bk1478; Fischer Verlag; Claudia Keller; pocket_book; 1990
"Beim zweiten Mal wird alles anders!" Das schwören sich Laura und Philip, verlassen ihre Familien und beginnen zusammen ein ganz neues Leben - meinen sie... Ein köstlich ironischer Roman über die große Liebe, gute Vorsätze, alte Gewohnheiten und das Abenteuer einer zweiten Ehe.
Kurz vor Hannas achtundzwanzigstem Hochzeitstag detoniert die Bombe: Ihr Mann Arthur hat seit Jahren eine Geliebte, mit der er auf seinen ‚Dienstreisen' all das genießt, auf das Hanna zu verzichten gelernt hat. Doch der Schock setzt ungeahnte kreative Kräfte frei. Hanna beschließt, ihr Leben zu ändern und inszeniert einen Tausch - kleine Wohnung gegen Jugendstilvilla und Mann. Der Coup gelingt, und in einer letzten „hausfraulichen Aktion“ bereitet sie die Villa für den Einzug der Nachfolgerin vor.
Die Vorgängerin
- 351 pages
- 13 hours of reading
Mascha Thorwald hat sich nach der Scheidung von ihrem flatterhaften Mann Max eigentlich recht erfolgreich im Single-Leben eingerichtet. Als sie sich aber in Gunnar Giersch verliebt, ist sie nicht ganz sicher, ob es der zurückhaltende, kultivierte Wissenschaftler ist, der sie fasziniert, oder sein idyllisches Haus, das so viel Atmosphäre ausstrahlt. Doch der Schatten von Gunnars erster Frau Vanessa lässt sich einfach nicht vertreiben, und immer stärker hat Mascha das Gefühl, langweilig und unscheinbar zu sein und den Vergleich mit der unsichtbaren Rivalin stets zu verlieren. Bis zu dem Tag, an dem Mascha die sagenhafte Vorgängerin endlich kennen lernt.
Claudia, seit vielen Jahren verheiratet, beschließt, ein Buch über ihren Ehemann Victor zu schreiben, den sie nicht versteht. Während Victor sich über ihre Schreiberei beschwert, wird Claudias Buch überraschend ein Bestseller und führt zu ihrem Ausbruch aus der Langeweile ihrer Ehe.
Schaffe, spare, Häusle baue ...
- 328 pages
- 12 hours of reading
Hans Josephsohn gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts in der Schweiz. Er schuf in sechs Jahrzehnten ein umfangreiches, radikal eigenständiges Œuvre. 1920 in Königsberg geboren, emigrierte er zunächst nach Italien und dann nach Zürich, wo er von 1938 bis zu seinem Tod 2012 lebte. Josephsohn, einer der vielen Geflüchteten des 20. Jahrhunderts, war kein Zeitflüchtiger: Seine Zeit ist, mit Ingeborg Bachmann gesprochen, eine 'gestundete Zeit', eine aufgeschobene, eine gedehnte Zeit im Bewusstsein ihrer Präsenz.0Anlässlich von Josephsohns 100. Geburtstag diskutieren die Beiträge in diesem Band Aspekte von Zeitlichkeit im Umgang mit dem Material sowie Arbeitstechniken, Übersetzungsprozesse und Narrationsformen. Sie beleuchten das oft als zeitlos-archaisch beschriebene Werk Josephsohns in zeithistorisch-politischen und künstlerischen Kontexten. Eine Fotostrecke von Jules Spinatsch wirft einen neuen Blick auf die Skulpturen in öffentlichen Räumen.
Glaubensrepublik Deutschland. Reisen durch ein religiöses Land
- 200 pages
- 7 hours of reading
Matthias Drobinski und Claudia Keller haben Deutschland bereist und ein vielfältiges Bild der religiösen Landschaften des Landes geschaffen. Sie zeigen das Zusammenspiel von Zweiflern, Fundamentalisten, Gurus und Atheisten an verschiedenen Orten, von Kirchen bis zu Moscheen und Yoga-Zentren.
Selbst Wunder sind möglich - bk632; Heyne Verlag; Claudia Keller; pocket_book; 1994
Und jetzt?
- 128 pages
- 5 hours of reading
Das Reformationsjubiläum wurde mit überraschenden ökumenischen Akzenten gefeiert, was sowohl Lob als auch Kritik hervorrief. Welche Schritte sind notwendig, um mehr »sichtbare Einheit« zwischen den Kirchen zu erreichen? Wie kann man bei entscheidenden Streitfragen Fortschritte erzielen? Welche gemeinsame Zielvorstellung von Einheit können Katholiken und Protestanten entwickeln? In diesem Band äußern prominente Kritiker und Befürworter der ökumenischen Annäherung ihre Visionen für die Zukunft des Christentums. Die Pilgerreise von evangelischen und katholischen Bischöfen ins Heilige Land 2016 verdeutlichte die schmerzhafte Trennung am »Tisch des Herrn« und ließ auf weitere Schritte zur sichtbaren Einheit hoffen. Das Jubiläumsjahr 2017 war geprägt von Zeichen der Verbundenheit und ehrlicher Reue für vergangene Gewalt und Verletzungen. Wie könnte die Ökumene nach den Feierlichkeiten des Jahres 2017 weitergehen? Diese Fragen wurden an katholische und evangelische Theologen gerichtet, die Antworten gaben, die Hoffnung wecken und zum Nachdenken anregen. Beiträge von Wolfgang Huber, Martin Junge, Kardinal Walter Kasper, Peter Knauer SJ, Ulrich H. J. Körtner, Dorothea Sattler, Thomas Söding und Kardinal Rainer Maria Woelki bereichern die Diskussion.
Sukkat Schalom
Soldaten, Agenten und ein Neuanfang: Wie das liberale Judentum nach Berlin zurückkehrte
- 80 pages
- 3 hours of reading
Wir sind in Berlin, und wir leben – das soll die ganze Stadt sehen: Das erste Pessach nach dem Krieg feiern 2.000 Juden im Rathaus Schöneberg. Der jüdische Chaplain der U. S. Armee hat eingeladen. Die Militärgeistlichen bringen Selbstbewusstsein, Hoffnung und ihr Judentum in die Stadt. Es ist das liberale Judentum, dessen Wurzeln in Berlin liegen. So beginnt die Geschichte des Synagogenvereins Sukkat Schalom. Sie wird zum ersten Mal erzählt, anhand bislang unveröffentlichter Dokumente und Erinnerungen. Die Chaplains helfen den traumatisierten Juden, sie schmuggeln sie nach Palästina und arbeiten im Untergrund für die Haganah. Später, als Berlin eingemauert ist, schmeckt die Ice Cream im Chaplain Center nach Freiheit. Hier entstehen Freundschaften fürs Leben, es wächst eine Gemeinschaft, die bis heute trägt.
Nichts fürchtet Konstanze so sehr, wie den Spott der feinen Babelsburger Gesellschaft. Als sie den Sohn ihrer einstigen Jugendliebe kennenlernt und sich unsterblich verliebt, muss sie sich zwischen ihrer Liebe und ihrer gesellschaftlichen Anerkennung entscheiden.
Claudia Keller erzählt mit trockenem Witz, sarkastisch, boshaft und treffsicher aus dem Frauenalltag. Sie erzählt von weiblichen Singles und ihren oft ungewöhnlichen Partnern, von nervigen Freundinnen und Generationskonflikten, vom täglichen Lieben und Leiden. Von Männern, die sich für unwiderstehlich halten, auch wenn sie eher unausstehlich sind. Und von Männern, die der Jugend Maienblüte längst hinter sich gelassen haben und dennoch meinen, Frauen, die nicht mehr achtzehn sind, müßten ihnen dankbar sein, wenn sie sich ihrer erbarmten. Denn wie heißt es doch so treffend: 'Eine Frau über Fünfunddreißig läuft eher Gefahr, von einem Tiger gefressen zu werden, als einen Mann zu finden.'
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag
- 359 pages
- 13 hours of reading
Láska, to je ilúzia
- 297 pages
- 11 hours of reading
Eine Familie aus dem Rheinland verschlägt es durch einen neuen Arbeitsplatz des Vaters ins Schwabenland, das die Familie durch mehrere Urlaube zu kennen meint. Doch es treffen 2 Welten aufeinander - hier die lebenslustigen, vor Frohsinn sprühenden Rheinländer - dort die wortkargen, stillen Schwaben, die meistens was zum "schaffa" haben und denen Müßiggang ein Greuel ist. Denn Schwaben finden immer was zu tun, sei es die Kehrwoche, die jeden trifft und unbedingt ernstgenommen werden muß, da ansonsten der Groll der ganzen Hausgemeinschaft droht; oder die Arbeit im Garten. Diesen hat man nicht zum ausruhen, sondern um Salat, Tomaten und Bohnen anzubauen und Obst zu ernten. Es ist klar, daß der Familie der Start schwer fällt, doch sie leben sich ein und werden irgenwann auch vom schwäbischen Bazillus - es muß etwas eigenes sein, in Miete wohnt man nur kurz - angesteckt. Natürlich muß auch ein eigener Garten her, der, nachdem die Familie durch Überdüngung gleich nach der Pflanzung die Tannenbäume ins Jenseits schickte, zum Glück vom netten schwäbischen Nachbarn dahingehend gerettet wird, daß nicht jeden Stückchen Garten zugepflanzt werden muß.
























