Pierre Huyghe’s works from the last decade, including his iconic Documenta 13 project Untilled This survey on renowned French artist Pierre Huyghe (born 1962) chronicles seminal works from the last decade. An interview between Huyghe and Hans Ulrich Obrist and an essay by Dorothea von Hantelmann accompany drawings, diagrams, photographs, film stills and more.
At the heart of "How to Do Things with Art" lies the question of art's relevance to society. How does art become politically or socially significant? This book attempts to answer this question on a theoretical level, and to indicate, through the analysis of works by James Coleman, Daniel Buren, Jeff Koons, and Tino Seghal, how artists can create and shape social relevance; in other words, to provide what could be called a pragmatic understanding of art's societal impact. The title of the book itself is a play on John Langshaw Austin's seminal lecture series "How to Do Things with Words", in which he discussed the performative, or reality-producing, capacity of language--Publisher.
Popeye Series: Catalogue of the Exhibition at the Serpentine Gallery, London, 2009
88 pages
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Jeff Koons' Popeye series, begun in 2002, incorporates some of the artist's signature themes and the surrealistic combination of everyday objects, cartoon imagery, outsized scale, art-historical references and children's toys. The sculptures reproduced here continue Koons' fondness for casting inflatable toys in aluminum―carefully painted to resemble supple plastic―which he juxtaposes here with unaltered everyday objects, such as chairs or garbage cans. The Popeye paintings are complex and layered compositions that combine disparate images both found and created by Koons (including images of the sculptures in the series). The instantly recognizable figures of Popeye and Olive Oyl are central, and recur across several key works within the book. Frederic Tuten, Arthur C. Danto and Dorothea von Hantelmann provide commentary on this fun body of work, which Koons discusses in a conversation with Julia Peyton-Jones and Hans Ulrich Obrist.
Die Ausstellung ist in den letzten Jahrzehnten zu einem der erfolgreichsten kulturellen Ereignisse avanciert. So zumindest scheint es angesichts der Vielzahl neuer Museumsbauten, der globalen Verbreitung sogenannter Biennalen und dem zunehmenden Maß an medialer und diskursiver Aufmerksamkeit, das der bildenden Kunst zuteil wird. Worin aber gründet dieser Erfolg? Welche gesellschaftliche wie kulturelle Bedeutung erfüllt die Ausstellung – historisch und aktuell? Worin liegen ihre ästhetischen und ihre nicht-ästhetischen, etwa rituellen oder gouvernementalen Züge? Eine Sammlung von Essays befasst sich aus philosophischer, soziologischer, künstlerischer und kunsthistorischer Perspektive mit diesem Thema. Die Bedeutsamkeit des Formats der Ausstellung, so die Ausgangsthese, liegt darin, eine Art Ritual zu schaffen. Und zwar ein Ritual, in dem ein spezifisches Set an Werten eingeübt und zur Aufführung gebracht wird: die Instantiierung eines linearen bzw. evolutionären Entwicklungsmodells, die Valorisierung des Individuums, die herausgehobene Bedeutung materieller Objekte und ihr Zirkulieren auf dem Markt. Die Ausstellung erscheint so gesehen als einer der zentralen Orte, an dem diese für westliche demokratische Marktwirtschaften grundlegenden Werte und Parameter zusammengebracht und in ihrem jeweiligen Verhältnis kultiviert werden.
In der Moderne und zunehmend seit den 1960er Jahren verlagert sich in der Kunst die Aufmerksamkeit vom finalen Werk auf den Prozess des Produzierens. Dieser ist nicht Mittel zum Zweck, sondern gewinnt, in Analogie zu Aufführungspraktiken, Eigenwertigkeit. Im selben Zuge avanciert der kontemplative Betrachter zum Teilhaber, ja, zum ›Mithandelnden‹ des Kunstwerkes. Auch die Kunst insgesamt wird als prozessual begriffen: als ein gesellschaftlicher Bereich, der unterschiedlichste Akteure involviert und beständigen Begriffs- und Verfahrensänderungen unterliegt. Aus diesen Prozessualisierungen resultiert ein neuartiges Verhältnis von ›Kunst‹ und ›Handeln‹. Handeln wird zu einem Medium der Kunst, zugleich wird Kunst als Medium des (gesellschaftlichen) Handelns neu bestimmt. Diesen beiden Aspekten des Verhältnisses von ›Kunst‹ und ›Handeln‹ ist dieser Sammelband gewidmet. Sein erster Teil fragt nach dem Status von (Alltags-)Handlungen in der Kunst, sein zweiter nach den Möglichkeiten, Kunst als eine Form des Handelns zu begreifen, das Wirklichkeiten erzeugt oder verändert.