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Ernst Klee

    March 15, 1942 – May 18, 2013

    Ernst Klee was a German journalist and author renowned for his exposure and documentation of historical crimes. His work became particularly known for uncovering the medical crimes of Adolf Hitler's Third Reich, with a significant focus on the involuntary euthanasia program. Klee's writings delved into the dark chapters of German history, shedding light on atrocities.

    Persilscheine und falsche Pässe
    "Euthanasie" im Dritten Reich
    Dokumente zur "Euthanasie"
    Was sie taten - was sie wurden
    Deutsche Medizin im Dritten Reich : Karrieren vor und nach 1945
    "Euthanasie" im NS-Staat
    • "Euthanasie" im NS-Staat

      • 512 pages
      • 18 hours of reading

      In mehrjähriger Arbeit ist es Ernst Klee bei der Suche nach Dokumenten zur sogenannten Euthanasie gelungen, bisher noch nie publiziertes Material zu entdecken. So ist es erstmals möglich geworden, umfassend die Tötung von geisteskranken, alten und behinderten Menschen zu dokumentieren und auch das Schicksal der Fürsorgezöglinge, Alkoholkranken, Arbeitslosen und der anderen 'Gemeinschaftsunfähigen' oder 'Asozialen' nachzuzeichnen. Das Buch bringt nicht nur neue Tatsachen, sondern korrigiert auch in vielen Punkten die bisher erschienene Literatur zu diesem Thema. So beginnt die 'Euthanasie' nicht erst im Jahre 1940 in der ersten Vergasungsanstalt Grafeneck, sondern bereits viel früher. Erstmals wird ausführlich gezeigt, wie raffiniert die Tötungen nach dem sogenannten Euthanasie-Stop weitergingen, und wie sich Wissenschaftler, Ärzte, Richter, Staatsanwälte und die Vertreter beider Kirchen dazu verhielten. Klee rekonstruiert im Detail den Alltag in der Tötungsanstalt Grafeneck, schildert, wie die Patienten auf ihr bevorstehendes Schicksal reagierten, was ihre Mörder sagten, und was jene berichten, die der Vergasung entgehen konnten. Die 'Ausmerzung' der 'Ballastexistenzen' war keine Erfindung der Nationalsozialisten. Die öffentliche wie die private Fürsorge hatten ihre Opfer bereits lange vor 1933 zu 'lebensunwertem Leben' erklärt und zur Sterilisierung freigegeben, bevor sie dann später der Tötung ausgeliefert wurden.

      "Euthanasie" im NS-Staat
      5.0
    • In seinem neuen Buch beschreibt Ernst Klee unbekannte Medizin-Verbrechen in der NS-Zeit, wie sie zustandekamen und nach 1945 vertuscht wurden. Im Zentrum stehen Mediziner, die zum größten Teil nach 1945 ihre Karrieren unbehindert hatten fortsetzen können. Klees neue Quellenfunde werden heftige Diskussionen auslösen. In seinem medizinhistorischen Enthüllungsbuch schreibt er gegen ein Netz von Vertuschungen an und nennt ca. 750 Personen aus dem Täter-Milieu im weiteren Sinne. Es geht um die Geschichte der Rassenhygiene bis hin zu ihren letzten praktischen Konsequenzen in den Mordanstalten Hadamar, Auschwitz, Treblinka etc. In diesem „Lehrbuch“ der NS-Vernichtungsmedizin mit Kapiteln über Psychiatrie, Hirnforschung, Röntgenverfolgung, Blutgruppenforschung usw. berichtet Ernst Klee von bisher unbekannten Medizinverbrechen und -verbrechern, einschließlich deren Nachkriegskarrieren. Er dokumentiert den Stand der genetischen Forschung im NS-Staat bis zu Mengeles Experimenten in Auschwitz. Nach 1945 ging die Geschichte weiter. Die einstigen Protagonisten sahen sich nun missbraucht, geradezu als Opfer des Nationalsozialismus. Einstige Förderer der Vernichtungsmedizin wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verharmlosten Ihre Beteiligung ebenso wie die einstigen Vordenker und Nutznießer der Naziverbrechen in der Max-Planck-Gesellschaft. Die Täter von gestern wurden nach 1945 hofiert, die Opfer noch einmal verhöhnt.

      Deutsche Medizin im Dritten Reich : Karrieren vor und nach 1945
      4.5
    • Was sie taten - was sie wurden

      • 355 pages
      • 13 hours of reading

      Ernst Klee beschließt seine Trilogie über die »Vernichtung lebensunwerten Lebens« durch die Nazis mit einem Band über den Lebensweg der Täter und Tatgehilfen nach 1945. Er zeigt, wie Ärzte, Juristen und Verwaltungsfachleute, die an der »Ausmerzung« beteiligt waren, z. T. unerkannt, z. T. unbehelligt weiterleben konnten. Andere fanden milde Richter oder verständnisvolle Ärzte, die die Beschuldigten mit Attesten vor einer Strafverfolgung bewahrten. Klee zeigt Fluchtwege und Verbindungen der Täter auf, weist an Einzelbeispielen nach, daß an Nazi-Verbrechen Beteiligte sogar in der Strafverfolgung eingesetzt waren. Er nennt die Namen jener, die wieder in Verwaltung, Ministerien, höchste Stellen der Justiz einrücken konnten, wieder Patienten behandelten oder Mediziner ausbildeten. Dabei tauchen viele bekannte, aber auch unbekannte Namen auf. Das Buch unterscheidet sich von ähnlichen darin, daß fast ausnahmslos Justizakten - z. T. auch Schriftverkehr der Täter - als Grundlage dienen. So wird zum ersten Mal an einem großen - auf die Massenvernichtung »lebensunwerten Lebens« begrenzten - Personenkreis deutlich, in welchem Ausmaß NS-Gehilfen nach 1945 als Biedermänner weitermachen, weiter entscheiden und das öffentliche Leben beeinflussen konnten.

      Was sie taten - was sie wurden
      4.3
    • Dokumente zur "Euthanasie"

      • 342 pages
      • 12 hours of reading

      Nach der Veröffentlichung des inzwischen weithin bekannten Buches von Ernst Klee '»Euthanasie« im NS-Staat. Die »Vernichtung lebensunwerten Lebens«' (S. Fischer Verlag, 1983) hielten es Autor und Verlag für notwendig, angesichts der Fülle des Materials einen separat benutzbaren Dokumentenband herauszugeben. Dahinter stand die Absicht, Texte, die im oben genannten Buch nur knapp zitiert werden konnten, möglichst ungekürzt dem Publikum vorzulegen. Inzwischen ist es Ernst Klee gelungen, weitere Materialien zutage zu fördern, mit denen niemand mehr gerechnet hat oder rechnen wollte. Er konnte teilweise nahezu vollständige, nach dem Krieg als verschollen betrachtete oder versteckte Aktenbestände durchsehen, die brisante schriftliche Quellen und sogar Fotomaterialien enthalten. Der vorliegende Band präsentiert Dokumente, die im ersten Band nur auszugsweise zitiert werden konnten, und Texte und Fotos, die hier erstmals veröffentlicht bzw. - soweit sie vor Jahrzehnten in anderem Zusammenhang schon einmal publiziert worden sind - der Vergessenheit entrissen werden. Erschreckend ist nicht allein, was seinerzeit in Kliniken, »Heil«- und Vergasungsanstalten geschehen ist. Erschreckend ist auch die Tatsache, daß Hunderte freiwillig mitmachten, den Massenmord organisierten und dann verübten, daß Abertausende davon wußten und nichts sagten. Mehr als eine Generation danach stehen wir erst am Anfang der notwendigen Trauerarbeit.

      Dokumente zur "Euthanasie"
      4.0
    • "Euthanasie" im Dritten Reich

      Die »Vernichtung lebensunwerten Lebens«

      Das Standardwerk zur NS-Euthanasie, basierend auf jahrzehntelanger Arbeit in Archivbeständen des In- und Auslandes. In der 2010 von Ernst Klee komplett überarbeiteten, gestrafften und zugleich erweiterten Fassung, sind alle zuvor anonymisierten Namen dechiffriert. Klee konnte nachweisen, dass die mörderischen Gaswagen bereits ab Herbst 1939 systematisch zum Krankenmord im Einsatz waren. Er schildert außerdem die psychiatrische »Entsorgung« von SS-Leuten, die während des Massenmords durchdrehten. Zu den Mordkomplizen und Nutznießern des Massenmords gehörte auch die Wehrmacht. Sie überantwortete kranke Soldaten skrupellos den Mördern in psychiatrischen Anstalten. Das Buch wird abgerundet mit Kurzbiographien der Täter und ihrer zahlreichen Helfershelfer und gibt überdies Auskunft über den Verbleib jener Euthanasiespezialisten, die in die Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Treblinka wechselten. »Ein engagierter Publizist, der sich nie gescheut hat, Tabuthemen aufzugreifen.« Die Jury zur Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 1997 an Ernst Klee

      "Euthanasie" im Dritten Reich
      4.0
    • Persilscheine und falsche Pässe

      Wie die Kirchen den Nazis halfen

      »Zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen kirchenkritische Fernsehsendungen haben sich jüngst Vertreter aus den beiden deutschen Großkirchen verabredet. Anlaß sind 'besonders unangenehme' Dokumentationssendungen des Publizisten Ernst Klee, die im Hessischen Rundfunk gesendet wurden und werden. Klee legt ohne jedwede Beschönigung das Fehlverhalten der Kirchen im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus bloß: Verwicklungen in Aktivitäten der Euthanasie und des Antisemitismus bis hin zu der organisierten Fluchthilfe für Nazi-Bonzen nach Lateinamerika nach Kriegsende. Die Kirchen werden mit dieser unbewältigten Vergangenheit dargestellt, was dazu führt, daß das in Jahrzehnten emsig und mühsam geglättete Geschichtsbild vom geschlossenen offiziellen Widerstand der Kirchen zerstört wird ... Spötter in höheren Kirchenrängen sprechen von einer neuen 'hoffnungsvollen' Phase, der zwischenkirchlichen Zusammenarbeit, von einem Minimalkonsens, den sie 'Reinwasch-Ökumene' nennen.« (Publik-Forum. Zeitung kritischer Christen, 17.5.1991). Das Manuskript für dieses Buch war die Grundlage des Fernsehfilms »Persilscheine und falsche Pässe«.

      Persilscheine und falsche Pässe
      4.2
    • Das Personenlexikon zum Dritten Reich

      • 731 pages
      • 26 hours of reading

      „Eine wahrhaft herkulische Leistung. Nie zuvor hat ein einzelner Forscher eine solche Arbeit allein zu schultern gewagt“ (Sehepunkte/historicum. net) – so lautet eine von vielen Bewertungen, mit der die Fachpresse die 2003 erschienene Originalausgabe als Standardwerk begrüßte. Das Personenlexikon bietet zuverlässige und nachprüfbare Informationen über die Tätigkeiten der wichtigsten Personen während und auch nach der Zeit des Nationalsozialismus. Klee hat jahrzehntelang bei der Arbeit an seinen zahlreichen Büchern systematisch biographische Angaben über die wesentlichen Personen gesammelt und ständig aktualisiert. So konnte das vorliegende Werk langsam aber sicher wachsen und zu einem soliden Nachschlagewerk heranreifen. Am Schluss des Buches findet sich eine ausführliche Bibliographie. Mit seinen 4300 stichwortartigen Einträgen stellt „der Klee“ alle konkurrierenden Werke souverän in den Schatten. Das Personenlexikon ist unverzichtbar für all diejenigen, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen.

      Das Personenlexikon zum Dritten Reich
      3.5
    • Behindert

      Über die Enteignung von Körper und Bewusstsein

      • 314 pages
      • 11 hours of reading

      German

      Behindert
      3.0
    • Na podstawie nieznanych dotychczas dokumentów Ernst Klee odkrywa historię katów w białych fartuchach, lekarzy, którzy swoim pacjentom, jeńcom wojennym, więźniom obozów koncentracyjnych wyznaczyli rolę królików doświadczalnych. Ich zleceniodawcami były znane w świecie firmy, instytuty uniwersyteckie, a przede wszystkim Wehrmacht. Klee opisuje rolę lekarzy obozowych, po raz pierwszy publikuje ich listę - wielu z nich po wojnie nadal pracowało w zawodzie.

      Auschwitz. Medycyna III Rzeszy i jej ofiary
      4.0
    • Der Zappler

      • 71 pages
      • 3 hours of reading

      Jürgen ist ein Spastiker, ein Zappler. Das heisst, dass er seine Glieder nicht ruhig halten kann, sie machen was sie wollen. Deshalb kann er auch nicht laufen, wie andere Kinder. Und beim Sprechen hat Jürgen auch Schwierigkeiten, weil es mit seinen Stimmbändern ähnlich ist wie mit Armen und Beinen. Jürgen muss mit diesen Behinderungen fertigwerden, und das ist nicht leicht, denn viele Menschen glauben, er wäre auch geistig behindert. Das stimmt aber nicht. Die Geschichte zeigt, was Jürgen alles machen kann, wenn man ihm ein bisschen hilft.

      Der Zappler
    • Das erste Personenlexikon über Täter, Gehilfen und Opfer in Auschwitz Niemand hat so viele NS-Täter und ihre Nachkriegskarrieren dokumentiert wie Ernst Klee, der diese Aufgabe zu seinem Lebenswerk gemacht hat. Nun legt er ein neues, einzigartiges biographisches Nachschlagewerk vor. In fast 4.000 Biographien stellt er das gesamte Personal des Vernichtungslagers Auschwitz dar, von den mordenden Tätern bis hin zu Häftlingen, die zu Hilfsdiensten gezwungen wurden. Auch ihren Verbleib nach 1945 deckt er soweit wie möglich auf. Darüber hinaus werden die einzelnen Personen durch Aussagen von Zeitzeugen charakterisiert. Zum ersten Mal wird hier die gesamte Belegschaft eines Konzentrationslagers erfasst – eine unschätzbar wertvolle Pionierarbeit und ein Meilenstein der NS-Forschung, der auf Jahrzehnte Bestand haben wird. »Ein engagierter Publizist, der sich nie gescheut hat, Tabuthemen aufzugreifen.« Die Jury zur Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 1997

      Auschwitz - Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde
    • Das Kulturlexikon zum Dritten Reich

      Wer war was vor und nach 1945

      Zur Ausg. 2007: Bibliografisches Nachschlagewerk zu 4.000 Personen, die im Kulturbetrieb des 3. Reiches eine Rolle spielten. Aufgenommen wurden auch verfolgte Künstler

      Das Kulturlexikon zum Dritten Reich
    • "Gott mit uns"

      • 260 pages
      • 10 hours of reading

      Als ungewollte Folge des äHistorikerstreitesä setzt sich offenbar allmählich die Erkenntnis durch, dass der Krieg gegen die UdSSR deutscherseits als ideologisch begründeter Raub- und Vernichtungskrieg geführt wurde, an dessen Verbrechen an Millionen Menschen auch die Deutsche Wehrmacht gehörigen Anteil hatte

      "Gott mit uns"
    • Das Kulturlexikon zum Dritten Reich

      • 715 pages
      • 26 hours of reading

      Dieses neue Lexikon mit seinen 4000 Einträgen zu Personen aus dem Kulturbetrieb der NS-Zeit ist ein konkurrenzloses Nachschlagewerk, das in die Handbibliothek derer gehört, die sich mit Nationalsozialismus beschäftigen. Interessant ist das Werk auch deshalb, weil der Autor so weit wie möglich auch die Nachkriegskarrieren recherchiert hat. Verzeichnet sind die wichtigsten oder bekanntesten Personen aus Adel, Archiv- und Büchereiwesen, bildender Kunst, Film, Geisteswissenschaft, Kunstgeschichte, Literatur, Musik (einschließlich Unterhaltungs-, Film- und auch Militärmusik), Rundfunk, Theater, etc. Hunderte der genehmsten Schauspieler, Schriftsteller, Maler, Architekten, Komponisten, Dirigenten, Musiker etc. waren 1944 in einer systematisch rubrizierten „Gottbegnadeten-Liste“ (sic!) des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda unter Joseph Goebbels aufgeführt worden, was für die Genannten handfeste materielle Vorteile bedeutete. Viele Profiteure und Karierristen huldigten Hitler als dem „ersten Künstler der deutschen Nation“, viele von ihnen sind selbst in Auschwitz zur Unterhaltung der SS aufgetreten. Das Lexikon dokumentiert darüber hinaus Hunderte von Opfern der damaligen Kulturpolitik: Verfemte und Verfolgte, die ins Exil gehen mussten bzw. ermordet worden.

      Das Kulturlexikon zum Dritten Reich
    • Christa Lehmann

      das Geständnis der Giftmörderin

      • 191 pages
      • 7 hours of reading
      Christa Lehmann
    • Cette enquête exhaustive sur le fonctionnement du système de santé mis en place par les nazis, dans la Wehrmacht et dans la SS en particulier, fait toute la lumière sur les expérimentations médicales perpétrées dans les camps de concentration et au sein des instituts de recherche. En révélant l’implication de nombreux médecins dont certains sont encore en exercice, et celle des grands groupes pharmaceutiques de renommée mondiale, Ernst Klee nous fait découvrir une légion de bourreaux en blouse blanche qui commettaient des crimes abominables en se retranchant derrière les exigences la plupart du temps absurdes d’une "recherche sans entraves". L’auteur montre que la force scientifique médicale et pharmaceutique allemande d’aujourd’hui repose en partie sur cet "avantage" d’avoir, en toute impunité, disposé pendant de nombreuses années de cobayes humains. Le livre d’Ernst Klee s’appuie tout à la fois sur les documents révélés au procès des médecins de Nuremberg et sur l’historiographie la plus récente. Il apporte une contribution décisive à ce que les historiens tiennent désormais pour acquis : l’élite du corps médical allemand et la recherche universitaire participaient activement et en toute connaissance de cause à la réduction de milliers d’êtres humains au statut de rats de laboratoire.

      La Médecine et ses Victimes
    • Behinderten Report II

      "Wir lassen uns nicht abschieben"

      Used book in good condition, due to its age it could contain normal signs of use

      Behinderten Report II