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Erwin Ringel

    April 27, 1921 – July 28, 1994
    Die österreichische Seele. Zehn Reden über Medizin, Politik, Kunst und Religion.
    Die österreichische 5
    Selbstmord
    Das Leben wegwerfen?
    Die ersten Jahre entscheiden
    Die österreichische Seele
    • Jeder kennt die Zahlen, die aufzeigen, dass Österreich, was den Selbstmord betrifft, im Spitzenfeld der Statistik liegt. Wer sich nicht scheut, hinzusehen, kommt auch an der Einsicht nicht vorbei, dass hier Neurosen und psychosomatische Erkrankungen wie kaum anderswo an der Tagesordnung sind. Diese werden hauptsächlich in der Kindheit "ausgebrütet", denn nach wie vor lauten die drei wichtigsten Erziehungsziele des Österreichers: Gehorsam, Höflichkeit und Sparsamkeit. Diese und andere provokante Thesen vertritt der bekannte Wiener Psychiater und Psychotherapeut Prof. Dr. Erwin Ringel in seinem Band "Die österreichische Seele". Darin sind zehn Reden über Medizin, Politik, Kunst und Religion enthalten, von denen die bemerkenswerteste "Eine neue Rede über Österreich" ist.

      Die österreichische Seele
    • Die ersten Lebensjahre des Menschen sind entscheidend für die spätere Entwicklung der Persönlichkeit. Eltern und Erzieher tragen Verantwortung dafür, ob das Kind in einer gesunden oder einer neurotisierten Umwelt aufwächst. In klaren Verhaltensmustern und Fallstudien wird hier die Wechselwirkung von Körper und Seele erhellt und transparent gemacht.

      Die ersten Jahre entscheiden
    • Selbstmord

      Appell an die anderen

      Der Wiener Psychiater Erwin Ringel warnt davor, Menschen, die von Selbstmord reden, nicht ernst zu nehmen. Ringel zeichnet ein einprägsames Bild von der seelischen Verfassung derer, die von solchen Plänen gequält werden, und schildert die Hilfen, die Gefährdete von therapeutischer Seite und von Mitmenschen durch größere Aufmerksamkeit und Zuwendung erfahren können.

      Selbstmord
    • Der Psychiater gibt medizinische und psychologische Tips zum Umgang mit altersbedingten Problemen, weist auf die positiven Seiten des Älterwerdens hin und zeigt, wie der letzte Lebensabschnitt aktiv und selbstbestimmt gestaltet werden kann.

      Das Alter wagen