Hans J. Hans Joachim Weitz Books




West-östlicher Divan
- 203 pages
- 8 hours of reading
The Persian poet Hafiz, a lover of language, embodies in his 14th-century Diwan the "bride of words," mystically celebrating God, wine, and love. Johann Wolfgang von Goethe adopted this image in 1814, presenting it as a motto for his work in the West-Eastern Divan, highlighting his homage to Hafiz. In his engagement with Hafiz, Goethe creates a sensual piece of world literature that encompasses the entire spectrum of literary possibilities. He marries everyday and elevated speech, euphoric and ironic tones, seeking the "intoxication of love, song, and wine" within the harem of words. Particularly in the book Suleika, a masterpiece dedicated to the 30-year-old Marianne von Willemer, the connection between work and creator becomes evident: "Loving each other will be the bliss of paradise." Marianne contributed some of the most beautiful poems to Suleika, intensifying the dialogue between the young Suleika and the aged Hatem. Goethe's poetry is a rapturous declaration of love for poetry, uniting East and West, spirit and humor, youth and age.
Elective Affinities
- 270 pages
- 10 hours of reading
This is a new translation of a highly disturbing study of marriage and passion by Germany's greatest Romantic writer.
Insel-Taschenbuch - 75: West-östlicher Divan
- 399 pages
- 14 hours of reading
Der persische Dichter Hafis liebte die Sprache und verkörperte dies im 14. Jahrhundert allegorisch in seinem Diwan, wo die "Wortbraut" Gott, Wein und Liebe besingt. Johann Wolfgang von Goethe, berauscht von Hafis' Werk, übernahm das Bild der "Wortbraut" als Motto für seinen West-Östlichen Divan und sah es als Verpflichtung für sein eigenes Schreiben. Goethes Auseinandersetzung mit Hafis resultierte in einem sinnlichen Stück Weltliteratur, in dem er das gesamte Spektrum literarischer Möglichkeiten umgreift. Mit souveräner Beherrschung von Alltagssprache und gehobener Rede sucht er, die "Lieb-, Lied- und Weinestrunkenheit" in der Sprache zu vereinen. Besonders in dem Buch Suleika, einem Meisterstück, das an die 30-jährige Marianne von Willemer gerichtet ist, wird diese Verbindung zwischen Werk und Schöpfer deutlich. Der Austausch zwischen dem 66-jährigen Dichter und seiner Geliebten wird zu einem leidenschaftlichen Dialog. Marianne trug einige der schönsten Gedichte zu Suleika bei, was das Zwiegespräch zwischen der jungen Suleika und dem greisen Hatem auf ein neues, intimes Niveau hebt. Heinrich Heine lobte die Leichtigkeit und den Zauber von Goethes Versen, die eine raumzeitlich losgelöste Liebeserklärung an die Poesie darstellen. Goethe erklärte, dass seine Dichtung dazu bestimmt sei, uns von der Gegenwart abzulösen und in die grenzenlose Freiheit zu versetzen, was besonders in seiner Zeit wohltuend war.