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Wolfgang Bock

    January 1, 1957
    Erlesenes Menü
    Habt's mich gern
    Am besten echt
    Kunst und Angst
    Gewaltkritik
    Kleinigkeiten zum Glück
    • Gewaltkritik

      Politik, Populismus und Parlamentarismus bei Walter Benjamin, Carl Schmitt und Giorgio Agamben

      • 416 pages
      • 15 hours of reading

      "Das Problem bleibt, wen Benjamin mit seinem Text Dansprechen wollte. Wen wollte er erreichen? Und wie konnte dieses Konzept in Bezug auf konkrete Politik und konkretes Recht, in Bezug auf die Organisation der Gesellschaft entwickelt werden? Aus diesem Grund denke ich, dass es bis heute viele Missverständnisse mit dem Text gibt. Er ist kompliziert und rätselhaft, aber ich denke, Benjamins Schwerpunkt liegt darauf, all diese Mittel der Literatur, des Mythos, des Messianismus, der Politik und des Rechts zu denken, um zu einer Art und Weise zurückzukehren, dieses Gegenkonzept politisch zu organisieren. Alle anderen Dinge bleiben diesem Ansinnen gegenüber zweitrangig. [...] Was er hier Messianismus nennt, halte ich für ein politisches Modell einer anderen Organisation des gesellschaftlichen Lebens."--Back cover

      Gewaltkritik
    • Kunst und Angst

      Søren Kierkegaard und der Film ,The Square‘. Zum Verhältnis von Moderne, Melancholie und Gewalt

      • 233 pages
      • 9 hours of reading

      In der Moderne emanzipiert sich die Kunst von der Theologie. In der Angst um das Leben aber kehrt die Religion zurück. Søren Kierkegaard fasst diesen Zusammenhang 1843 als Entscheidung zu einer militanten antiästhetischen Einstellung, in der das Christentum noch einmal auf eine Weise seine Zähne zeigt, die bis heute das Leben in Skandinavien bestimmt. Zugleich ist auch er wider Willen ein moderner Autor. Im Jahre 2017 gewinnt der schwedische Regisseur Ruben Östlund mit The Square die Goldene Palme von Cannes; darin aktualisiert der Filmemacher die Position Kierkegaards und riduculisiert die Institution Kunst. Wolfgang Bock setzt dem Film und dem Existenzialismus eine kritische säkulare Kunsttheorie entgegen, die sich anders auf das Leben bezieht. Im Anhang geht der Autor dem Einfluss des dänischen Philosophen auf Walter Benjamin nach.Der Autor

      Kunst und Angst
    • Originalrezepte der „Terra ferma“ Das Hinterland Venedigs, die „Terra ferma“, ist bisher touristisches Niemandsland. Auf mehreren Reisen zwischen Isonzo und Piave haben sich Wolfgang Böck und Günther Schatzdorfer auf den Land- und Dorfstraßen planvoll verirrt. Dabei haben sie verlassene Villen, versteckte Osterie, geheimnisvolle Wälder, satte Almen, erstklassige Weingüter und faszinierende Menschen entdeckt. Weil es „echt“ ihre bisher beste gemeinsame Reise war, ist daraus ein Buch geworden. „Am besten echt“ ist kein Reiseführer, sondern ein Reise-Verführer mit vielen Originalrezepten der Region. Dieses Buch ist aber auch die Geschichte von der Freundschaft zweier Männer, die sich im sogenannten besten Alter darauf einlassen, eine Landschaft und ihre Menschen mit kindlicher Neugier zu erforschen und für ihre Leser genussvoll zu erschließen

      Am besten echt
    • Unterwegs mit »Trautmann« Wolfgang Böck ist auf der Bühne wie vor der Kamera ein Vollblutschauspieler – und Publikumsliebling. Aufgewachsen im Spirit der Beat Generation, erlebt er in den 1970ern mit Wolfgang Bauers »Change« die Initialzündung für seine Theaterleidenschaft und ist heute als Darsteller, Intendant und Wienerlied-Sänger einem breiten Publikum bekannt. Gemeinsam mit Christoph Frühwirth begibt sich Oldtimer-Liebhaber Böck in seinem Jaguar auf große Fahrt zu den »Raststationen« seiner Karriere: Bregenz, wo er in den 1980ern in »Einer flog über das Kuckucksnest« debütiert. Wiens Kaisermühlen, das ihm seine TV-Paraderolle als Trautmann und den Titel »Ehrenkieberer« beschert. Das Burgenland, wo er seit 2003 als Intendant der Schlossspiele Kobersdorf spielt und das ihm als privater Rückzugsort dient. Begleiten Sie Wolfgang Böck auf der Fahrt zu diesen und vielen anderen Stationen seines Lebens.

      Habt's mich gern
    • In unterschiedlichsten Kontexten wird der Begriff 'Gesetz' benutzt. Sowohl Juristen als auch Naturwissenschaftler, Theologen, Ökonomen oder Psychologen sprechen von Gesetzen und Gesetzmäßigkeiten. Was ist damit jeweils gemeint und wo liegt das Verbindende bei diesen Sprech- und Denkgewohnheiten über das Gesetz? Ist das Gesetz womöglich nur eine Sprachkonvention? Experten aus unterschiedlichsten Bereichen der Geistes- und Naturwissenschaften, liefern Beiträge zu einem theoretischen Schlüsselwort. Sie bieten damit grundlegende interdisziplinäre Perspektiven. Seit vielen Jahren wird damit erstmals wieder der Gesetzesbegriff systematisch beleuchtet.

      Gesetz und Gesetzlichkeit in den Wissenschaften
    • Wolfgang Böck, der TV-Kommissar und Günther Schatzdorfer, der Poet, machen sich auf den Weg nach Venedig, um geheimnisvolle Plätze zu suchen, die weder als Schauplätze für Hochglanz-Gourmet-Guides noch für literarische Morde taugen. Sie nähern sich auf mehreren Routen an die Serenissima an, scheitern jeweils kurz vor dem Ziel, erleben aber den Zauber der Lagunen, des Festlandes und der Inseln. Sie lernen verstehen, dass die Stadt nicht nur aus Dogenpalast, Markusplatz und Rialto besteht, sondern aus ihrem Umland und den merkwürdigen Menschen, deren Ursprung sich in den Nebeln der Geschichte verliert. Die beiden Freunde erzählen einander während der Reise Geschichten. Erlebte. Erfundene. Lassen sich überraschen, genießen Wildenten und Sardinen, also ein einfach besseres Leben. Der Weg ist ihr Ziel, die Reise wird zum Lebensinhalt. Venedig selbst bleibt, was es ist: ein Traum, der nur mehr in der Literatur existiert, der alten Lockruf, dem die Stadt ihren Namen verdankt: „Vieni etiam!“. „Komm auch du!“

      Besser. Einfach.
    • Dialektische Psychologie

      Adornos Rezeption der Psychoanalyse

      • 788 pages
      • 28 hours of reading

      Der Band befasst sich mit der Rezeption Theodor W. Adornos der Psychoanalyse im Nachkriegsdeutschland, fur eine ganze Generation von Studenten stilbildend wirkte. Sie wird heute vielfach als uberzogen und wirklichkeitsfremd kritisiert. Sie nimmt im wesentlichen ihren Ausgangspunkt von dem Aufsatz -Die revidierte Psychoanalyse-, der 1952 veroffentlicht wird. Darin kritisiert Adorno die an einer therapeutischen Praxis ausgerichteten Lesart, welche unter den Vorgaben einer soziologischen -Verbesserung- Freuds dessen Wahrheit einschranke und reduziere. Dieses Urteil, das sich insbesondere gegen Erich Fromm, Karen Horney und andere -Revisionisten- richtet, wird von Adorno dezisionistisch exekutiert und ist von seinen Schulern in genau diesem Gestus oft wiederholt worden. Wolfgang Bock zeigt nun, dass es unveroffentlichte englische Manuskripte zu diesem Aufsatz gibt, die noch anders ausgerichtet sind. Sie beziehen sich deutlich auf zwei bislang in diesem Zusammenhang nicht wahrgenommen Kontexte Adornos: Walter Benjamins Gesellschaftstheorie und die faschistische Praxis des wahrend der NS-Zeit arisierten Berliner Instituts fur Psychoanalyse. Das Buch dokumentiert die verschiedenen Fassungen und Bock erlautert ausfuhrlich die einzelnen Entwicklungsschritte vom Vortragsmanuskript bis zur spateren deutschen Ubersetzung. Es zeigt sich, dass Adorno in den fruhen Fassungen sehr viel offener argumentiert und damit paradoxerweise seinen spateren Kritikern naher ist, als diese annehmen: Das Bild von dessen Umgang mit der Psychoanalyse muss selbst revidiert werden.

      Dialektische Psychologie