„Franz Josef Czernins Lyrik entfaltet eine intensive Art von Sinnlichkeit.“ Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung Neue Gedichte einer großen Stimme der österreichischen Poesie. Ein „self portrait as an old artist“ und eine Auseinandersetzung mit den Künsten, von der Oper bis zum Zirkus. Franz Josef Czernins Gedichte sind experimentierend, sprachspielerisch und überraschend; sie führen ein Eigenleben. Selbst dort, wo Metrum und Reim zu tragen scheinen, gehen die Worte andere Wege. Indem die Sprache mit sich selbst zu sprechen scheint, spricht sie über die Dinge. Oft vieldeutig und dann wieder verblüffend klar. Franz Josef Czernin ist „immer zur Stelle, wenn zwei Dinge ein Drittes ergeben“ (Paul Jandl).
Franz Josef Czernin Book order (chronological)






widersprüche sind die hilferufe des denkens. aphorismen
dapha-drucke 13
Staub.gefässe
- 251 pages
- 9 hours of reading
Franz Josef Czernin gilt über Deutschland hinaus als einer der ungewöhnlichsten Dichter unserer Zeit. Für „staub. gefässe“ hat er zum ersten Mal eine umfassende Auswahl zusammengestellt, die alle Facetten seiner Dichtung wiedergibt. Martin Mosebach führt mit einem kritischen Text scharfsinnig in Czernins Schaffen ein. Ein umfangreiches und weitverzweigtes poetisches Werk wird so endlich in seiner ganzen Spannweite sichtbar gemacht.
Small Talk im Holozän
- 375 pages
- 14 hours of reading
Die jährlich erscheinende Anthologie setzt in konzentrierter Form das Programm der Zeitschrift >neue deutsche literatur fort und veröffentlicht bisher ungedruckte Texte bekannter und neuer Autorinnen und Autoren: Erzählungen, Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Aufsätze, Gespräche, Porträts, Polemiken und Aphorismen. Vornehmlich widmet sich die Anthologie den heutigen Realien des Lebens und der Gesellschaft, ohne zu vergessen, dass Literatur als Sprachkunst mehr ist als die Fortschreibung von Gesellschaftskunde mit anderen Mitteln. Sie favorisiert deshalb Texte, deren Autoren gestalterische Risiken eingehen. So ist sie nicht minder ein Verbalienbuch
Ein umfangreiches Gedankenexperiment, das Sprüche und ihre Widersprüche sowie poetische und wissenschaftliche Ansätze gegenüberstellt. Es erkundet die Spannungen zwischen Religion und Säkularität, Mythos und Ratio und bezieht sich auf Denker wie Karl Valentin, Wittgenstein, Nietzsche und Hegel.
Elemente, Sonette
- 158 pages
- 6 hours of reading
Wasser, Feuer, Erde, Luft - die Urprinzipien der Welt. Vier Elemente, aus denen jedes Sein besteht. Franz Josef Czernin macht diese mythischen Urkategorien der Elemente nicht nur zum Thema seines Sonettenzyklus, sie prägen die Gedichte auch in ihrer Form. Die Sprache ist von Element-Metaphern wie „ganz Feuer und Flamme“ oder „Du bist Luft für mich“ durchsetzt und weißt mit ihrer Bildhaftigkeit darauf hin, wie tief die Elemente in die Natur der Sprache reichen.
Franz Josef Czernin hat eine persönliche Auswahl aus Brentanos umfangreichem lyrischen Werk getroffen, die dessen Vielfalt zeigt. Ergänzt wird die Sammlung durch Czernins verbindende Texte, die auf Eigenarten und Besonderheiten der Poesie hinweisen.




