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Roman | Spannender Familienroman über den Umgang mit einer unverhofften Erbschaft
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Roman | Spannender Familienroman über den Umgang mit einer unverhofften Erbschaft
Der Anwalt Hartmut Wilke ist gewohnt zu bekommen, was er will. Zum Beispiel Ines, seine um zwanzig Jahre jüngere Freundin. Doch seit einiger Zeit laufen die Dinge nicht mehr so gut für ihn. Die Regeln, nach denen er zu spielen pflegte, scheinen plötzlich nicht mehr zu gelten. Beruflich strauchelt er, nachdem sich seine Anwaltskanzlei dem Vorwurf des Steuerbetrugs ausgesetzt sieht. Und in dem unerbittlichen Scheidungskrieg gegen seine Frau Carla hat er den letzten Rest Verständnis seiner Kinder verloren. Da erreicht ihn überraschend eine Postkarte seines ältesten Sohns Erik, der den Ansprüchen seines Vaters nie gerecht werden konnte. Erik betreibt eine Strandbar auf Kiani Island im Indischen Ozean und lädt ihn mit wenigen Worten dorthin ein. Ines gefällt die Idee einer Reise nach Afrika, und so sagt Wilke kurzerhand zu, auch weil er hofft, sich endlich mit Erik versöhnen zu können. Und tatsächlich wird der abenteuerliche Aufenthalt auf Kiani zu einem Wendepunkt in Wilkes Leben – ganz anders jedoch, als er es sich vorgestellt hat.
Wir halten uns für kritische, aufgeklärte Bürger, die ihre Rechte kennen. Doch wenn wir unsere Grundrechte aufzählen sollen, geraten wir ins Stottern. Das ist fatal. Denn in Zeiten, in denen Rechtspopulismus wieder salonfähig wird und die Demokratie in vielen Staaten wankt, brauchen wir die Grundrechte mehr denn je. Dieses Buch ist kein juristischer Kommentar, keine Staatsbürgerkunde, schon gar keine Sonntagsrede, sondern ein Realitätscheck: Was versprechen die Grundrechte? Und was davon halten sie? Welche Grundrechte haben wir, wozu berechtigen sie und wozu nicht? Georg Oswald zeigt: Unsere Grundrechte sind alles andere als selbstverständlich. Wir müssen sie schützen. Und wir schützen sie am besten, wenn wir sie nicht zu Lippenbekenntnissen verkommen lassen, sondern sie anwenden, jeden Tag.
Von der verführerischen Macht des ZweifelnsFür Sophia, journalistischer Nachwuchsstar auf dem absteigenden Ast, eröffnet sich die große Chance: Sie soll für das Staatliche Symphonieorchester München das Programmheft konzipieren und die Musiker bei ihren Proben und Konzertreisen begleiten. Als aus der Affäre mit dem gefeierten Cellisten Daniel eine Liebesbeziehung wird und sie in seine Wohnung im Glockenbachviertel zieht, braucht sie ein neues Projekt. Sie beginnt, einen Roman zu schreiben, und stößt auf beunruhigende Informationen aus Daniels Vergangenheit. Wenn sie ihrem Verdacht folgt, gefährdet sie ihre Beziehung. Wie wahrhaftig muss Liebe sein? »Georg M. Oswald ist eine Ausnahmeerscheinung in der gegenwärtigen deutschen Literaturlandschaft.« DIE ZEIT
Ist Carl Lichtenberg ein Mörder? Sein Aufstieg schien unaufhaltsam: Eine glänzende juristische Laufbahn, die Heirat mit einer so genannten guten Partie – Carl Lichtenberg ist ein Darling der Münchener Gesellschaft. Doch dann wird er verhaftet. Er soll seine reiche Schwiegermutter ermordet haben. So sehr er seine Unschuld auch beteuert, alles was er aussagt, spricht gegen ihn… Georg Oswalds nach einem authentischen Fall geschriebener Roman wirft ein grelles Licht auf die Münchener und bundesrepublikanische Gesellschaft.
„Georg M. Oswald ist der Moralist unter den deutschen Jungautoren.“ (TAZ) In Miami wird der weltberühmte Modedesigner Gianni Versace erschossen. Als Täter verdächtigt man den jungen Callboy Andrew Cunanan: Für die Presse ein gefundenes Fressen, allerdings ist der Modedesigner dem schönen Andrew nie begegnet. Aber an Zweifeln sind die Klatschblätter nicht interessiert. Und schon bald überzieht ein undurchdringliches Gestrüpp aus Behauptungen, Vermutungen und schlichten Lügen den Erdball.
„Witzig, rührend, packend!“ (Welt am Sonntag) Paradies, so heißt das Viertel der Rechtsanwälte, Manager und Baulöwen direkt am Starnberger See. Dabei geht es hier doch genau besehen eher höllisch zu. Auch Marcel wohnt hier – noch – bei seinen Eltern. Er erzählt die Geschichte seiner letzten großen Ferien, von Pool-Partys, die regelmäßig in Umnachtung enden, von den Nachbarn, wo Mutter und Tochter sich den Liebhaber teilen, und von einer so pompösen wie merkwürdigen Hochzeitsfeier, an deren Ende eine Leiche im See schwimmt. „Eine elegante Mischung aus Gesellschaftssatire und Bildungsroman“ (Der Spiegel)
Thomas Schwarz ist jung, sieht gut aus, verdient gut, ist verheiratet und arbeitet in einer Bank. Als ihm eines Tages eine Frau als Chefin vorgesetzt wird, gerät seine schöne Vision von vermeintlichem Wohlstand, Macht und Sicherheit ins Wanken. Aber was soll's: Alles, was er in der Bank gelernt hat, scheint auch im zwielichtigen Milieu der Kleinkriminellen anwendbar zu sein. Denn alles was zählt ist auch dort: Geld, Erfolg und Macht. Georg M. Oswald wurde mit dem International Prize 2000 ausgezeichnet.
Gerechtigkeit ist etwas für Schwächlinge. «Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand», sagt ein Sprichwort, und doch will ein jeder seine Geschicke selbst lenken. Da ist ein ebenso eingebildeter wie brillanter Strafverteidiger. Da ist eine Anwältin, seine Frau, der übel mitgespielt wird, die sich jedoch zu wehren weiß. Und da sind: ein junger Aufsteiger, ein melancholischer Provinzpolitiker und ein Drehbuchautor mit Schreibhemmung. Sie alle führt ein kleiner Unfall vor die Schranken des Gerichts. «Eine böse Milieu-Satire voll wahrer Klischees.» NZZ
Diller ist angespannt und nervös im Vorfeld der internationalen Sicherheitskonferenz. Aber das ist es nicht. Sein Partner Kessel ist auf Drogen, und als der in Panik einen jungen 'Arab' überfährt, steckt Diller voll mit drin. Während Diller die internen Ermittlungen gegen sich und Kessel zu kontrollieren versucht, muss er weiter seine Arbeit tun und ein mögliches Attentat auf die Konferenzteilnehmer verhindern. Und die Uhr tickt. Denn wenn der junge 'Arab' aus dem Koma erwacht, wird er erzählen, wer ihn lebensgefährlich verletzt hat. Viel zu lange ist Diller nicht klar, dass sein alter Freund Kessel ein noch viel größeres Problem ist. Wut, Verunsicherung, Mord – Georg M. Oswald zeigt in seinem mitreißenden literarischen Thriller die dunkle Seite des leuchtenden Münchens.
Der Roman erzählt von Carl Lichtenbergs dramatischem Abstieg vom erfolgreichen Juristen zum Verurteilten eines Mordes. Trotz anfänglichem Erfolg und gesellschaftlichem Ansehen führt sein Verstoß gegen Konventionen und ein gescheitertes Börsengeschäft zu seinem finanziellen Ruin und schließlich zu einem Mord.
Rechtsanwälte bestimmen über unsere Gesellschaft. Barack Obama ist einer, Jean-Claude Juncker auch. Wladimir Putin und Franc, ois Hollande sind ebenfalls Juristen. Mit 143 Juristen ist diese Berufsgruppe übrigens auch die größte im Deutschen Bundestag. Aber Rechtsanwälte gestalten auch andernorts die Welt: Cicero, Mahatma Gandhi oder Franz Kafka – und eben auch Georg M. Oswald –zeigen die Möglichkeiten für Rechtsanwälte. Man kennt aber auch Rolf Bossi oder Matthias Prinz – sie vertreten die Promis dieser Welt: Ingrid van Bergen, Romy Schneider, Caroline von Monaco, Julius Hackethal oder Boris Becker. Gäbe es keine Krankheiten, bräuchte man keine Ärzte, und gäbe es kein Unrecht in der Welt, bräuchte man keine Rechtsanwälte. So aber sind Rechtsanwälte notwendig – weil sie den Menschen helfen, zu ihrem Recht zu kommen. Georg M. Oswald, einer der erfolgreichsten deutschen Autoren, zeigt seine ganz persönliche Sicht auf seinen Beruf – und nennt die Gründe, weshalb dies einer der besten Berufe der Welt ist.
Die Tübinger Poetik-Vorlesungen von Juli Zeh und Georg M. Oswald, die hier unter dem Titel Aufgedrängte Bereicherung vorliegen, sind kritische Texte. Sie sind kritisch dem gegenüber, was eine Poetik-Vorlesung sein kann und soll; und sie bewerten das, was sie selbst leisten können, umsichtig, aber kritisch. Juli Zeh und Georg M. Oswald sind beide Juristen und sie sind daher geschulte Hermeneuten, sie sind ausgebildete Leser, Interpreten und im griechischen Sinne des Wortes 'Hermeneutik' 'Deuter' von Gesetzestexten. Beide gehen in Ihren Vorlesungen also auch kritisch mit den möglichen Funktionen von Literatur um und erkennen nicht nur das Potential, sondern auch die Grenzen dessen, was Reflexion und Lektüre leisten können. Poetik-Dozenturen sind Teil dessen, was wir als Gegenwartsliteratur bezeichnen. Dabei sind sie keine Kommentare zu literarischen Texten, keine wissenschaftlichen Untersuchungen, aber auch keine Kritiken oder Literaturgeschichten. Sie gehören nicht zum literarischen Diskurs selbst, das heißt sie sind selbst meist keine literarischen Texte. Aber sie gehören auch nicht zum wissenschaftlichen oder journalistischen Diskurs, der sich um die Gegenwartsliteratur herum organisiert. Sie sind spezielle Selbstaussagen der Autoren, die sich aber auch wiederum weder mit Interviews, Tagbuchnotizen oder Briefzitaten vergleichen lassen.
Das kommt heraus, wenn der Schriftsteller Georg M. Oswald („Alles, was zählt“) den Arbeitsrechtler Georg M. Oswald trifft: Kleine, feine Geschichten aus der Arbeitswelt, die manchmal ziemlich böse, manchmal versöhnlich sind, immer aber treffend. So arbeiten wir alle…