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Susanne Scholl

    September 19, 1949

    Susanne Scholl writes with a profound understanding of Eastern European culture, cultivated through her extensive career as a correspondent. Her works often delve into complex social and political landscapes, seeking to illuminate human experiences within historical contexts. Scholl's distinctive voice offers penetrating insights that encourage readers to reflect deeply on the narratives presented.

    Russland mit und ohne Seele
    Emma schweigt
    Töchter des Krieges
    Warten auf Gianni
    Wachtraum
    Omas Bankraub
    • Omas Bankraub

      • 208 pages
      • 8 hours of reading

      Schlecht bezahlte Berufe, Scheidungen, aber auch die Höhen und Tiefen einer Künstlerinnenexistenz oder ein leichtsinniger Hang zu den schönen Dingen des Lebens – die Gründe für Altersarmut sind so vielfältig wie weibliche Biografien. Um dem chronischen Geldmangel zu begegnen, helfen nur Kreativität und Solidarität. Erika, die pensionierte Volksschullehrerin, Lilli, die erfolglose Musikerin, Anna, die verwitwete Verschwenderin, und Ursula, Krankenschwester mit einem fatalen Hang zu exotischen Liebesbeziehungen, erfinden „Omas Kurse“ und veranstalten Wohnungsflohmärkte, backen Torten und bewirtschaften Erikas Schrebergarten. Als das alles jedoch nicht reicht, beschließen sie, ihr Glück mit illegalen Methoden zu versuchen …

      Omas Bankraub
      4.4
    • Ein mutiger und persönlicher Roman über starke Frauen und den Kampf um ein Leben nach dem Überleben Fritzi, geboren in eine jüdische Wiener Vorkriegsfamilie, aufgewachsen mit Praterbesuchen und ersten Liebschaften, flieht vor der Nazi-Verfolgung als junge Frau nach England. Sie heiratet Theo, kehrt nach Wien zurück, und für ihre Tochter Lea ist sie eine lebenslustige, warmherzige Mutter. Bloß manchmal, da kann Fritzi nicht aus dem Bett aufstehen vor namenloser Trauer. Später scheint auch das Leben ihrer Tochter Lea zu gelingen, ist ausgefüllt mit Ehe, Kindern, Enkeln und Beruf. Und doch wird auch sie von bösen Träumen und Familienerinnerungen heimgesucht. Und als immer mehr Menschen auf der Flucht vor Krieg und Terror aus Syrien und Afghanistan nach Wien kommen und Lea mit ihrer Hilflosigkeit konfrontieren, droht auch ihr so geglücktes Leben auseinanderzubrechen ...

      Wachtraum
      4.3
    • Warten auf Gianni

      Eine Liebesgeschichte in sieben Jahren

      Sieben Sommer verbringt Lilly bei ihren italienischen Freunden auf Sardinien und genießt die unkomplizierte, sinnliche Atmosphäre endloser Urlaubstage – und die Zeit mit Gianni, der so gar nichts von einem Latin Lover hat und den sie trotzdem nicht vergessen kann. Sieben Winter jedoch muss Lilly zurück nach Wien in einen reichlich unerfreulichen Alltag: Ihr Ex-Mann hat eine neue, junge Geliebte, ihre beste Freundin stirbt an Krebs, ihr Vater outet sich als homosexuell und schreibt auch noch ein Buch darüber. Also flüchtet Lilly in ihre Traumwelt – und fantasiert von einem Leben mit Gianni, von einem eigenen Kind. Der letzte Sommer jedoch zwingt sie, ihre Wünsche endlich mit der Realität zu konfrontieren …

      Warten auf Gianni
      4.0
    • Töchter des Krieges

      • 198 pages
      • 7 hours of reading

      Das Wort "Krisenherd" impliziert es metaphorisch: Es gibt Krisen, die gelegentlich aufwallen, andere, die lang am Köcheln sind, bis sich die Aufmerksamkeit anderem zuwendet. Tschetschenien ist ein solcher Krisenherd. Die Lage dort scheint aussichtslos; zu viele widerstreitende Interessen kämpfen gegeneinander, zu wenige blicken durch. Eine, die durchblickt, von Berufs wegen, aber auch, weil sie die Lage tschetschenischer Frauen seit langem zutiefst beschäftigt, ist Susanne Scholl, ORF-Korrespondentin in Moskau. In ihrem neuesten Buch verbindet sie beides: den genauen Blick der Journalistin mit dem empathischen der Frau. Das Buch bringt nicht nur eine Analyse der politischen Situation, sondern erzählt auch anhand verschiedener Schicksale von der Situation der Frauen im Krieg. Denn wie so oft sind auch hier sie die wahren Opfer eines Krieges, den die Männer führen.

      Töchter des Krieges
      3.5
    • Emma schweigt

      • 179 pages
      • 7 hours of reading

      Die Begegnung von zwei Frauen, zwei Kulturen, zwei Schicksalen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können Emma, Rentnerin in Wien, macht sich so ihre Gedanken über eine Welt, die nicht mehr ist, was sie mal war: Die neue türkische Schwiegertochter ist schwanger, die Enkelin Luzie trägt zu enge Hosen und ihren Ex-Mann Georg hat ein gerechter Schlaganfall niedergestreckt. Sarema kommt aus Grosny nach Wien. Dass sie noch am Leben ist, hat sie ihrem verzweifelten Mut zu verdanken: Im Tschetschenien-Krieg hat sie alles verloren, Schlepper haben sie und ihren jüngsten Sohn Schamil nach Österreich gebracht. Sarema braucht Asyl, Emma nach einem Unfall Hilfe im Haushalt. Ihre Wege kreuzen sich, Ihre Schicksale verbinden sich. Wie weit wird Emma gehen, um Sarema zu helfen?

      Emma schweigt
      4.2
    • Russland mit und ohne Seele

      • 185 pages
      • 7 hours of reading

      Wenn man in Moskau lebt, aber kein Moskauer ist, wird man im Westen ständig mit der Frage nach der sogenannten russischen Seele konfrontiert. Die gibt es zwar ebenso wenig, wie es eine österreichische oder französische Seele gibt. Als Klischee muss sie aber trotzdem jederzeit als Erklärung dafür herhalten, was man nicht so wirklich erklären zu können glaubt: das Wesen Russlands nämlich. Aber auch Russland selbst liebt das Klischee und antwortet der westlichen Frage nach der russischen Seele gerne mit dem berühmten Zitat des Dichters Fjodor Tjutschew, das da lautet: „Russland kann man mit dem Verstand nicht begreifen, an Russland kann man nur glauben.“ Nach fast zwei Jahrzehnten in Moskau kommt Susanne Scholl zu dem Schluss, dass beides falsch ist. Und macht sich in Gesprächen mit Freunden und Bekannten, bei zufälligen Begegnungen und mit langjährigen Wegbegleitern auf die Suche nach einem etwas realeren Russland-Bild. Nicht die große politische Analyse ist es, die sie interessiert, sondern die Frage, wie die Menschen in diesem Land leben, das nie das Mittelmaß findet. Alltagsgeschichten stehen neben geschönten Erinnerungen Prominenter – und am Ende stellt sich Russland dann hoffentlich doch etwas weniger bedrohlich unverständlich dar als bisher.

      Russland mit und ohne Seele
      3.8
    • Allein zu Hause

      • 171 pages
      • 6 hours of reading

      Sie fliehen vor Mord und Totschlag, Folter und Sklaverei, Blutrache und Zwangsehe – und vor dem ganz alltäglichen Elend. In Österreich aber werden sie mit Misstrauen empfangen, mit der allgegenwärtigen Unterstellung, sich etwas aneignen zu wollen, was ihnen gar nicht zusteht, zu lügen und zu betrügen und „uns“ etwas wegnehmen zu wollen. Ihre Anträge auf Asyl werden oft viele Jahre lang nicht bearbeitet. Ihre Kinder wachsen als Österreicher auf – und sollen dann trotzdem eines Tages plötzlich das Land verlassen, weil sie angeblich eine Gefahr für Österreich sind. Sie heißen Tahira oder Fahim, Nabim oder Leila. Sie kommen aus Aserbaidschan oder Nepal, Afghanistan oder Nigeria. Gemeinsam ist ihnen, dass sie auf der Flucht sind und Hilfe brauchen. Susanne Scholl ihrerseits hat einen guten Teil ihres Lebens außerhalb Österreichs verbracht. Vor einem Jahr kam sie zurück in ein Land, das sich ihr gegenüber sehr freundlich zeigte und sich doch als unverständlich kalt gegenüber Menschen in Not präsentierte. Davon handelt dieses Buch – und von den Lebensgeschichten der Menschen, die in Österreich Zuflucht suchen und so oft dafür bestraft werden.

      Allein zu Hause
      3.5
    • Vier Frauen am Ende eines Lebensabschnitts – und am Anfang eines neuen, in dem sie mit Humor und Solidarität einen unkonventionellen Weg einschlagen: Ella bleibt in ihrer großen Altbauwohnung allein. Endlich allein? Oder doch einsam? Da sind auch noch Rada, die rumänische Pflegerin ihres verstorbenen Mannes, Ellas Schwester, die schillernde Maggie, die nach einer internationalen Karriere zurückkehrt, und Luise, die Nachbarin, die wegen einer Jüngeren verlassen wurde. Wie können, wollen und dürfen sie ihr Alter leben? Unsichtbar oder öffentlich? Erfüllt oder frustriert? Und vor allem: jede für sich oder alle zusammen? Gemeinsam geben sie eine mutige und ungewöhnliche Antwort – und Ellas große Wohnung füllt sich mit Leben und heftigen Diskussionen über Politik, Familie … und Sex.

      Die Damen des Hauses
      2.5
    • Die Situation im Zusammenhang mit der Pandemie hat viele gezwungen, sich eingehender mit der Lage rund um uns zu beschäftigen. Susanne Scholl hat die Gelegenheit genutzt und sich einigen grundlegenden Fragen des Zusammenlebens in diesem Europa am Beginn des 21. Jahrhunderts gestellt. Vor allem geht es um die zahlreichen historischen Lügen, auf denen das moderne Europa aufgebaut ist. Und darum, die historische Wahrheit zu verteidigen, um der Zukunft eine Chance zu geben!

      Schäm dich, Europa!
    • In wunderbar leichten Bildern und mit einem ungetrübten Blick auf sypathische menschliche Schwächen erzählt die Autorin Susanne Scholl vom Reisen durch das Russland der Gegenwart, vom Weggehen und Ankommen, und von der bewegenden, stillen Liebe einer Mutter zu ihren beiden Kindern.

      Nataschas Winter
    • Eine Kur ist eine lange und oft langweilige Zeit, so hatte man es Elsa erklärt, als sie sich auf die Reise vorbereitete. Doch der Aufenthalt konfrontiert sie intensiver mit ihrer Vergangenheit, als sie erwartet. Für die dreiwöchige Ruhephase hat Elsa eine Mappe mit vergilbten Briefen ihres nach England emigrierten Vaters und den Antwortbriefen ihres Großvaters mitgenommen. Diese Korrespondenz versetzt sie in die Zeit des Nationalsozialismus und zieht sie in das unbekannte Leben ihrer Großeltern hinein. Die berührenden Briefe offenbaren die Tragik der Familiengeschichte: Sie schildern die Anfänge in London und die wachsenden Schikanen in Wien, während die Großeltern verzweifelt versuchen, die Ausreise zu ermöglichen. Die brutale Enteignung ihrer Villa durch einen »Blutordensträger« wird dokumentiert, und die Briefe aus der Haft des Großvaters, die der überlebende Vater nach seiner Rückkehr in der restituierten Villa findet, sind ein ironischer Teil der Geschichte. Elsas Reflexionen und Assoziationen beim Lesen der Briefe verbinden die Vergangenheit mit der Gegenwart, thematisieren den immer noch präsenten Antisemitismus, den Krieg in der Nachbarschaft und die Fremdenfeindlichkeit. Sie stellt sich die Frage, wie sie selbst mit einem ähnlichen Schicksal umgegangen wäre.

      Elsas Großväter
    • Was ist Flucht?

      Warum Europa helfen muss

      Was Flucht ist, scheint jeder zu wissen. Und alle kochen mit „Ausländern“, „Flüchtlingen“ und „Migranten“ in Europa ihr eigenes Süppchen. Nur allzu gern wird dabei vergessen, dass es Menschen sind wie wir. Susanne Scholl, langjährige Fernsehkorrespondentin in Moskau, lässt sich nicht mit den üblichen Phrasen abspeisen. Sie möchte wissen, was Flucht bedeutet, und reist im Mai 2023 auf den Balkan, um sich selbst ein Bild zu machen und zu erfahren, aus welchen Lebenssituationen die Migranten dort kommen, wie es ihnen derzeit geht, wovon sie träumen.

      Was ist Flucht?
    • Über einen notwendigen Krieg

      Warum das System Putin besiegt werden muss

      • 46 pages
      • 2 hours of reading

      Persönliche Gedanken zu einem Krieg, den eigentlich keiner will: Susanne Scholl, langjährige Fernsehkorrespondentin in Moskau, hat die Ukraine vielfach bereist und persönliche Kontakte geknüpft. Als eine der Ersten vergleicht sie den Krieg in der Ukraine mit den beiden Kriegen in Tschetschenien und zeigt die tiefen strukturellen Ähnlichkeiten dieser Moskauer „Spezialoperationen“. In ihren sehr persönlichen Gedanken werden auch Erinnerungen an die Schicksale und Zeiten ihrer unter den Nazis verfolgten Eltern wach.

      Über einen notwendigen Krieg
    • Russisches Tagebuch

      • 199 pages
      • 7 hours of reading

      Persönliche Berichte der ORF-Korrespondentin von den dramatischen politischen Umwälzungen nach dem Ende der Sowjetunion (1991-1993) und von der Gesellschaft, die erstmals in Freiheit zu leben beginnt

      Russisches Tagebuch
    • Fischen mit Lech Wałęsa

      Weltpolitik aus erster Hand - ORF Reporter:innen erzählen

      • 242 pages
      • 9 hours of reading

      Sie galten als „Speerspitze des ORF“ und waren in der Welt zu Hause. Sie haben – oft unter schwierigsten Bedingungen – Eindrücke und Erfahrungen gesammelt, und mit ihren Reportagen, Berichten und Analysen das außenpolitische Weltbild einiger Generationen geprägt. Wie nahe Korrespondent:innen ihren Gesprächspartner:innen oft sind, zeigt Joana Radzyner, die ein Interview mit Solidarność Chef Lech Wałęsa nur unter der Bedingung bekam, mit ihm fischen zu gehen. In diesem Buch erzählen, analysieren und sezieren ehemalige Korrespondent:innen jene Länder und Regionen, für die sie verantwortlich waren: Eugen Freund beleuchtet die politische Entwicklung in den USA , Roland Adrowitzer erklärt die wachsende Krisenstimmung in Deutschland. Friedrich Orter zeigt auf, warum der Balkan nicht zur Ruhe kommt, Susanne Scholl beschäftigt der Rechtsruck in Europa. Und Afrika-Spezialistin Margit Maximilian nimmt uns mit auf eine erhellende Reise durch verschiedene Länder des Kontinents. Der vorliegende Band bietet weitere Analysen zu Russland, China, Japan, Brasilien, Frankreich, Italien, Polen, den baltischen Staaten – und Österreich. Und lädt in eine Welt jenseits der Schlagzeilen.

      Fischen mit Lech Wałęsa