Ulrich Zwingli is recognized as a pivotal figure in the foundation of the Reformed Church and theology, influencing notable Reformers such as Calvin and Bucer. Despite his significant contributions, he remains less known than Luther and Calvin, partly due to his writings being in sixteenth-century Swiss German and the tumultuous context of his life. This book provides a brief introduction to Zwingli's life, the challenges he faced, and a summary of his key theological concepts, aiming to illuminate his role in the Reformed tradition.
The author traces the paths of one of the most distinctive and well-known humanists, religious organizers, preachers, ministers and theologians of the 16th century. He introduces the reader to the education and influence Calvin enjoyed as well as to the central elements of his theological program. By drawing on the private letters of Calvin to his friend Du Tillit the author can at once offer a personal and a scientific portrait of the great Reformer. There are may references as well to the substantial secondary literature to enable the reader both to approach Calvin’s own writings and to participate in the discussion thereof.
Heinrich Bullinger (1504–1575) hat als Nachfolger Zwinglis die Zürcher Kirche lange Jahre geleitet, die dortige Reformation konsolidiert und darüber hinaus einen europaweiten Einfluss ausgeübt. Dies gilt nicht nur für sein kirchenpolitisches Wirken, sondern auch für seine weit verbreiteten und unzählige Auflagen erlebenden theologischen Schriften. Die 'Dekaden', fünfzig zwischen 1549 und 1552 entstandene Lehrpredigten zu den katechetischen Stücken des christlichen Glaubens, müssen als die Summe seines reifen theologischen Denkens angesehen werden. Sie sind bislang noch nicht kritisch ediert und in der Forschung kaum beachtet worden. Die Studie versucht, von diesen 'Dekaden' aus einen Zugang zu Bullingers Denken in seinem zeitgenössischen Kontext zu gewinnen. Über das gemeinhin von ihm gezeichnete Bild als Vater der Bundestheologie und als treuer Sachwalter des Zwinglischen Erbes hinaus wird dabei ein eigenständiges theologisches Profil sichtbar, welches sich aus verschiedenen, Wittenberger, Basler, Zürcher, und insbesondere auch altkirchlichen Wurzeln nährt, und dem – im anbrechenden 'konfessionellen Zeitalter' – ein 'oekumenischer' Zug eignet.
In Revolutionäre Bewegungen im 19. u. 20. Jahrhundert]; 8 Beiträge München : Beck, 1972. 321 S.; ; 21 cm Taschenbuch Gut erhaltenes Buch, Einband mit leichten Gebrauchsspuren, sonst jedoch gut erhaltenes Exemplar, K4398 ISBN 3406024874
Historische und theologische Beiträge zur Calvinforschung
336 pages
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Johannes Calvin ist der bedeutendste Reformator der zweiten Generation, dessen Denken und Werk von Genf aus in die ganze Welt ausstrahlt. Die vielfaltigen Beitrage dieses Bandes nehmen Calvin im Kontext der Schweizer Reformation in den Blick. Dabei kommen seine biblischen Studien, seine Erwahlungslehre, seine Lehre von der christlichen Gemeinde, sein politisches Denken und seine Auseinandersetzung mit den Taufern ebenso zur Sprache wie Calvins Verhaltnis zu den anderen Schweizer Reformatoren Farel, Viret und Bullinger. Daruber hinaus wird der reformatorische Kontext der Stadte Basel, Strassburg und Wittenberg und das Verhaltnis zu Weggefahrten und Schulern untersucht. Die Verbindung von theologischer Fragestellung und historischer Wahrnehmung von Calvins kirchlichem und theologischem Wirken in einem komplexen Umfeld ermoglicht einen Einblick in die verschiedenen Forschungsansatze und Perspektiven der gegenwartigen Calvinforschung im deutschen und niederlandischen Sprachraum. Mit Beitragen von Cornelis Augustijn, Willem Balke, Jan Andrea Bernhard, Christoph Burger, Nicole Kuropka, Christian Link, Peter Opitz, Hans Scholl, Hermann J. Selderhujs, Franz Pieter van Stam, Christoph Strohm, Mirjam G.K. van Veen. Peter Opitz, Dr. theol. habil., Jahrgang 1957, ist Oberassistent am Institut fur Schweizerische Reformationsgeschichte und Privatdozent fur Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultat der Universitat Zurich.