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Robert Misik

    January 3, 1966
    Der Aufstand der Dummheit
    Supermarkt Europa
    Liebe in Zeiten des Kapitalismus
    Arbeit ist unsichtbar
    Alles Ware
    Putin. Ein Verhängnis
    • Putin. Ein Verhängnis

      Wie Wladimir Putin Russland in eine Despotie verwandelte und jetzt Europa bedroht

      Robert Misik zeichnet ein Regime und das Charakterbild eines rücksichtslosen Despoten, der Europa die Friedensordnung raubt, an die wir uns gewöhnt hatten.Wladimir Putin hat alle an der Nase herumgeführt. In den neunziger Jahren galt er als Demokrat und bewunderte Augusto Pinochet. Nachdem er sich ins Präsidentenamt trickste, beginnt er mit einer Seilschaft hartgesottener KGB-Leute, Russland zur autokratischen Despotie umzuwandeln. Und genauso schnell bastelt er sich eine Staatsphilosophie. Deren Elemente: autokratischer Führerkult, Patriotismus, Imperium, orthodoxe Spiritualität – und Gekränktheit. Dabei stützt er sich auch auf faschistische Denker, etwa auf Ivan Iljin, der Hitler und Mussolini bewunderte. Und er spinnt Netzwerke im Westen, um die Demokratien zu spalten. Putin stilisiert sich zum harten Kerl, zum starken Mann, mit vulgärer Sprache und einer Rhetorik der Gewalt. Nach dieser Lektüre bleibt nur die Frage: Wie konnten wir so blind sein?

      Putin. Ein Verhängnis
      5.0
    • Alles Ware

      • 199 pages
      • 7 hours of reading

      Waren sind Kultobjekte, mit denen wir unsere Identität ausdrücken, wobei der Gebrauchswert oft nebensächlich ist. Robert Misik beleuchtet mit Witz und Ironie die Symbiose von Business und Kultur im heutigen Lifestyle-Kapitalismus und bietet einen Wegweiser durch den Konsumdschungel. Güter wie Autos, Sonnenbrillen oder MP3-Player werden nicht mehr primär wegen ihres praktischen Nutzens erworben, sondern weil sie einen bestimmten Lifestyle verkörpern. Diese Güter repräsentieren Identität und die besonders begehrten Produkte werden zu „Kult“-Objekten. Misik argumentiert, dass die „Ökonomisierung der Kultur“ und die „Totalkulturalisierung der Ökonomie“ zwei Seiten derselben Medaille sind. Die Wirtschaft investiert zunehmend Emotionen in die Produktion von Bedürfnissen. Virtuelle Welten werden zu kommerziellen Erfolgen, während künstlerische Werte in die Wirtschaft einfließen. Die Wirtschaft wird kulturalisiert und moralisiert, was sich in Konzepten wie „Fair Trade“ zeigt. Zudem ist der „Kampf der Kulturen“ ohne den globalisierten westlichen Lebensstil nicht zu verstehen. Misik beschreibt die Dynamiken des Kulturkapitalismus und ermutigt den mündigen Konsumenten, sich aktiv mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen.

      Alles Ware
      5.0
    • Arbeit ist unsichtbar

      Die bisher nicht erzählte Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Arbeit

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      Über die Macht der Kooperation, über weinende Arbeiter, übers Ausgebranntsein, über Arbeitsfreude und das Heimwerken: Ein Kompendium über gesellschaftliche, politische und psychosoziale Aspekte der Arbeit und des Arbeitens. Das Wesentliche an der Arbeit ist unsichtbar: Die informellen Regeln am Arbeitsplatz sind ebenso unsichtbar wie die mit der Arbeit verbundenen Gefühle – und auch die Herkunft der Produkte ist unsichtbar geworden. Diese Sammlung erzählt über die Welt der Arbeit: über Arbeitsstolz und emotionale Kompetenz, über Kooperation und Solidarität. Über Hierarchien und Effizienz, über Respekt und Identität und über die politische Geschichte der Arbeiterbewegung.»Arbeit ist unsichtbar« ist das Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Arbeitswelt in Steyr.

      Arbeit ist unsichtbar
      5.0
    • Wie funktioniert die Liebe in Zeiten des Kapitalismus? Warum sehnen wir uns nach Sicherheit? Was wird uns die Zukunft bringen? An welchen Gott wollen wir noch glauben? Warum finden wir Geiz geil? Was bedeutet uns Freiheit? Welche Konsequenzen hat Digitalisierung, Automatisierung und Robotisierung?

      Liebe in Zeiten des Kapitalismus
      4.5
    • Europa kommt nicht aus der Krise. Nach den großen finanziellen Problemen und den halbherzigen Versuchen der Politik, diese zu meistern, misstrauen viele Menschen der europäischen Elite und ihrer Bürokratie – und dies durchaus begründet. Robert Misik und Michel Reimon zeichnen nach, wie Europas Elite seit Ausbruch der Finanzkrise schrittweise die Demokratie zurückdrängte. Ihr analytischer Blick offenbart den Einfluss der Lobbys, Banken und Konzerne auf die europäische Agenda der letzten Jahre. Dabei zeigen sie, wie leicht man politisch etwas bewegen könnte und wie viel Macht jeder einzelne von uns hat. Ein Plädoyer für – ein anderes – Europa!

      Supermarkt Europa
      4.4
    • Der Aufstand der Dummheit

      Und wie wir ihn stoppen

      • 112 pages
      • 4 hours of reading

      Die Welt erlebt einen Aufstand der Dummheit. Dummheit ist niemandem mehr peinlich. Nie war ein Mangel an Intelligenz und an Exzellenz so gesellschaftsfähig wie heute, und nie waren die intelektuellen Eliten so wenig gefragt. Doch was machen die Dummen mit der Welt, wenn wir sie lassen? Und wie können wir sie noch aufhalten?

      Der Aufstand der Dummheit
      4.0
    • Wie er tickt, was er will, wie er regiert Als Christian Kern zum Bundeskanzler aufstieg, ging ein Ruck durch das Land: Nicht wenige hatten einen technokratischen Manager erwartet, doch Kern versprach: \"Wir wollen die Fenster aufmachen und frische Luft hereinlassen.\" Wer ist der neue Kanzler und SPÖ-Vorsitzende? Wie tickt er, woher kommt er, wofür brennt er? Kann er es schaffen, die müde Traditionspartei der Sozialdemokratie zu entstauben? Der Autor Robert Misik hat seit den ersten Tagen von Kerns Kanzlerschaft einzigartige Einblicke hinter die Kulissen und führt für dieses politische Porträt viele Gespräche mit dem Kanzler, seinem Team, seinen Weggefährten. Ein Porträt aus der Nähe, in dem Kerns Pläne für eine radikale politische Erneuerung deutlich werden.

      Christian Kern
      4.0
    • Ein seltsamer Held

      Der grandiose, unbekannte Victor Adler

      • 120 pages
      • 5 hours of reading

      Victor Adler vereinigte die österreichische Arbeiterbewegung, er setzte in einem zähen Kampf das Wahlrecht und andere Freiheitsrechte durch, erkämpfte die demokratische Republik – und starb am Tag vor deren Proklamation. Aber »unser Doktor«, wie er liebevoll in demokratischen und sozialistischen Kreisen genannt wurde, war mehr als das: ein sanfter Held, ein ironischer Revolutionär. Adler ist der bedeutendste Politiker in der Geschichte Österreichs, und doch auch ein halb vergessener Gigant. Alles, was von ihm geblieben ist, sind ein paar vergilbte Bilder. Robert Misik macht in einem biografischen Großessay diese zentrale Figur der österreichischen Geschichte an- und begreifbar, er lässt Person und Lebenswelt dieses zugleich sehr österreichischen und extrem unösterreichischen Politikers wieder aufleben. Eine historische Schlüsselfigur wird wiederentdeckt.

      Ein seltsamer Held
      4.0
    • Warum werden auf freien Gütermärkten oft großartige Waren produziert, auf freien Kapitalmärkten aber Ungleichheit und brandgefährliche Instabilität? Weshalb ist gerade die Europäische Union zum Brandherd der Wirtschaftskrise geworden? Warum steigen die Mieten? Wieso verdienen die Unternehmen besser, wenn die Löhne steigen? Würden es noch freiere Märkte schon richten? Kann der Kapitalismus überhaupt funktionieren? Und was würde geschehen, wenn es zum totalen Kollaps des Geldsystems käme? Robert Misiks neues Buch gibt auf diese und viele andere Fragen Antworten. Vor allem aber stellt der preisgekrönte Autor und Videoblogger des Standard wichtige makroökonomische Zusammenhänge und Theorien so dar, dass sie für jeden interessierten Laien verständlich sind. In fünf Kapiteln versucht der Autor, 'ein fachlich komplexes Thema, das das Leben von Millionen Menschen berührt, aber für viele unerhört kompliziert erscheint, in einfachen Worten zu erklären, ohne die Sache zu versimpeln'. Wer dieses Buch liest, wird verstehen, was in der Wirtschaft gerade vor sich geht, und muss sich nicht länger mit hohlen Phrasen von Lobbyisten, Experten, Journalisten und Politikern abspeisen lassen.

      Erklär mir die Finanzkrise!
      4.3
    • Politik der Paranoia

      • 202 pages
      • 8 hours of reading

      Ja, wir können Robert Misik schickt mit einem leidenschaftlichen Plädoyer die neokonservative Ideologie ins Museum der großen Irrlehren. Zugleich zeigt er, warum Gleichheit und soziale Gerechtigkeit die Voraussetzung für eine gesunde Gesellschaft ist. Mehr Gleichheit ist nicht nur möglich – sie ist auch wirtschaftlich notwendig. Die neuen Konservativen verlangen seit langem „weniger Staat“, zumindest in der Wirtschaft; wenn es um die Bespitzelung der Bürger geht, sehen sie das nicht so eng. Sie haben die Finanzströme dereguliert und warnen auch nach dem Totalcrash vor „zu viel Intervention“. Die Sozialsysteme betrachten sie als unmoralisch, weil die Faulen dadurch belohnt werden. Ihr Herz gehört den Tüchtigen. Sie haben das Privatfernsehen eingeführt, jetzt monieren sie den Kulturverfall. Sie halten die Familie hoch, doch durch türkische Großfamilien droht angeblich der Untergang des Abendlandes. Misiks Plädoyer für linke Werte zeigt, dass eine moderne Politik der sozialen Gerechtigkeit den konservativen Konzepten überlegen ist.

      Politik der Paranoia
      4.0
    • Mythos Weltmarkt

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Sie reden von der "Wirklichkeit" und den hohen "Sachzwängen": die Hohepriester der Marktwirtschaft. Ihre Götter sind die Unternehmer. Robert Misik nimmt den Begriff "Zivilreligion" ernst und unterzieht den Neoliberalismus einer "Religionskritik". Er analysiert die Konsequenzen der globalen Verpflechtung von Kapital und Unternehmen für Wirtschaft und Gesellschaft. Warum spielt plötzlich die ökonomische Vernunft die Politik an die Wand? Wenn Staat und Politik nichts gelten, die Märkte aber heiliggesprochen werden, was bleibt dann von der Demokratie? Hat der Nationalstaat noch eine Zukunft? Wie sehr gefährdet der Globalisierungsprozeß unsere Zivilisation, die historisch an den Staat als Raum der Politik gebunden war?

      Mythos Weltmarkt
      3.0
    • Das große Beginnergefühl

      Moderne, Zeitgeist, Revolution

      • 283 pages
      • 10 hours of reading

      Konventionen zertrümmern, Wahrnehmung revolutionieren, Neues imaginieren – das war der Geist der radikalen Moderne. Bert Brecht sprach vom großen Beginnergefühl. Heute scheint jeder utopische Optimismus verflogen – ist es damit ein für alle Mal vorbei? »Keineswegs!«, hält Robert Misik solchen Abgesängen entgegen. Er unternimmt einen Parforceritt durch 200 Jahre linke Kunst: von Heinrich Heine bis Elfriede Jelinek, von Patti Smith bis Soap & Skin, vom Bauhaus bis zum Gemeindebau. Das Aufbegehren gegen das Überholte und die Revolutionierung der Stile sind auch heute die große Aufgabe der Kunst, genauso wie Exzess und Intensität. »Ändere die Welt, sie braucht es«, sagt Misik mit dem alten BB. Er skizziert ein ästhetisches Programm jenseits von Kommerz, Entertainment und dem ewig schon Dagewesenen.

      Das große Beginnergefühl
      3.9
    • Halbe Freiheit

      Warum Freiheit und Gleichheit zusammengehören

      • 63 pages
      • 3 hours of reading

      Joachim Gauck führte im Frühjahr 2012 mit seinem Bändchen Freiheit wochenlang die Bestsellerliste an. Und ganz allgemein schreiben sich immer mehr konservative und neoliberale Politiker und Publizisten den Wert der Freiheit auf ihre Fahnen. Unbeantwortet bleibt dabei meist die Frage, was damit gemeint ist und wodurch unsere Freiheit heute in den Industrieländern überhaupt bedroht wird. Durch autoritäre Regimes? Zensurbehörden? Wird hier nicht gegen »abgenudelte Gespenster von gestern« gekämpft? Ist es nicht viel mehr so, dass die entscheidenden Freiheiten und Rechte im Zuge der letzten 150 Jahre gerade von Progressiven und Linken gegen konservativen Widerstand erstritten wurden? Warum hat sich die Linke diesen Begriff klauen lassen? Robert Misik setzt sich pointiert mit dem halbierten, auf die Sphäre der Ökonomie reduzierten liberal-konservativen Freiheitsbegriff auseinander und plädiert für eine neue, progressive Freiheitsbewegung, die sich in einer verunsicherten Gesellschaft einsetzt für die Freiheit von Angst und dafür, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, sich selbst zu verwirklichen: »Freiheit ohne Freiheit von Angst ist halbe Freiheit. Freiheit ohne die Möglichkeit, sie auch zu leben, ist halbe Freiheit.«

      Halbe Freiheit
      3.9
    • Deregulierung und freie Märkte führen zu Freiheit und Prosperität - so die Slogans der Marktideologie. Aber das ist falsch. Weder führen freie Märkte zu fairen Chancen für alle, noch können sie stabilen Fortschritt garantieren. Es kann nicht angehen, dass die Menschen der Wirtschaft dienen. Wir brauchen eine Wirtschaft, die den Menschen dient. Ein solches Wirtschaftssystem ist möglich, wenn neoliberale Parolen durch ökonomischen Sachverstand ersetzt werden. Und wir brauchen den Sozialstaat, der Chancen umverteilt und allen eine Möglichkeit gibt, aus ihrem Leben etwas zu machen. Robert Misik wagt nichts Geringeres als die Neuerfindung einer Linken, die sich dem 21. Jahrhundert stellt.

      Anleitung zur Weltverbesserung
      3.9
    • Die falschen Freunde der einfachen Leute

      • 138 pages
      • 5 hours of reading

      Alte Parteien verschwinden, neue tauchen auf, die Leitplanken des Diskurses verschieben sich. So chaotisch die politische Situation sich darstellt, so unübersichtlich ist das Angebot an Deutungen für den Aufstieg des autoritären Nationalismus: Die einen erklären ihn mit Politikverdrossenheit und amorpher Wut, andere mit ökonomischen Faktoren wie Globalisierung und wachsender Ungleichheit, wieder andere führen ihn auf die vermeintliche kulturelle Abwertung von Menschen mit konventionellen Werten und Lebensstilen zurück. Für sich genommen, so Robert Misik, ist jede dieser Erklärungen viel zu simpel gedacht. Ökonomische und psychopolitische Dynamiken schaukeln sich hoch. Die verborgenen Verwundungen in einer Klassengesellschaft brauchen multikausale Erklärungen – und radikale Antworten.

      Die falschen Freunde der einfachen Leute
      4.0
    • Was Linke denken

      Ideen von Marx über Gramsci zu Adorno, Habermas, Foucault & Co

      Oft ist zu hören: Es herrscht Entideologisierung. 'Links', das ist doch heute mehr so ein Gefühl. Vorschnelle Befunde!, meint Robert Misik. Denn der zeitgemäße Linke hat sehr wohl ein paar Bruchstücke an Theorien im Kopf: Marx’ Lehren über die Widersprüche des Kapitalismus; Eduard Bernsteins Postulat, dass Reform im Rahmen des Systems möglich ist; Antonio Gramscis Gedankengänge über Zivilgesellschaft und Hegemonie; den leicht depressiven kulturkritischen Sound der Frankfurter Schule von Walter Benjamin bis Jürgen Habermas; Michel Foucaults Traktate, dass sich Macht eher in Machtknoten dezentriert hat und dass die Unterdrückten bei ihrer Beherrschung mitmachen; eine Prise postmoderne Theorie, dass die Idee einer Wahrheit auch nur eine Täuschung ist; ein großer Schöpflöffel Keynes, ein kleiner Schuss postkoloniale Theorie und viel Entfremdungskritik. Robert Misik beschreibt rasant und amüsant von A wie Adorno bis Z wie Žižek, aus welchen Brocken sich zeitgenössisches linkes Denken heute zusammensetzt.

      Was Linke denken
      3.9
    • Gott behüte!

      • 191 pages
      • 7 hours of reading

      Robert Misik beschreibt das Denken der Islamisten, aber auch den Hype um Papst Benedikt XVI. Sein Resümee: Gott schütze uns vor der Renaissance der Religionen!

      Gott behüte!
      3.7
    • Das Kult-Buch

      • 199 pages
      • 7 hours of reading

      Waren sind Kultobjekte, mit denen wir unsere Identität zum Ausdruck bringen. Mit dem Turnschuh kaufen wir Fitness, mit dem iPod Trendyness, mit der Obstpresse das gute Gewissen gesunder Ernährung. Eine pointierte Bestandsaufnahme des Lifestyle- Kapitalismus von heute.§Ökonomie und Kultur sind zwei Seiten einer Medaille: Die Wirtschaft vermarktet Lebensstile. Investmentfonds spekulieren mit Kunstobjekten. Politik wird zum Entertainment. Innenstädte werden zu Kommerzzonen. Selbstmordattentäter drehen Homevideos, und Millionen erschaffen sich in virtuellen Welten ihr"Second Life". Künstlertugenden halten Einzug ins Wirtschaftsleben ("Sei kreativ!"), die Wirtschaft wird moralisiert ("Fair Trade"). Gegen den globalisierten westlichen Lifestyle steht der"Kampf der Kulturen".§Ein Wegweiser durch den Konsumdschungel: intelligent, provokant und witzig.

      Das Kult-Buch
      3.7
    • Genial dagegen

      • 194 pages
      • 7 hours of reading

      Der Kapitalismus schafft Unbehagen und produziert die Kapitalismuskritik gleich mit. Auch die Dissidenz wird zur Ware und verbreitet Bilder, die von Befreiung erzählen und wie Werbung aussehen. Die neue linke Welle ist Symptom einer Sehnsucht nach starken politischen Alternativen, nach dem „Echten“ und dem „wahren Leben“, eine Sehsucht, die von der breiten Lawine kommerzieller Geistlosigkeit ausgelöst wird.Mit Witz, Ironie und Überzeugungskraft verdeutlicht Robert Misik, weshalb es heute so schwierig ist, auf kluge Weise links zu sein – und warum links zu sein doch die einzige Weise ist, klug zu sein. "Misiks clevere Reflexion über das neue kritische Denken trifft den Nagel genau." (Rheinische Post)Peter Sloterdijk hat „Genial dagegen“ „nachdrücklich empfohlen“.

      Genial dagegen
      3.3
    • Marx für Eilige

      • 176 pages
      • 7 hours of reading

      Der Marxismus ist tot, aber Marx lebt Marx ist verblüffend aktuell. »Das Kapital« und das »Kommunistische Manifest« stehen für Revolutionen in der Weltbetrachtung. Robert Misik stellt die wichtigsten Marxschen Ideen vor und skizziert ein lebendiges Porträt des herrschsüchtigen Menschen, der immer über seine Verhältnisse lebte. Das Buch zeigt, welche seiner Gedanken im Müll der Ideengeschichte gelandet sind und was Marx den Akteuren des globalen Kapitalismus voraus hat. Robert Misik erhielt bereits zweimal den Förderpreis des »Bruno-Kreisky-Preises für das politische Buch«.

      Marx für Eilige
      3.3
    • Soziale Nähe, Berührungen, Angreifen, der Kuss, andere in den Arm nehmen: Diese Kette des Lebens ist zu einer Kette des Todes geworden. In Zeiten der Ansteckung sind wir infiziert, bevor wir uns einen Virus fangen. Kontroll- und Autonomieverlust, Angst, Gereiztheit prägen die – buchstäbliche – pandemische Gesellschaft. Die Corona-Pandemie ist ein Stresstest für Gemeinschaften und Demokratie. Regeln greifen tief in unsere Freiheit ein. Werden sie als nicht nachvollziehbar und gerecht angesehen, führt das zu Aufständen. Robert Misik beschreibt wie ein Flaneur und »Geschichtsschreiber der Gegenwart«, was all das mit uns macht. Können wir wirklich auf stärkeren Zusammenhalt, »ein Neues Wir«, auf die »Krise als Chance« hoffen? Die Post-Corona-Ära wird von einem neuen wirtschaftspolitischen Paradigma geprägt sein, aber auch von Lebensappetit und Erlebnishunger.

      Die neue (Ab)normalität
    • Politik von unten

      Wie die Sozialdemokratie aus ihrer Sackgasse kommt

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Österreich steht vor der Gefahr einer endgültigen Orbanisierung, doch ausgerechnet in diesem Moment taumelt die Sozialdemokratie in eine schwere Krise. Nach der rumpelnden Lösung ihrer Führungsfrage wird die große, traditionelle demokratische und soziale Reformpartei SPÖ ihre Identität zu klären haben. Die Sozialdemokratie muss glaubwürdige Schutzmacht der Schwächsten sein und Anwältin der ganz einfachen, normalen Leute, die nicht mit goldenen Löffeln im Mund geboren wurden – aber auch Bollwerk von Demokratie, Liberalität und Modernisierung. Robert Misik, jahrzehntelanger Kenner der österreichischen und der europäischen Sozialdemokratie, beschreibt, wie es zur Sklerose der progressiven Parteien gekommen ist, wie sehr die Identitätskrise des »Dritten Weges« noch nachwirkt und wie in eine orientierungslose Apparatschikpartei wieder Leben hineinkommen kann.

      Politik von unten
    • Herrschaft der Niedertracht

      Warum wir so nicht regiert werden wollen!

      Nach einem Jahr türkisblauer Koalitionsregierung geht Robert Misik mit deren Protagonisten, ihren Ideen und dem politischen Zeitgeist, der nun weltweit weht, ins Gericht. Wie konnte sich der »neue Stil«, der weltweit auf dem Vormarsch zu sein scheint und den die österreichische Mitte-Rechts-Regierung für sich reklamiert, durchsetzen und wie gelangt er zu den verblüffend hohen Zustimmungsraten? Eine neue Politik, die achtlos mit den Rechten und der Würde der Ärmsten umgeht, die Gesetze beschließt, die vor allem den Wohlhabenden nutzen, die Neidkampagnen gegen Schwächere betreibt und Grundrechte wie die Meinungsfreiheit in Gefahr bringt. Sie funktioniert, weil sie eine Angstkultur nutzt, die zur Folge hat, dass jeder nur mehr an sich selbst denkt. Wenn sich die Angst in Gesellschaften hineinfrisst, wünschen sich die Menschen Zäune, Mauern und Gräben, um das Altbekannte zu bewahren. Das ist in Österreich nicht anders als im Rest der Welt. Robert Misiks scharfe Analyse mündet in dem Appell: Lassen wir uns so nicht regieren!

      Herrschaft der Niedertracht
    • Kaputtalismus

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      PeterLicht beschreibt das Ende des Kapitalismus in einem Lied, während Robert Misik die aktuellen Debatten zur Krise des Kapitalismus zusammenfasst. Seine zentrale These besagt, dass die gegenwärtige Krise der Gesellschaftsform so tiefgreifend ist, dass Umverteilung nicht ausreicht; das gesamte System muss neu gedacht werden. Der griechische Schuldenskandal hat Ökonomen weltweit dazu veranlasst, die Ursachen für die schwere Krise des westlichen Kapitalismus zu hinterfragen. Die aktuelle Situation wird durch drei wesentliche Faktoren geprägt: explodierende Verschuldung, niedrige Wachstumsraten und einen gravierenden Anstieg der Ungleichheit, die alle miteinander verknüpft sind. Niedrige Wachstumsraten erschweren die Rückzahlung von Schulden, während wachsende Schulden zu mehr Ungleichheit führen – die Schulden der einen sind die Vermögen der anderen. Dies führt letztlich zu massiven Zahlungsausfällen und Insolvenzwellen. Misik stellt die Frage, ob die kapitalistische Weltordnung am Ende ist und welche Alternativen bestehen. Er bietet aufschlussreiche Antworten und warnt, dass der europäische Kapitalismus dringend stabilisiert werden muss, um einen katastrophalen Zusammenbruch zu verhindern, der weitreichende Folgen für Europa und die Welt haben könnte.

      Kaputtalismus
    • Ist unsere Politik noch zu retten?

      • 135 pages
      • 5 hours of reading

      Seit Jahren schwillt der Verdruss über Parteien und Politiker an – in Deutschland, in Österreich, in ganz Europa. Bürger wenden sich indifferent oder aggressiv ab, oder sie verfallen in Zynismus gegenüber einer Politik, die sich als ohnmächtig, kleinmütig oder sogar korrupt erweist. Dieser Verdruss war zuerst lediglich eine Reaktion, ist aber mittlerweile selbst zum Teil des Problems geworden. Robert Misik sagt: Weg mit dem Zynismus! Raus aus der Wutbürger-Sackgasse! Politik braucht eine neue Sprache, Klartext statt leeres Geschwätz. Politiker sollen endlich sagen, was sie wirklich denken, statt dauernd auf PR-Experten zu hören. Mehr Demokratie muss in die Demokratie gebracht werden, damit die Apparatschiks entmachtet werden und Talente eine Chance haben. Aber auch die Bürger und Bürgerinnen müssen sich wieder Unterscheidungsvermögen antrainieren: Ein Politiker, mit dem man nicht in allem einverstanden ist, ist deshalb nicht automatisch ein Verbrecher. Der preisgekrönte Publizist plädiert dafür, das Verhältnis von Berufspolitikern und frustrierten Bürgern neu zu justieren.

      Ist unsere Politik noch zu retten?