This mini-encyclopedia contains everything you need to know about analytical chemistry in a highly readable pocket-sized form. From sample preparation to detection, separation to continuous flow analysis, it lives up to its name as a truly essential guide for the practising analyst in chemistry and biochemistry. Its unique format with full color diagrams facing concise text makes it easy to dip into and find relevant information. The clear, schematic diagrams illustrate important procedures and instrumentation as well as presenting real examples of application by means of simple spectra. Key features of the book * concise, comprehensive coverage of analytical procedures and applications* clear full-color diagrams explaining text* real examples to illustrate applications of procedures'[This book], with its encompassing overview is an ideal concise reference book, definitely to be recommended for the analytical laboratory.' - Review of German Edition.
Georg Schwedt Books






Was passiert mit dem Sprudel im Mineralwasser, wenn man es kocht? Wieviel Vitamin C steckt in einem Apfel? Was ist in Brausetabletten alles drin? Was passiert während der Gärung? Georg Schwedt zeigt an 131 Experimenten, wie man eine rasch eine Antwort erhält. Mit geringem Aufwand, in jeder Küche und mit überall erhältlichen Produkten, sind diese Versuche durchzuführen. Als Hilfsmittel werden Indikatorstäbchen verwendet, die in kürzester Zeit eine qualitative und halb-quantitative Analyse ermöglichen. Nicht immer ist die gesuchte Substanz direkt nachzuweisen, aber das Verstehen-Lernen des Verlaufs von Reaktionen erlaubt es, Rückschlüsse auf sie zu ziehen. Gerade dieses Verständnis wird gefördert und macht Lust auf eigene Experimente. Gleichzeitig wird die chemische Fachsprache erläutert und geübt. Das Buch beschäftigt sich im ersten Teil mit Gleichgewichtsreaktionen (z. B. pH-Wert Änderungen) und im zweiten Teil mit Redoxreaktionen (z. B. Nachweis von Sulfit nach Oxidation zu Sulfat). Ein Muss für jedes Schülerlabor, engagierte Lehrer und jeden an Chemie Interessierten: das Buch hilft beim Erlernen und der Verinnerlichung der chemischen Denkweise.
Der Taschenatlas bietet eine kompakte Einführung und Übersicht zu Grundlagen und Einsatzgebieten der Lebensmittelchemie. Dabei sind jeweils erläuternder Text und eine Farbtafel auf einer Doppelseite gegenübergestellt. Das Buch enthält insgesamt 128 Farbtafeln, die die gesamte Breite der modernen Lebensmittelchemie abdecken, von Inhaltsstoffen und Schadstoffen in Lebensmitteln über deren Verarbeitung bis hin zu Risiken und rechtlichen Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Für die dritte Auflage wurde der Taschenatlas deutlich erweitert und durchgehend aktualisiert. Er enthält zahlreiche neue Farbtafeln zu aktuellen Themen wie Nahrungsergänzungsmittel, Fleischersatz, Nanotechnologie und den Auswirkungen der Lebensmittelproduktion auf das Klima. Mit diesem Atlas sind die Grundlagen der Lebensmittelchemie und ihrer Verfahren immer griffbereit - ideal zum raschen Nachlesen und für die Prüfungsvorbereitung.
Chemie und Leben stehen nicht zueinander im Widerspruch, im Gegenteil. Georg Schwedt zeigt: nur „wenn die Chemie stimmt“, das heißt der Stoffwechsel funktioniert, der Mineralienhaushalt ausgeglichen ist und Enzyme fehlerfrei ihre Arbeit verrichten, ist Leben überhaupt möglich.
Die Farbenlehre von Wilhelm Ostwald, die er nach seinem Rückzug von der Universität Leipzig in Großbothen entwickelte, bietet einen tiefen Einblick in die wissenschaftlichen und philosophischen Aspekte der Farben. Im Kontext der wirtschaftlichen und politischen Krisen des Jahres 1923 veröffentlicht, reflektiert das Werk nicht nur Ostwalds innovative Ansätze zur Farbtheorie, sondern auch die turbulente Zeit, in der es entstand. Seine Erkenntnisse beeinflussen bis heute das Verständnis von Farben in verschiedenen Disziplinen.
Grundlagen der Buchrestaurierung
Naturwissenschaften im Dienste der Buchkultur
- 132 pages
- 5 hours of reading
Das Buch behandelt die physikalisch-chemischen Grundlagen der Buchrestaurierung und bietet einen umfassenden Überblick über die Materialien, die historisch verwendet wurden, sowie über moderne Verfahren zur Erhaltung von Büchern. Es beleuchtet Methoden zur Bewahrung historischer Buchbestände und die Restaurierung beschädigter Exemplare, wodurch es zu einer wertvollen Ressource für Fachleute und Interessierte im Bereich der Buchpflege und -restaurierung wird.
Der historische Kontext der Forstbotanik wird hier umfassend beleuchtet, angefangen von ihrer Entstehung bis hin zu den Entwicklungen der Xylotheken. Zudem wird aufgezeigt, wie sich waldpädagogische Ansätze im Laufe der Zeit entwickelt haben. Das Buch richtet sich an Leser, die sowohl an geschichtlichen als auch an naturwissenschaftlichen Themen interessiert sind, und bietet eine spannende Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart im Bereich der Forstbotanik.
Wilhelm Ostwald
Die wissenschaftlichen Grundlagen der analytischen Chemie
Erst als sich die von Svante Arrhenius erstmals formulierte und von Wilhelm Ostwald weiter entwickelte Ionentheorie in dem noch jungen Fachgebiet der physikalischen Chemie um 1900 durchgesetzt hatte, wurden auch die Angaben von Mineralwasseranalysen in Form von Ionen-Konzentrationen angegeben. Sie sind erstmalig im Deutschen Bäderbuch von 1907 zu finden. Zuvor hatte man diese Angaben mehr oder weniger willkürlich in Form von Salzen, also von Verbindungen gemacht. Die analytische Chemie hatte sich im 19. Jahrhundert zu einem Fachgebiet entwickelt, das mit überwiegend handwerklichen, d.h. manuellen Verfahren schon zuverlässige Analysenergebnisse liefern konnte, wozu die Arbeiten von Carl Remigius Fresenius in Wiesbaden entscheidend beigetragen hatten. Jedoch fehlte vor allem in der universitären Lehre ein theoretischer Unterbau für diese bereits entwickelte Methodik. Diese Leerstelle wurde durch das in 7. Auflagen zwischen 1894 und 1920 erschienene Buch von Ostwald gefüllt, welches im zweiten Teil auch die Grundlagen der Praxis, die Anwendungen analytischer Verfahren in der anorganischen Analytik darstellt. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erschienen neue Lehrbücher zu den theoretischen Grundlagen der analytischen Chemie bzw. diese wurden auch in den Praktikumsbüchern ausführlicher dargestellt. Somit bildet das Buch von Wilhelm Ostwald auch einen Meilenstein in der Geschichte der analytischen Chemie.
Chemie zum Nutzen der Bürger
Georg Adolph SUCKOW in der Kameral-Hohen-Schule zu Kaiserslautern
Wasserläufe in den Werken von Wilhelm Raabe
In Braunschweig, im Weserbergland und in Pyrmont
Die Gewässer im Brühler Schlosspark
Von den Zuflüssen bis zum Palmersdorfer Bach - Eine gewässerkundliche Kulturgeschichte
Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte der bei Justus Liebig in Gießen promovierte und habilitierte Apotheker und Chemiker C. R. Fresenius seine Methodik der qualitativen und quantitativen anorganisch-chemischen Analytik. Die praktischen Grundlagen für seine 1841 erstmals in Bonn erschienene „Anleitung zur qualitativen chemischen Analyse“ hatte er im pharmazeutischen Privatinstitut des Apothekers Clamor Marquart (1804-1881) beim Studium an der Universität Bonn erworben. Daraus entstand ein für die Praxis geeigneter systematischer Analysen- und Trennungsgang, der sich vor allem in der Ausbildung von Anfängern bewährte. Bereits in Liebigs Laboratorium wandte er sich der Analytik von Mineralwässern zu, die er im Verlaufe von Jahrzehnten zu einer hohen Perfektion entwickelte. 1842 bzw. 1844 erschienen die nächsten Auflagen seiner Anleitung zur qualitativen Analyse. 1846 folgte die „Anleitung zur quantitativen chemischen Analyse“ und zugleich erschien auch die 4. Auflage seines Erstlingswerkes. Beide Anleitungsbücher entwickelten sich zu Standardwerken der Analytischen Chemie, die bis in das 20. Jahrhundert immer wieder aufgelegt wurden. Die von ihm entwickelten Trennungsgänge wurden auch im Chemiestudium in den Grundpraktika bis zum Ende das 20. Jahrhunderts angewendet.
Bornheimer Bäche
Von Alfter und Roisdorf bis Wesseling - Eine naturhistorisch-ökologische Gewässerkunde
Der Bonner Apotheker Marquart und die Farben der Blüten
Eine Bonner Wissenschafts- und Industriegeschichte
Wilhelm Ostwalds Untersuchungen von Gemälden
Zur Anwendung von Mikroskopie und Mikrochemie
- 120 pages
- 5 hours of reading
Schon in seiner aktiven Zeit als Professor an der Universität in Leipzig begann Wilhelm Ostwald (1853-1932) sich mit Beiträgen zur Theorie und Praxis der Malerei in der Schrift MALERBRIEFE (1904) zu beschäftigen. Ab 1905 berichtete er über seine mikroskopischen und mikrochemische Untersuchungen an Gemälden, die in diesem Buch mit umfangreichen Erläuterungen wieder veröffentlicht werden. Ein Meisterwerk seiner Studien stellt seine 1919 erschienene Veröffentlichung über die Mikroskopische Untersuchung des Malgrundes der Cusanischen Himmelskugel (aus dem 15. Jahrhundert) des Kardinals Nikolaus von Kues aus dem St.-Nikolaus-Hospital in Bernkastel-Kues dar. 1909 erhielt Oswald u.a. für seine Arbeiten zur Katalyse den Chemie-Nobelpreis. Und 1930 schrieb er in der „Zeitschrift für Angewandte Chemie“ auch über die Katalyse in der Maltechnik. Der Autor dieser Schrift gab 2023 zum 100jährigen Erscheinen von Ostwalds FARBKUNDE im Kid Verlag das Buch Die Farbkunde von Wilhelm Ostwald im Spektrum historischer Farbkreise von NEWTON bis GOETHE heraus.
Einführung in die Chromatographie
- 256 pages
- 9 hours of reading
Dieses Lehrbuch für die akademische und nicht-akademische Ausbildung beschreibt die Grundlagen und Anwendungsgebiete aller heute in der Laboranalytik gebräuchlichen chromatographischen Trennverfahren und die dabei eingesetzten Apparaturen.
Grundzüge einer SCHAUMBURGER GEOLOGIE
des Heimatforschers im Weserbergland Karl Julius Carlowitz
- 176 pages
- 7 hours of reading
Der langjährige Dorfschullehrer in Welsede bei Hess. Oldendorf an der Weser Karl Julius Carlowitz (1877-1953) veröffentlichte zwischen 1914 und 1950 zahlreiche Beiträge in den Heimatblättern der Schaumburger Zeitung. Sie dokumentieren seine umfangreichen eigenen Forschungsergebnisse rechts und links der WESER zur GEOLOGIE zwischen Hess. Oldendorf und Rinteln und zugleich seine ebenso umfassenden Kenntnisse der Fachliteratur seiner Zeit. Seine umfangreiche Sammlung an Versteinerungen (Petrefakten) wurde nach seinem Tod im Museum der Schaumburg ausgestellt. Gegenüber der Paschenburg auf dem Paschenberg oberhalb der Schaumburg wird an ihn als Heimatforscher auf einem Gedenkstein erinnert. Mit einer Kurzbiografie werden seine Arbeiten zusammen mit umfangreichen Erläuterungen, Abbildungen und Recherchen zum Verbleib seiner Sammlung in diesem Buch von einem Naturwissenschaftler neu veröffentlicht, der in Hess. Oldendorf aufgewachsen ist.
DER BONNER NORDFRIEDHOF
Ruhestätte der Kulturen und Religionen – mit Geschichte seit 1884
- 164 pages
- 6 hours of reading
Der größte Bonner Friedhof an der Kölnstraße im Norden der Stadt – zwischen Auerberg und Buschdorf – weist Grabstätten der unterschiedlichsten Kulturen und Religionen auf und vermttelt in seiner gärtnerischen Anlage das Bild eines Parkfriedhofes oder auch Landschaftsparks mit sehr altem Baumbestand. Auf dem Friedhof befinden sich Gräber von Christen, Jesiden, Sinti und Roma, Sikhs und Muslimen. Spezielle Gräberfelder wurden für Mitglieder katholischer Orden, für Opfer der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts auf dem Ehrenfriedhof, für Urnengräber, anonyme Bestattungen, für Sternenkinder, für Jesiden und für Muslime angelegt. Im Buch werden die Entstehungsgeschichte (mit historischen Plänen), die genannten Gräberfelder sowie ausgewählte Grabstätten als Beispiele für die Entwicklungen in der Sepulkralkultur von 1884 bis in das 21. Jahrhundert bei einem Gang über den Friedhof vorgestellt.
Von der Heimatpflege zum Umweltschutz
Aus der Geschichte des Naturschutzes in Deutschland
Seesener Geschichte(n)
Ein Streifzug durch die Historie der Stadt, ihrer Stadtteile und von Häusern
Der Autor, der fast zwei Jahrzehnte in der über 1000 Jahre alten Stadt am nordwestlichen Harzrand wohnte und an der TU Clausthal Analytische Chemie lehrte, veröffentlichte im SEESENER BEOBACHTER 1991 bis 1993 vierzig Artikel zur Geschichte der Stadt. Diese Aufsätze erschienen in drei Serien: • Auf Merians Spuren in und um Seesen • Häuser in der Harzstadt Seesen – mit Geschichte • Ein Streifzug durch die Geschichte Seesens Alle Beiträge werden in diesem Buch noch einmal veröffentlicht.
Eine SCHAUMBURGER HEIMATKUNDE
in Gedichten und Geschichten des Dorfschullehrers und Heimatforschers Karl Julius Carlowitz
- 168 pages
- 6 hours of reading
Der in Welsede bei Hess. Oldendorf im Schaumburger Land als Dorfschullehrer tätige KARL JULIUS CARLOWITZ (1877-1953) war auch ein wenig beachteter Heimatschriftsteller und -dichter. 1911 veröffentlichte er im C. Bösendahl Verlag in Rinteln seine Schrift HEIMATWEGE. Geschichten und Lieder aus Schaumburg, die hier wieder neu aufgelegt wird. Im zweiten Teil des Herausgebers, der in seiner Nähe geboren und aufgewachsen ist, wird die HISTORIE zu den von Carlowitz genannten Orten und Personen zusammen mit zahlreichen Abbildungen beschrieben.
Die Bäche im Brohl- und Vinxtbachtal
- 188 pages
- 7 hours of reading
Der Chemiker und Buchautor Prof. Georg Schwedt (ehemals Lehrstuhl Analytische Chemie, TU Clausthal – heute wohnhaft in Bonn) hat im Sommer/Herbst 2022 die Bäche im Brohl- und Vinxtbachtal erkundet und an fast 50 ausgewählten Stellen Wasserproben entnommen und analysiert. Angeregt durch die Bemühungen des in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Schloss Burgbrohl tätigen Arztes und Balneologen Otto EWICH um einem Kurbetrieb im Brohltal hat er mithilfe zahlreicher Informationen eine historisch-ökologische Gewässerkunde für beide Regionen verfasst. Schwedt hat zwischen 2010 und 2013 bereits die Bücher „Mineral- und Heilwässer vom Rhein, von der Ahr und der Eifel“ sowie „Eifelquellen – Gesundbrunnen seit der Römerzeit“ und „Zwei Jahrtausende Tönissteiner Mineralwasser“ sowie 2022 „Bonner Bäche – Von der Quelle bis in den Rhein“ und „Bornheimer Bäche – Von Alfter und Roisdorf bis Wesseling“ veröffentlicht. Durch die Berücksichtigung charakteristischer Eigenheiten beider Täler, die durch den Lauf jeweils eines Baches, die Geologie und die Geschichte entscheidend geprägt sind, sollen mit Wanderungs- und Exkursionsvorschlägen möglichst viele unterschiedliche Interessen von Bewohnern und Besuchern in diesem Gebiet der Eifel angesprochen und viele auch zu eigenen Exkursionen angeregt werden.
Siegaue und Siegmündung am Rhein
Eine naturkundlich-historische Gewässerkunde mit Exkursionen
- 160 pages
- 6 hours of reading
Die regionale Gewässerkunde zur Wasserlandschaft SIEGAUE zwischen Sieglarer See und der Siegmündung am Kemper Werth bei Mondorf in den Rhein beschreibt zunächst deren Geschichte – von der Pfaffenmütze, den Dörfern Graurheindorf, Mondorf, Bergheim, Sieglar, Eschmar, Müllekoven, Meindorf und Geislar, den Veränderungen seit dem 17. Jahrhundert bis zur Fischerei-Bruderschaft und deren Museum. Auf sieben EXKURSIONEN führt der Autor die Leserin und den Leser als Anregung für eigene Wanderungen an die Sieg-Altarme, an den Sieglarer See, an die ehemaligen Mühlen, auf dem Kemper Werth zur Siegmündung und in den Mondorfer Hafen. Sie lassen sich zu jeder Jahreszeit durchführen (beschrieben aus der Zeit von Januar bis März 2022). Über das Grüne C und den Deichverband Untere Sieg wird ebenso berichtet wie über den WasserErlebnisWeg der Stiftung „Gewässerschutz & Wanderfische e. V.“ Die Mondorfer Fähre und auch die Siegfähre an der Gaststätte „Zur Siegfähre“ sowie das Fischerei-Museum mit der benachbarten Gaststätte „Zum Bootshaus“ werden besucht.
Die Paderquellen
Eine kulturhistorische Gewässerkunde - Mit Recherchen in der Regionalliteratur
Zwei bedeutende Wissenschaftler – der Geochemiker Gustav BISCHOF aus Bonn und der Geologe Hans STILLE aus Berlin – haben 1833 bzw. 1903 erstmals ausführlich über die Paderquellen berichtet. Ihre Arbeiten werden gewürdigt und in Auszügen zitiert. Schwerpunkt des Buches ist eine umfassende Darstellung der einzelnen Quellen, wofür Recherchen im Stadt- und Kreisarchiv Paderborn durchgeführt wurden. Auch wurden die im Internet vorhandenen Datenbanken dazu genutzt. Der Autor, Chemiker und zuletzt als Professor an der TU Clausthal tätig (Lehrstuhlinhaber Anorganische und Analytische Chemie) hat das Quellgebiet mehrmals aufgesucht, Wasserproben entnommen und analysiert. Ziel war es, ein naturwissenschaftliches und zugleich auch kulturhistorisches Bild des Quellgebietes der Pader, einer Wasserlandschaft im Stadtgebiet von Paderborn, zu entwickeln, die eine einmalige Attraktion für die Universitätsstadt Paderborn darstellt.
Der ROISDORFER BRUNNNEN - das Selterswassers vom Vorgebirge
in Berichten der Bonner Professoren BISCHOF und HARLESS
Zwei Bonner Professoren waren die Ersten, die ausführlich über den ROISDORFER BRUNNEN im Jahre 1826 berichteten. Der Chemiker und Geologe Gustav BISCHOF war ein Pionier der Geochemie und untersuchte zahlreiche Mineralwässer in der Eifel und im Taunus. Er veröffentlichte die umfangreichste Schrift, in der auch über die Umgebung, die Geologie, die Flora und die Geschichte berichtet wird, und warb für die Gründung eines Bades Roisdorf am Vorgebirge in der Nähe von Bonn. Zur gleichen Zeit schrieb auch der Mediziner Christan Friedrich HARLESS, der mit Bischof befreundet war, an seinem Werk über Heilbrunnen und Bäder aus medizinscher Sicht und widmete das erste Kapitel dem Roisdorfer Brunnen. Beide Berichte werden in ihren allgemeinen Teilen zitiert, soweit erforderlich erläutert und mit den Gegebenheiten im 21. Jahrhundert sowie durch zahlreiche Abbildungen ergänzt. Sie vermitteln auf anschauliche und lesenswerte Weise ein umfassendes Bild zum heutigen ROISDORFER MINERALBRUNNEN aus der frühen Zeit seines Bestehens vor zweihundert Jahren um 1826. Bischof und Harless vergleichen das Roisdorfer u. a. auch mit dem berühmten SELTERSWASSER aus Niederselters am Taunus. Der Autor hat sich in mehreren Büchern mit den Mineralbrunnen in der Eifel, am Rhein und im Taunus sowie speziell mit den Quellen in Godesberg, Lamscheid, Tönisstein, Bad Neuenahr, Fachingen und Niederselters seit 2010 beschäftigt.
Der wenig bekannte Aachener Arzt, Balneologe, Naturwissenschaftler, Autor zahlreicher Fachbücher und Bade-Inspector Bernhard Maximilian LERSCH (1817-1902) veröffentliche in zweiter Auflage1870 sein 718 Seiten umfassendes Werk: Hydro-Chemie oder Handbuch der Chemie der natürlichen Wässer. In diesem Buch, das von einem der führenden Balneologen seiner Zeit, dem österreichischen Arzt Enoch Heinrich KISCH (1841 - 1918), Professor in Prag, Badearzt in Marienbad, in einer ausführlichen Besprechung hoch gelobt wurde, wird das SELTERSWASSER aus Niederselters im Taunus 14-mal beschrieben. LERSCH benutzte dazu eine große Zahl von Veröffentlichungen – auch von Wissenschaftlern, die in der Geschichte des SELTERSWASSERS bisher nicht bekannt waren und hier erstmals ausführlicher vorgestellt werden. Das Buch ist eine Fortsetzung der vorausgegangenen Publikation Berühmte Chemiker und Mediziner über den Selters Brunnen – Berichte zu Niederselters im Taunus aus fünf Jahrhunderten (2013).
Einführung in die Wasserchemie
- 200 pages
- 7 hours of reading
Vom globalen Wasserkreislauf bis zur Zusammensetzung von Mineralwasser: Diese Einführung in die Chemie des Wassers erklärt dem Umgang mit und die Analyse von Wasser in allen seinen Erscheinungsformen.
Blaudruck. Ein immaterielles Kulturerbe der Menschheit
Zur Geschichte, Chemie und Technik des Blaudrucks und Blaufärbens
2018 wurde der Blaudruck von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Die Geschichte, Chemie und Technik sowohl des Blaufärbens als besonders des Blaudrucks mit Indigo werden ausführlich anhand historischer Quellen beschrieben. Auch die Gewinnung von Indigo und dessen Synthese werden vorgestellt. Besuche in heute noch tätigen Blaudruck-Werkstätten, in Einbeck und in Jever, vermitteln ein anschauliches Bild dieses nur noch an wenigen Orten ausgeübten Handwerks
Was ist wirklich drin?
- 238 pages
- 9 hours of reading
Bequem und billig ist es, das Einkaufen im Supermarkt. Vom Duschgel am Morgen über die Spagetti am Mittag bis zu Buttermilch und Wurstaufschnitt am Abend. Wir konsumieren Fertigprodukte, wissen aber nur selten, was sie eigentlich enthalten. Auf der Verpackung ist zwar alles Mögliche angegeben, aber dort wimmelt es oft nur so von E-Nummern, PEG und Sorbitol. Kaum Jemand weiß etwas mit diesen kryptischen Begriffen anzufangen. Georg Schwedt ist so etwas wie der Peter Lustig für Fortgeschrittene, und seine originellen Experimentierbücher haben schon viele Leser begeistert. Der leidenschaftliche Chemiker entschlüsselt und erklärt in diesem Werk zahlreiche Alltagsphänomene rund um die Produkte, die wir Tag für Tag kaufen, essen und benutzen: Lebensmittel, Kosmetika, sowie Wasch- und Putzmittel. Einmal mehr gelingt es Georg Schwedt, seine Leser auf spannende und unterhaltsame Art zu informieren. Dabei lernt man nicht nur eine Menge über unsere Warenwelt, sondern erfährt auch, wie viel Spaß und Chemie in Supermärkten steckt!
Ruff! - damit in's Ofenloch!
- 176 pages
- 7 hours of reading
Der satirische Zeichner, Maler und Schriftsteller Wilhelm Busch hat uns in seinen weltweit bekannten Bildergeschichten zahlreiche Beispiele aus der Alltagschemie geliefert. In drei großen Themenbereichen"Essen und Trinken","Schreiben und Malen"sowie"Feuer und Flamme"werden die betreffenden Bilder und der chemische Hintergrund - aus heutiger Sicht - betrachtet. Im Teil"Versuche"wird zu jeder Bildergeschichte passend ein einfacher, das Thema bzw. Produkt charakterisierender Versuch beschrieben. Ein ungewöhnlicher und unheimlich reizvoller Ansatz, sich mit Chemie zu beschäftigen.
Chemie in Flammen
- 168 pages
- 6 hours of reading
Experimente rund ums Kochen, Braten, Backen
- 238 pages
- 9 hours of reading
Die Küche ein chemisches Laboratorium? In der neuen Auflage des Erfolgstitels von Georg Schwedt wird das Kochen, Braten und Backen aus ungewohnter Perspektive beleuchtet. Jetzt mit Molekular- und Suppenküche!
Experimente mit Supermarktprodukten
- 252 pages
- 9 hours of reading
Ein Gang durch den Supermarkt wird für viele als lästiges Muss empfunden. Doch Georg Schwedt zeigt, dass es auch Spaß machen kann, wie die große Beliebtheit seiner Experimentierbücher beweist. Die dritte, überarbeitete Neuauflage von "Experimente mit Supermarktprodukten" bietet 75 neue Versuche und folgt einem bewährten Konzept. Jeder kann anhand einfacher, aber beeindruckender Experimente die chemischen Eigenschaften und Wirkungsweisen alltäglicher Produkte gefahrlos erkunden. Für Experimentierfreudige ist dieses Buch, zusammen mit "Noch mehr Experimente mit Supermarktprodukten", ein Highlight. Stimmen zu den Vorauflagen loben den mehrstufigen Aufbau der Experimente und die Fülle an Beispielen, die eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt der Alltagsstoffe ermöglichen. Lehrer, die Laborchemikalien durch Alltagsstoffe ersetzen möchten, sowie Hochschulchemiker, die ihre Arbeit verständlich darstellen wollen, finden in diesem Buch wertvolle Unterstützung. Es wird uneingeschränkt empfohlen und fördert das öffentliche Verständnis von Wissenschaft und Geisteswissenschaften.
Johann Wolfgang von Goethe, der deutsche Dichterfürst, ein Hobby-Chemiker? Nach seinem eigenen Selbstverständnis schätzte Goethe seine naturwissenschaftlichen Arbeiten höher ein als seine Dichtungen. Was ist an dieser Einschätzung richtig? Georg Schwedt analysiert die Quellen - insbesondere Goethes Tagebücher - auf Hinweise seiner chemischen Arbeiten. Das erstaunliche Ergebnis: Goethe hat nicht nur alchemistischen Experimenten beigewohnt, sondern selbst chemische Analysen durchgeführt und nach heutigem Standard dokumentiert. Seine Rolle bei der Emanzipation der Chemie als eigenständige Wissenschaft wird hier umfassend gewürdigt.
Taschenatlas der Umweltchemie
- 248 pages
- 9 hours of reading
Mobile Umweltanalytik
- 187 pages
- 7 hours of reading
Chemischen Elementen auf der Spur
- 176 pages
- 7 hours of reading
Goethe
- 159 pages
- 6 hours of reading
Goethes Reisen an den Rhein
- 186 pages
- 7 hours of reading












