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Egon Bahr

    March 18, 1922 – August 19, 2015

    This author, a former journalist, became a pivotal figure in politics, instrumental in developing "Ostpolitik" and playing a key role in negotiations between East and West, as well as Germany and the Soviet Union. His work was driven by a commitment to preserving Germany's "national integrity." His influence extended to shaping crucial treaties that impacted the post-war European landscape. His literary legacy lies in his insightful analysis of political processes and his advocacy for national interests within the international arena.

    "Das musst du erzählen"
    Was nun? Ein Weg zur deutschen Einheit
    Zu meiner Zeit
    Gedächtnislücken
    Deutsche Interessen
    Zum europäischen Frieden
    • Was nun? Ein Weg zur deutschen Einheit

      • 222 pages
      • 8 hours of reading

      Im März 1966 stellt Egon Bahr ein Manuskript fertig. Unter dem Titel "Was nun?" skizziert er, damals Pressesprecher des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, darin eine neue Ost- und Deutschlandpolitik. Er übergibt es stolz seinem Chef - und der Text verschwindet in der Schublade. Angesichts der Möglichkeit einer Großen Koalition berge die Denkschrift zu viel Sprengstoff, fürchtet Willy Brandt. Doch die beiden machen sich schon bald daran, Bahrs Konzept im Zuge der "Neuen Ostpolitik" Schritt für Schritt zu verwirklichen: Sie lassen die Hallstein-Doktrin hinter sich, setzen auf "Wandel durch Annäherung" und bringen die Ostverträge auf den Weg. Brandts Kniefall in Warschau steht bis heute sinnbildlich für diese Politik. Dem Kanzler wird sie den Friedensnobelpreis einbringen, seinem wichtigsten Berater und engsten Freund den Ruf des brillanten außenpolitischen Analytikers. 30 Jahre nach dem Mauerfall wird Egon Bahrs Denkschrift nun endlich veröffentlicht. Der Historiker Peter Brandt ordnet Bahrs Strategie in das politische Spannungsfeld der sechziger Jahre ein. Ein historisches Dokument ersten Ranges.

      Was nun? Ein Weg zur deutschen Einheit2019
      3.0
    • Ostwärts und nichts vergessen

      • 272 pages
      • 10 hours of reading

      Egon Bahr zählte zu den wichtigen politischen Köpfen unseres Landes. Im Deutschland der 1960er Jahre war undenkbar, ja geradezu obszön, was er und Willy Brandt vorhatten: Man muss das Trennende zum Osten überwinden und das Gemeinsame suchen, »ohne zu wissen, wann und wie es erreichbar war« (Bahr). »Wandel durch Annährung« wurde eine Methodik, sich dem zuzuwenden, von dem man etwas will, das man erreichen möchte – in diesem Fall der Sowjetunion. Voraussetzung war, Interesse und Bereitschaft zu wecken und gemeinsame Lösungen zu finden. Egon Bahr (1922-2015) wurde immer wieder gefragt, ob diese Methodik denn auch heute noch Bestand habe. Er war vorsichtig: in Europa ja, »auf den Rest der Welt ist das Rezept nicht automatisch übertragbar«. Es ist heute kaum vorstellbar, dass sich ein Politiker als Diener seines Staates definiert. Egon Bahr tat es. Ohne Pathos. Zwei unerfüllte Träume blieben: Ein politisch geeintes Europa und ein gesicherter globaler Frieden. In einer Zeit, die als »Neuer Kalter Krieg« bezeichnet wird, sind Egon Bahrs Erfahrungen und sein Wissen wertvoller denn je. Das Taschenbuch mit einem neuen exklusiven Gespräch zwischen Egon Bahr und Hans Modrow zur Ukraine-Krise, der Staatsverschuldung Griechenlands, der jüngsten Annährung zwischen Amerika und Kuba und den Fragen des internationalen Terrorismus.

      Ostwärts und nichts vergessen2015
    • Was bleibt von einem Leben, wenn ich nicht mehr da bin? Diese Frage beschäftigt viele, doch offen darüber zu sprechen, bleibt oft ein Tabu. In einem Buch lassen sich elf bedeutende Persönlichkeiten mit großer Offenheit auf diese Frage ein. Die Fotografin Bettina Flitner fängt sie einfühlsam ein. Ihre mehrschichtigen, gefühlvollen Bilder und die verdichteten Texte der Gespräche zwischen ihr und den Porträtierten gewähren persönliche Einblicke und laden den Leser ein, über Leben und Tod, Erfahrungen und Hoffnungen nachzudenken. Dies öffnet Raum für eigene Gedanken. Wer sich darauf einlässt, erkennt, dass es Sinn gibt, wenn man sich als Teil dieser Welt versteht, über sich hinausdenkt und Werte sowie Wissen weitergibt. Die Frage „Was bleibt?“ erweitert die Suche nach einer verantwortungsbewussten Lebensführung über den Tod hinaus. Elf Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, darunter Egon Bahr, Günther Grass und Anne Sophie Mutter, regen mit ihren Reflexionen zum Nachdenken an. Das Zitat von Martin Luther, „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen“, steht Pate für den Titel. Es ist kein wehmütiger Blick zurück, sondern ein Bekenntnis zum Leben und darüber hinaus.

      Das Prinzip Apfelbaum2014
    • "Das musst du erzählen"

      • 237 pages
      • 9 hours of reading

      Auf dem Sterbebett von seinem Sohn Lars gefragt, wer seine Freunde gewesen seien, antwortete Willy Brandt: „Egon.“ Tatsächlich war Egon Bahr jahrzehntelang Brandts engster politischer und persönlicher Weggefährte. Zum 100. Geburtstag des großen Sozialdemokraten schildert er erstmals seine ganz persönlichen Erinnerungen an Willy Brandt und die gemeinsamen Jahre. Das Ergebnis ist ein ungewöhnlich intimes Porträt Brandts und ein Zeitzeugnis ersten Ranges. Kennengelernt haben sie sich Ende der fünfziger Jahre. Als Regierender Bürgermeister von Berlin machte Brandt den RIAS-Journalisten Bahr zum Senatssprecher. Nach dem Mauerbau entwarfen sie gemeinsam jene Ostpolitik, die bis heute als die große Leistung der Kanzlerschaft Brandts gilt. Als engster Vertrauter folgte Bahr Willy Brandt ins Auswärtige Amt und dann ins Kanzleramt. In Brandts Auftrag verhandelte er die Ostverträge und war im Triumph des gescheiterten Misstrauensvotums wie in der bittersten Stunde des Rücktritts an seiner Seite. Aber auch jenseits der Politik waren sie Vertraute und Freunde. Bahr schöpft aus einer Fülle unbekannter Anekdoten, die er glänzend erzählt und die uns Willy Brandt menschlich nahe bringen.

      "Das musst du erzählen"2013
      3.9
    • Gedächtnislücken

      • 204 pages
      • 8 hours of reading

      Da treffen sich Egon Bahr, langjähriger Vordenker der Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland, und Peter Ensikat, in der DDR viele Jahre der meist gespielte Kabarettautor, für eine Dokumentation und erzählen sich ihr Leben. Sie beschliessen, dies fortzusetzen, um äGedächtnislückenä auszufüllen.

      Gedächtnislücken2012
      4.2
    • Der deutsche Weg

      • 157 pages
      • 6 hours of reading

      Der deutsche Weg, von Kanzler Schröder in der Auseinandersetzung mit den Vereinigten Staaten eingefordert, ist ein Begriff, der in Freunden wie Partnern ein ungutes Gefühl aufkeimen ließ. Zu sehr ist das Wort „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ in unheilvoller Erinnerung. „Ein in Argumentation und Diktion vorzügliches Buch.“ Generalanzeiger für Bonn „Lohnend ist die Lektüre der Streitschrift in jedem Fall.“ Die Presse

      Der deutsche Weg2003
    • Der umstrittene Archtitekt der Ostpolitik berichtet bisher Unveröffentlichtes: wie durch verdekcte Kanäle jene Verträge zustande kamen, die in den 70er Jahren die politische Szene in Europa prägten ..

      Zu meiner Zeit1996
      4.0