Explore the latest books of this year!
Bookbot

Detlev von Liliencron

    June 3, 1844 – July 22, 1909

    Detlev von Liliencron was a German lyric poet and novelist whose work represented a refreshing departure from the prevailing literary conventions of his time. His writing, marked by a fresh and original style, broke with established traditions. His poetry, particularly in his early collections, inspired subsequent generations, including prominent figures like Rainer Maria Rilke. While his prose may have lacked consistent strength, his lyric poetry firmly establishes him as one of the most eminent German poets of his era.

    Mit Hurra drauf!
    Umzingelt. Der Richtungspunkt
    Zehn ausgewählte Novellen
    Sämtliche Werke Band 5
    Mit dem linken ellbogen
    Pellwormer Novellen
    • Pellwormer Novellen

      • 95 pages
      • 4 hours of reading

      Als Detlev von Liliencron 1882 seine erste Amtsstelle auf Pellworm antritt, steht er ganz am Anfang seiner literarischen Karriere. In seinem Jahr auf Pellworm entstehen – neben Gedichten wie dem berühmten „Trutz, blanke Hans“ – auch fünf Novellen: unbekannte, aber hinreißende Texte, charakterisiert durch eine ungemein genaue Beobachtung der Inseln und Halligen, des Watt und der See, von Mensch und Tier. Gleichzeitig sprühen diese Novellen von literarischer Experimentierlust: Liliencron kennt und schätzt Storm, das ist offensichtlich; aber genauso offensichtlich ist es, dass er selbst einen ganz neuen literarischen Ton finden will. Mit diesem Band liegen diese auf Pellworm bezogenen Novellen erstmals geschlossen vor, ergänzt durch Fotografien von lokalen, in den Novellen vorkommenden Tieren sowie von einigen der genannten Örtlichkeiten und eingeleitet mit einem Vorwort, das Lust auf die Lektüre macht.

      Pellwormer Novellen
      3.0
    • Viel, sehr viel, und oft von ausgezeichneten Männern, ist über die Unabhängigkeitskämpfe der Schweiz geschrieben. Schiller hat gewissermaßen in seinem »Tell« den Punkt gesetzt. Wer kennt die Dithmarschen? Mit höchstem Mut, mit höchstem Allesdransetzen für ihr kleines Vaterland haben sich diese geschlagen. Wie die Schweizer waren sie von unbändiger Freiheitsliebe beseelt. Vaterlandsliebe ist unser Heiligstes. Wer nicht den Bratspieß und den Grütztopf vom Herde reißt dem eindringenden Feinde entgegen, ist nicht wert, verachtet zu werden. Die Dithmarschen, dem großen Stamme der Friesen gehörend, sind sächsischen Ursprungs. Das ist jetzt unleugbar bewiesen. Es ist ergötzlich zu lesen, wie sehr, bis ins vorige Jahrhundert hinein, die Chronikerzähler und Geschichtschreiber sich abmühten, die Herkunft eines ritterlichen Geschlechtes oder eines Volkes abzuleiten. Vater Noah ist immer der erste. Aber auch von Odin, von Alexander, Hannibal, Cäsar sollen die Dithmarschen abstammen. Sie gehören zu denen, »die sich bald unter denen, so nach der Belagerung der Stadt Clusium die Römische Republik in ein Kapitolium eingeschrenket, finden lassen«; »also daß die Dithmarschen unter den ältesten Völkern gewesen, wie solches aus dem Herodoto, so A. M. 3146 seine Historie angefangen, zu ersehen«. Und was mehr des Unsinns ist.

      Die Dithmarschen