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Bookbot

Katrin Rohnstock

    Mein letzter Arbeitstag
    Stiefschwestern
    Lust und Frust der Verführung
    Der große Schock
    Es wird gestorben, wo immer auch gelebt wird
    Mein Leben im Schatten der Blutrache
    • Das Sterben ist heute so tabuisiert wie in den fünfziger Jahren der Sex. Dabei ist dieses Thema für die Alten so selbstverständlich wie für die Jungen die sexuelle Aufklärung. Immer mehr Menschen werden sehr alt, daran muss sich unsere auf Jugendlichkeit getrimmte Gesellschaft erst gewöhnen. Dieses Buch gibt konsequent den Über-Achtzigjährigen das Wort: Sich mit dem Sterben auseinanderzusetzen, darüber zu reden und nachzudenken ist normal für die, die wissen, dass ihr Leben in absehbarer Zeit zu Ende geht. Es wurden Menschen befragt, die älter als achtzig Jahre sind: Wie soll Ihre Beerdigung ablaufen? Wer soll dabei sein? Was möchten Sie ein letztes Mal tun? Was bleibt offen? Was war das Wichtigste in Ihrem Leben? Was möchten Sie weitergeben? Was bleibt vom Leben? Was kommt danach? – Auf den Tod kommen sie von selbst zu sprechen. Alte Menschen bereiten sich auf den Abschied vor, sie ordnen ihre Verhältnisse, sie regeln ihr Erbe, und keineswegs nur das monetäre, sondern auch das ideelle. Die Texte sind so verschieden wie die Menschen. Ihr Verhältnis zum Sterben formt sich durch ihre Lebenserfahrungen. Von der Schneiderin, die jeden Tag mit Aktivitäten füllt und nachts mit ihren Toten spricht, über den nüchternen Bauingenieur bis hin zum Philosophen, der sich in sein eigenes Denkgerüst flüchtet. Sie erzählen von ihrem Glauben, ihren Ängsten und Wünschen, von Ritualen und ihren eigenen Bildern vom Tod.

      Es wird gestorben, wo immer auch gelebt wird
      4.0
    • Der große Schock

      Ostdeutsche erzählen von den Folgen der Treuhand-Politik

      Der radikale Umbruch durch die Treuhand-Politik bedeutete für viele Ostdeutsche den Verlust von Arbeit, sozialer Sicherheit und Lebensperspektiven. Dieses Buch erzählt, warum die Schockwellen der 1990er Jahre bis heute reichen. Ehemalige Arbeiter und Angestellte berichten hier erstmals nach langem Schweigen davon, wie ihre Betriebe untergingen und Jahrzehnte harter Arbeit wertlos wurden. Es sind Geschichten von Verzweiflung, Ohnmacht und Diffamierungen – aber auch von Zusammenhalt und Engagement. Sie zeigen eindrücklich, warum die Wunden der 1990er oft noch nicht verheilt sind und warum das Misstrauen gegenüber dem politischen System bei vielen bis heute anhält.

      Der große Schock
    • Mein letzter Arbeitstag

      Abgewickelt nach 89/90: Ostdeutsche Lebensläufe

      • 329 pages
      • 12 hours of reading

      Mit dem Mauerfall am 9. November 1989, spätestens dann mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990, änderte sich für die meisten DDR-Bürger ihr ganzes Leben. Zuvorderst trafen die Wendefolgen ihren Arbeitsbereich: Reihenweise machten DDR-Betriebe dicht, die Verwaltungen wurden umgekrempelt und oftmals mit Westdeutschen besetzt; die Wissenschaftseinrichtungen bildeten keine Ausnahme. Abwicklung, Evaluierung und Entlassung waren die Schlagworte der nächsten Jahre. Weggehen und Versuch beruflich neu Fuß zu fassen, bestimmten lange Zeit das Leben der Ostdeutschen. Für nicht wenige war der erzwungene Neuanfang eine Chance, für viele allerdings brachte er auch bittere Erfahrungen mit sich. Mein letzter Arbeitstag schildert nüchtern und ohne Larmoyanz höchst unterschiedliche ostdeutsche Schicksale, die doch exemplarisch fürs Ganze stehen – im Guten wie im Schlechten. Unverzichtbar für alle, die sich über die 'Wende' und ihre Folgen informieren wollen.

      Mein letzter Arbeitstag