Erweckte Begeisterung
100 Jahre Österreichische Provinz der Salvatorianer
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100 Jahre Österreichische Provinz der Salvatorianer
Vollständiges Lebensbild des Fürstbischofs Johannes Baptist Zwerger (1824-1893), ergänzt durch Vorworte von Bischof Wilhelm Krautwaschl und Bischof Ivo Muser.
Auch Kannibalen essen mit Besteck« ist ein spannender Kriminalfall aus der Perspektive des Schriftstellers Joseph Roth. Der Bericht bietet einen faszinierenden und ungeschönten Einblick in die Verzweiflung der Zwischenkriegszeit – ein Nährboden für grausame, aber leider menschliche, Abgründe.
Nächstenliebe und soziales Engagement des Kooperators Josef Lambichler zu Hall in Tirol
Josef Lambichler gilt vielen als Heiliger! Der „Tiroler Sozialapostel“ wirkte zwischen 1920 und 1956 als Kooperator in Hall, wo er sich vorbildlich, selbstlos und nächstenliebend der Kinder- und Jugendseelsorge widmete. Durch den Aufbau der Ferienwerke „Pletzerwiese“ und „Gufl“ versorgte er nicht nur abertausende „Haller Gassenkinder“ mit dem Notwendigsten zum Überleben, sondern ermöglichte ihnen auch sorgenfreie Wochen in Gottes schöner Natur. Als Freund der Armen, Kranken und Gefangenen wird Kooperator Josef Lambichler bis heute verehrt und ist über die Stadtgrenzen hinaus gekannt. In der vorliegenden Biografie werden das Leben und Wirken dieses außergewöhnlichen, katholischen Priesters nachgezeichnet und die Frage gestellt: War Josef Lambichler ein moderner Heiliger?
Lebensbild des seligen Paters Jakob Gapp
Zur 25. Wiederkehr der Seligsprechung von Pater Jakob Gapp SM am 24. November 2021 und zum 125. Geburtstag des Tiroler Märtyrerpriesters am 26. Juli 2022
Am 15. Mai 2021 wurde Pater Franziskus Jordan, Gründer der Salvatorianer, in Rom seliggesprochen. Das Lebensbild beschreibt sein vielfältiges Wirken und präsentiert ihn als "Heiligen von nebenan", wie Papst Franziskus ihn bezeichnet.
»Was Schwester Agnes dort jedoch vorfand, konnte sie auch nach Monaten noch nicht beschreiben. Jedes Mal, wenn man sie danach fragte, kicherte sie irre darauf los und fuhr wie selbstverständlich damit fort, ihre Haare in blutigen Büscheln auszureißen und zu essen.« Tom Kessler wird im Auftrag des Bischofs nach Sankt Peter entsandt, um den Fall einer von Dämonen besessenen Ordensschwester zu untersuchen. Obwohl auf ein rasches Verdikt gedrängt wird, geht Kessler behutsam vor und gelangt nach Abwägung aller Fakten immer tiefer in einen Sumpf voller Lügen. Auch in Rom, der Heiligen Stadt, lassen sich die Mauern des Schweigens schwer durchbrechen – und was sich dahinter verborgen hat, hätte Tom Kessler am liebsten niemals gesehen. Es ist Sommer, der Jasmin blüht, und die Dämonen sind gefangen zwischen Erde und Hölle.
Den Mutigen gehört die Welt! Kleine Tugendlehre – ganz praxisnah Während Mutproben in der Kindheit und Jugend wohl ein absolutes „Must be“ sind, sind wir, mittlerweile erwachsen geworden, um Sicherheit bemüht und rufen zur Vorsicht. Der Mut scheint irgendwo auf der Strecke geblieben zu sein. Hat die Tugend Tapferkeit, die neben Klugheit, Gerechtigkeit und Maß zu den sogenannten Kardinaltugenden gehört, ausgedient? Anhand seines eigenen Lebens begibt sich der Philosoph und Schriftsteller Martin Kolozs auf die Suche nach dem Mut und entdeckt, in wie vielen verschiedenen Erscheinungsformen er sich zeigt: einmal laut und großartig, dann wiederum zurückhaltend und bescheiden. Anhand von Begriffen wie „Kleinmut“, „Demut“, „Langmut“, „Gleichmut“ usw. zeigt er Hemmnisse auf, die blockieren und bringt gleichzeitig Lösungsvorschläge, die ermutigen, man selbst zu sein und sich mit Stärken und Talenten für andere einzusetzen. Tipp: Philosophie als Lebenshilfe sachkundig, pointiert und humorvoll erzählt
Martin Kolozs ist auf einer Südamerika-Reise viele Tage mit dem Auto durch die Anden gefahren, durch die Atacama-Wüste, zu heißen Quellen und zu blendendweißen Salzebenen; er hat viel über Land und Menschen gelesen »… an manchen Tagen war die Intensität so groß, dass sich alles unwirklich anfühlte und Formen, Farben, Gerüche und Geräu-sche auseinanderbrachen …« und er stieß auf die reale Geschichte eines Serienmörders: Pedro Alonso López hatte zwischen 1978 und 1980 hunderte Mädchen ermordet, kam aber im Jahre 1999 wieder frei und ist seitdem untergetaucht. Dieses »Monster der Anden« ließ Kolozs von nun an nicht mehr los, ist ihm gewissermaßen erschienen und überall hin gefolgt: Was ist das Böse und wo lauert es? Martin Kolozs beantwortet diese Frage nicht, sondern stellt die Frage in ihrer ganzen Komplexität und Monstrosität mit literarischen Mitteln dar. Entstanden ist so ein dialogreicher Roman, der die Armut der Land bevölkerung, die Kargheit der Landschaft, die staubige Hitze spüren und schmecken lässt – Soroche, die Höhenkrankheit, wird nahezu erfahrbar. Raffiniert werden Krimi-Versatzstücke benutzt, beim Personal des Romans sind Zeugen und Verdächtige oft nur schwer zu trennen: zwei Kriminalbeamte, die unterschiedlicher nicht sein können, die einfältigen Eltern des ermordeten Jungen, ein alkoholkranker Lamazüchter und sein Sohn, ein wortkarger Archäologe und ein um das Seelenheil der Menschen besorgter Pfarrer …
Jedes Jahr verbringt Martin Sauerwein den Sommer in seinem Ferienhaus in Norwegen und trifft sich mit alten Freunden. Doch dieses Mal ist alles anders in dem beschaulichen Dorf am Fjord: Seine bewegte Vergangenheit holt den bekannten Theaterkritiker in Person einer jungen, attraktiven Frau ein, und in Ulvik treibt eine gewaltbereite Einbrecherbande ihr Unwesen.
Der Tod seines Sohnes hat in Sams Leben tiefe Spuren hinterlassen. Seine Frau wendet sich nach und nach von ihm ab, im Leben seiner Tochter ist kaum noch Platz für ihn. Der Kummer und die Wut, die in ihm brodeln, drohen ihn aufzufressen. Der einzige Gefährte Sams, zu dem er noch eine wirkliche Bindung hat, ist Dino - der Hund, den seine Tochter zurückließ. Dessen nahendes Ende geht einher mit dem Verfall von Sams Leben, der immer verzweifelter versucht, die intakte Welt aus früheren Zeiten wieder herzustellen.
Reinhold Stecher (1921-2013), von 1981 bis 1997 Bischof der Diözese Innsbruck, galt kirchenintern als ein „Unbequemer“, war aber trotzdem oder gerade deshalb bei den Gläubigen äußerst beliebt. Das Wirken des begeisterten Bergsteigers, Autors und Malers prägt das Land Tirol bis heute. Mit diesem Buch liegt die erste umfassende Biografie des Tiroler Bischofs vor. Autor Martin Kolozs widmet sich Biografischem - Stechers schwerer Kindheit und seiner Verfolgung während der NS-Zeit - ebenso wie seiner seelsorgerischen und theologischen Tätigkeit. Meilensteine seiner Amtszeit wie die Abschaffung des Kults um das „Anderle von Rinn“ finden ebenso Erwähnung wie sein Engagement in sozialen Fragen, seine kritischen Äußerungen zu innerkirchlichen Themen und sein steter Einsatz für eine Erneuerung der Kirche im Sinn des Zweiten Vatikanums. Zahlreiche private Fotos und Schriften ergänzen die fundiert recherchierte Lebensbeschreibung.
Das Buch bietet in aller Kürze die wichtigsten Antworten des bekannten österreichischen Philosophen Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann auf die brennendsten Bildungsfragen und die aktuelle Wissenschaftsdiskussion. Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor für Philosophie an der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Bücher, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde (u. a. Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln 2003, Donauland Sachbuchpreis "Danubius" 2010). Im Jahre 2006 war er "Wissenschafter des Jahres" und 2010 wurde ihm der "VIZE 97" der Dagmar und Vaclav Havel Foundation Prag verliehen. Zuletzt sind erschienen: Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft (2006); Grundbegriffe der europäischen Geistesgeschichte. Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit, Eros, Schönheit, Glück, Arbeit, Macht, Krieg, Tod (2009); Das Universum der Dinge. Zur Ästhetik des Alltäglichen (2010).