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Hans Christoph Buch

    April 13, 1944

    Hans Christoph Buch is a literary theorist, essayist, publicist, and narrator whose work delves into the depths of literature. His extensive academic career across the globe has shaped his unique perspective on literary criticism and creation. Buch's texts explore the complex relationships between language, thought, and society. His writing is characterized by intellectual depth and stylistic precision.

    Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern. Romanessay
    Tatanka Yotanka oder was geschah wirklich in Wounded Knee?
    Sansibar Blues
    Blut im Schuh
    Haïti Chérie. Roman
    Kain Und Abel in Afrika
    • Haïti Chérie. Roman

      • 248 pages
      • 9 hours of reading

      "Haiti Cherie" von Hans Christoph Buch ist in zwei Teile gegliedert und erzählt die Geschichte von Tante Erzulie, einer Ich-Erzählerin, die ihre Siege nicht im Krieg, sondern in der Liebe erringt. Sie kämpft für die Emanzipation ihrer Hautfarbe und verwandelt sich in verschiedene Figuren, darunter Marie Laveau und Josephine Baker, während sie historische Ereignisse beeinflusst.

      Haïti Chérie. Roman
      4.5
    • Was bringt einen deutschen Schriftsteller dazu, seinen Schreibtisch zu verlassen und jahrelang die ungemütlichsten Regionen der Welt aufzusuchen? H. C. Buch hat kaum einen Schreckensort ausgelassen. Seine Reportagen handeln von Ost-Timor, Tschetschenien, Kambodscha, Algerien, dem Kosovo, dem Sudan, Ruanda, Sierra Leone und Haiti. Diese gefährlichsten Bruchstellen der Weltgesellschaft ziehen ihn an, und was er als Augenzeuge beschreibt, ist die finsterste Kehrseite der Globalisierung. Der Autor erinnert an die Opfer und Täter des Bürgerkriegs, richtet jedoch auch den Blick auf unsere Abgesandten, Helfer und Beobachter. So gewinnen seine Berichte eine Dimension der Selbstprüfung. Indem er vom Herz der Finsternis spricht, kommt Buch sich und uns näher als jeder Spendenaufruf und jede Fernsehreportage. Diese Reflexion rahmt seine zehn großen Erfahrungsberichte ein und wird in einem langen Essay durchbrochen. In vier Teilen spricht der Schriftsteller über die Grenzen von Journalismus und Literatur, die er fortwährend überschreitet. Dabei zeigt sich, wodurch er dem Korrespondenten der Medien überlegen ist: durch seine Fähigkeit zum Zweifel und sein kulturelles Gedächtnis. Kaum ein Reporter beruft sich auf so überraschende und illustre Kronzeugen wie H. C. Buch. In seinem Essay zeigt er, dass Lessing, Goethe, Kleist, Tolstoi, Orwell und Lu Xun mehr über Schlächter und Voyeure wussten als Tagesschau und CNN.

      Blut im Schuh
      5.0
    • Sansibar Blues

      Oder wie ich Livingstone fand. Roman

      • 264 pages
      • 10 hours of reading
      Sansibar Blues
      4.0
    • Hans Christoph Buch ist ein herausragender Erzähler, der sich mit Bedrohungen, Gewalt und Tod auseinandersetzt. Seine Werke, wie „Sansibar Blues“ und „Apokalypse Afrika“, thematisieren koloniale Vergangenheiten und ethnische Konflikte in Afrika. Dabei kombiniert er historische Berichte mit persönlichen Reiseerfahrungen und zeigt sowohl die düstere Realität als auch Hoffnungsmomente auf.

      Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern. Romanessay
      4.1
    • Black and blue

      • 275 pages
      • 10 hours of reading

      Robert Buch ist Senior Lecturer in German and European Studies an der University of New South Wales, Sydney. Robert Buch ist Senior Lecturer in German and European Studies an der University of New South Wales, Sydney.

      Black and blue
      4.0
    • Robert Buch ist Senior Lecturer in German and European Studies an der University of New South Wales, Sydney.

      Waldspaziergang
      3.0
    • Haiti

      Nachruf auf einen gescheiterten Staat

      • 188 pages
      • 7 hours of reading

      Das Erdbeben vom 12. Januar 2010 hat allein in Port- au- Prince mehr Menschen getötet als die Tsunami- Katastrophe in Südasien 2006, und es hat Haitis Hauptstadt buchstäblich am Boden zerstört. Aber auch die staatliche Infrastruktur liegt in Trümmern: Als eigenverantwortlich handelndes Völkerrechtssubjekt hat Haiti schon vor dem Erdbeben zu existieren aufgehört und steht heute faktisch unter der Vormundschaft der UN. Dabei begann alles mit einer Erfolgsgeschichte, die ebenso spektakulär wie einzigartig war: Die Selbstbefreiung der Sklaven in Frankreichs reichster Kolonie Saint Domingue, ein gelungener Spartakus- Aufstand, der im Januar 1804 zur Gründung der Republik Haiti führte. Auf der Grundlage zahlreicher Primärquellen erweckt Hans Christoph Buch General Toussaint Louverture, den Wegbereiter der haitianischen Unabhängigkeit, zu neuem Leben, der Napoleon schon lange vor 1815 ein Waterloo zufügte. Und er geht der Frage nach, warum auf den heroischen Akt der Staatsgründung eine zweihundert Jahre dauernde Agonie folgte.

      Haiti
      2.5
    • Elf Arten, das Eis zu brechen

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      H. C. Buch ist der große Reisende unter den deutschen Schriftstellern. Seine Bücher sind Schatzkisten, prall gefüllt mit Geschichten aus fernen Ländern, Zeugen seiner ungezähmten Fabulierlust. Mit seinem neuen Roman betritt er unbekanntes Terrain. Zum ersten Mal im literarischen Kosmos von H. C. Buch steht die Familie des Autors im Mittelpunkt: sein Vater, der Diplomat, der Shakespeare und das Neue Testament im Original las, seine Mutter Rut, die nach einer Kopfoperation zu malen begann und im Jahr 1958 Picasso besuchte, sein Großvater, der Ende des 19. Jahrhunderts nach Haiti auswanderte, die Pharmacie Buch gründete und eine Haitianerin heiratete. Doch damit nicht genug, denn »jede Familie birgt ein dunkles Geheimnis, das nicht besprochen, sondern beschwiegen werden soll«. Und so beginnt der Roman nicht ohne Grund an einem der stillsten und kältesten Orte der Welt, mitten in der Antarktis, auf dem Eisbrecher Almirante Irizar. Für Hans Christoph Buch gibt es nur eine, vielleicht die nachhaltigste, mit Sicherheit aber die schönste Art, das Eis des Schweigens zu brechen: mithilfe der Literatur, der Axt für das gefrorene Meer in uns.

      Elf Arten, das Eis zu brechen
      2.0