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Serge Ernst

    February 13, 1954
    Dinosaurier in Deutschland
    Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV.
    Superfrauen 8 - Literatur
    Frauen im Weltall. Biografien berühmter Astronautinnen und Kosmonautinnen
    Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball
    Sieben berühmte Indianerinnen
    • Sieben berühmte Indianerinnen

      Malinche Pocahontas Cockacoeske Katerí Tekakwitha Sacajawea Mohongo Lozen

      • 412 pages
      • 15 hours of reading

      Die Darstellung außergewöhnlicher Ureinwohnerinnen Amerikas steht im Mittelpunkt dieses Fachbuchs, das sieben berühmte Indianerinnen vorstellt. Unter ihnen sind Malinche, die als Dolmetscherin Cortés' zu Ruhm gelangte, und Pocahontas, die als Indianer-Prinzessin Herzen berührte. Auch Cockacoeske und Katerí Tekakwitha, die erste selige Indianerin Nordamerikas, werden gewürdigt. Sacajawea, bekannt durch die Lewis-und-Clark-Expedition, sowie die mutige Kriegerin Lozen runden die beeindruckende Auswahl ab. Ernst Probst beleuchtet ihre bedeutenden Beiträge zur Geschichte.

      Sieben berühmte Indianerinnen
      5.0
    • Das Buch „Der Ball ist ein Sauhund“ von Doris und Ernst Probst versammelt humorvolle Zitate von Spielern, Trainern und Journalisten, die die oft skurrilen Äußerungen im Fußball beleuchten. Es lädt dazu ein, über die eigene Wortwahl im Eifer des Gefechts nachzudenken und nicht alles zu ernst zu nehmen.

      Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball
      5.0
    • Das Taschenbuch "Frauen im Weltall" widmet sich berühmten Astronautinnen und Kosmonautinnen, darunter Kalpana Chawla, Eileen Collins und Walentina Tereschkowa. Es präsentiert ihre Errungenschaften und Herausforderungen in alphabetischer Reihenfolge und beleuchtet sowohl Erfolge als auch tragische Ereignisse.

      Frauen im Weltall. Biografien berühmter Astronautinnen und Kosmonautinnen
      5.0
    • Das Taschenbuch "Superfrauen 8 Literatur" beleuchtet das Leben und Werk berühmter Schriftstellerinnen wie Vicki Baum, Grazia Deledda und Enid Blyton, die trotz widriger Umstände und Ablehnung durch Familie und Gesellschaft ihren Weg zur Anerkennung fanden. Es thematisiert die Herausforderungen, mit denen schreibende Frauen konfrontiert waren und sind.

      Superfrauen 8 - Literatur
      5.0
    • Fachbuch aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, , Sprache: Deutsch, Abstract: Wie konnte es dazu kommen, dass ein so menschenscheuer und schüchterner König wie Louis XV von Frankreich und Navarra im Laufe seines Lebens so viele Geliebte hatte und zahlreiche eheliche und uneheliche Kinder zeugte? War „der Vielgeliebte", wie sein Volk ihn anfangs nannte, auf sexuellem Gebiet ein Wüstling? Handelte es sich eher um einen Täter oder eher um ein Opfer oder abwechselnd um beides? Was waren das für Frauen, die sich mit dem Herrscher trotz seines zweifelhaften Rufes einließen? Hat der vergnügungssüchtige Monarch sie gezwungen, seine Mätresse zu werden oder haben sie sich ihm regelrecht aufgedrängt? Diesen und anderen Fragen geht das Taschenbuch „Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV." nach. Es befasst sich nicht nur mit der Pompadour und der Dubarry, sondern auch mit den vier adligen Schwestern Mailly-Nesle und vielen anderen Frauen, die ins Bett des Königs stiegen. Autor dieses reich bebilderten Taschenbuches ist der Wiesbadener Journalist Ernst Probst, zu dessen Spezialitäten Biografien über berühmte Frauen und Männer gehören. (Amazon.de)

      Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV.
      5.0
    • Fachbuch aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, , Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Mutter und einer ihrer beiden Söhne stehen im Mittelpunkt des Buches Tony und Bruno Werntgen. Zwei Leben für die Luftfahrt . Antoinette (Tony) Werntgen gilt als die erste Frau in Deutschland, die Flugzeuge entwickelte, und hat sich um die Anfänge des Flugplatzes Bonn-Hangelar verdient gemacht. Ihr Sohn Bruno war einst mit 17 Jahren der jüngste Pilot der Welt und ein Flugzeugkonstrukteur. Das Glück dieser beiden Luftfahrtpioniere dauerte aber nicht lange. Bruno Werntgen starb im Alter von nur 19 Jahren beim Absturz mit einem selbst konstruierten Flugzeug. Seine Mutter Tony verlor nicht nur ihren Sohn, sondern kurz danach auch ihr mit viel geliehenem Geld aufgebautes Flugunternehmen in Hangelar. Verarmt erlebte sie den von ihr mit initiierten Siegeszug der Luftfahrt in Deutschland. Die Autoren Paul Wirtz aus Jülich und Ernst Probst aus Wiesbaden schildern das abenteuerliche Leben von Tony und Bruno Werntgen.

      Tony und Bruno Werntgen - Zwei Leben für die Luftfahrt
    • Malende Superfrauen

      Sofonisba Anguissola - Frida Kahlo - Angelika Kauffmann - Paula Modersohn-Becker - Séraphine Louis - Marianne von Werefkin

      • 156 pages
      • 6 hours of reading

      Im Fokus stehen sechs herausragende Künstlerinnen, die bedeutende Beiträge zur Malerei geleistet haben: Sofonisba Anguissola, Frida Kahlo, Angelika Kauffmann, Paula Modersohn-Becker, Séraphine Louis und Marianne von Werefkin. Ihre Werke verdeutlichen die immense Kreativität und das Talent von Frauen in der Kunst, wenn ihnen die Möglichkeit dazu gegeben wird. Ernst Probst, bekannt für seine Biografien über bemerkenswerte Frauen, beleuchtet in diesem Taschenbuch die Lebensgeschichten und künstlerischen Errungenschaften dieser Malerinnen und würdigt ihren Einfluss auf die Kunstgeschichte.

      Malende Superfrauen
    • Die Kurzbiografie beleuchtet das Leben der italienischen Malerin Sofonisba Anguissola, die im 16. und 17. Jahrhundert zu den bedeutendsten Künstlerinnen zählte. Ihre Werke erfreuten sich bereits zu Lebzeiten großer Beliebtheit bei prominenten Meistern und Adligen. Anguissola konnte als Zeichenlehrerin am spanischen Königshof nicht nur ihren Lebensunterhalt sichern, sondern auch den ihrer Eltern unterstützen. Der Autor Ernst Probst vermittelt ein eindrucksvolles Bild von Anguissolas künstlerischem Schaffen und ihrem Einfluss in der Kunstgeschichte.

      Sofonisba Anguissola - Die erste Malerin der Neuzeit
    • Die beeindruckende Lebensgeschichte der Künstlerin Séraphine Louis, bekannt als Séraphine de Senlis, wird in diesem Fachbuch beleuchtet. Als die einflussreichste naive Malerin Frankreichs schuf sie mystisch-religiöse Werke, die häufig Pflanzenmotive enthalten und ihre ausgeprägte Fantasie widerspiegeln. Besonders das Gemälde "Der rote Baum", entstanden zwischen 1927 und 1928, zählt zu ihren bekanntesten Arbeiten. Tragischerweise verbrachte sie die letzten zehn Jahre ihres Lebens aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung in einer psychiatrischen Anstalt.

      Séraphine Louis - Frankreichs große naive Malerin
    • Das Buch "Superfrauen 10 Musik und Tanz" von Ernst Probst erzählt von den beeindruckenden Karrieren berühmter Künstlerinnen wie der schwedischen Sopranistin Jenny Lind und der Tänzerin Fanny Elßler. Es schildert die immense Begeisterung, die diese Frauen in Europa und Amerika auslösten, und bietet zahlreiche Biographien von Sängerinnen, Musikerinnen und Tänzerinnen.

      Superfrauen 10 - Musik und Tanz. Biographien von Sängerinnen, Musikerinnen, Komponistinnen und Tänzerinnen in Wort und Bild
    • Die Bronzezeit

      • 108 pages
      • 4 hours of reading

      Die Bronzezeit (ca. 2000 bis 800 v. Chr.) ist die erste Metallzeit in Europa, geprägt von der Herstellung von Werkzeugen, Waffen und Schmuck aus Bronze. Ihre Dauer variierte regional: in Süddeutschland begann sie um 2300 v. Chr., in Norddeutschland um 1600 v. Chr. Der Begriff wurde 1836 von Christian Jürgensen Thomsen geprägt.

      Die Bronzezeit
    • Vogelriesen in der Urzeit

      • 300 pages
      • 11 hours of reading

      Fachbuch aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Palaontologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Gefiederte Giganten stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches Vogelriesen in der Urzeit." Weibliche Tiere der Gattung Dinornis ( Schreckensvogel") auf Neuseeland gelten mit einer Hohe bis zu 3,60 Metern als grosste Vogel aller Zeiten. Der Donnervogel Dromornis in Australien erreichte ein Lebendgewicht von maximal 570 Kilogramm und war deswegen der schwerste Vogel der Erdgeschichte. Mit einer Flugelspannweite bis zu 8 Metern gebuhrt dem Greifvogel Argentavis aus Argentinien die Ehre, der grosste fliegende Vogel gewesen zu sein. Nicht ganz so imposant wirkte der grosste Meeresvogel Pelagornis in Nordamerika mit einer Flugelspannweite von 6,40 Metern. Die grossten Eier legte der weibliche Elefantenvogel Aepyornis auf Madagaskar: Sie waren bis zu 35 Zentimeter lang und ihr Inhalt entsprach demjenigen von 200 heutigen Huhnereiern. Hesperornis, der Vogel des Westens" in Nordamerika, trug noch Zahne. Angst und Schrecken verbreitete der Terrorvogel Phorusrhacos in Sudamerika. Der lange Zeit als Rauber verkannte Laufvogel Gastornis existierte auch in Deutschland. Verfasser des Taschenbuches Vogelriesen in der Urzeit" ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke uber urzeitliche Tiere geschrieben hat."

      Vogelriesen in der Urzeit
    • Die Kupferzeit

      • 42 pages
      • 2 hours of reading

      Mit der Periode zwischen Jungsteinzeit und Bronzezeit, in der neben Stein auch Kupfer als Rohstoff zur Herstellung von Werkzeugen, Waffen und Schmuck diente, befasst sich das Taschenbuch "Die Kupferzeit". Dieser wichtige Abschnitt in der Geschichte der Menschheit wird auch Chalkolithikum, Kupfersteinzeit, Steinkupferzeit oder Äneolithikum genannt. Das Auftreten des Kupfers erfolgte in einzelnen Gebieten, Kulturen und Kulturstufen zu verschiedenen Zeiten. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz begann die Kupferzeit schon früher als 4.000 v. Chr. und klang um 2.300 v. Chr. mit dem Beginn der Bronzezeit aus. Die ältesten Kupferfunde Deutschlands stammen aus der Zeit der Gaterslebener Gruppe, Bischheimer Gruppe, Jordansmühler Gruppe, Trichterbecher-Kultur, Baalberger Kultur, Hornstaader Gruppe und Pfyner Kultur. Aus dem vierten Jahrtausend v. Chr. liegen Goldfunde in Bulgarien, Ungarn, Österreich, Tschechien und Deutschland vor. Die ältesten Silberschmuckstücke sind aus den frühen Stadtkulturen in Ägypten und Mesopotamien sowie aus der kupferzeitlichen Glockenbecher-Kultur bekannt. In der Kupferzeit rollten die ersten Wagen mit hölzernen Scheibenrädern, wurden erstmals Pferde als Reittiere genutzt und entstand die erste Schrift.

      Die Kupferzeit
    • Die Oberlauterbacher Gruppe

      • 37 pages
      • 2 hours of reading

      In der Religion einer jungsteinzeitlichen Kulturstufe, die vor etwa 4.900 bis 4.500 v. Chr. gebietsweise in Bayern, im Salzburger Land und Böhmen existierte, spielten mit Kreisgräben und Palisaden umgebene Heiligtümer eine wichtige Rolle. Zwei solcher Kultanlagen kennt man aus Zeholfing-Kothingeichendorf und Künzing-Unternberg in Niederbayern. Mit den Erbauern dieser rätselhaften Heiligtümer befasst sich das Taschenbuch "Die Oberlauterbacher Gruppe" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Den Begriff Oberlauterbacher Gruppe hat 1980 der in Nürnberg geborene Prähistoriker Peter Michael Bayerlein in seiner Heidelberger Dissertationsarbeit vorgeschlagen. Die Oberlauterbacher Leute lebten vor mehr als 6.500 Jahren in bis zu mehr als 30 Meter großen Langhäusern. Mit Gräben, Wällen und Palisaden geschützte Siedlungen deuten auf unruhige Zeiten hin, in denen jederzeit Überfälle zu befürchten waren. Vielleicht haben diese frühen Steinzeitbauern im Rahmen eines Fruchtbarkeitskultes kleine Tonfiguren, Tiere und sogar Menschen geopfert. Ernst Probst hat 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit" veröffentlicht, aus dem weitgehend der vorliegende Text stammt.

      Die Oberlauterbacher Gruppe
    • Die Stichbandkeramik

      • 43 pages
      • 2 hours of reading

      Um eine Kultur aus der Jungsteinzeit zwischen etwa 4.900 und 4.500 v. Chr. geht es in dem Taschenbuch "Die Stichbandkeramik" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Diese vier Jahrhunderte existierende Kultur erhielt bereits 1889 nach der typischen Verzierung ihrer Tongefäße ihren Namen. Die Stichbandkeramiker haben monumentale Kreisgrabenanlagen mit Gräben, Wällen, Palisaden und Toren erbaut, die offenbar zur Himmelsbeobachtung dienten. Offenbar ließen sich damit der Zeitpunkt der Sommer- und der Wintersonnenwende bestimmen. Eines der ältesten dieser rätselhaften Sonnenobservatorien befand sich bereits vor rund 6.900 Jahren über dem Saaletal bei Goseck in Sachsen-Anhalt. Ähnliche Anlagen existierten auch in Niedersachsen (Watenstedt bei Helmstedt), Niederösterreich (Frauenhofen) und Tschechien. Die Stichbandkeramiker waren die Nachfolger der Linienbandkeramiker, die als erste Bauern in Deutschland den Ackerbau, die Viehzucht und die Töpferei einführten. Ernst Probst hat 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit" veröffentlicht. 2019 befasste er sich mit einzelnen Kulturen und Kulturstufen der Steinzeit.

      Die Stichbandkeramik
    • Die Salzmünder Kultur

      • 47 pages
      • 2 hours of reading

      Salzmünde-Schiepzig in Sachsen-Anhalt spielt in dem Taschenbuch „Die Salzmünder Kultur“ eine wichtige Rolle. Denn dort lebten und starben in der Jungsteinzeit auf einer Hochfläche immer wieder Ackerbauern und Viehzüchter. Im vorliegenden Taschenbuch geht es um die erst 2014 benannte Kulturstufe Schiepziger Gruppe (etwa 4.200 bis 3.700 v. Chr.) und um die bereits 1938 aus der Taufe gehobene Salzmünder Kultur (etwa 3.700 bis 3.200 v. Chr.). Die Angehörigen der Schiepziger Gruppe und der Salzmünder Kultur praktizierten einen rätselhaften Totenkult, bei dem teilweise schon bestattete Menschen nach einer gewissen Zeit an anderer Stelle erneut zur letzten Ruhe gebettet wurden. Erstaunlich oft legte man den Toten der Schiepziger Gruppe ihre Hunde mit ins Grab. Die Salzmünder Leute errichteten mühsam mit Gräben, Wällen und Palisaden befestigte Siedlungen, die man Erdwerke nennt. Reich verziert waren ihre Prunkäxte und ihre einst mit Tierhäuten bespannten Tontrommeln. Bestattungen hat man vielfach mit einem dicken Scherbenpflaster bedeckt. Bei Schädelbestattungen fehlte meist der Unterkiefer. Vieles ist noch rätselhaft. Ernst Probst hat 1991 das Buch „Deutschland in der Steinzeit veröffentlicht. 2019 befasste er sich mit einzelnen Kulturen und Kulturstufen der Steinzeit.

      Die Salzmünder Kultur
    • Die Altheimer Kultur

      • 46 pages
      • 2 hours of reading

      1911 fielen dem Oberlehrer Johann Pollinger aus Landshut beim Blick aus einem fahrenden Zug in der Gegend von Altheim in Niederbayern dunkle Stellen auf, die seine Neugier weckten. Auf dem fraglichen Gelände folgten erste Funde und 1914 eine umfangreiche archäologische Untersuchung. So begann die Entdeckungsgeschichte einer Kultur der Jungsteinzeit und Kupferzeit, die 1915 von dem Prähistoriker Paul Reinecke aus München erstmals benannt wurde. Mit der zwischen etwa 3.900 und 3.500 Jahren in Teilen von Bayern existierenden Altheimer Kultur und der gleichzeitigen Pollinger Gruppe befasst sich das vorliegende Taschenbuch des Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die Menschen der Altheimer Kultur errichteten imposante Erdwerke mit Gräben, Wällen und Palisaden, betätigten sich als Ackerbauern, Viehzüchter und Töpfer, jagten mit Pfeil und Bogen gelegentlich Bären und Wildpferde, betrieben Tauschgeschäfte mit Zeitgenossen, bei denen begehrter Plattenhornstein aus Baiersdorf und wertvolle Kupferobjekte den Besitzer wechselten. Über ihre Bestattungssitten und Religion weiß man mehr als ein Jahrhundert nach der Entdeckung des namengebenden Fundortes Altheim immer noch auffällig wenig.

      Die Altheimer Kultur
    • Mit einer Ausgrabung auf dem Schneiderberg in Baalberge (heute ein Stadtteil von Bernburg) in Sachsen-Anhalt begann 1901 die Entdeckungsgeschichte einer bis dahin unbekannten Kultur der Jungsteinzeit vor etwa 4.300 bis 3.700 v. Chr. Erzählt werden diese Geschichte sowie das Leben in jener Zeit in dem Taschenbuch "Die Baalberger Kultur" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit" veröffentlicht hat. Die Baalberger Kultur war in den meisten Gebieten Mitteldeutschlands, in Mittelböhmen und im nördlichen Niederösterreich verbreitet. Bei Halle/Saale bauten sie eine Höhensiedlung mit einer mehr als 2 Kilometer langen Palisade, für die schätzungsweise 20.000 Bäume mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern gefällt werden mussten. Die Baalberger Leute errichteten in Mitteldeutschland die ersten Steinkistengräber. Sie bestatteten ihre Toten zusammen mit Tongefäßen sowie teilweise mit Speisebeigaben für das Jenseits, Schmuckstücken aus Kupfer, steinernen Pfeilspitzen und ihren liebgewonnenen Hunden. Womöglich musste verstorbenen Häuptlingen eine bestimmte Anzahl von Menschen als Dienerschaft in den Tod folgen.

      Die Baalberger Kultur
    • Im Jahre 1900 benannte der Berliner Prähistoriker Alfred Götze eine Kultur der Jungsteinzeit nach ihren charakteristischen Tongefäßen. Mit dieser Kultur, die vor etwa 3.100 bis 2.700 v. Chr. zwischen der mittleren Elbe in Mitteldeutschland und dem mittleren Dnepr in Russland existierte, befasst sich das Taschenbuch "Die Kugelamphoren-Kultur" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Etliche Prähistoriker diskutierten im 20. Jahrhundert über die Entstehung, Chronologie und das Wesen jener Kultur und gelangten zu unterschiedlichen Ergebnissen. Manche Experten hielten die Kugelamphoren-Leute für Nomaden, Rinderzüchter, Schweinehirten oder Indogermanen. Tatsächlich betrieben sie neben Viehzucht auch Ackerbau und waren sesshaft. Rinder dienten ihnen als Zugtiere für Pflüge und Karren. Rätselhaft ist, warum sie Verstorbenen ein Rind oder sogar zwei oder drei opferten und mit ins Grab legten. Manche Funde deuten auf Kannibalismus aus rituellen Gründen und auf einen Sonnenkult hin. Ernst Probst veröffentlichte 1991 das Buch "Deutschland in der Steinzeit". 2019 befasste er sich mit einzelnen Kulturen und Kulturstufen der Steinzeit.

      Die Kugelamphoren-Kultur
    • Welchen Zweck hatten die mehr als 100 von unterbrochenen Gräben umgebenen Erdwerke von Frankreich bis Tschechien? Waren sie Burgen der Steinzeit, Häuptlingssitze, geschützte Marktplätze, Viehkräle, Kultbauten oder Versammlungsorte? Warum weisen so viele menschliche Skelettreste aus der Jungsteinzeit vor etwa 4.300 bis 3.500 v. Chr. Spuren von roher Gewalt und von Hundebissen auf? Hat man Leichname von Ackerbauern und Viehzüchtern damals zunächst ungeschützt und für Tiere zugänglich aufgebahrt, bevor man später einzelne Teile der Skelette in Gräben von Erdwerken deponierte? Weshalb errichtete man in einigen Gegenden mehrere Erdwerke in geringer Entfernung? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich das Taschenbuch ,,Die Michelsberger Kultur" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat 1991 das Buch ,,Deutschland in der Steinzeit" veröffentlicht, in dem das Leben und Sterben der Jäger, Fischer und Bauern zwischen Nordseeküste und Alpenraum geschildert wurde. 2019 stellte er einzelne Kulturstufen und Kulturen der Steinzeit vor.

      Die Michelsberger Kultur
    • Ein australisch-britischer Experte hielt sie für Missionare und Kupfermetallurgen aus Spanien. Andere Fachleute glaubten, sie seien aus Nordwestafrika, Portugal oder Ungarn gekommen. Ihre schnelle und weite Ausbreitung schrieb man ihren Reitpferden zu. Zwei deutsche Prähistoriker betrachteten sie als "reisige Bogenschützen." Ein weiterer Experte sprach von Nomaden. Gemeint sind die Angehörigen der Glockenbecher-Kultur, die von etwa 2.500 bis 2.000 v. Chr. in vielen Teilen Europas und in England sogar bis 1.800 v. Chr. existierten. Ihre Kultur ist nach einem Becher in Form einer umgestülpten Glocke benannt. Ihr riesiges Verbreitungsgebiet reichte von Portugal im Westen bis nach Ungarn im Osten sowie von Italien im Süden bis nach England im Norden. In ihren Gräbern fand man tönerne Glockenbecher, steinerne Pfeilspitzen und Armschutzplatten für Bogenschützen, kupferne Dolche sowie Schmuckstücke aus Gold, Silber und Elektron. Zu ihren Lebzeiten ging es nicht immer friedlich zu, was Hieb- und Schussverletzungen an Skeletten beweisen. Eine Koryphäe schlug für die rätselhafte Kultur zwischen der jüngeren Steinzeit und der frühen Bronzezeit den Begriff Glockenbecher-Phänomen vor.

      Die Glockenbecher-Kultur
    • Im Eiszeitalter vor mehr als 250.000 Jahren hinterließen frühe Neanderthaler in der Repolusthöhle bei Peggau in der Steiermark ihre Jagdbeutereste, Feuerstellen und Steinwerkzeuge. Nach derzeitigem Wissensstand waren diese Jäger und Sammler die ,,ersten Österreicher". Mit ihnen beginnt das Taschenbuch ,,Österreich in der Altsteinzeit" des Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die nächsten Akteure in diesem Werk sind späte Neanderthaler zwischen etwa 125.000 und 40.000 Jahren sowie frühe anatomisch moderne Menschen vor rund 40.000 bis 10.000 Jahren. Von letzteren Vorfahren stammen drei berühmte archäologische Funde aus der jüngeren Altsteinzeit: Erstens das in Stratzing bei Krems entdeckte, mit 36.000 Jahren älteste Kunstwerk in Österreich, scherzhaft als ,,Fanny - die tanzende Venus vom Galgenberg" be-zeichnet. Zweitens die sogenannten ,,Zwillinge von Krems", die mit 32.000 Jahren weltweit als älteste Bestattung von Kleinstkindern des frühen Homo sapiens gelten. Drittens die vor ca. 29.500 Jahren geschaffene weltweit bekannte ,,Venus von Willendorf". Diese und andere Funde - zum Beispiel der Schamane von Kammern-Grubgraben - geben noch manches Rätsel auf.

      Österreich in der Altsteinzeit
    • Weisheiten der Indianer

      • 116 pages
      • 5 hours of reading

      „Der weiße Mann hat die Uhr, aber wir haben die Zeit!“ – „Du kannst den Regenbogen nicht haben, wenn es nicht irgendwo regnet.“ – „Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.“ – „ Weißt du, dass die Bäume reden?“ – „Wir sind ein Teil der Erde.“ Dies sind einige „Weisheiten der Indianer“ aus dem gleichnamigen Taschenbuch des Wiesbadener Journalisten und Autors Ernst Probst. Aus vielen dieser Weisheiten geht hervor, dass sich Denken und Lebenshaltung der Indianer grundsätzlich von den Vorstellungen der weißen Menschen unterscheiden. Der Weiße glaubt offenbar, er sei „Herr der Schöpfung“ und dazu berechtigt, die Natur zu unterwerfen und sie sich dienstbar zu machen. Im Gegensatz dazu fühlt sich der Indianer als Teil der Erde. Deshalb ist sein Verhältnis zu Pflanzen und Tieren von einem Respekt bestimmt, den der Weiße nicht besitzt.

      Weisheiten der Indianer
    • Guten Tag, mein Name ist Zita, aber hier im Krankenhaus, nennen mich alle nur Glatzköpfchen. Ich leide an einer Art Leukämie, die sich in meinem Körper besonders wohl zu fühlen scheint. Am Samstag werde ich meinen 13. Geburtstag feiern. Ihr seid selbstverständlich herzlich willkommen.Eine lustig-nachdenkliche Geschichte über ein mutiges Mädchen, das niemals aufgibt, und darüber, dass Haare wirklich überbewertet werden.Zidrou und Ernst behandeln in ihrem Comic "Glatzköpfchen" mit feinsinnigem Humor ein Thema, das eigentlich nicht zum Lachen ist: Zita ist an Leukämie erkrankt und verliert sämtliche Haare, nicht aber ihren Witz.

      Glatzköpfchen, Band 1 - Wer braucht schon Haare