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Klaus Demus

    May 30, 1927 – February 14, 2023
    Allgesang
    Das ungemeine Fünkeln des Hen Kai Pan
    Schlusschoral
    Kosmos
    Katalog der Neuen Galerie in der Stallburg
    Flämische Malerei von Jan van Eick bis Pieter Bruegel d[em] Ä[lteren]
    • Schlusschoral

      • 155 pages
      • 6 hours of reading

      Klaus Demus legt mit „Schlusschoral“ seinen, das Gesamtwerk abschließenden, Gedichtband vor. Wer die Mitte der Achtzig überschritten hat, ist im eigentlichen Sinn frei – auch gegenüber seinem Werk. Darf er auch kein „exegi monumentum“ sagen: Das „non omnis moriar“ ist ihm als Hoffnung nicht verwehrt. Der vorliegende Band des Autors enthält eine stark gesiebte Auswahl von Unveröffentlichtem aus den Jahren 2002-2013. Er unterscheidet sich von den bisherigen Sammlungen etwa wie die Ährenlese von der Ernte. Das verwilderte Feld war sehr gemischt, doch fand auch das Unkraut Aufnahme – seine Buntheit gab das Recht dazu. Solang des Regenbogens feuchtes Farbestrahlen durch den Himmel die Gestalt, die absolute, baut, erschaun im Werden wir das Sein: das Ewige im Augenblick. Dort brennt der Bund des Einzelnen mit dem All.

      Schlusschoral2014
    • Kosmos

      Gedichte

      • 77 pages
      • 3 hours of reading

      Des Poeten Universum ist nicht das der Wissenschaft, aber er verdankt es ihr – ihren Erkenntnissen sowohl als ihren Teleskopen. Die neugewonnenen Bilder aus dem Weltraum zusammen mit ihren Deutungen gaben dem Autor, wie schon im letzten Absatz von 'Allgesang' (2005), Anschauung wie Anschauungen, die er für sein Geschäft, das nichts als Darstellung sein will, zu poetischem Denken verschmolz. Daß Welt-Anschauung – wie Einsteins 'Universums-Religion' – sich pantheistisch in solchem Denken bekennt, kommt hinzu. Doch liegt die Absicht dieser Sammlung über eine Reihe von Jahren entstandener Gedichte letzten Endes in der Überzeugung, daß die in ihnen als Phänomene dargestellten Wirklichkeiten auch über das Medium der Poesie ins Gewahren gelangen sollten: entsprechend ihrer Bedeutung für die Weltstunde. Die Sammlung will so etwas wie ein Lehrgedicht in Einzelstücken sein – die, wie es bei immer neuem Ansetzen nicht anders sein kann, in Einzelheiten sich wiederholen, wie auch der Ausdruck, erregt, oft gewaltsam und, noch bedenklicher, ein Gestammel blieb: war es doch ein gleichsam Lukrezisches Unterfangen, das Fassungslose zu fassen. Die vielfache Unvollkommenheit mußte in Kauf genommen werden, um den Anspruch überhaupt durchzuhalten, 'Weltraumgedichte' zu schreiben.

      Kosmos2011
    • Allgesang

      Gedichte

      • 85 pages
      • 3 hours of reading
      Allgesang2005