Friedrich is perhaps the truest Romantic among landscape painters. This study discusses in detail 68 chosen works, elucidating their artistic qualities and guiding the reader toward a fuller understanding of their symbolic content. An essay on Friedrich's life and work serves as an introduction.
Caspar David Friedrich ist weltberühmt für seine stimmungsvollen Landschaftsgemälde. Doch welche Einflüsse hatte die Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts auf sein Schaffen? Der Prachtband präsentiert sich im doppelten Sinn als »Vorbote« ein Jahr vor dem 250-jährigen Geburtstag des Künstlers. Im Zentrum des spannenden Bands steht die bislang noch kaum berücksichtigte Frage nach den historischen Ursprüngen von Friedrichs Malerei und seiner neuartigen Auffassung der Landschaft. In der Gegenüberstellung mit den bedeutendsten Vertretern einer frühen Stimmungslandschaft wie Claude Lorrain und Jacob van Ruisdael, aber auch mit Bezug auf die Kunst des 18. Jahrhunderts wird dabei sein Werk neu zu entdecken sein.
Die Malerei von Caspar David Friedrich, einem zentralen Vertreter der Romantik, besticht durch ihre Fähigkeit, innere Stimmungen und Sehnsüchte zu wecken. Florian Illies untersucht in seinem Werk die tiefgründigen Themen, die Friedrichs Bilder prägen, wie untergehende Sonnen und nebelverhangene Abenddämmerungen. Die Darstellung von Menschen in Rückenansicht verstärkt das Gefühl der Introspektion und lädt die Betrachter ein, eigene Emotionen und Gedanken zu reflektieren. Friedrichs Kunst bietet einen Kontrast zu den Unruhen seiner Zeit und vermittelt eine Atmosphäre der Stille und des Staunens.
250. GEBURTSTAG AM 5. SEPTEMBER 2024
Caspar David Friedrich ist zwar als Künstler weltberühmt, aber als Autor unterschiedlichster Textgattungen – darunter Briefe, Schriften zur Kunst und Gedichte – noch zu entdecken. Seine Briefe begleiten die verschiedenen Phasen seines Lebens und dokumentieren das anspruchsvolle intellektuelle Umfeld, in dem sie entstanden sind. Aber auch seine Texte zu kunsttheoretischen Fragen sowie seine Lyrik, seine tagebuchähnlichen Aufzeichnungen oder aphoristischen Notizen erlauben spannende Einblicke in die Gedanken- und Arbeitswelt des Malers und eröffnen neue Perspektiven für die Beschäftigung mit seinen Bildern, die heute als Sinnbilder für die deutsche Romantik stehen.
Im September 2024 jährt sich der Geburtstag von Caspar David Friedrich (1774–1840) zum 250. Mal – willkommener Anlass, den berühmtesten Romantiker der deutschen Malerei mit einem Buch zu feiern, das in dieser Form wohl nicht mehr wird erscheinen können. 1990 organisierte Sabine Rewald, damals Kuratorin des New Yorker Metropolitan Museum, die erste Caspar David Friedrich-Ausstellung in den USA überhaupt. Und zwar mit Gemälden und Zeichnungen aus russischen Museen, die schon seinerzeit nur schwer erreichbar waren. Die Zarenfamilie und namhafte Vertreter der russischen Literatur waren zu Lebzeiten Friedrichs die ersten ausländischen Käufer und Sammler seiner Bilder. Den Katalog legten wir 1991 in deutscher Sprache vor. Aus gegebenem Anlass bieten wir jetzt eine erweiterte Neuauflage an: Neben Texten von Robert Rosenblum und Boris I. Aswarischtsch, dem damaligen Kurator der Eremitage Sankt Petersburg, enthält unser Band auch einen zusätzlichen Aufsatz von Sabine Rewald selbst.
Le romantisme, synonyme d'art moderne, incarne intimité, spiritualité, couleur et aspiration vers l'infini, comme le souligne Baudelaire. Ce mouvement artistique et littéraire, qui émerge au début du XIXe siècle, s'étend à travers l'Europe et le Nouveau Monde. Il marque une rupture avec le classicisme et les enseignements académiques, permettant aux artistes de s'exprimer librement à travers leur sensibilité et leur imagination. L'ouvrage, riche de plus de 450 reproductions, offre un panorama exceptionnel de ce mouvement, explorant des thèmes variés allant du mythe de Napoléon à la nostalgie médiévale, des représentations du sacré à l'orientalisme, ainsi que de l'observation des paysages à l'évasion dans le rêve et le fantastique. Le parcours commence avec le préromantisme à la fin du XVIIIe siècle et se termine vers 1860 avec l'émergence du réalisme. En plus des figures emblématiques comme Delacroix et Géricault, le livre met en lumière des artistes moins connus qui ont également contribué à la diffusion du romantisme. Un tableau chronologique et des biographies d'artistes à la fin de l'ouvrage fournissent des repères précieux, offrant une immersion dans l'une des périodes les plus fascinantes de la culture européenne, dont l'influence perdure aujourd'hui.