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Kurt Biedenkopf

    January 28, 1930 – August 12, 2021
    Zur Lage der Nation
    Klimawandel und Grundeinkommen
    Demokratische Gesellschaft
    Die neue Sicht der Dinge
    Demokratische Gesellschaft. Konsensus und Konflikt 1
    Die Ausbeutung der Enkel
    • Von Bonn nach Dresden

      Aus meinem Tagebuch Juni 1989 - November 1990

      • 432 pages
      • 16 hours of reading

      Das Tagebuch Kurt Biedenkopfs - eines Politikers von großer Integrität, zupackender politischer Kraft und visionärem Intellekt Kurt Biedenkopf, der 1990 zum Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsen gewählt wurde, führte in den Neunziger Jahren ein Tagebuch: Es dokumentiert und kommentiert auf brillante Weise die Aufbruchzeit nach der Wiedervereinigung. Schonungslos offen und zugleich auf höchstem intellektuellen Niveau reflektiert Biedenkopf die großen politischen und gesellschaftlichen Themen der Zeit: die gerechte Verteilung der Lasten zwischen den alten Bundesbürgern und den Ex-DDR-Bürgern, die umstrittene Finanzierung des Aufbaus Ost, die Chancen der Modernisierung - und, immer wieder, die großen Mentalitätsunterschiede zwischen West- und Ostdeutschen. So entsteht das Bild eines Patrioten, der leidenschaftlich die Interessen der Menschen in Ostdeutschland vertritt - und dabei auch den Konflikt mit Kanzler Helmut Kohl nicht scheut.

      Von Bonn nach Dresden2015
    • Der Sozialismus ist tot, es lebe die Planwirtschaft! Nach diesem Motto wird in Deutschland und Europa Politik gemacht. Statt bürgerliche Eigenverantwortung zu stärken, nähren wir eine lebensferne, kostenfressende Staats- und Sozialbürokratie, die nicht zukunftsfähig ist. Mit seinem leidenschaftlichen Plädoyer für eine Umkehr zur Vernunft und Selbstbestimmung trifft Kurt Biedenkopf den Nerv der Zeit.

      Wir haben die Wahl2011
    • Klimawandel und Grundeinkommen

      Die nicht zufällige Gleichzeitigkeit beider Themen und ein sozialökologisches Experiment

      • 230 pages
      • 9 hours of reading

      Zwei Themen finden immer mehr Aufmerksamkeit: Einerseits der Klimawandel, andererseits das Grundeinkommen bzw. Bürgergeld. Auf den ersten Blick oft berührungslos zueinander, sind sie näher betrachtet ökologischer und sozialer Ausdruck einer existenziellen Entwicklungskrise moderner Gesellschaften. Der Klimawandel hat naturwissenschaftlich beobachtbare Folgen, seine Ursachen liegen jedoch in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Um ökologische Katastrophen möglichst einzuschränken braucht es technische, zugleich jedoch soziale Innovationen. Es braucht neue soziale Ordnungen, die eine Synthese von Freiheit und Effektivität mit Solidarität und ganzheitlicher Lebensqualität ermöglichen. Namhafte Denker und mutige Akteure setzen mit diesem Buch ein Zeichen. Die Verschiedenheit der Argumentationen ist kein Manko, sondern Zeichen der Hoffnung. Daran zeigt sich, dass jenseits von alten Ideologien übergreifende Koalitionen zu existenziellen Zukunftsfragen denkbar sind - denn durch zu engstirniges Festhalten an überholten Positionen könnten wir mitschuldig daran werden, dass die Menschheit die gewaltigen Herausforderungen und Chancen der Zukunft nicht meistert, sondern in barbarische Kämpfe um letzte Ressourcen und Überlebensinseln zurückfällt.

      Klimawandel und Grundeinkommen2008
    • Zeit für Zeit

      • 110 pages
      • 4 hours of reading

      In der heutigen Informationsgesellschaft ist Zeit ein kostbares Gut. Wo früher Momente der Entspannung und Sammlung waren, dominieren heute Laptops, WLAN und Mobiltelefone. Es ist wichtig zu erkennen, dass Zeit und Aufmerksamkeit nicht dasselbe sind. In unserer globalisierten und digitalisierten Welt ist die Jagd nach Aufmerksamkeit allgegenwärtig, und diesem Werben gilt es zu widerstehen. Um der überwältigenden Datenflut zu begegnen, ist beherzte Informationshygiene notwendig. Es ist bereits ein großer Fortschritt, zwischen neuen und redundanten Informationen zu unterscheiden. Viele Nachrichten sind überflüssig, da sie keinen Neuigkeitswert haben. Es ist beruhigend zu wissen, dass die menschliche Aufnahmefähigkeit nicht unbegrenzt ist; es gehört zu unserem Wesen, ignorieren und auch vergessen zu können. Im Nicht-Wissen liegt eine Chance. Wir sollten unser Leben entschleunigen und uns nicht dem Diktat technischer Möglichkeiten unterwerfen. Möglichkeiten sind nur dann wertvoll, wenn wir uns ihnen mit ruhigem Gewissen entziehen können. Wenn wir die Zeit hinter der Aufmerksamkeit entdecken, finden wir Ruhe, Glück und Inspiration. Thomas Paine erkannte: „Die Zeit bekehrt mehr Menschen als der Verstand.“ Die einzigartigen Fotos und Texte von Persönlichkeiten wie Politikern und Ministerinnen reflektieren diese Gedanken.

      Zeit für Zeit2006
    • Im Gespräch mit FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher, der sich jüngst mit dem Bestseller „Das Methusalem-Komplott“ vehement in die Debatte über die demographischen Probleme unserer Gesellschaft eingemischt hat, appelliert Biedenkopf an die Bereitschaft nicht nur der Politiker, sondern ebenso der breiten Bevölkerung, sich von den Illusionen der Vergangenheit freizumachen und den Herausforderungen der Globalisierung zu stellen. Künftige soziale Sicherheit werde es nur geben, wenn die Ansprüche in der Gegenwart auf ein realistisches Maß heruntergeschraubt werden. - Ein Räsonnement auf höchstem Niveau über Generationengerechtigkeit, die Reform von Staat und Gesellschaft und die Aussichten Deutschlands in einer globalisierten Welt. Ein Buch, das Perspektiven weist und Zuversicht ausstrahlt.

      Die Ausbeutung der Enkel2006
      3.5
    • Im zehnten Jahr ihres Bestehens befasst sich die Deutsche Nationalstiftung auf ihrer Jahrestagung mit der Entwicklung der deutschen Hauptstadt. Der vorliegende Band dient der gedanklichen Vorbereitung der Jahrestagung und betrachtet Berlin aus vielfältigen Perspektiven. Er bietet Anregungen, Überlegungen und Handlungsoptionen für die zukünftige Entwicklung der Stadt. Mit einer gezielten Auswahl an Inhalten und Autoren sowie relativ kurzen Beiträgen zielt die Studie darauf ab, einen breiten Leserkreis zu erreichen und Anstöße für weitergehende Betrachtungen zu geben. Die Deutsche Nationalstiftung fördert die Kultur des Landes und wurde von Persönlichkeiten wie Kurt Biedenkopf, Reimar Lüst, Kurt Masur und Richard Schröder initiiert. Stifter wie Hermann Josef Abs, Gerd Bucerius, Kurt Körber und Michael Duo unterstützen die Stiftung, die auf privaten Beiträgen basiert und keine staatlichen Mittel erhält. Ziel ist es, die geistige, seelische, wirtschaftliche und politische Teilung des Landes und Kontinents zu überwinden, die nach Jahrzehnten der Trennung weiterhin besteht. Der jährlich verliehene Nationalpreis und die Jahrestagungen tragen zu dieser Aufgabe bei. Die Fokussierung auf Berlin im Jahr 2003 resultiert aus der Einsicht in die prekäre finanzpolitische Lage der Stadt.

      Berlin - was ist uns die Hauptstadt wert?2003
    • Das Tagebuch von Kurt Biedenkopf bietet einen einzigartigen Einblick in die politischen Umbrüche der späten 1980er und frühen 1990er Jahre. Seit Juni 1989 dokumentiert Biedenkopf seine Eindrücke und Analysen zu entscheidenden Ereignissen, die die deutsche und europäische Geschichte prägen. Er verfolgt die Entwicklungen, die zur Öffnung des sowjetischen Imperiums führen, und nimmt an bedeutenden Momenten teil, wie den Montagsdemonstrationen in Leipzig und der Grenzöffnung am 9. November. Seine Reisen in die DDR und Begegnungen mit Bürgerrechtlern, Politikern und der Bevölkerung ermöglichen ihm, den anderen deutschen Staat besser zu verstehen. Parallel dazu beobachtet er die politischen Geschehnisse in Bonn, einschließlich des CDU-Parteitags und der Herausforderungen der Wiedervereinigung. Biedenkopf erkennt früh die wirtschaftlichen Belastungen, die die Vereinigung mit sich bringt, sieht jedoch auch die Chancen, die sich daraus ergeben. Trotz seiner Irrtümer überwiegen seine Hoffnungen und sein Optimismus. In den letzten Monaten der DDR wird er Bürger und Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen, bevor er im Oktober 1990 zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Das Tagebuch endet mit dem ersten Zusammentreffen des Bundesrats aller 16 deutschen Länder am 9. November 1990.

      1989 - 19902000
    • Helmut Schmidt wurde 1918 in Hamburg geboren. 1946 trat er in die SPD ein, deren stellvertretender Bundesvorsitzender er von 1968 bis 1984 war. 1953 wurde er Mitglied des Deutschen Bundestags. Er wurde Innensenator in Hamburg (1961 - 1965) sowie Bundesminister der Verteidigung (1969 -1972), für Wirtschaft und Finanzen (1972), danach Bundesminister für Finanzen (1972 - 1974) und von 1974 bis 1982 Bundeskanzler. Seit 1983 war er Herausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Helmut Schmidt starb im November 2015 in Hamburg. Richard von Weizsäcker, geboren 1920 in Stuttgart, war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Er ist Autor zahlreicher Bestseller, zuletzt erschien «Vier Zeiten» (1997) und «Drei Mal Stunde Null?» (2001).

      Zur Lage der Nation1994