Die Buchanmerkung beschreibt den Inhalt einer Arbeit, die eine kritische Auseinandersetzung mit der Lehre von Rāmānujas und Meghanādārisūris bietet. Sie umfasst eine Einführung, zwei Hauptkapitel zur Körper-Definition und zur Lehre vom geistigen Subjekt sowie eine Übersetzung eines Auszugs aus dem Prameyanirūpaṇam. Ein Literaturverzeichnis rundet das Werk ab.
Gerhard Oberhammer Book order (chronological)



In diesem fünften Band der Materialien zur Geschichte der Ramanuja-Schule wird das Wachstum der charakteristischen Lehren der Ramanuja-Schule über die ewige Vibhuti Gottes beschrieben, von den Grundlagen bis zu ihrer klassischen Form (Ven. kat. an a tha, ca. 14. Jahrhundert n. Chr.) und ihrem fortdauernden Einfluss auf R i niv a s a c a rya und N a r a ya n .amuni (ca. 16. Jahrhundert n. Chr.), unter Verwendung der wenigen noch vorhandenen Sanskrittexte. Ausgehend von einer Beschreibung der Anfänge dieser Lehren in der Bhagavadgita, in der das Konzept der Vibhuti die handelnde Präsenz Gottes in der Schöpfung beschreibt, oder das besondere Wesen in der Welt, in dem sich die handelnde Präsenz manifestiert, geht es weiter zur Interpretation des Begriffs durch A n . kara und zu Ramanuja, der den Begriff Vibhuti als die Kontrolle der Schöpfung (niyamana) oder die Manifestation dieser Kontrolle in allen Wesen der Welt als kontrollierte (niy a mya) definiert und so den entscheidenden Impuls für die Entwicklung der Lehren gibt, die, Ramanuja folgend, die ewige Vibhuti als Substanz verstehen. Der abschließende Abschnitt ist ein Versuch, die Entwicklung dieser Lehren zusammenzufassen und sie durch die Hermeneutik der Religion zu interpretieren.
Materialien zur Geschichte der Rāmānuja-Schule II
Vātsya Varadagurus Traktat von der Transzendenz des Brahma in der kontroverstheologischen Tradition der Schule
Der Autor untersucht zwei Kapitel von Varadagurus Prameyamala aus dem historischen Kontext der noch lebenden Tradition der Schule des Visistradvaitavedanta. Das erste Kapitel widmet sich der Frage, wie der absolute Zustand des Unberührtseins von den drei Einschränkungen, die sich auf Ort, Zeit und Sein beziehen, bestimmt wird. Das zweite Kapitel behandelt aus der Perspektive der theologischen Position von Ramanuja die Körperdefinition, dass das Sein der Welt der Körper des Absoluten (brahma = Visnu) ist. Neben der systematischen Frage behandelt die Arbeit die historische Entwicklung beider Lehrpositionen bis zur Zeit von Venkatanatha.