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Heinrich August Winkler

    December 19, 1938

    This German historian focuses on modern history. His work is characterized by a profound understanding of the political and social forces that shaped Germany and Europe. Through meticulous research and an analytical style, he offers a comprehensive perspective on complex historical processes. His writing is valued for its erudition and ability to illuminate pivotal moments of the recent past.

    Weimar 1918-1933
    Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert
    Germany: The Long Road West
    Germany 1
    Germany 2
    The age of catastrophe
    • The age of catastrophe

      • 998 pages
      • 35 hours of reading

      One of Germany's leading historians presents an ambitious and masterful account of the years encompassing the two world wars Characterized by global war, political revolution and national crises, the period between 1914 and 1945 was one of the most horrifying eras in the history of the West. A noted scholar of modern German history, Heinrich August Winkler examines how and why Germany so radically broke with the normative project of the West and unleashed devastation across the world. In this total history of the thirty years between the start of World War One and the dropping of atomic bombs on Hiroshima and Nagasaki, Winkler blends historical narrative with political analysis and encompasses military strategy, national identity, class conflict, economic development and cultural change. The book includes astutely observed chapters on the United States, Japan, Russia, Britain, and the other European powers, and Winkler's distinctly European perspective offers insights beyond the accounts written by his British and American counterparts. As Germany takes its place at the helm of a unified Europe, Winkler's fascinating account will be widely read and debated for years to come.

      The age of catastrophe
      4.5
    • Germany 2

      • 600 pages
      • 21 hours of reading

      Vivid, succinct, and highly accessible, Heinrich Winkler's magisterial history of modern Germany, offers the history of a nation and its people through two turbulent centuries. It is the story of a country that, while always culturally identified with the West, long resisted the political trajectories of its neighbours.This second and final volume begins at the point of the collapse of the first German democracy, and ends with the joining of East and West Germany in the reunification of 1990. Winkler offers a brilliant synthesis of complex events and illuminates them with fresh insights. He analyses the decisions that shaped the country's triumphs and catastrophes, interweaving high politics with telling vignettes about the German people and their own self-perception.The two volumes of The Long Road West , exploring the history of the German lands from the final days of the Holy Roman Empire to the very first of a reunified state in the late twentieth century, will be welcomed by scholars, students, and anyone wishing to understand a most complex and contradictory past.

      Germany 2
      4.4
    • Germany 1

      • 624 pages
      • 22 hours of reading

      This volume begins with the origins and consequences of the medieval myth of the 'Reich,' which was to experience so fateful a renaissance in the 20th century, and ends with the collapse of the first German democracy. The author offers a synthesis of complex events and illuminates them with fresh insights.

      Germany 1
      4.3
    • Germany: The Long Road West

      Volume 2: 1933-1990

      • 704 pages
      • 25 hours of reading

      Covering the period from the collapse of the Weimar Republic to Germany's reunification, this second volume of Heinrich Winkler's history offers a clear and engaging narrative. It adeptly synthesizes intricate events while incorporating groundbreaking research, providing readers with a deep understanding of modern Germany's evolution during a tumultuous era.

      Germany: The Long Road West
    • Heinrich August Winkler unternimmt in diesem Werk die längst überfällige Aufgabe, eine Geschichte des Westens zu schreiben. Er spannt einen welthistorischen Bogen von den Anfängen in der Antike bis ins 20. Jahrhundert und behandelt sowohl die politische Geschichte als auch die Entwicklung politischer Ideen. Der Westen, seit dem Zeitalter der Entdeckungen, hat eine unvergleichliche Dynamik entfaltet, indem er fremde Reiche eroberte und Kontinente unterwarf. Er hat die Erde bis in ihre entlegensten Winkel erschlossen, moderne Naturwissenschaften und Technik hervorgebracht sowie Menschen- und Bürgerrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie erfunden. Gleichzeitig hat der Westen oft seine Werte gegenüber nichtwestlichen Teilen der Welt verraten, Freiheit gepredigt und Habgier praktiziert, was mit dem Kapitalismus eine Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse hervorrief, die bis heute nachwirkt. Winkler verknüpft meisterhaft lebendige historische Erzählungen mit einem klaren Blick auf die Entwicklungslinien der westlichen Welt. Sein Werk ist keine ermüdende Aufzählung von Ereignissen, sondern eine historische Selbstvergewisserung des Westens, die auch im 21. Jahrhundert für seine Werte und Ideale werben sollte, jedoch nur glaubhaft, wenn er sich auch seinen dunklen Seiten stellt.

      Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert
      4.5
    • Das Scheitern der Weimarer Republik gehört zu den großen Katastrophen der deutschen, ja der Weltgeschichte. Hätte sich die Machtübertragung an Hitler abwenden lassen, oder war sie ein notwendiges Ergebnis der Geschichte der ersten deutschen Demokratie? Eine Antwort auf diese Frage gibt Winklers spannendes, ganz aus den Quellen geschriebene Buch. Die Jahre von 1918 bis 1933 waren Schicksalsjahre der deutschen Geschichte. Wäre die Weimarer Republik nicht gescheitert und Hitler nicht an die Macht gekommen – die Welt, in der wir leben, sähe anders aus. Über die Frage, ob sich Weimar hätte retten lassen oder ob es mit innerer Notwendigkeit gescheitert ist, wird bis heute leidenschaftlich gestritten. Heinrich August Winkler geht von dieser Frage aus, er beantwortet sie jedoch nicht vorschnell und hält eben dadurch den Leser in Spannung. Winklers Geschichte der Weimarer Republik ist ganz aus den Quellen geschrieben. Er will dem Leser sein Urteil nicht aufnötigen, sondern ihm die Möglichkeit geben, selbst zu urteilen und die Urteile des Autors zu überprüfen. Das Ergebnis ist eine Geschichte Weimars, die wissenschaftlich und allgemeinverständlich, erzählend und analytisch, fesselnd und ganz auf das Mitdenken des Lesers angelegt ist.

      Weimar 1918-1933
      4.5
    • Weimar 1918 - 1933

      • 709 pages
      • 25 hours of reading

      Das Scheitern der Weimarer Republik ebnete Hitler den Weg zur Macht, die unrühmliche Epoche des Nationalsozialismus konnte beginnen. In zahlreichen Quellentexten läßt Heinrich August Winkler die Weimarer Zeit Revue passieren; er nimmt den Leser mit auf eine informative Reise durch die dramatischen Jahre 1918 bis 1933, um die Frage zu klären, ob der Untergang der Weimarer Republik nicht doch abwendbar gewesen wäre.

      Weimar 1918 - 1933
      4.4
    • Der lange Weg nach Westen

      • 652 pages
      • 23 hours of reading

      Heinrich August Winkler hat eine dramatische, spannend zu lesende deutsche Geschichte vorgelegt. Er greift auf die Quellen zurück, um die Beweggründe der Handelnden freizulegen und die Geschichtsbilder nachzuzeichnen, von denen sie sich leiten ließen. Entstanden ist eine deutsche Geschichte, wie es sie so noch nicht gab: auf das Wesentliche ausgerichtet, anschaulich, entschieden im Urteil - und so verständlich geschrieben, daß nicht nur die Fachleute, sondern alle gefesselt sein werden, die wissen wollen, wie Deutschland wurde, was es heute ist.

      Der lange Weg nach Westen
      4.3
    • Der Weg In Die Katastrophe

      Arbeiter Und Arbeiterbewegung In Der Weimarer Republik 1930 Bis 1933

      • 1025 pages
      • 36 hours of reading
      Der Weg In Die Katastrophe
      4.3
    • Deutungskämpfe

      Der Streit um die deutsche Geschichte

      Bis heute ist die deutsche Geschichte ein Terrain, auf dessen Boden gern auch politische Konflikte ausgetragen Gibt es einen deutschen Sonderweg? Kommt Deutschland eine größere Verantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu als anderen Nationen? Wie konnte es zum Aufstieg Hitlers, der nationalsozialistischen Machtergreifung und dem Holocaust kommen? So lauten nur einige der Fragen, zu denen auch Heinrich August Winkler immer wieder öffentlich Stellung genommen hat. Seine glänzend geschriebenen Essays, die hier in einer Auswahl versammelt sind, haben diese "Deutungskämpfe" über fünf Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt.Ein Deutschland, das sich der politischen Kultur des Westens vorbehaltlos öffnet und dabei ein kritisches Verhältnis zur eigenen Vergangenheit entwickelt – ein solches Deutschland musste nach 1945 erst gegen zahlreiche Widerstände errungen werden. Von diesem oft erbittert geführten Streit über die deutsche Geschichte erzählt das neue Buch von Heinrich August Winkler. Ganz gleich, ob die Versuche einer Instrumentalisierung der Geschichte dabei von links oder von rechts kamen, stets verfolgten Winklers Interventionen einen doppelten Legenden zu korrigieren und der Kultur des demokratischen Pluralismus Rückendeckung zu geben – kenntnisreich, scharfsinnig und, wo nötig, auch mit einem kräftigen Schuss Polemik.

      Deutungskämpfe
      4.0
    • Auf ewig in Hitlers Schatten?

      • 221 pages
      • 8 hours of reading

      Auf ewig in Hitlers Schatten? Mehr als siebzig Jahre nach dem Ende des „Dritten Reiches“ steht die Frage, wie es zum Aufstieg des Nationalsozialismus und zu den gewaltigen Verbrechen der Jahre 1933 – 1945 kommen konnte, unverändert im Zentrum unserer historischen Selbstbetrachtung. Sie kann freilich nur in größeren historischen Zusammenhängen erörtert und bewertet werden.Heinrich August Winkler, einer der großen Historiker unserer Zeit, geht in diesem Band Grundfragen der deutschen Geschichte nach. Preußen, die „sperrige“ Revolution von 1848, das Erbe Bismarcks, die gescheiterte Revolution von 1918/19, die „abwendbare Katastrophe“ der „Machtergreifung“,1945 als Wendepunkt und natürlich Winklers Kernthema, der lange Weg der Deutschen nach Westen – das sind nur einige der Themen, die in diesem Buch ebenso scharfsinnig wie kenntnisreich erörtert werden. Den Schlußpunkt dieser Sammlung elegant geschriebener Essays bildet eine Betrachtungüber die westliche Wertegemeinschaft.

      Auf ewig in Hitlers Schatten?
      4.0
    • Streitfragen der deutschen Geschichte

      Essays zum 19. und 20. Jahrhundert

      • 170 pages
      • 6 hours of reading

      Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts steht im Zeichen von Zusammenbrüchen, Katastrophen und Neuanfängen. Die Ursachen dieser Entwicklung reichen tief in die Vergangenheit zurück, und sie sind bis heute umstritten. Der bekannte Berliner Historiker Heinrich August Winkler behandelt in meisterlich geschriebenen Essays einige dieser Streitfragen. Von Marx und Lenin ist die Rede, von der Vermeidbarkeit Hitlers, von den Wandlungen des deutschen Nationalismus, vom Weg der deutschen Demokratie von der Weimarer über die Bonner bis zur Berliner Republik.

      Streitfragen der deutschen Geschichte
      3.5
    • Weimar

      • 267 pages
      • 10 hours of reading

      Das Scheitern der Weimarer Republik ebnete Hitler den Weg zur Macht, die unrühmliche Epoche des Nationalsozialismus konnte beginnen. In zahlreichen Quellentexten läßt Heinrich August Winkler die Weimarer Zeit Revue passieren; er nimmt den Leser mit auf eine informative Reise durch die dramatischen Jahre 1918 bis 1933, um die Frage zu klären, ob der Untergang der Weimarer Republik nicht doch abwendbar gewesen wäre.

      Weimar
      3.3
    • Heinrich August Winkler, bekannt für seine Werke «Der lange Weg nach Westen» und «Geschichte des Westens», präsentiert hier eine radikal verkürzte Darstellung der deutschen Geschichte. Seine Bücher zeichnen sich durch historische Sachkenntnis, politische Klarheit und eine leserfreundliche Sprache aus. Nach Bestsellern mit über 250.000 Exemplaren bietet Winkler nun einen kompakten Überblick für Leser, die wenig Zeit haben. Die deutsche Geschichte ist komplex und von großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts geprägt, die bis in die heutige Politik und das Selbstverständnis der Deutschen nachwirken. Aber auch frühere Ereignisse wie die Reichsgeschichte, die Reformation und der Konflikt zwischen Einheit und Freiheit im 19. Jahrhundert haben Deutschland entscheidend beeinflusst. Winkler gelingt es, diese vielschichtigen Entwicklungen prägnant zu beschreiben und gleichzeitig politische Lektionen für die Gegenwart zu formulieren. Sein Werk richtet sich an aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger und vermittelt die Grundtatsachen der deutschen Geschichte auf verständliche Weise. Winkler wird als hervorragender Erzähler geschätzt, der komplexe Themen zugänglich macht.

      Wie wir wurden, was wir sind
      3.7
    • WAS FALSCH WAR - WAS RICHTIG BLEIBT - WAS SICH ÄNDERN MUSS: EIN LEITFADEN DURCH DAS GEFÄHRLICHE KRISENBÜNDEL UNSERER ZEIT Der Westen steckt in seiner schwersten Krise. Heinrich August Winkler analysiert die Ursachen und erklärt die Zusammenhänge. Mit seinem glasklar formulierten Buch gibt der berühmte Autor der „Geschichte des Westens“ dem Leser einen politischen Kompass in die Hand, der dabei hilft, sich im ebenso verwirrenden wie gefährlichen Krisenbündel unserer Zeit zurechtzufinden. Zerbricht der Westen? Finanzkrise, Flüchtlingsströme, Brexit, autoritäre Regime in der EU und an ihren Grenzen, dazu ein amerikanischer Präsident, der weltweit für tiefe Verunsicherung sorgt – Europa und Amerika haben mit so vielen Herausforderungen gleichzeitig zu kämpfen, dass Endzeitstimmung aufkommt. Gleichsam als „Geschichte auf Widerruf“ beschreibt der wohl beste Kenner des Westens Schritt für Schritt die jüngsten Ereignisse – und er spart dabei nicht mit klaren Urteilen über das, was falsch gelaufen ist, was richtig bleibt und was sich dringend ändern muss, wenn der Westen die Krise überwinden will.

      Zerbricht der Westen?
      3.0
    • Weimar 1918-1933

      Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie

      • 711 pages
      • 25 hours of reading
      Weimar 1918-1933
    • Wie wir wurden, was wir sind

      Eine kurze Geschichte der Deutschen

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      Heinrich August Winkler ist als Autor der Werke «Der lange Weg nach Westen» und «Geschichte des Westens» international bekannt geworden. Seine Bücher gelten als Inbegriff von historischer Sachkenntnis, klarem politischen Urteil und einer hervorragend lesbaren Sprache. Nach den großen Standardwerken, die mit einer Gesamtauflage von über 250.000 Exemplaren Bestsellerdimensionen erreicht haben, legt einer der prominentesten Historiker Deutschlands nun ein Buch von radikaler Kürze vor: Wer nicht viel Zeit hat für die deutsche Vergangenheit, der kann sich jetzt in knappster Form einen Meisterkurs genehmigen. Es gibt bequemere Nationalgeschichten als die deutsche. Aber nicht nur die großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts wirken bis in die aktuellen Debatten nach und prägen deutsche Politik und deutsches Selbstverständnis. Auch ältere historische Ereignisse wie die Reichsgeschichte, die Reformation oder der Konflikt zwischen Einheit und Freiheit im 19. Jahrhundert haben Deutschland tief geprägt. Es bedarf eines erfahrenen Historikers, um die Tiefenschärfe all dieser Entwicklungen konzise zu beschreiben und zugleich in greifbare politische Lektionen für die Gegenwart zu übersetzen. Heinrich August Winkler hat mit «Wie wir wurden, was wir sind» die deutsche Geschichte für aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger geschrieben.

      Wie wir wurden, was wir sind
    • Der lange Weg nach Westen - Deutsche Geschichte II

      Vom 'Dritten Reich' bis zur Wiedervereinigung

      Der zweite Band von Winklers deutscher Geschichte behandelt die zwölf Jahre der nationalsozialistischen Diktatur, die über vier Jahrzehnte, in denen Deutschland in zwei Staaten geteilt war, und schließlich die Wiedervereinigung. Es ist eine Geschichte von Zusammenbrüchen und Neuanfängen, von Diktatur und Demokratie und auch des Nachdenkens über Deutschland – eine dramatische Geschichte, anschaulich und spannend dargestellt von einem Historiker und Publizisten, der auch in diesem Buch dem Motto Erzählen heißt erklären, warum es so gekommen ist.

      Der lange Weg nach Westen - Deutsche Geschichte II
    • Der zweite Band von Winklers deutscher Geschichte behandelt die zwölf Jahre der nationalsozialistischen Diktatur, die über vier Jahrzehnte, in denen Deutschland in zwei Staaten geteilt war, und schließlich die Wiedervereinigung. Es ist eine Geschichte von Zusammenbrüchen und Neuanfängen, von Diktatur und Demokratie und auch des Nachdenkens über Deutschland – eine dramatische Geschichte, anschaulich und spannend dargestellt von einem Historiker und Publizisten, der auch in diesem Buch dem Motto folgt: Erzählen heißt erklären, warum es so gekommen ist. «… aus einem Guss, umfassend informiert, prägnant formuliert. » Ulrich Herbert, Neue Zürcher Zeitung

      Der lange Weg nach Westen 1 - 2
    • Werte und Mächte

      • 968 pages
      • 34 hours of reading

      Heinrich August Winklers vierbändige „Geschichte des Westens“ ist ein vielfach gerühmtes Meisterwerk der deutschen Geschichtsschreibung und mit rund 150.000 verkauften Exemplaren zugleich ein eindrucksvoller Bucherfolg. Doch nicht jeder kann die gewaltigen Dimensionen dieser vieltausendseitigen Gesamtdarstellung bewältigen. Deshalb hat der große Historiker diese einbändige Weltgeschichte geschrieben, die den Weg des Westens von den Anfängen in der Antike bis in unsere unmittelbare Gegenwart erzählt und zugleich die großen Deutungslinien prägnant herausarbeitet. „Heinrich August Winkler stellt die Fragen an die Geschichte, die uns bei der Lösung der gegenwärtigen Probleme umtreiben. In einer Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint, vermittelt uns seine monumentale Erzählung der Geschichte des Westens originelle Einblicke und Denkanstöße.“ Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident

      Werte und Mächte
    • Zerreissproben

      Deutschland, Europa und der Westen

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      Mit seinem Meisterwerk Geschichte des Westens hat Heinrich August Winkler den aktuellen politischen Diskussionen eine unverzichtbare historische Grundlage gegeben. Kein anderer Historiker wird so häufig öffentlich um Rat gefragt wie er: ob zum Ukrainekonflikt, zur europäischen Finanzkrise, zum EU-Beitritt der Türkei oder zum Verhältnis zwischen Europa und den USA – stets sind Winklers Lageanalysen und Urteile fundiert, klar verständlich und pointiert. Dieser Band bündelt seine wichtigsten politischen Interventionen zu deutschen, europäischen und weltpolitischen Fragen. Wer ihn liest, der bekommt nicht nur eine Einführung in die dramatischen Konflikte und Auseinandersetzungen der letzten Jahre, sondern auch einen Leitfaden für politisches Denken. Ob Winkler die Feder eher kritisch, polemisch, sarkastisch oder ironisch spitzt – stets sind seine Zerreißproben Bravourstücke eines leidenschaftlichen Streiters für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenrechte.

      Zerreissproben
    • Die Analyse der Kämpfe um die Deutungshoheit über Schlüsselereignisse der deutschen Geschichte beleuchtet, wie historische Ereignisse nach ihrer Vollziehung interpretiert werden. In modernen, säkularisierten Gesellschaften spielt Geschichte eine zentrale Rolle bei der Schaffung nationaler und kultureller Identität sowie der Legitimation politischer Macht. Die Deutung historischer Ereignisse kann erheblichen Einfluss auf die Gesellschaft ausüben. Wer die Deutungsmacht besitzt, hat auch politischen Einfluss. Die Geschichte wird somit zum Wettstreit zwischen verschiedenen Deutungseliten, die ihre Perspektiven durchsetzen wollen, um das Selbstverständnis ihrer Gemeinschaft zu formen. Heinrich August Winkler und zehn Nachwuchswissenschaftler untersuchen in ihren Essays die Instrumentalisierungen und Inszenierungen von Schlüsselereignissen der deutschen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Sie richten den Fokus auf Themen, die in der Geschichtspolitik oft vernachlässigt wurden, wie die Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges, die Erinnerung an die Napoleonischen Befreiungskriege, das Erbe der Revolution von 1848, das Gedenken an die Reichsgründung von 1870/71 und die gescheiterte Weimarer Republik. Dabei wird stets das politisch-kulturelle Selbstverständnis der Deutschen und ihrer Nation thematisiert.

      Griff nach der Deutungsmacht
    • Warum es so gekommen ist

      Erinnerungen eines Historikers

      • 288 pages
      • 11 hours of reading

      Heinrich August Winkler, der bedeutendste lebende deutsche Zeithistoriker und ein einflussreicher Intellektueller, reflektiert in seinen Erinnerungen über seinen Lebensweg von Königsberg nach Berlin. Er schildert prägende Erlebnisse, Begegnungen und Kontroversen, die seinen Werdegang beeinflussten. Winkler blickt auf seine Kindheit in Königsberg und die letzten Wochen des Dritten Reiches in Ulm zurück. Er thematisiert seine Prägungen in der Nachkriegszeit, seine wissenschaftlichen und politischen Vorbilder sowie frühe Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Konrad Adenauer und Willy Brandt. Der Autor beschreibt den Kampf um die Verwestlichung der Bundesrepublik, die deutsche Teilung und deren Überwindung sowie die Gründung der Berliner Republik. Seine Interventionen in politische Streitfragen, einschließlich seiner Kritik an der Ostpolitik der SPD und Warnungen vor Putin, sind ebenfalls Teil seines Rückblicks. Winkler reflektiert auch über seine Rückkehr nach Königsberg und Gespräche mit bedeutenden Politikern und Denkern. Sein Werk dient nicht nur als Memoiren, sondern als Rechenschaftsbericht über ein Leben, das der historischen Selbstaufklärung der Deutschen gewidmet ist. Diese Erinnerungen bieten einen dringend benötigten politisch-moralischen Kompass in herausfordernden Zeiten.

      Warum es so gekommen ist