Explore the latest books of this year!
Bookbot

Peter O. Chotjewitz

    June 14, 1934 – December 15, 2010
    Saumlos
    Das Wespennest
    Und ich werde dich nie wieder Papa nennen
    Der Dreissigjährige Friede
    Bezahlt wird nicht
    Deutschland Utopia
    • Und ich werde dich nie wieder Papa nennen

      von der Tochter von Gisèle Pelicot

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      Ein Prozess, der die Welt erschüttert. Eine Mutter, die als Ikone gefeiert wird. Ein Vater, den man als Monster bezeichnet. Eine Tochter, die ums Überleben kämpft. Weil sie Teil eines Verbrechens ist, in dem ihre Eltern Opfer und Täter sind. Das ist ihre Geschichte. Caroline Darian, Tochter von Gisèle und Dominique Pelicot, erhält am 2. November 2020 einen Anruf von ihrer Mutter. Ihr Vater wurde verhaftet. Fast zehn Jahre lang hat Pelicot seine Frau heimlich mit medikamentösen Substanzen betäubt, um sie im bewusstlosen Zustand zu vergewaltigen und knapp 70 fremden Männern zuzuführen. Auch von Caroline gibt es verhängnisvolle Fotos. Sie kann sich ebenso wenig erinnern wie ihre Mutter an die unzähligen Vergewaltigungen.

      Und ich werde dich nie wieder Papa nennen
      4.5
    • Saumlos

      • 212 pages
      • 8 hours of reading

      Am Anfang des Romans erwägt ein Mann mittleren Alters, in einem kleinen hessischen Dorf ein Haus zu kaufen. Was ihn zögern lässt, ist die Geschichte des Dorfes Saumlos, die er im Laufe des Sommers 1973 kennenlernt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Ort Saumlos eine jüdische Mehrheit, 1938 war Saumlos, wie alle deutschen Dörfer und Kleinstädte, „judenfrei“. Mit allen Mitteln hatten der Pfarrer, der Lehrer und ein paar Hitlerjungen sie vertrieben und die guten Leute von Saumlos hatten keinen Finger gerührt für ihre jüdischen Nachbarn. Der Ort steht für das ganze Deutschland, und so erklärt sich die Frage, ob und wie man in einer Gesellschaft mit einer derartigen Vergangenheit überhaupt leben kann.

      Saumlos
      4.3
    • Christian Weise, ein junger Philosoph und Dichter, reist 1664 im Auftrag des Herzogs August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel nach Sant’ Andrea bei Florenz, um für die berühmte Wolfenbüttler Bibliothek der Herzöge den, wie es heißt, letzten Brief des großen Niccolò Machiavelli zu begutachten und zu erwerben. Eine gewisse Ippolita Machiavelli bietet ihn zum Kauf an. In Sant’ Andrea kann die alte Ippolita dem Deutschen in der Tat ein hochinteressantes Konvolut präsentieren: das ausführliche Lebenszeugnis eines großen Denkers. Doch viel Zeit zur Prüfung bleibt Weise nicht. Er gerät ins Netz einer mörderischen Intrige: Ippolita wird ermordet und Weise der Tat verdächtigt.

      Machiavellis letzter Brief
      4.0
    • Der Fall Hypatia

      • 262 pages
      • 10 hours of reading

      „Ein Grund nach Alexandria, das einst die Hauptstadt Ägyptens war, zu reisen, ist Hypatia. Was ist von ihr übriggeblieben? Ihr Haus? Die Bibliothek? Die Stelle, wo sie von christlichen Fundamentalisten gelyncht wurde? Hypatia gehört zu den gelehrten Frauen der Antike. Sie war berühmt als Philosophin, Mathematikerin und Astronomin. Ihre Ermordung im Jahr 415 war seit jeher ein exemplarischer Fall. Toland und Voltaire haben in ihr die erste Märtyrerin der Aufklärung gesehen. Für die Feministinnen ist sie das klassische Opfer des christlich geprägten Patriarchats. Die Romanciers haben sich ihrer bemächtigt, die Bühnenautoren und die Lyriker. Als ich wusste, wer die Mörder waren, reiste ich nach Alexandria.“ Peter O. Chotjewitz

      Der Fall Hypatia
      4.0
    • Rotbuch: Hohn der Angst

      Eine Farce über die Entführung einer hochgestellten Persönlichkeit

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      HOHN DER ANGST ist ein spannendes Verwirrspiel und politisches Drama. Antonio Minelli, ein linker Gewerkschafter, rettet beim Entführungsversuch den Fiat-Boss Agnelli, was zu einem Chaos führt. Ein Kommissar, ein verletzter Richter und Antonios Frau und Geliebte sorgen für Verwirrung, da sie die beiden Antonios nicht unterscheiden können.

      Rotbuch: Hohn der Angst
      3.5
    • Mein Freund Klaus

      • 576 pages
      • 21 hours of reading

      Der Brisanz des Materials entspricht die Radikalität der literarischen Mittel. In diesem Roman liegen die Fakten auf dem Tisch. Kühn im Aufbau schreibt Chotjewitz über seinen Freund Klaus Croissant, der als Strafverteidiger schikaniert, als angeblicher Drahtzieher des internationalen Terrorismus verfolgt und nach der Annexion der DDR durch die Bundesrepublik 1990 wegen staatsfeindlicher Agententätigkeit abermals verurteilt wurde. Penibel recherchiert, detailgetreu und kühl erzählt, steht der Roman in einer Linie mit Chotjewitz' skandalösem Romanfragment über die RAF aus dem Jahr 1978 "Die Herren des Morgengrauens".

      Mein Freund Klaus
      2.0
    • Das Wespennest. Roman

      • 400 pages
      • 14 hours of reading

      Der Roman spielt in der nordhessischen Kleinstadt Hofacker und wird von Karl-Otto Modjewski, genannt Modder, erzählt. Er erstreckt sich von der Maifeier 1933 bis zur Bundestagswahl 1998 und behandelt Themen wie deutsche Geschichte, Vergangenheitsbewältigung und persönliche Probleme des Protagonisten. Die Edition wird von Cordula Güdemann illustriert.

      Das Wespennest. Roman
    • Satirische Glossen auf alle möglichen und unmöglichen Erscheinungen der Zeitgeschichte und Alltagskultur aus der Sicht eines 96jährigen Altenheimbewohners

      Kannibalen
    • Was ist das für ein Buch? Ein «richtiger» Roman im guten alten Sinne oder eine phantastische Parodie auf ihn? Ist es eine Montage aus den Müllgebirgen der Sprache, die die Konsumgesellschaft täglich auftürmt, das Wortungeheuer einer romantisch zügellosen Phantasie, oder der Roman einer Stadt unter den Bedingungen des Kalten Krieges, von dessen Ende man die Bewohner zu benachrichtigen vergessen hat?

      Die Insel
    • Rom

      • 197 pages
      • 7 hours of reading
      Rom
    • Der Mord in Davos

      • 223 pages
      • 8 hours of reading

      Enth.: David und Goliath: Geschichte eines politischen Mordes / Emil Ludwig. Mord als Katharsis: Zum Fall David Frankfurter und zu Emil Ludwigs "Mord in Davos / Peter O. Chotjewitz

      Der Mord in Davos