Andreas Hofer und der Tiroler Freiheitskampf von 1809
Ereignisse. Hintergründe. Nachwirkungen






Ereignisse. Hintergründe. Nachwirkungen
Sein Leben. Seine Herrschaft. Sein Land
Ferdinand II. von Tirol, Erzherzog von Österreich, wird in ein bewegtes Jahrhundert und ein gebeuteltes Habsburgerreich hineingeboren, geprägt von der Reformation und dem Osmanischen Heer vor den Toren Wiens. Nach seiner Rückkehr nach Innsbruck 1567, nach einer Zeit als böhmischer Statthalter, übt er entscheidenden politischen und religiösen Einfluss aus. Anlässlich des 450. Jubiläums seines Einzugs in Innsbruck präsentiert Michael Forcher die erste umfassende Biografie über diesen vielseitigen Herrscher. Ferdinand II. verteidigt den Katholizismus während der Gegenreformation mit strenger Hand, während seine heimliche Hochzeit mit der bürgerlichen Philippine Welser einen Skandal auslöst. Um Philippine in der Hofburg zu halten, lässt er das Schloss Ambras zu einem der bedeutendsten Renaissancebauwerke Europas ausbauen, wo er europäische Künstler versammelt und zur Verbreitung der Renaissance in Mitteleuropa beiträgt. Er reformiert Verwaltung, Schule und Wirtschaft und schafft in seiner Kunst- und Wunderkammer eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art. Seine legendären Feste und die Liebe zu Philippine bringen ihm große Sympathie in Tirol ein. Michael Forcher zeichnet ein lebendiges Bild von Ferdinand II. und seiner Zeit, erzählt von den Geschicken des Habsburgerreichs und untersucht, was von Ferdinand II. nach seinem Tod blieb.
Haymon, Innsbruck-Wien, 2015. 303 S. mit Abb., Pbd. - neuwertig/ mit Beitrgen von Thomas Albrich, Gunda Barth-Scalmani und weitere -
Südtirol hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich: als römisches und fränkisches Territorium, als Teil der Grafschaft Tirol und des Habsburger-Imperiums – und nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Friedensvertrag von Versailles als italienische Provinz, die nach langem Ringen ein Autonomiepaket erreichen konnte. Früher aufgrund seiner strategischen Lage an einem der wichtigsten Verbindungswege zwischen Nord und Süd von europäischer Bedeutung, ist das Gebiet südlich des Brenners seit 150 Jahren auch ein Magnet für Erholungssuchende und zugleich ein prosperierender Wirtschafts- und Lebensraum. Der Historiker Michael Forcher hat mit Tirols Geschichte in Wort und Bild bereits ein Buch verfasst, das seit 25 Jahren als das populäre Standardwerk zur Geschichte Tirols erfolgreich ist. Gemeinsam mit dem Journalisten und Sachbuchautor Hans Karl Peterlini zeichnet er nun ein umfassendes und lebendiges Porträt von Südtirol in Vergangenheit und Gegenwart: Die Autoren stellen nicht nur die wichtigsten historischen Ereignisse und Persönlichkeiten, Daten und Fakten dar, sondern auch die künstlerischen, sportlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen. So entsteht ein reich bebilderter Band über Südtirol, der Nachschlagewerk und Lesebuch in einem ist.
Auf 160 Seiten erzählt Michael Forcher die Geschichte Tirols von der Zeit Ötzis bis in die unmittelbare Gegenwart. Übersichtlich gegliedert und mit zahlreichen Abbildungen veranschaulicht, verbindet der Autor politische Ereignisse mit kultur-, wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Entwicklungen und ermöglicht so einen Überblick über die wichtigsten Etappen in der wechselvollen Geschichte des Landes. Besonderes Augenmerk gilt der Südtirolproblematik von der Teilung des Landes über die Zeit der faschistischen Unterdrückung bis zu den Bombenanschlägen der sechziger Jahre und zur endlich erlangten Autonomie. Jeder, der sich rasch über die geschichtlichen Entwicklungen und Ereignisse in Tirol informieren und einen Einblick in die historischen Zusammenhänge erhalten will, findet hier die ideale Lektüre: kompakt, anschaulich und wissenschaftlich fundiert!
vom Saumpfad zur Panoramastr
Das Leben des Tiroler Bauernführers (1490-1532) und sein revolutionäres Gesellschaftsmodell
MICHAEL GAISMAIR: VOM REFORMER ZUM REVOLUTIONÄR MICHAEL GAISMAIR, der Sohn eines Bergwerksunternehmers und Landwirts und SCHREIBER DES TIROLER LANDESHAUPTMANNES, ging als KÄMPFER GEGEN DIE MONARCHIE, den privilegierten ADEL und die weltliche Macht der KIRCHE in die Geschichte ein. Mit SOZIALEN GEWISSEN ausgestattet und in religiösen Fragen der REFORMBEWEGUNG nahe, wurde er zum REVOLUTIONÄREN BAUERNFÜHRER in den TIROLER BAUERNKRIEGEN von 1525/26. Darüber hinaus gehört seine "LANDESORDNUNG" als politisches Programm und ZUKUNFTSWEISENDES GESELLSCHAFTSMODELL in die Reihe der großen STAATSUTOPIEN des Abendlandes. EINE LEBENDIG AUFBEREITETE AUSEINANDERSETZUNG MIT DER HISTORISCHEN PERSÖNLICHKEIT MICHAEL GAISMAIR Gaismair kämpfte für die POLITISCHE UND RECHTLICHE GLEICHSTELLUNG DER BÜRGER UND BAUERN mit dem Adel und der Geistlichkeit. Seine Entwicklung VOM REFORMER ZUM REVOLUTIONÄR, sein unglücklicher KAMPF und sein BRUTALES ENDE erregen auch heute noch die Gemüter, viele seiner Ideen sind BRANDAKTUELL. Der HISTORIKER MICHAEL FORCHER schildert in seinem reich bebilderten Buch GAISMAIRS WECHSELVOLLES LEBEN und erläutert dessen POLITISCHES PROGRAMM, das in einer wissenschaftlich exakten Übertragung ins Hochdeutsche UNGEKÜRZT WIEDERGEGEBEN wird. MITREISSEND ERZÄHLT und fundiert recherchiert unter Berücksichtigung neuer Forschungsergebnisse!
Kulturschatz, geistiger Rückzugsort und sportliche Talenteschmiede, Stift Stams ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler Tirols und spielt eine zentrale Rolle als identitätsstiftender Gedächtnisort und kulturell-spirituelles Zentrum. Neben der Stiftskirche und dem Kloster ist Stift Stams vor allem für seine pädagogischen Einrichtungen, insbesondere das Schigymnasium, bekannt. Nach einer umfassenden Restaurierung wurde das Stift 2016 feierlich wiedereröffnet, was Anlass gab, dieser kulturellen Perle Tirols einen repräsentativen Band zu widmen. Zum ersten Mal wird die Vielfalt von Stift Stams in einem umfassenden Werk gewürdigt. Michael Forcher, bekannt für seine fesselnde Wissensvermittlung, hat zusammen mit renommierten Fachautoren die Geschichte, Kunst und Architektur des Stifts eingehend untersucht. Das Ergebnis ist ein reich bebilderter, stilvoller Band, der sowohl Interessantes als auch Unbekanntes über das Ordensleben und die im Stift beheimateten Schulen präsentiert. Ergänzt durch Porträts berühmter Persönlichkeiten, Anekdoten und Chroniken erzählt Forcher dies in seiner lebendigen, fundierten und unterhaltsamen Art.
Geschichten von Menschen und Orten
Maximilian I. legte den Grundstein für die weltweite Bedeutung des Hauses Habsburg. Als hochgebildeter Renaissanceherrscher förderte er Wissenschaften und Künste und war ein Meister der Selbstinszenierung. Seine zahlreichen Kriege und das illustre Hofleben führten ihn in die Schuldenwirtschaft. Maximilians Wirken erstreckte sich über alle Grenzen Europas, doch seine Heimat war Tirol. 1490 wurde er Landesfürst von Tirol und wählte die Innsbrucker Hofburg zur Residenz seiner zweiten Frau Bianca Maria Sforza. In Innsbruck hielt er sich am häufigsten auf und liebte ausgedehnte Jagden und Ausflüge in die Berge. Dort ließ er bedeutende Kunstwerke wie das Goldene Dachl und das Grabmahl in der Innsbrucker Hofkirche errichten. Hier empfing er Fürsten, Staatsmänner und Diplomaten und fand treue Ratgeber. Die Bergwerke Tirols finanzierten seine Hofhaltung, Politik und Kriege. Der Historiker Michael Forcher erzählt die spannende Beziehung Maximilians zu Tirol durch bunte Lebensbilder seiner engsten Umgebung und Porträts wichtiger Tiroler Städte, Schlösser und Lieblingsorte. Ein mitreißendes, fundiertes und reich bebildertes Lesevergnügen!
DER ERSTE WELTKRIEG – AUS TIROLER SICHT ERZÄHLT. • interessantes und eindrucksvolles Lesebuch • rund 300 Originalbilder, Postkarten und Zeitungsausschnitte • neueste wissenschaftliche Erkenntnisse einfach aufbereitet • persönlicher Zugang über zahlreiche Zeitzeugenberichte Wie hat man diese epochale Katastrophe in Tirol erlebt? Was haben die Tiroler Regimenter in Galizien, am Isonzo und in den Tiroler Bergen mitgemacht? Anschaulich und verständlich vermittelt der bekannte Historiker und Publizist Michael Forcher einen kompakten Überblick. Er erklärt Hintergründe, Ursachen und Folgen, schildert Alltag und Stimmung zu Hause und berichtet in schonungsloser Offenheit von den Kämpfen an den Fronten. Er lässt Augenzeugen zu Wort kommen und illustriert das Geschehen mit aussagekräftigen Bilddokumenten.
War das Jahr 1809 mit dem Freiheitskampf der Tiroler gegen Bayern und Franzosen ein „Heldenjahr“, ein „Schicksalsjahr“? Oder war „Anno Neun“ der Aufstand hinterwäldlerischer Reaktionäre gegen moderne Entwicklungen? War es ein unsinniges, weil von vornherein aussichtsloses Kräftemessen von Schießstandkönigen, Wirten, Raufbolden und Wilderern gegen die gedrillten Heere Napoleons und seiner Vasallen? Oder sind die Leistungen der Tiroler, die damals ganz Europa erstaunt haben, auch heute noch zu bewundern? Und war Andreas Hofer, der Anführer des Freiheitskampfes, nichts anderes als ein erzkonservativer, dem Trunke nicht abgeneigter religiöser Fanatiker? Oder wird er, einer der weltweit bekanntesten Tiroler, zu Recht als Freiheitsheld gefeiert? Michael Forcher, ausgewiesener Kenner der Tiroler Geschichte, gibt in seiner fundierten, spannend zu lesenden Darstellung der Ereignisse dieses einen Jahres nicht nur Antworten auf solche Fragen. Er durchleuchtet auch Vorgeschichte, Hintergründe und Nachwirkungen und versorgt selbst den eiligen Leser mit jenen Fakten und Zusammenhängen, die es ihm erlauben, Klischees zu erkennen und sich eine eigene Meinung zu bilden.
DAS IDEALE BUCH FÜR ALLE, DIE MEHR ÜBER TIROL ERFAHREN MÖCHTEN! In diesem Band wird die wechselvolle Geschichte Tirols vom bekannten Historiker und Publizisten Michael Forcher übersichtlich und anschaulich aufbereitet. Forchers Werke zeichnen sich durch ihre fantastische Lebendigkeit aus: Geschichte wird mit Geschichten erzählt! Wer Anekdoten über Margarethe Maultasch, Geheimnisse der Habsburger und die Welt des revolutionären Michael Gaismair erfahren möchte, ist hier genau richtig. Von Kufstein bis zum Gardasee werden alle wichtigen Etappen der Tiroler Geschichte abgedeckt. Untermalt von vielen anschaulichen Bildern, kann der Leser in die facettenreichen Wege eintauchen, die Tirol über die Jahrhunderte bestritten hat. Der Pfad führt von den ersten Besiedlungsspuren in der Steinzeit bis in die Gegenwart, wobei Südtirol, das 1918 abgetrennt wurde, eine besondere Rolle spielt: von der Unterdrückung im Faschismus bis zur Erreichung der Autonomie und der Gründung der Euregio Tirol. Das Werk liegt nun in zwölfter Auflage vor, aktualisiert durch neue Forschungsergebnisse und jüngste Ereignisse sowie erweitert durch zusätzliches Bildmaterial. Wer sich schnell und gründlich über die Geschichte Tirols informieren möchte, findet neben politischen Entwicklungen auch Kapitel über wirtschaftliche und soziale Verhältnisse sowie zahlreiche Informationen zur Kulturgeschichte. Reich bebildert, wissenschaftlich fundiert und spannend erzählt