Around the turn of the century, anti-fascism in Germany underwent a transformation. Instead of denouncing the prevailing social order as the natural breeding ground of fascist movements, the focus of the critique shifted onto regressive, unenlightened, or "abridged" forms of anti-capitalism. Asserting that capitalism is "abstract rule," it set out to accuse its various adversaries of easily sliding into antisemitism, construed by anti-fascists as a "hatred of the abstract."
Kein Plan von Literatur? Dann ab zum Speed-Dating mit Deutschlands VIPs der Klassik-Szene! Dass es sich bei Goethe's Faust nicht um seine rechte Hand handelt oder Hoffmanns Sandmann so gar nicht kinderfreundlich ist, enthüllt Sommer's Weltliteratur to go! Große Klassiker im Nu kapieren? Endlich mitreden können bei der Gretchenfrage oder verstehen, was es mit diesem mysteriösen Pudel auf sich hat? Dann bist du bei »Gehst du Goethe« genau richtig! Theaterdramaturg Michael Sommer inszeniert große Klassiker auf kleiner Bühne: die Hauptdarsteller? Playmobil-Figuren! Von Kafkas »Verwandlung« bis hin zu Schillers »Kabale und Liebe« ist alles dabei, was das Herz eines jeden Literatur-Wannabes höher schlagen lässt! Deutsche Literatur clever und witzig zusammengefasst, so dass jeder den Plot parat hat und beim nächsten Smalltalk, Dating, Stammtisch, im Klassenzimmer oder Hörsaal glänzen kann! Mit vielen exklusiven Abbildungen der Playmobil-Szenen aus Michael Sommers YouTube-Kanal »Sommers Weltliteratur to go«, der im Juni 2018 mit dem Grimme-Online-Award in der Kategorie Kultur und Unterhaltung ausgezeichnet wurde.
Rom – das ist für uns die Weltmacht, die ein Reich beherrschte, das sich von den Steppen Asiens bis Gibraltar, von der Irischen See bis ans Rote Meer erstreckte. Rom vollendete die Einheit des Mittelmeerraumes und ließ das nordalpine Westeuropa Anschluss an die mediterrane Zivilisation finden. Doch wie konnte es so weit kommen? Was ermöglichte den beispiellosen Aufstieg Roms von einer kleinen Stadt in Mittelitalien zum Mittelpunkt einer Weltmacht? Und welche Hindernisse stellten sich den Römern auf diesem Weg entgegen? Das Buch spürt den Anfängen der Stadt Rom im von Kriegen und Krisen erschütterten Italien der Eisenzeit nach und es erzählt die aufregende Geschichte einer Gesellschaft, die von den Ständekämpfen bis zu ihrem Zerfall in den Wirren der Bürgerkriege permanent im Umbruch war. Dicht an den textlichen und materiellen Quellen gibt der erste Band dieser Römischen Geschichte Einblick in Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft von Romulus bis Augustus. Die Karrieren großer Männer – Scipio Africanus, Marius, Sulla, Pompeius, Caesar und Augustus – tragen ebenso zum Verständnis römischer Geschichte bei wie die zahlreichen Originalzeugnisse, die dieser Band zum Sprechen bringt.
In "True Crime in Dark Rome" untersucht Michael Sommer den Mord an Gaius Julius Caesar am 15. März 44 v. Chr. und beleuchtet die Motive der Verschwörer. Durch antike Quellen und verschiedene Perspektiven wird der Tyrannenmord lebendig und spiegelt die Umbrüche der späten römischen Republik wider.
Die Verführung der Massen und der Untergang der Römischen Republik
336 pages
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Die dunkle Seite der Macht von Michael Sommer beleuchtet ein turbulentes Kapitel der römischen Geschichte, in dem skrupellose Politiker wie Caesar, Pompeius und Clodius agieren. Das alte Rom wird als aufregendes Laboratorium dargestellt, das zeigt, wie Populismus politische Gewalt hervorbringt und Verführung die bestehende Ordnung stürzt. Sommer fragt, wie eine Republik ins Chaos gestürzt werden kann und welche Mittel nötig sind, um eine politische Elite zur Aufgabe zu zwingen. Er gewährt Einblicke in die römische Politik und die Machenschaften ihrer Protagonisten, insbesondere den Volkstribunen Publius Clodius, der als Meister der Verführung agiert. Im Auftrag Cäsars entfesselte Clodius eine Welle der Gewalt und verwandelte die Straßen Roms in ein Schlachtfeld. Er kontrollierte die öffentliche Meinung und verwandelte die republikanische Freiheit in einen Raum der Gewalt. Gegner wurden entweder Opfer von Übergriffen oder durch Drohungen zum Schweigen gebracht. Clodius handelte jedoch auch eigenständig: Als Bandenführer mit unbändiger Energie setzte er seinen Willen gegen alle Regeln der Republik durch. Seine Taten hinterlassen eine zeitlose Warnung: Lohnt sich Gewalt und die Verführung der Massen?
Wie begann ein römischer Kaiser seinen Tag? Was waren die täglichen Aufgaben eines Mannes, der über ein ganzes Imperium herrschte? Und: Wie wurde man überhaupt Kaiser? Michael Sommer beantwortet diese Fragen und gewährt auf diese Weise Blicke hinter die Kulissen des Machtgeschehens im alten Rom. Römische Herrscher, Protagonisten der Geschichte und bislang eher abstrakt dargestellt, werden zu Menschen im täglichen Geschehen. Neben dem politischen Tagesgeschäft werden auch Beziehungen, Herrschaftspraxis, gewaltige Bauprojekte und das Leben während der Feldzüge thematisiert. Unterschiede und Besonderheiten der einzelnen Kaiserpersönlichkeiten, Regierungsschwerpunkte sowie die Entwicklungen und Veränderungen in der langen Geschichte des Römischen Reiches von Augustus bis zum Untergang des Imperiums werden verständlich.
Die Phönizier bildeten einen wirkungsmächtigen Faktor der Geschichte des Mittelmeerraums in der Antike. Michael Sommer bietet einen anschaulichen Überblick über ihren Aufstieg zu einer der Hochkulturen des Vorderen Orients, ihre Religion, ihr Wirtschaftsleben - insbesondere ihre weitreichenden Handelsbeziehungen - und ihre politische Geschichte, in deren Verlauf die Phönizier in intensivem, gelegentlich auch konfliktgeladenem Austausch mit ihren Nachbarn standen.
Mit seinem Bildersturm hat der IS unersetzliche Kulturschätze verwüstet. Michael Sommer schlägt eine Brücke zwischen Gegenwart und Antike: Souverän erzählt und deutet er die wechselvolle Geschichte eines einzigartigen Kulturraums, der unsere Identität bis heute mit prägt. Nahezu wöchentlich werden wir Zeugen, wie der IS antikes Erbe zerstört. Zugleich zerschlägt er die Ordnung, die nach dem Ersten Weltkrieg die Siegermächte entworfen haben. Doch die Geschichte zitiert sich nur selbst. Der IS tut nur das, was antiimperiale Akteure immer wieder getan haben: Ordnung umstürzen und Erinnerung auslöschen. Werden sich auch die selbsternannten Kalifen des IS zu Herren eines neuen Imperiums aufschwingen? Und was geht der Welt mit der Auslöschung zentraler Erinnerungsorte wie etwa Palmyra und Hatra verloren? Michael Sommer zeigt, wie die Menschen zwischen Mittelmeer und Tigris sich in den großen Reichen einrichteten, indem sie sich deren Religion, Kunst, Architektur und Recht aneigneten. So gedieh ein kosmopolitisches Milieu relativer Toleranz. Doch die Macht hat auch eine dunkle Seite: Imperien sind stets Kreaturen von Chaos und Gewalt, die erst die Voraussetzungen für ihre Existenz schaffen.
Die Welt der Antike war dicht vernetzt – wie sehr, wird rasch klar, wenn man die wirtschaftliche Entwicklung von der Frühzeit der altorientalischen Hochkulturen bis zur Spätantike betrachtet. Doch rücken dabei nicht nur Märkte und Transportwege in den Vordergrund, sondern auch die differenzierten Interessen, Bedürfnisse und technischen, aber auch finanziellen Möglichkeiten von Produzenten und Konsumenten. Wie intensiv man sich bereits in der Antike der Wirtschaft als eines eigenen Lebensbereichs bewusst war, verraten beispielsweise die ökonomischen Schriften von Platon, Xenophon und Aristoteles.
Římskou říši známe jako přehlídku slavných císařů a jejich vojenských triumfů, nepřehlédnutelných staveb či silnic, které až dodnes formují podobu mnoha částí evropského kontinentu a jeho okolí. Michael Sommer, přední znalec dějin starověkého Říma, poskytuje jiný pohled na dějiny slavné říše. Nahlíží takříkajíc klíčovou dírkou a ukazuje ty stránky života Římanů, které oni sami raději skrývali. Poutavou formou provází čtenáře kriminálním podsvětím římské společnosti, umožňuje nahlédnout do světa úkladných vražd, konzumace drog, korupce, intrik, bizarních náboženských kultů, ale i tajů sexuálního života ve starém Římě. Nezůstává přitom jen v samotném centru impéria, ale věnuje se i jeho periferiím. Svět ctnostných řečníků, důstojných matron a válečníků ověnčených vavříny se tak jeví bližší, uvěřitelnější. Věděli jste například, že císař a filosof Marcus Aurelius byl konzumentem opia?
Die neue Auflage dieses Standardwerks bietet umfassende und aktuelle Informationen zu seinem Thema. Es zeichnet sich durch eine sorgfältige Überarbeitung aus, die sowohl neue Erkenntnisse als auch bewährte Konzepte integriert. Die klare Struktur und verständliche Sprache machen es zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk für Fachleute und Interessierte. Zudem werden praxisnahe Beispiele und Fallstudien präsentiert, die das Verständnis vertiefen und die Anwendung des Wissens erleichtern.
Die Arbeit untersucht die Anwendung erlebnisorientierter Methoden in der Familientherapie, insbesondere durch Skulpturverfahren. Zunächst werden die interventionellen und diagnostischen Aspekte dieser Verfahren erläutert. Darauf folgt eine detaillierte Vorstellung von elf verschiedenen Skulpturverfahren, die in der praktischen Anwendung eingesetzt werden können. Die Untersuchung bietet wertvolle Einblicke in die Möglichkeiten der systemischen Diagnostik und deren Bedeutung für die therapeutische Arbeit mit Familien.
Die Kleinen Kunstführer bieten einen reich illustrierten Überblick über Kirchen, Klöster, Schlösser und Kunststätten in Europa. Sie sind verständlich geschrieben und liefern Informationen zu Geschichte, Architektur und Künstlern. Ergänzt werden sie durch über 270 Große Kunstführer sowie Audioguides von Artguide.
Hauptbeschreibung Der dreigeteilte Band bietet einen umfassenden Einblick in die für den Kfz-Betrieb relevanten Vorschriften und Gesetze. Teil A des Buches beschäftigt sich mit Arbeits- und Gesundheitsschutz. Gerade in diesem Bereich gab es in den vergangenen Jahren bedingt durch die EU-weite Harmonisierung massive Veränderungen. Im Teil B dreht sich alles um das Thema Umweltschutz im Kfz-Betrieb. Dazu gehören neben Schwerpunkten wie z.B. Altfahrzeugentsorgung und Abwasserbehandlung auch die Grundlagen für die Organisation und die Verantwortung des betrieblichen Umweltschutzes im Kf
Nicht erst seit den sogenannten Hartz-Reformen des Arbeitsmarktes müssen sich die Gewerkschaften mit unsicheren und prekären Beschäftigungsverhältnissen auseinandersetzen. Doch bisher hat dieses Phänomen noch zu wenig Beachtung bei den Gewerkschaften gefunden. Sie müssen dazu eigenständige Formen der Interessenvertretung erst entwickeln, hatten sie sich doch bisher vor allem auf die Interessenvertretung für die unbefristet Vollzeitbeschäftigten konzentriert. Dabei sind atypische und prekäre Beschäftigungsverhältnisse mit Leih- und Zeitarbeit, befristeter Beschäftigung, Scheinselbständigkeit, unfreiwilliger Teilzeitarbeit und Minijobs längst zu einem Massenphänomen geworden.
Was ist anders im 'digitalen Kapitalismus'? War die 'New economy' nur eine kurze Episode? Wie schaffen wir es, Brücken über die 'digitale Kluft' zu bauen, die einzelne Gesellschaften und die gesamte Menschheit auf der Nord-Süd-Achse spaltet? Gelingt endlich die Humanisierung der Globalisierung und die Regulierung der internationalen Finanzmärkte? Was folgt aus all dem für die Gewerkschaften? Wie stellen sie sich im internationalen Kontext neu auf, um mit der Globalisierung der Märkte Schritt zu halten? Worin liegt die Chance, aber auch die historische Aufgabe von ver. di? Müssen sich die Gewerkschaften zu 'e-unions' wandeln und eine netzgestützte Kommunikation mit ihren Mitgliedern entwickeln? Die Autorinnen und Autoren bieten in diesem Buch Antworten auf diese Fragen an. Es ist zugleich eine Festschrift für den langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Postgewerkschaft Kurt van Haaren, der im September 2001 als Vorsitzender der Union Network International verabschiedet wurde.
Seit dem Aufkommen des Fernsehens als zentrales Medium für Kinder ist die Kinderpresse in den Hintergrund gerückt, doch sie existiert weiterhin und wird von vielen Kindern gelesen. Hohe Auflagen von Zeitschriften wie Micky Maus und Co. zeigen, dass sie ihren Platz im Alltag der Kinder behaupten. Überraschenderweise gibt es jedoch wenig Literatur zu diesem Thema in der Pädagogik, Literaturwissenschaft oder Publizistik. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die Kinderpresse umfassend darzustellen und zu analysieren. Im Mittelpunkt stehen Befragungen der Redaktionen und eine Inhaltsanalyse von 92 Publikationen, darunter Verlags-, Comic- und Kundenzeitschriften sowie Kinderseiten in Tageszeitungen. Die Analyse umfasst äußere Form, Sach- und fiktionale Beiträge sowie Figuren in Comics und Textgeschichten. Der Autor behandelt zudem theoretische, historische und rezeptionspsychologische Fragestellungen. Trotz ihrer Vielfalt zeigt sich die Kinderpresse als unterhaltungsorientiertes Medium, oft ohne gesellschaftlichen Bezug und mit gängigen Rollenstereotypen. Dennoch bieten Kinderseiten und -zeitschriften einen ständigen Leseanreiz und fördern das Lesen neben dem Fernsehen. Diese Studie ist eine bedeutende Arbeit, die hilft, die Lebenswelt der Kinder besser zu verstehen und eine Forschungslücke zu schließen. Sie ist gut lesbar und enthält zahlreiche Tabellen, Grafiken und Abbildungen, was sie für Fachleute sowie Lehrer und Eltern int
Inhalt Der Rechtsberater hilft, Vereine und Stiftungen erfolgreich zu gründen und zu führen. Er bietet in anschaulicher Darstellung und mit zahlreichen praktischen Profi-Tipps ausführliche Hinweise zur Gestaltung von Satzung bzw. Gesellschaftsvertrag, aber auch zu Rechnungslegung und Steuern. Daneben enthält er Muster für zahlreiche Gelegenheiten (etwa einer Mustersatzung und einen Gesellschaftsvertrag). Dargestellt sind auch die wichtigsten Aspekte der gemeinnützigen GmbH (gGmbH). Ein ausführliches Sachverzeichnis ermöglicht den schnellen, gezielten Zugriff. Neuauflage Mit den vielfältigen Änderungen durch die Reform des Stiftungszivilrechts und vor allem auch den steuerlichen Neuerungen der vergangenen Jahre. Zielgruppe Für Vorstände von Vereinen und Stiftungen, Geschäftsführung von GmbHs, Steuerberatung und Beratung im Non-Profit-Bereich.
753, Rom kroch aus dem Ei – so viel weiß jedes Kind. Worum aber stritten Rom und Karthago, während sie drei blutige Punische Kriege führten? Was wollte Caesar, als er den Rubikon überschritt? Wer waren die Soldatenkaiser? Und warum endete die römische Herrschaft im Westen an einem Septembertag des Jahres 476 n. Chr.? Fragen wie diese beantwortet Michael Sommers Kleine Römische Geschichte – kompakt, anschaulich und auf dem neuesten Stand der Forschung. Das römische Imperium ist das gemeinschaftliche Erbe Europas. Aus Griechen, Kelten und Germanen machte es allmählich Römer: Effektiver und nachhaltiger als alle politischen Systeme der Moderne verstanden es die Römer, das anfangs Fremde in ihr Imperium zu integrieren. Wer Europa, seine Geschichte und die Probleme der Welt von heute von Grund auf verstehen will, kommt deshalb an Rom und seiner Geschichte nicht vorbei. Die Kleine Römische Geschichte führt ein in die so komplizierte wie faszinierende Geschichte der Weltmacht Rom, von ihren Anfängen in den Nebeln des Mythos bis zu den Stürmen der Völkerwanderung, in denen das Imperium unterging.
1943 - auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz hatten gerade die letzten deutschen und italienischen Verbände die Waffen vor den Alliierten gestreckt - erschien „Rom und Karthago. Ein Gemeinschaftswerk“, herausgegeben von dem Tübinger Althistoriker Joseph Vogt. Der Band verstand sich als Beitrag zum „Kriegseinsatz der deutschen Geisteswissenschaft“ im Rahmen der NS-„Aktion Ritterbusch“. Etliche der insgesamt neun Autoren gehörten später zur Crème de la Crème der deutschsprachigen Altertumswissenschaft. 75 Jahre nach Erscheinen rekonstruiert der vorliegende Band, was die Verfasser damals bewog, bei diesem Projekt mitzumachen, das sich ausdrücklich einem „rassenkundlichen“ Blick auf die Antike verschrieben hatte. Wie gingen Autoren, die wie Fritz Schachermeyr und Reinhard Herbig dem Nationalsozialismus nahestanden, aber auch andere, wie Alfred Heuß und Matthias Gelzer, mit dem von Vogt verordneten analytischen Prisma um? Und vor allem: Welche Wirkung entfalteten die versammelten Aufsätze, auch über das Epochenjahr 1945 hinaus? Mit Beiträgen von Christoph Auffarth, Martin Dennert, Hans-Joachim Gehrke, Dorothea Rohde, Tassilo Schmitt, Helmuth Schneider, Raimund Schulz, Michael Sommer und Uwe Walter.
Kurz vor der Zeitenwende schälte sich allmählich eine neue Ordnung aus den Trümmern der römischen Republik. Ab jetzt entschied nicht mehr die Nobilität über das Schicksal der Mittelmeerwelt, sondern ein einzelner Mann. Das politische System, das Augustus nach dem Scheitern der Republik formte, erscheint uns als Monarchie, der von Rom beherrschte Raum als Imperium. Monarchie und Imperium sind die Signaturen der Epoche, um die es in diesem Buch geht. Während bisherige Darstellungen die Kaiserzeit als Aneinanderreihung verschiedener Kaiser darstellen, weitet dieses Buch den Blick auf das Thema: Nicht nur das römische Italien, sondern das gesamte Imperium wird in die Betrachtungen einbezogen, sodass die Strukturen von Herrschaft, Wirtschaft und Kultur deutlich sichtbar werden.
Als Karawanenstadt an der Handelsroute zwischen östlichem Mittelmeer und dem Arabischen Meer gelegen, nahm das syrische Palmyra während seiner Blütezeit vom 1. bis ins 4. Jahrhundert n. Chr. eine überragende politische und kulturelle Stellung ein. Dann verlor die Stadt an Bedeutung und geriet schließlich fast in Vergessenheit, bis sie im 17. Jahrhundert von einem italienischen Reisenden wiederentdeckt wurde. Schon im 18. Jahrhundert waren die Ruinen von Palmyra zu einem der am häufigsten gemalten Motive des Nahen Ostens geworden. Bis heute begeistert die Wüstenstadt Geschichtsinteressierte und Wissenschaftler gleichermaßen. Michael Sommer, einer der führenden Spezialisten für den östlichen Mittelmeerraum, erzählt die Geschichte Palmyras von den Anfängen der Stadt über ihre Blütezeit und den allmählichen Niedergang bis hin zur heutigen Bedrohung dieses einzigartigen UNESCO-Weltkulturerbes. Eine bisher einzigartige Studie, hochgelehrt und brillant geschrieben.
Warum hat ausgerechnet das römische Kaiserreich unter einer bedrückend langen Reihe von Herrschern gelitten, die zumindest Teile ihrer Regierungszeit in geistiger Umnachtung verbrachten? Warum brachte gerade Rom so viele paranoide Potentaten, debile Despoten und irrsinnige Imperatoren hervor? Garantierte die Prätorianergarde tatsächlich die Sicherheit der Kaiser, oder gefielen Sie sich nicht häufiger in der Rolle der Kaisermacher und -mörder? Und warum gelang es Spartacus nicht, der militärische Begabung im Übermaß besaß, die Sklaven vom römischen Unterdrückungssystem zu befreien? Kurzweilig und respektlos schildert Michael Sommer Lebensbilder aus der Antike: In fünfzehn spannenden Episoden erzählt der Autor von Kaisern und Konsuln, vom Aufstand des Spartacus, vom römischen Militär und immer wieder von den Rand- und Sonderfiguren der Geschichte. Es gelingt ihm, die Antike so lebendig aufzubereiten, dass selbst diejenigen, die nach der Schule nie mehr etwas von Geschichte wissen wollten, auf beste Weise unterhalten und informiert werden.
Im Rahmen des Projektes „Quantification of Uncertainties in Regional Climate and climate change Simulations (QUIRCS)“ wurde ein Strahlungsdatensatz für die Validierung bzw. den Vergleich mit regionalen Klimamodellen benötigt.
Bei der Nachricht von der Varus-Niederlage soll Augustus einen Zusammenbruch erlitten und ausgerufen haben: »Quinctilius Varus, gib mir meine Legionen wieder!« Noch Jahrhunderte später sollten sich römische Historiker mit Grausen an das erinnern, was sich 9 n. Chr. an jenem Ort zutrug, den Tacitus den Wald bei der Teutoburg nennt. Arminius, Germane und römischer Offizier, lieferte hier sein strategisches Meisterstück ab: Im ›Teutoburger Wald‹ ging nicht nur ein gewaltiges Heer zugrunde, sondern auch der römische Traum vom Reich ohne Grenzen. Michael Sommer beschreibt, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Dicht an den textlichen und archäologischen Quellen zeigt er, dass das Imperium unter Augustus kurz davor stand, aus Germanen Römer zu machen, und warum das Projekt schließlich scheiterte. Aus den antiken Zeugnissen wird so das Bild des römischen Germanien lebendig, eines Landes, in dem ehrgeizige Männer wie Varus und Arminius nach dem Preis des Sieges strebten.
In der Auseinandersetzung mit dem „Kapital“ von Karl Marx zeigen sich Tendenzen, die hermetische Lesarten der Kritik der politischen Ökonomie wegen ihrer vermeintlichen Verschlossenheit gegenüber Konzepten wie Praxis, Kampf und Widerspruch kritisieren. Diese Kritiker beziehen sich dabei häufig auf Elemente aus dem Werk von Cornelius Castoriadis. In der Diskussion um seine Philosophie werden auch Theorien in Frage gestellt, die eine Kritik an strukturfetischistischen Interpretationen des „Kapitals“ üben, die menschliches Handeln ignorieren. Diese Kritik ist zwar berechtigt, doch Gegner des „Strukturfetischismus’“ laufen Gefahr, wichtige Aspekte zu übersehen, wenn sie glauben, ohne Bezug auf die von Menschen geschaffenen, aber unbewussten ökonomisch-gesellschaftlichen Strukturen eine schöpferische, emanzipatorische Praxis entwickeln zu können. Angesichts der zentralen Rolle von Aristoteles' Auffassung von Gerechtigkeit und Gleichheit in der politischen Theorie wird untersucht, wie Castoriadis sich mit Aristoteles auseinandersetzt und versucht, ihn gegen Marx auszuspielen. Diese Abhandlung ist nicht nur wegen der aktuellen Renaissance von Castoriadis' Werk relevant, sondern auch, um mithilfe von Marx' Kapital die Bedingungen für eine emanzipatorische Praxis aufzuzeigen, die es den Menschen ermöglicht, sich aus den von ihnen selbst geschaffenen und verschuldeten ökonomisch-gesellschaftlichen Strukturen zu befreien.
Der römische Orient war nicht einfach Orient plus Rom, er war auch keine bloße Mischkultur. Vielmehr entstand aus vielfältigen heterogenen Einflüssen unter römischer Besatzung etwas völlig Neues, dessen faszinierende Zeugnisse hier in vielen farbigen Bildern lebendig werden.
Michael Sommer breitet auf der Grundlage intensiver neuer Forschungen ein Tableau der zahlreichen Gruppen und Völker unterschiedlichster ethnischer Prägung aus. Bildzeugnisse, Architektur, Inschriften und Papyri geben Einblicke in Geschichte, Kultur und Alltagswelt dieses riesigen Gebiets, die sonst nirgends aus dieser Zeit zu gewinnen sind.
Die Levante, eine Zone notorischer politischer, kultureller und ethnischer Fragmentierung, schuf stets Konfliktstoff im �berma�, quer durch alle Epochen, bis heute. Keine Macht herrschte l�nger im Raum zwischen Mittelmeer und Tigris als das Imperium Romanum. Genau 700 Jahre, von der Eroberung durch Pompeius Magnus (64 v. Chr.) bis zur Schlacht am Yarmuk (636 n. Chr.), in der die Araber das byzantinische Aufgebot vernichtend schlugen. Die Studie beleuchtet, fuer die ersten knapp 400 Jahre dieser Epoche, fuer die Schaupl�tze Palmyra, Osrhoene, den mittleren Euphrat und die �stliche Jezira die intensiven Austauschbeziehungen und Kulturkontakte zwischen Griechen und �Orientalen�, Nomaden und Se�haften, Rom und Iran, Heiden, Juden und Christen. Schlagw�rter wie �Romanisierung�, �clash of civilizations� oder �Mischkultur� sind, so das Ergebnis der Untersuchung, ungeeignet, um das Ergebnis des s�kularen Prozesses der Akkulturation zu beschreiben. Vielmehr wuchs, aus der Fuelle der in der Region zusammenlaufenden Traditionsstr�nge und aus der durch sie entfachten Dynamik, eine Identit�t permanenten Grenzg�ngertums, der Frontier im Zwielicht zwischen Orient und Okzident.
Historiker, Journalisten und Politologen analysieren in diesem Buch politische Morde an 28 historischen Persönlichkeiten, z. B. Gaius Iulius Cäsar, Thomas Becket, Wallenstein, Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich, Mahatma Gandhi, John F. Kennedy, Aldo Moro, Yitzhak Rabin oder Zoran Djindjic, und betten sie in übergeordnete gesellschaftliche, politische und kulturelle Zusammenhänge ein. Der Leser bekommt einen Überblick besonderer Art über fast 3000 Jahre Weltgeschichte. Faszinierend ist, dass die Hintergrundanalyse der Attentate trotz sehr unterschiedlicher politischer, kultureller und mentaler Systeme eine ›Typologie‹ möglich macht.
Die Rechtsform der Stiftung gilt als eines der ältesten rechtlichen Gestaltungsmittel. Auch heute ist eine kontinuierliche Zunahme an Stiftungseinrichtungen zu verzeichnen. Das Buch behandelt die zivilrechtlichen Grundlagen der Stiftung und stellt verschiedene Arten der Stiftung dar, wie zum Beispiel Stiftung des bürgerlichen Rechts, Stiftung des öffentlichen Rechts, Kirchliche Stiftungen, Kommunale Stiftungen, Doppelstiftung. Es werden die Entstehung einer Stiftung und die dazu notwendigen Schritte beschrieben. Durch die Errichtung einer Stiftung kann der Stifter Einfluss auf den Verbleib und den Zusammenhalt seines Vermögens nach seinem Tode nehmen, indem er eine Familienstiftung oder aber eine unternehmensverbundene Stiftung gründet. Im zweiten Teil des Buches werden Fragen der steuerlichen Behandlung der Stiftung sowie die Besteuerung von Stiftungen und Trusts im Ausland erörtert.
Das Römische Reich stand im 3. Jh. n.Chr. am militärisch, politisch, sozial und fiskalisch. War es eine ›Weltkrise‹, die der antike Mittelmeerraum unter den Soldatenkaisern durchlitt? Dieser Band zeichnet die verschiedenen Aspekte nach und versucht sich in einer Nicht eine alle Lebensbereiche erfassende Krise erschütterte das römische Weltreich, sondern umwälzende Veränderungen außerhalb des Imperiums erforderten militärische Reaktionen und brachten die alte Prinzipatsordnung ins Wanken. Die ›Soldatenkaiser‹ – viele dieser durchweg vom Heer erhobenen Kaiser waren alles andere als unzivilisierte Haudegen – stellten sich typisch römisch, traditionsverbunden und doch innovativ den Herausforderungen ihres Zeitalters und schufen so ein neues Imperium.
Noch immer wissen wir nur sehr wenig von der phönikischen Geschichte. Besondere Rätsel geben uns die interessanten politischen und sozialen Organisationsformen der phönikischen Städte der Eisenzeit an der Levantinischen Küste auf. Denn um schriftliches und archäologisches Quellenmaterial ist es sehr schlecht bestellt. Das Buch vermittelt die historische und soziale Entwicklung der Phöniker sehr plastisch, weil es sich methodisch konsequent auf soziologische und anthropologische Theorien, Modelle und Analogien bezieht.
Zum Werk Wie in der Vorauflage enthält der Band neben einer Einführung verschiedene Vertragstexte, und zwar neben dem Gesellschaftsvertrag einer typischen GmbH & Co. KG auch den einer Komplementär-GmbH mit Schiedsgerichtsklauseln, daran anschließend allgemeinverständliche Erläuterungen. Das Buch wird abgerundet durch Checklisten, weiterführenden Hinweisen zur Literatur und Rechtsprechung, in denen eine Vertiefung aller angeschnittenen Probleme für anwaltliche und steuerliche Berater möglich ist sowie ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis, das alphabetisch nach thematischen Schwerpunkten geordnet ist. Durch das Aufzeigen von Varianten und alternativen Formulierungsmöglichkeiten stellt das Werk mittlerweile ein kleines Formularhandbuch zu allen Rechtsfragen bei dieser steuerlich besonders günstigen Gesellschaftsform dar. Ein ausführliches Sachverzeichnis ermöglicht den schnellen, gezielten Zugriff. Vorteile auf einen Blickkompaktstrukturiertmit vielen zusätzlichen Formularen Zur Neuauflage Mit der Neuauflage wird das Werk auf den neuesten Stand der Gesetzgebung und Rechtsprechung gebracht. Zielgruppe Für alle Unternehmensjuristinnen und Unternehmensjuristen, Syndikusanwaltschaft, Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer und Inhaberinnen und Inhaber von GmbHs, Verbandspraktikerinnen und Verbandspraktiker, Rechtsanwaltschaften und Notariate.
'Seid einig, bereichert die Soldaten und verachtet alle anderen' – der Rat, den Septimius Severus seinen Söhnen Caracalla und Geta vom Totenbett mit auf den Weg gegeben haben soll, wurde zum Programm eines neuen Zeitalters. Die Legionen an den Außengrenzen des Imperiums gewannen eine nie zuvor gekannte Bedeutung, professionelle Militärs lösten alte Führungsschichten ab, die wirtschaftliche Situation der lokalen Eliten in den Provinzen verschlechterte sich zusehends, das Reich geriet in einen Strudel der Geldentwertung, die politische Einheit des Mittelmeerraums drohte auf Dauer zu zerfallen. Rom stand im 3. Jahrhundert militärisch, politisch, sozial und fiskalisch am Abgrund. Doch hat intensive Forschung der letzten Jahre der Epoche auch ein anderes Gesicht gegeben: Viele der Reformen des tetrarchischen und konstantinischen Zeitalters warfen ihre Schatten weit voraus, die Periode der Soldatenkaiser war alles andere als das Beispiel einer ›Weltkrise‹, sondern vor allem eines Anpassungsprozesses an völlig neue Gegebenheiten. Viele Soldatenkaiser waren nichts weniger als unzivilisierte Haudegen und provinzielle Parvenüs: Sie stellten sich, typisch römisch, traditionsverbunden, und doch innovativ, den Herausforderungen ihres Zeitalters.
1200 Jahre Antike – eine goldene Zeit voller Weisheit, Schönheit, Tugend? Fehlanzeige! Stattdessen munteres Morden der Griechen und Römer vom Olymp bis zum Forum. Mit diesem herrlich respektlosen Buch führen uns Michael Sommer und Stefan von der Lahr raus aus der historischen Komfortzone und rein in eine Geschichte von Menschen, denen Sie besser nicht im Dunkeln begegnen … Wer sich heute am Anblick der Akropolis in Athen oder der betörenden Fresken von Pompeji erfreut, übersieht leicht die breite Blutspur, die Griechen und Römer durch die Geschichte gezogen haben. Zwar grüßen aus der Vergangenheit edel klingende Namen wie Achill oder Romulus, Perikles oder Alexander, Caesar oder Augustus. Doch das Geschäft dieser und vieler anderer Herren war nicht zuletzt das Morden im Großen – im Krieg – und im Kleinen – an politischen Gegnern, ja sogar an Freunden, wenn sie sich gar zu eigensinnig verhielten. Aber, aber … hat man damals nicht die Demokratie erfunden und eine Republik gegründet? Wer glaubt, dass Demokraten und Republikaner keine blutigen Eroberer sein konnten, die freiheitsliebende Bevölkerungen ganzer Städte und Landschaften erwürgten oder versklavten, der irrt. Höchste Zeit für eine andere Geschichte der Antike! Von der Eroberung Trojas bis zum Fall Michael Sommer und Stefan von der Lahr erzählen uns die ganze verdammte Wahrheit, faktentreu, farbecht und ohne Tabus.
Die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten werden, beschäftigt wohl jeden, der Arbeit nicht nur als Broterwerb begreift. Arbeit dient längst nicht mehr nur dem Lebensunterhalt, sie ist auch Teil der eigenen Identität. Arbeit soll sich wieder lohnen, Erfüllung bieten und den eigenen Wohlstand ebenso wie den des Landes mehren – ein hoher Anspruch, allzu selten eingelöst. Prekäre und entwürdigende Arbeitsverhältnisse sind auch in Deutschland keine Seltenheit. Das digitale Zeitalter verändert die Arbeitswelt radikal, schafft neue Freiheiten ebenso wie neue Zwänge: Burnout ist auch die Krankheit einer Gesellschaft, in der immer alles möglich sein muss. Sven Rahner wagt mit 18 Gesprächspartnern einen Blick in die Zukunft der Arbeit. Er hat die Architekten einer neuen Arbeitswelt getroffen, die beobachten, planen und gestalten, wie sich unsere Arbeit verändern wird: Vordenker aus dem In- und Ausland – wie Richard Sennett, Mercedes Bunz und Matthias Horx –, Praktiker – wie Thomas Sattelberger, Henning Kagermann und Detlef Wetzel – sowie Spitzenpolitiker aller Parteien stellen ihre Entwürfe der neuen Arbeitswelt vor. Der Wettbewerb um die besten Ideen ist eröffnet!
Klar, anschaulich und übersichtlich gegliedert vermittelt die Reihe GESCHICHTE KOMPAKT historisches Grundlagenwissen auf dem neuesten Stand der Forschung. Ob für den ersten Zugang zu einem neuen Thema oder für den fundierten Überblick - GESCHICHTE KOMPAKT bietet zuverlässige Informationen für Studierende, Lehrende und historisch Interessierte. Zeittafeln, Erläuterungen zu Personen, Ereignissen und Begriffen, Grafiken und ein kommentiertes Quellen- und Literaturverzeichnis unterstützen und ergänzen die im Text dargestellten Inhalte. Das Römische Reich stand im 3. Jahrhundert n. Chr. am Abgrund: militärisch, politisch, sozial und fiskalisch. War es eine 'Weltkrise', die der antike Mittelmeerraum unter den Soldatenkaisern durchlitt? Dieser Band zeichnet die verschiedenen Aspekte nach und versucht sich in einer Deutung: Nicht eine alle Lebensbereiche erfassende Krise erschütterte das römische Weltreich, sondern umwälzende Veränderungen außerhalb des Imperiums erforderten militärische Reaktionen und brachten die alte Prinzipatsordnung ins Wanken. Die 'Soldatenkaiser' stellten sich typisch römisch, traditionsverbunden und doch innovativ den Herausforderungen ihres Zeitalters und schufen so ein neues Imperium.