Läuschen un Rimels. Polterabend - Gedichte.
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Fritz Reuter (1810–1874) zählt zu den bedeutendsten Humoristen der deutschen Literatur, dessen Werke lange Zeit einem breiteren Publikum, besonders im Süden Deutschlands, verborgen blieben, da seine Erzählungen in Plattdeutsch verfasst waren. Nach seiner Verhaftung und Verurteilung zum Tode wegen revolutionärer Aktivitäten wurde er von Friedrich Wilhelm III. begnadigt und verbrachte sieben Jahre in der Festung. Anschließend kehrte er als Landwirtschaftslehrling auf mecklenburgische Güter zurück, was er in seinem Hauptwerk 'Ut mine Stromtid' lebhaft schildert. Diese Erzählung, die das Landleben in Mecklenburg um 1830 beschreibt, bleibt für viele Leser unzugänglich, da sie in plattdeutscher Sprache verfasst ist. Um dies zu ändern, wird eine Neuauflage der hochgelobten Übertragung ins Hochdeutsche von Friedrich und Barbara Minssen veröffentlicht, die erstmals 1976 erschien. Reuter schildert eindrucksvoll das Leben zwischen Stadt und Land, zwischen Herrenhaus und Tagelöhnerkate. Im Mittelpunkt steht der ungeschulte, aber philosophische Gutsverwalter Zacharias Bräsig, dessen unglückliche Liebe zur gelehrten Rede ihn zu amüsanten Wortschöpfungen anregt. Dieser große Roman verspricht viele Stunden heiterer, nachdenklicher und sprachlich anspruchsvoller Unterhaltung.
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Fünfter Band
Dritter Band
Siebenter Band
Volks-Ausgabe in 7 Bänden. Läuschen un Rimels II. Ein gräflicher Geburtstag. Memoiren eines alten Schlirjenschimmels. Kein Hüsung. Von Mechelnborg. Urgeschicht
Ut mine Stromtid
Anlässlich des 1.300-jährigen Jubiläums erscheint die erste umfassende Monographie zur Geschichte der bedeutend(st)en ev. Wormser Innenstadtkirche und zur neueren Baugeschichte. Die barocke Dreifaltigkeitskirche wurde als Reformationsgedächtniskirche vor 300 Jahren durch den lutherischen Rat der Stadt Worms als erster Kirchenbau der Augsburger Konfession nach dem Wormser Reichstag von 1521 erbaut. Nach den Zerstörungen im 2. Weltkrieg war eine Neugestaltung des Kircheninneren notwendig, das Otto Bartning, einer der bedeutendsten Kirchenbauarchitekten des 20. Jahrhunderts, innovativ und eindrucksvoll als spirituellen Raum gestaltete. Die Baugeschichte und die für den lutherischen Kirchenbau charakteristische Innenausstattung werden im ersten Teil des Bandes würdigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren nur noch die barocken Mauern erhalten, das Innere wurde durch den vom Bauhausstil geprägten Kirchenbauarchitekten Otto Bartning zusammen mit seinem Kollegen Otto Dörzbach bis 1959 als Gottesdienst-, Konzert- und Festsaal in eindrucksvoller Weise modern und überzeugend gestaltet. Besonders gewürdigt werden die 15 farbigen Fenster von Wilhelm Buschulte und die Gestaltung der Wandflächen, denen als Thema das Apostolische Glaubensbekenntnis und die Erklärungen Martin Luthers dazu in seinem Kleinen Katechismus zugrunde liegen.