„Die andere Seite“
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![Goethe collezionista e il disegno veneto del Settecento, capolavori dalle raccolte di Weimar ; [in occasione della Mostra Goethe Collezionista e il Disegno Veneto del Settecento, Capolavori dalle Raccolte di Weimar ; Milano, Castello Sforzesco, 13 marzo 2009 - 26 aprile 2009]](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/0.jpg)


Der Münchner Sammler und Mäzen Dr. Wilhelm Winterstein unterstützt seit 1997 engagiert die systematische Erweiterung der Bestände der Graphischen Sammlungen. Mit seiner mäzenatischen Hilfe konnten pointiert das Profil gestärkt und Glanzlichter hinzugefügt werden, unter anderem mit Meisterzeichnungen von J.H.W. Tischbein und Carl Gustav Carus. Eindeutiger Schwerpunkt ist jedoch die französische Zeichenkunst des späten 18. und 19. Jahrhunderts mit bedeutenden Werken des Ateliers von Jacques-Louis David, von Eugène Delacroix, J.A.D. Ingres, Jean-Baptiste Camille Corot, Théodore Rousseau und vielen anderen. Zur Gegenwart schließen vier Farbserigraphien von Andy Warhol - großformatigen >>Goethe<<-Köpfe - auf. Die mittlerweile 40 Werke, die Dank Wilhelm Winterstein in die Sammlungen gelangt sind, werden im Dialog mit 30 weiteren Werken aus den Weimarer Beständen gezeigt, um Zusammenhänge zwischen Bestand und Schenkungen herauszustellen
Bestandskatalog: Ehemalige Großherzogliche und Staatliche Sammlungen sowie Goethes Sammlung
Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669) hat fast während seines ganzen Lebens radiert und dabei als Erster die technischen und künstlerischen Möglichkeiten dieses druckgraphischen Verfahrens ausgeschöpft, indem er sie zu einer beispiellosen Höhe brachte. Die Virtuosität und die künstlerische Aussagekraft seiner Radierungen sind bis heute ein einflussreicher Maßstab und eine Quelle der Inspiration geblieben. Der qualitätvolle, große Bestand von etwa 200 Rembrandt-Radierungen in den Graphischen Sammlungen Weimars wurde im Wesentlichen schon in der Goethezeit erworben. Treibende Kraft für den Ankauf war Herzog Carl August. Unterstützt und beraten wurde er bei den Erwerbungen für das Graphische Kabinett von Johann Wolfgang Goethe und seinem Jugendfreund, dem Darmstädter Kriegsrat, Johann Heinrich Merck. Daneben hat Goethe Radierungen des Meisters bis ins hohe Alter auch für seine private Kunstsammlung angekauft und sich kunsthistorisch mit Rembrandts Kunst auseinandergesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Rembrandt Research Project ist der gesamte Bestand der ehemaligen Großherzoglichen, später Staatlichen Kunstsammlungen, und der Goetheschen Sammlung nun erstmals einer detaillierten wissenschaftlichen Aufarbeitung unterzogen worden, die im vorliegenden Band vollständig publiziert wird.
Pablo Picasso und die Kunst des Klassizismus. Katalog-Handbuch zur Ausstellung in Weimar, 6.07.-7.09.2003