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Peter Keetman

    Fotoform
    Peter Keetman - gestaltete Welt
    Eine Woche im Volkswagenwerk
    • Anlässlich seines 100. Geburtstags wird das fotografische Lebenswerk Peter Keetmans (1916-2005) in dieser umfangreichen Retrospektive neu zu entdecken sein. Sein Werk nimmt einen zentralen Platz in der fotografischen Nachkriegsmoderne Deutschlands ein. Wie es der Titel der Ausstellung "Gestaltete Welt" zum Ausdruck bringt, führt es zwei zentrale Strömungen dieser Jahre zusammen. Auf der einen Seite den modernistischen Willen zur Form, zur Gestaltung, zum Experiment und zur Abstraktion, auf der anderen Seite einen humanistischen Weltbezug und die Hinwendung zum Wiederaufbau, zur Stadt, zur Natur, bis hin in ihre elementaren Bausteine. Kennzeichnend für Keetmans Arbeit ist die stetige und schöpferische Auseinandersetzung mit den Gestaltungsmöglichkeiten der Kamera auf der Suche nach einer lebendigen Fotografie. Ende der 1940er Jahre gehörte er zu den jungen Wilden der Gruppe fotoform, die, inspiriert von den Experimenten der Vorkriegsavantgarden, eine neue Sprache der Fotografie entwickelte, basierend auf formaler Reduktion, auf der gestalterischen Kraft des Lichts und der Subjektivität individueller Welterfahrung

      Peter Keetman - gestaltete Welt2016
    • Fotoform

      • 109 pages
      • 4 hours of reading
      Fotoform1988
    • Im Jahr 1953 verbrachte Peter Keetman eine Woche im Volkswagenwerk in Wolfsburg. Das Ergebnis war eine Reihe von außergewöhnlich klaren, fast abstrakt detaillierten Fotografien, die den gesamten Produktionsprozess des VW Käfers dokumentieren. Lagerstapel glänzender Metallstoßstangen sehen aus wie moderne Skulpturen; Karosserien, die über dem Fließband schweben, bilden retrospektiv eine surreale Pop-Art-Montage. Diese großformatige Veröffentlichung reproduziert die Volkswagenwerk -Serie in voller Größe, zusammen mit Texten, die sowohl auf diese Serie als auch auf Keetmans größeres Werk verweisen. Keetman war während seiner Karriere als Fotograf systematisch konzipierter Bildserien bekannt, die Themen wie Nahaufnahmen von Wasser- und Öltropfen umfassten, einen Arbeitsstil, den er als Mitglied von Fotoform entwickelte. Fotoform, eine deutsche Bewegung der 1950er Jahre, in der Keetman ein Hauptvertreter war, war entscheidend für die Entwicklung der deutschen Fotografie, wie sie heute ist: Die "subjektive Fotografie" der Gruppe verband wissenschaftliche Objektivität mit Abstraktion.

      Eine Woche im Volkswagenwerk1985
      5.0