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Siegfried Lenz

    March 17, 1926 – October 7, 2014

    Siegfried Lenz's literary explorations delve into profound themes of guilt, responsibility, and societal adaptation. His prose is characterized by a realistic style and deep psychological insight into characters navigating complex moral dilemmas. Lenz meticulously examines the intricate relationships between the individual and the collective, emphasizing the critical importance of human solidarity and compassion. His writing offers a penetrating perspective that compels readers to reflect on their own place within the world.

    Siegfried Lenz
    Fischer Taschenbibliothek: So zärtlich war Suleyken
    Selbstversetzung
    The Turncoat
    The Lightship
    The German Lesson
    Die Erzählungen
    • Die Erzählungen

      Die Luxusausgabe in Leinen

      • 1600 pages
      • 56 hours of reading

      Late 20th-cnetury GERMAN-language collection of odd bits by Siegfried LENZ.

      Die Erzählungen
      3.5
    • Dies is die Geschichte von Siggi Jepsen, Insasse einer Anstalt für schwererziehbare Jugendliche, dem in der Deutschstunde die Augfabe gestellt wird, über "Die Freuden der Pflicht" einen Aufsatz zu liefern. In diesem Thema ist er zu Hause. Sein Vater, in Rugbüll der "nördlichste Polizeiposten Deutschlands", war zu jeder Zeit den Pflichten seines Amts in so rückhaltloser Leidenschaft ergeben, daß er nicht zögerte, 1943 einem Maler hohen Ansehens, von Jugend auf sein Freund, den in Berlin gegen ihn gefällten Spruch zu überbringen. Er überwacht sogar unnachsichtig die Einhaltung des Verbots künstlerischer Betätigung. Dem Lebensgesetz der Pflicht ist für ihn jedermann unterworfen. Siggi Jepsen ist zur Zeit dieser Ereignisse noch ein Kind, das in seiner Wachheit Zeuge eines lautlosen Kampfes wird. Immer weiter entfernt er sich von seinem Vater, und alle Zuneigung gehört Max Ludwig Nansen und dessen farbglühenden Bildern. In der Rückerinnerung wird der Aufsatz zum Bericht seines Lebens, zum Versuch, sich selbst zu begreifen. Gleichsam in einer Nußschale läßt Siegfried Lenz die Strukturen eines ganzen Zeitalters sichtbar werden. So weitet sich vor seinem Auge Siggi Jepsens Deutschstunde zur Bestandsaufnahme deutscher Art und wird zu einem Zeugnis deutschen Selbstverständnisses.

      The German Lesson
      4.1
    • The Lightship

      • 120 pages
      • 5 hours of reading

      It is the last watch of the lightship that stands at anchor in the Baltic Sea, near the port of Kiel; it is nine years since the end of World War II and the mines she warned the shipping of have been removed. But on her last watch, her peace is interrupted: her captain, Freytag, takes in three men whose boat has broken down, and with them, their illegal cargo of guns. Held hostage on the ship by the three criminals, headed by the sinister Dr Caspary, the tensions between captain and crew become apparent. Freytag still hopes for a peaceful end to the watch; but his son, Fred, and his resourceful but outgunned crew cannot forget Freytag’s dishonour in the war. As a stalemate develops, Freytag finds he must make a final choice - one that must redeem him in the eyes of his men.

      The Lightship
      3.1
    • The Turncoat

      • 304 pages
      • 11 hours of reading

      "Previously unpublished, this German postwar classic is one of the best books of this major writer, who died in 2014. The last summer before the end of World War II, Walter Proska is posted to a small unit tasked with ensuring the safety of a railway line deep in the forest on the border with Ukraine and Byelorussia. In this swampy region, a handful of men--stunned by the heat, attacked by mosquitoes, and abandoned by their own troops in the face of the resistance--must also submit to the increasingly absurd and inhuman orders of their superior. Time passes, and the soldiers isolate themselves, haunted by madness and the desire for death. An encounter with a young Polish partisan, Wanda, makes Proska further doubt the validity of his oath of allegiance, and he seeks to answer the questions that obsess him: When conscience and duty clash, which is more important? Is it possible to take any action without becoming guilty in some way? And where is Wanda, this woman from the resistance he can't forget? Written in 1951, The Turncoat is Siegfried Lenz's second novel. Rejected by his publisher, who thought that the story of a German soldier deciding to join the Red Army would be unwelcome in the context of the Cold War, the manuscript was forgotten for nearly seventy years before being rediscovered after the author's death. A posthumous triumph"-- Provided by publisher

      The Turncoat
      3.3
    • Selbstversetzung

      Über Schreiben und Leben

      • 99 pages
      • 4 hours of reading

      Selbstversetzung ist für Siegfried Lenz die grundlegende Voraussetzung seines Schreibens. Sie bedeutet, sich von sich selbst abzuwenden und die Identität in der Vorstellung zu wechseln. Dies erfordert eine Unbedingtheit, die den Schriftsteller verpflichtet, sich völlig aus dem Spiel zu nehmen. Dabei nimmt er eine doppelte Rolle ein: Man muss über den anderen Bescheid wissen und gleichzeitig die eigenen Gefühle berücksichtigen, die den anderen betreffen. In diesem Band präsentiert Lenz autobiografische Geschichten, die uns seine Anfänge im Leben und Schreiben näherbringen. Er führt uns in das Masuren seiner Kindheit, die „Perle Ostpreußens“, und in die weite Welt seiner ersten Lektüre, bevor er uns durch seine Erlebnisse im Krieg und Nachkrieg zurückführt. Diese Erfahrungen inspirierten sowohl seinen ersten Roman als auch sein erstes Theaterstück, das ihn „über Nacht“ berühmt machte. Lenz schreibt mit einem persönlichen Blick über die Entstehung dieser Werke und über seine neue Heimat Hamburg. Der vielgerühmte Geschichtenerzähler fühlt sich jedoch immer in der Sprache zuhause, weshalb drei Essays über die Grundlinien seines Schreibens diesen Band anlässlich seines 80. Geburtstags beschließen.

      Selbstversetzung
      5.0
    • Fischer Taschenbibliothek: So zärtlich war Suleyken

      Masurische Geschichten

      • 176 pages
      • 7 hours of reading

      Es war einmal ein zärtliches Dörfchen, Suleyken genannt, gelegen irgendwo und nirgendwo in Masuren, zu erreichen - wie allerorten bekannt und in diesen Geschichten nachzulesen - mit einer Kleinbahn namens Popp, bequemer jedoch mit der Phantasie. Erstere überdies, einst befeuert von einem hochmütigen Menschen namens Dziobek, fährt mancher Widrigkeiten wegen längst nicht mehr die Strecke von Suleyken über Schissomir, Sybba, Borsch, Sunowken nach Striegeldorf und zurück. Letztere aber floriert - wie jedermann weiß und hier neuerlich erfahren kann - fröhlich allen Zeitläuften zum Trotz. So erleben wir denn nicht nur große Ereignisse und den Titus Anatol Plock, Besitzer einer neuen Hose und achter Sohn der verwitweten Jadwiga Plock, sondern auch das Duell in kurzem Schafspelz und den Adolf Abromeit. Und wir begegnen nicht nur dem Hamilkar Schaß, weiland Held der Kulkaker Füsiliere, dem Tantchen Arafa, der festlichen Einweihung besagter Kleinbahn und dem Briefträger Hugo Zappka, sondern auch dem souveränen Humor eines geistvollen Erzählers, dessen Geschichten eine »aufgeräumte Huldigung« an seine Heimat Masuren sind.

      Fischer Taschenbibliothek: So zärtlich war Suleyken
      5.0
    • In "Über die Versuchung der Macht" thematisiert Siegfried Lenz in vier Bühnenwerken die Probleme von Macht und Schuld. Neun Bürger müssen einem Attentäter Namen entlocken, um ihre Freiheit zu erlangen. Die Stücke zeigen die Mechanismen der Diktatur und die menschliche Anfälligkeit für Machtverlockungen auf.

      Zeit der Schuldlosen und andere Stücke. Und andere Stücke
      4.6
    • Weitausholend und ausgehend von der Maxime, dass Weltkunde mit Heimatkunde beginnt, wird der Lebensbericht eines Teppichwebers und das Schicksal eines Landstrichs mit seinem Brauchtum eingebettet in die Geschichte der letzten 60 Jahre: vom 1. Weltkrieg bis zum grossen Treck und Neubeginn in Schleswig 1945.

      Heimat-Museum
      4.4