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Heinrich Detering

    November 1, 1959
    Schwebstoffe
    "Juden, Frauen und Litteraten"
    Was heißt hier "wir"?
    Reclams großes Buch der deutschen Gedichte
    Stimmen aus der Unterwelt
    Die Sprache des Dritten Reiches. Beobachtungen und Reflexionen aus LTI
    • "Was jemand willentlich verbergen will, sei es nur vor andern, sei es vor sich selber, auch was er unbewußt in sich trä die Sprache bringt es an den Tag." Viktor Klemperers Analyse der Sprache des Nationalsozialismus dokumentiert in bewegender Weise auch die Selbstrettung eines Sprach- und Literaturwissenschaftlers in hoffnungsloser Zeit. Heinrich Detering hat die zentralen Teile aus Klemperers "LTI" ausgewählt und stellt in einem Nachwort die Brisanz und beunruhigende Aktualität heraus.

      Die Sprache des Dritten Reiches. Beobachtungen und Reflexionen aus LTI
      4.4
    • Mit „Love and Theft“, Liebe und Klauen, dem Album von 2001, begann Bob Dylans Spätwerk. Die darauf und den dann folgenden Alben versammelten Songs deuten die Gegenwart nicht nur als apokalyptischen Totentanz, sondern brachten Dylan auch den Vorwurf des Plagiats ein: Waren die Texte nicht allesamt zusammengeklaut, montiert aus Versatzstücken, die er der amerikanischen Musiktradition und der Weltliteratur von Homer und Ovid über Shakespeare bis F. Scott Fitzgerald entnommen hatte, ohne auch nur ein einziges davon nachzuweisen? Was als Inspirationsmangel eines alternden Künstlers erscheinen könnte, bildet, wie der Literaturwissenschaftler und Dylan-Experte Heinrich Detering zeigt, das Kernstück einer zeitgenössischen, ungeheuer produktiven Poetik. Bei Dylan hat Ovid den Blues. Und der Blues hallt durch die Gewölbe der Antike, vernehmbar bis in die Gegenwart. Mit literarischem Einfühlungsvermögen und detektivischer Beobachtungsenergie führt Detering ins Zentrum von Bob Dylans einzigartiger Kunst, der wiederholt als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wurde. Und er öffnet den Blick für die erstaunlichen schöpferischen Möglichkeiten einer Songpoesie, ja von Poesie generell im 21. Jahrhundert.

      Stimmen aus der Unterwelt
      5.0
    • Reclams großes Buch der deutschen Gedichte

      • 1001 pages
      • 36 hours of reading

      Eine Anthologie deutscher Gedichte in größtmöglicher Mannigfaltigkeit: Kanonisches und Klassisches bildet das Fundament, Vernachlässigtes, Vergessenes, Unbekanntes zeigt das vermeintlich Vertraute in neuer Beleuchtung. In einem Gespräch über die Zeiten hinweg werden Motive wieder aufgegriffen und ältere Texte von jüngeren Lyrikern zitiert oder umgeschrieben. Durch die Kunst des Herausgebers entsteht, auswählend und arrangierend, ein Hausbuch, in dem sich Klassisches und Altbekanntes mit Neuem und Überraschendem trifft, sich spiegelt und unerwartete Verbindungen schlägt - von den Merseburger Zaubersprüchen aus dem 8. Jahrhundert bis zu einem Text der 1979 geborenen Uljana Wolf.

      Reclams großes Buch der deutschen Gedichte
      4.3
    • Am 23. November 2018 hielt Heinrich Detering eine aufsehenerregende Rede über die Rhetorik der parlamentarischen Rechten, deren erweiterte Fassung hier vorliegt. Mit literaturwissenschaftlicher Präzision zeigt Detering, wie der Anspruch, im Namen "des Volkes" zu sprechen, in totalitäre Ermächtigungsvorstellungen führt. "Auf meine Rede habe ich Antworten erhalten, die in einer bizarren Weise bestätigen, was ich kritisiert habe. Auf den Vorwurf, sich der Sprache von Gangstern zu bedienen, antworten mir diejenigen, die sich angegriffen fühlen, mit der Androhung von Gewalt; auf den Vorwurf der Vulgarisierung und Verrohung antworten sie roh und vulgär; auf den Vorwurf eines Missbrauchs der deutschen Sprache antworten sie in einem Deutsch, das vom Gebrauch dieser Sprache nichts weiß."

      Was heißt hier "wir"?
      4.2
    • In einem brillanten Essay untersucht Heinrich Detering die Rolle des Literaten im Frühwerk Thomas Manns. Literaten – Künstlerfiguren überhaupt – versteht Thomas Mann als Außenseiter, die ihre Position und Legitimation in der Gesellschaft immer wieder in Frage stellen. In seinem originellen Streifzug durch die frühen Texte gelingt es Heinrich Detering nachzuzeichnen, dass der Literat Thomas Mann seine künstlerische Identität in gesellschaftlich stigmatisierten Gruppen findet: vor allem bei den Frauen und den Juden. Ihnen – und dem Literaten – ist eines gemein: »der Ekel vor dem, was man ist.« Thomas Mann nimmt dieses Stigma an, indem er sich selbst als weiblichen und jüdischen Schriftsteller entwirft und so zu seiner künstlerischen Produktivität findet. Heinrich Detering schärft nicht nur unseren Blick auf die Texte Thomas Manns, seine überraschend neue und frische Lesart lädt uns ein – mehr noch: legt zwingend nahe, den jungen Thomas Mann neu kennen zu lernen.

      "Juden, Frauen und Litteraten"
      4.0
    • Schwebstoffe

      Gedichte

      • 70 pages
      • 3 hours of reading

      Seit einigen Jahren schon sind Gedichte von Heinrich Detering in Zeitschriften und Anthologien erschienen, unter anderem in der »Neuen Rundschau« und im »Jahrbuch der Lyrik«. In diesem Band sind zum ersten Mal ältere und neue Texte gesammelt. Sie bilden einen Zyklus musikalisch leichtfüßiger Poesie über Alltag und Epiphanie.

      Schwebstoffe
      3.0
    • Grundzüge der Literaturwissenschaft

      • 804 pages
      • 29 hours of reading

      Das bewährte Standardwerk zu Gegenstandsbereich und Verfahrensweisen der Literaturwissenschaft - systematisch, anschaulich und kompakt dargestellt.

      Grundzüge der Literaturwissenschaft
      2.7
    • Bob Dylan

      • 184 pages
      • 7 hours of reading

      Am 13. Oktober 2016 hat Bob Dylan, der im Mai 2016 75 Jahre alt wurde, als erster Musiker den Literaturnobelpreis zugesprochen bekommen und damit seine einzigartige Karriere um eine weitere Besonderheit ergänzt. Leonard Cohen nannte ihn "the Picasso of Song"? Kein anderer Künstler hat die Entwicklung der Rockmusik und der Song-Poesie über die letzten fünf Jahrzehnte so nachhaltig, so ausdauernd und so einfallsreich bestimmt wie er. Heinrich Detering zeichnet das Werk des ›Song and Dance Man‹, der sich immer wieder neu erfunden hat, kenntnisreich und lebendig nach - von den Anfängen des Folksingers über die Elektrifizierung des Rock und die Wiederentdeckung amerikanischer Traditionen bis hin zu den noch einmal ganz neue Wege erschließenden Alben des 21. Jahrhunderts.Eine Literaturliste und eine Diskographie vervollständigen das Standardwerk.Aktualisierte Auflage Okober 2016.

      Bob Dylan
      3.6
    • Klasse der Literatur: Der schwierige Neubeginn - Vier deutsche Dichter 1949

      Beiträge von Heinrich Detering, Dirk von Petersdorff, Hans Dieter Schäfer und Albert von Schirnding. Anlässlich des 60jährigen Bestehens der Klasse der Literatur herausgegeben von Petra Plättner

      • 80 pages
      • 3 hours of reading

      English Four German poets were the focus of the presentation at the opening of the Academy of Sciences anniversary celebration on April 23rd and 24th, 2009. Before the war Gottfried Benn, Bertolt Brecht, Thomas Mann and Alfred Doblin were considered the most successful German writers. The speakers highlight the tension between East and West, between emigration and return, and between success and failure that faced the four poets after 1949. German text.German Vier deutsche Dichter 1949 standen im Zentrum der Vorträge zum Auftakt des Akademiejubiläums am 23. und 24. April 2009: Gottfried Benn, Bertolt Brecht, Thomas Mann und Alfred Döblin gehörten vor dem Krieg zu den erfolgreichsten Schriftstellern.Die Referenten beleuchten das Spannungsfeld zwischen Ost und West, zwischen Emigration und Rueckkehr, zwischen Erfolg und Nichtbeachtung, dem die vier Dichter nach 1949 ausgesetzt waren.

      Klasse der Literatur: Der schwierige Neubeginn - Vier deutsche Dichter 1949
    • Menschen im Weltgarten

      Die Entdeckung der Ökologie in der Literatur von Haller bis Humboldt

      • 464 pages
      • 17 hours of reading

      Die Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur wird in der Literatur als bedeutendes Labor des Nachdenkens betrachtet. Seit 1866 hat sie, ähnlich der Wissenschaft, zur Entwicklung ökologischer Konzepte beigetragen, sei es durch Lehrgedichte oder spekulative Gedankenexperimente. Das Buch beleuchtet die evolutionären Modelle, die von Autoren wie Albrecht von Haller und Goethe entwickelt wurden, und zeigt, wie literarische Werke von der Aufklärung bis zu Humboldts "Ansichten der Natur" die Wechselwirkungen zwischen Lebewesen reflektieren und die menschliche Rolle im globalen Kontext hinterfragen.

      Menschen im Weltgarten
    • Holzfrevel und Heilsverlust

      Die ökologische Dichtung der Annette von Droste-Hülshoff

      • 283 pages
      • 10 hours of reading

      Heinrich Detering untersucht in dieser faszinierenden Studie das ökologische Schreiben von Annette von Droste-Hülshoff, das von der zentralen Thematik der "Schuld des Mordes an der Erde Lieblichkeit" geprägt ist. Er verbindet religiöse und anthropologische Fragestellungen mit ökologischen Aspekten und zeigt, wie die Zerstörung der Natur auch die Selbstzerstörung des Menschen bedeutet. Detering enthüllt die sinnliche Intensität ihrer Naturbilder sowie die spirituellen Dimensionen des Lebens und unterstreicht die radikale Modernität ihrer literarischen Verfahren in Werken wie der "Judenbuche".

      Holzfrevel und Heilsverlust
    • An der Nachtwand

      Gedichte

      • 95 pages
      • 4 hours of reading

      In leichtfüßig schwebenden Versen führen Heinrich Deterings poetische Schattenbeschwörungen in eine Wirklichkeit, die zugleich ganz gegenwärtig und unheimlich verfremdet erscheint. Heinrich Deterings neue Gedichte führen in traumwandlerische Gegenden – nicht alle davon sind auf der Landkarte zu finden. Schattenhaft erscheinen die Spuren steinzeitlicher Horden und vergessener Zauberer auf Höhlenwänden. Märchengestalten, Wiedergänger und Wundertiere geistern durch das Dämmerlicht der Sehnsuchtsbilder und Alpträume. Was Hans Magnus Enzensberger an Deterings Gedichten bereits hervorgehoben hat, bestimmt auch diesen Band mit seinen »versteckten Resonanzen, Echoräumen« und einer »Diskretion, mit der historische Dimensionen gewissermaßen über die Bande angespielt werden«.

      An der Nachtwand
    • Klangraum

      • 760 pages
      • 27 hours of reading

      Aus der Reihe: Landessprachen: Literatur in Schleswig und Holstein Gefördert wird das Projekt von der Kunststiftung HSH Nordbank Schleswig-Holsteins Literatur ist wesentlich davon geprägt, dass es seit Jahrhunderten ein Grenzland der Sprachen und Kulturen gewesen ist. Dieser Übergang zwischen den deutschen und skandinavischen Sprachräumen, der bisher vor allem als Ursache gewaltsamer Konflikte angesehen wurde, hat jedoch einzigartige künstlerische Kräfte entfaltet, die mit dieser Reihe den Lesern zugänglich gemacht wird. Auf den Band „Stimmenvielfalt“, der sich der Lyrik widmete folgt der Band „Klangraum“ mit Erzählungen. Er legt Zeugnis ab sowohl für die Gemeinsamkeiten als auch für den „Riss durchs Festland“. Vor allem aber zeugt diese Sammlung für die große Variationsbreite in der schleswig-holsteinischen Geschichte und Literatur. Mit Beiträgen u. a. von Alfred Andersch, Hans Christian Andersen, Jens Baggesen, Herman Bang, Waldemar Bonsels, Matthias Claudius, Hans Fallada, Johann Hinrich Fehrs, Theodor Fontane, Günter Grass, Klaus Groth, Friedrich Hebbel, Helmold von Bosau, Sarah Kirsch, Wolfgang Koeppen, James Krüss, Günter Kunert, Selma Lagerlöf, Siegfried Lenz, Detlev von Liliencron, Heinrich und Thomas Mann, Jochen Missfeldt, Theodor Mommsen, Erich Mühsam, Adam Olearius, Andrea Paluch, Dirk von Petersdorff, Uwe Pörksen, Franziska zu Reventlow, Theodor Storm, Johann Heinrich Voß und Feridun Zaimoglu.

      Klangraum
    • Goethe und die chinesischen Fräulein

      • 164 pages
      • 6 hours of reading

      Heinrich Detering und Yuan Tan untersuchen Goethes Porträtgalerie von vier »zärtlichen chinesischen Fräulein«, einen kleinen Zyklus von großem Gewicht. Goethes Proklamation einer anbrechenden »Weltliteratur« im Jahr 1827 steht im Zeichen Chinas. Aus literarischen Begegnungen mit der Fremdheit dieser Kultur unternimmt er erste Versuche einer eigenen dichterischen Anverwandlung. Bereits vor den »Chinesisch-deutschen Jahres- und Tageszeiten«, seinem letzten großen lyrischen Zyklus, entsteht so ein erster und kleinerer Zyklus von fünf Gedichten über chinesische Dichterinnen. Da Goethe diese Texte als Übersetzungen ausgibt, obwohl es sich um freie Nach- und Neudichtungen handelt, sind sie in ihrer kulturellen Bedeutung und ihrem literarischen Rang noch immer zu entdecken. Zu ihrer Versuchsanordnung gehört das Spiel mit östlichen und westlichen Motiven ebenso wie die Neugier auf die Beziehungen von Poesie und Weiblichkeit. Heinrich Detering und Yuan Tan machen die verschlungenen Wege sichtbar, auf denen Bilder und Verse der »chinesischen Fräulein« von Peking nach Weimar gelangten, und schildern, wie der alte Goethe in chinesisch-europäischen Rollenspielen noch einmal aufbricht in literarisches Neuland.

      Goethe und die chinesischen Fräulein
    • Der Antichrist und der Gekreuzigte

      Friedrich Nietzsches letzte Texte

      • 231 pages
      • 9 hours of reading

      Eine fesselnde literarische Studie über Nietzsches letzte und kühnste Experimente mit Mythos, Religion und Erzählung Wenige Monate vor seinem Zusammenbruch 1888/89 beginnt Friedrich Nietzsche die Geschichte Jesu von Nazareth auf verstörende Weise neu zu erzählen - ausgerechnet unter der Überschrift »Der Antichrist«. Gleich darauf entwirft er seine Selbstdarstellung »Ecce homo« in enger Auseinandersetzung mit diesem Bild Jesu. Und in seinen letzten Briefen tritt er schließlich selbst in diese Erlöserrolle ein. Der Dichter-Philosoph, der einst den »Tod Gottes« proklamiert hatte, verkündet nun triumphierend: »Gott ist auf der Erde«. Und er unterschreibt diesen Satz als »Der Gekreuzigte«. Die Wandlungen, die sich zwischen diesen Texten vollzogen haben, sind immer wieder als Symptome des ausbrechenden Wahnsinns verstanden worden. Detering analysiert Nietzsches letzte Texte jenseits der alten Streitigkeiten um Philosophie und Krankheit: als Teile einer sich vor den Augen der Leser entwickelnden großen Erzählung, als Arbeit am Mythos, die ihrer eigenen literarischen Logik folgt.

      Der Antichrist und der Gekreuzigte
    • Kunstautonomie und literarischer Markt

      Konstellationen des Poetischen Realismus. Vorträge der Raabe- und Storm-Tagung vom 7.–10.9.2000 in Husum

      Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die Untersuchung der Antworten des Poetischen Realismus auf die veränderten Bedingungen von Literaturproduktion, -distribution und -rezeption im 19. Jahrhundert. Es wird das Verhältnis von Kunstanspruch und Marktbedingungen sowie von Autonomie und Zeitgenossenschaft beleuchtet. Die neueren Erkenntnisse der Realismusforschung zeigen die komplexen Zusammenhänge zwischen der literarischen Produktion im deutschen Sprachraum und deren soziologischen Bedingungen auf. Dazu gehören die Bedeutung von Verlegerbeziehungen, Medienwechsel, literarischen Auseinandersetzungen mit Marktanforderungen, die Rolle literarischer Vereine und die Wechselwirkungen zwischen theoretischen Ansätzen und praktischen Überlegungen. Auch die Versuche, die literarische Praxis von ökonomischen Anforderungen zu autonomisieren, sowie das Zusammenspiel von journalistischem und literarischem Schreiben im Realismus werden thematisiert. Die frühere Trennung in ‘Hoch’- und ‘Trivialliteratur’ wird durch ein komplexeres Bild ersetzt. Eine kritische Analyse der kontroversen Debatten zu Texten, Autoren und Verlegerbeziehungen wird als notwendig erachtet, um den aktuellen Stand der Realismusforschung im deutschen Sprachraum zu bestimmen. Der Band entstand aus einer internationalen Tagung im September 2000, organisiert von der Storm- und der Raabe-Gesellschaft im Storm-Haus in Husum.

      Kunstautonomie und literarischer Markt
    • Frido Mann erzählt

      Ein Lesebuch

      • 246 pages
      • 9 hours of reading

      Der 'Lieblingsenkel' Thomas Manns ist nicht nur für seine Herkunft bekannt, sondern auch als der jüngste Schriftsteller seiner literarischen Familie. Frido Mann, im kalifornischen Exil geboren, wächst in der Schweiz und den USA auf. Geprägt von der engen Beziehung zu Thomas Mann und der schwierigen Beziehung zu seinen Eltern, weicht er der Literatur lange Zeit aus, betrachtet sie fast als Familienfluch. Er studiert Musik, promoviert in Katholischer Theologie, studiert Psychologie und arbeitet als Klinischer Psychologe. Schließlich findet er doch zum Schreiben. In sieben Romanen verbindet er autobiografische und fiktive Stoffe sowie historische und zeitkritische Erzählungen. Seine viel beachtete Autobiografie, Achterbahn, und weitere Werke wie das Reisebuch Mein Nidden und Essaybände zu Religion und Musik zeigen sein facettenreiches literarisches Schaffen, das immer wieder überrascht und berührt. Anlässlich von Frido Manns 75. Geburtstag hat Heinrich Detering eine Auswahl seiner schönsten Texte zusammengestellt. Einführende Kurztexte und ein Gespräch mit dem Autor ergänzen dieses 'Lesebuch', das einen Überblick über das Werk eines bemerkenswerten Schriftstellers bietet und in reale sowie märchenhafte, bizarre und fremde Welten entführt, die nah an unserer Wirklichkeit sind.

      Frido Mann erzählt