Fouls und Fallen
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Heinrich Peuckmann enthüllt in seinen Erzählungen die faszinierenden Geschichten des Alltags, die oft melancholisch oder komisch sind. Durch seine prägnante, poetische Sprache gelingt es ihm, den Leser zu fesseln und ein neues Bewusstsein für die kleinen Helden des Lebens zu schaffen. Diese Geschichten laden dazu ein, das eigene Umfeld mit anderen Augen zu sehen und hinterlassen einen bleibenden Eindruck, der den Leser bereichert und zum Nachdenken anregt.
Die Erzählung beleuchtet das Leben eines Mannes, der eine thailändische Tänzerin heiratet, jedoch eine gescheiterte Ehe erlebt. Seine wahre Erfüllung findet er in der Erziehung seiner beiden thailändischen Adoptivsöhne, von denen einer bemerkenswerte Erfolge im Säbelfechten erzielt und zwei Bronzemedaillen gewinnt. Heinrich Peuckmann erzählt diese bewegende Geschichte mit poetischen Freiheiten und fängt die Herausforderungen und Triumphe des Lebens ein.
In der Nacht entdeckt Volker während der Corona-Pandemie eine neue Perspektive auf das Leben. Seine nächtlichen Spaziergänge führen ihn zu Jugendlichen, die ihm frische Denkanstöße geben. Zudem stößt er im Nachlass seines Großvaters auf dessen Vergangenheit als Tippelbruder und erkennt die anarchistischen Ideen der Vagabundenbewegung der Weimarer Republik. Diese Bewegung stellte eine Alternative zur erstarrten Gesellschaft dar und beeinflusst Volkers Gedanken und Erlebnisse während seiner nächtlichen Streifzüge.
In lyrisch-erzählenden Gedichten reflektiert Peuckmann prägende Erinnerungen und ungewöhnliche Begegnungen, ergänzt durch zarte Naturbetrachtungen. Der unverwechselbare Tonfall seiner Gedichte erzeugt eine Sogwirkung, die den Leser in den Bann zieht und das Gefühl vermittelt, dass es nur auf das einzelne Gedicht ankommt. Diese poetischen Momente lassen die Zeit stillstehen und laden zur intensiven Auseinandersetzung mit den dargestellten Erlebnissen ein.
Ein Mann springt von einer Brücke. Spuren von Gewalt sind nicht erkennbar, also muss es sich um einen Selbstmord handeln, denkt die Polizei. Aber Ehefrau und Tochter des Toten wollen das nicht glauben. Sie bitten den pensionierten Kommissar Bernhard Völkel nachzuforschen. Der Tote war viel zu optimistisch, warum sollte er sich umbringen? Völkel beginnt zögerlich zu recherchieren, als aber kurz darauf wieder ein Mann von einer Brücke springt, merkt er, dass mehr dahintersteckt. Nach und nach wird eine tragische, schreckliche Geschichte erkennbar, die längst vergessen schien.
Kriminalroman
Plötzlich wird auf Rita Perkau geschossen. Ein Schuss, der sie an der Schulter trifft und schwer verletzt. Für diesen Anschlag auf ihr Leben hat sie einen Verdacht: Sie vermutet, dass ihr Mann eine Geliebte hat, die ihre Rivalin loswerden will, und bittet Ex-Kommissar Völkel um Hilfe. Völkel findet heraus, dass Ritas Mann tatsächlich Geheimnisse hat. Aber ob sie ein Grund für einen Mordanschlag sein können? Dann wird auf eine weitere Person geschossen – und wieder ist nur die Schulter verletzt. Völkel folgt der neuen Spur und stößt auf Abgründe, die tief in die Vergangenheit zurückreichen.
Die Schließung seiner Dortmunder Zeitung hat Ulrich völlig überrascht. Von einem Tag auf den anderen hat er seinen gewohnten Lebensrhythmus verloren. Nur langsam gelingt es ihm, seine Tage mit Inhalt zu füllen. Erinnerungen, lange verschüttet, werden wach, an seine Jugend, an seine Hoffnungen, an all die politischen Kämpfe, als die Welt im Ruhrgebiet noch einfach erschien. Hier die Arbeiten, dort die Kapitalisten. Eine Liebesgeschichte begleitet ihn, vor allem aber findet er zurück zu einer großen Hoffnung, die sein Leben immer begleiten sollte.
Kindergemäß gestaltete Kombination von Sachbuch und Bibelerzählung mit den wichtigsten Ereignissen im Alten und Neuen Testament, Erklärungen über Alltag, religiöse Handlungen, Gegenstände und Orten. Ab 5
German
Die Leute sind arm in dem Dorf im Norden Thailands. Einen Büffel zum Pflügen der Reisfelder können sich nur wenige leisten, so wie Noris Vater. Dann bleibt der große Regen aus, die Felder verdorren, und die Pacht und die Schulden können nicht mehr bezahlt werden. Nori und ihre Freundin Jarrunee werden, wie viele andere Mädchen, nach Bangkok verkauft. Dort, in dem heillosen Gewimmel von Straßen, Häusern, Verkehr und Menschen wird Nori jetzt fünf Jahre leben müssen, ohne irgendwelche Rechte oder Anspruch auf Lohn. Nur der Menam Chao Phraya, der großr Strom, verbindet sie noch mit ihrer Heimat im Norden...
Cheng Hai entzieht sich der traditionsgebundenen Beeinflussung durch die Familie und versucht in der Grossstadt eine eigene Existenz aufzubauen. Seinem Bemühen, wirtschaftlich selbständig zu werden, wird durch die Verhaftung ein jähes Ende gesetzt. Seine Schwester Qing und Opa Ping bewirken, dass Cheng Hai aus dem Gefängnis entlassen wird. Das Generationenproblem und die Schattenseiten der neuen industriellen Revolution sind auf eindrückliche Art zu einer Geschichte verwoben, die zu neuen Betrachtungsweisen verhelfen kann. (Quelle: Verzeichnis ZKL).
Mal melancholisch, mal zornig nimmt Heinrich Peuckmann seine Leser mit auf eine poetische Reise. Er erzählt von Freunden, die ihn mal begleiteten, von anderen, die um ihn sind, von seiner Kindheit. Und immer hat er dabei die Entwicklung der Gesellschaft fest im Blick. Seine Gedichte reizen den Leser, sein eigenes Umfeld zu beobachten, kritisch, liebevoll, um sich auf diese Weise selber zu bereichern. ei Dieses ist der fünfte Gedichtband, den Peuckmann, der mehrere Jahre lang Generalsekretär des PEN war, veröffenticht.
Während der 70er Jahre im Ruhrgebiet: als Sohn eines Industriellen spielt sich Arweds Leben zwischen dem elitären Internat, Chorproben und den Besuchen in der Villa seiner Großmutter ab. Doch eine unsanfte Begegnung mit Jugendlichen aus der Zechensiedlung verändert sein Leben. Trotz seiner Angst ist Arwed neugierig auf die Jungs, die so ganz anders sind als er. Seine Neugier ist so groß, dass er ihnen bei einer zufälligen späteren Begegnung folgt - bis zur SpVgg Katernberg. Er beginnt, sich für Fußball nicht nur als Schulsport zu interessieren - gegen den Willen seines Vaters, der seinen Sohn weder in solcher Gesellschaft noch in diesem Sport sehen möchte. Doch Dank unerwarteter Hilfe schafft es Arwed, den Erwartungen seines Vaters zu entsprechen und doch der Fußballleidenschaft nachzugeben. So führt die Begegnung zweier Welten zu einer ungeahnten Wende in Arweds Leben.
Von einem ominösen Anrufer zu einer einsamen Stelle am Kanal gelockt, hört der Chemiker Dr. Schwientzik plötzlich ein Klicken im Gebüsch. Als er kurz darauf niedergeschlagen wird, hält er den Anschlag für einen missglückten Mordversuch.Anselm Becker, Kommissar bei der Kripo Dortmund, und seine neue Kollegin Sibel Dogan kümmern sich um den Fall. Während sie noch ermitteln, werden im Dortmunder Raum zwei Frauen auf brutale Weise ermordet. Rasches Handeln von Seiten der Polizei ist gefragt, um die Mordserie so schnell wie möglich zu beenden. Handelt es sich um Taten eines Wahnsinnigen? Oder folgen die Morde einem Plan? Ausgerechnet von einem Mönch erhält der Kirchenkritiker Anselm Becker entscheidende Hinweise für seine Ermittlungen.Mit atemloser Spannung erzählt Heinrich Peuckmann eine Geschichte von höchster Aktualität.
„Noch mehr Helden aus dem Fußballwesten“ - nach dem überaus erfolgreichen ersten Band „Die Helden aus dem Fußball-Westen“, in dem vor allem Spieler von Borussia Dortmund und Schalke 04 protraitiert wurden, hat Heinrich Peuckmann weitere ehemalige Nationalspieler aus dem Westen getroffen und interviewt. Herausgekommen sind wieder faktenreiche und humorvolle Darstellungen, die die Spieler und ihre Zeit lebendig werden lassen. Der Torjäger, der die Torjägerkanone nicht bekam; der Nationalspieler, der als Trainer später seinen Sohn nicht aufstellte und deshalb Krach mit seiner Frau bekam; der Jungnationalspieler, der bei seinem Mannschaftskollegen wohnte und den dessen knurrender Hund nicht aus dem Bett ließ, immer weiß Peuckmann auch die komischen Aspekte im Leben der Fußballer darzustellen. Helmut Rahn, Fritz Herkenrath, Wolfgang Weber, Wolfgang Overrath, „Hacky“ Wimmer, Pierre Littbarski, „Toni“ Schumacher und „Susi“ Michael Zorc werden neben vielen anderen in diesem Band vorgestellt. Zwischendurch werden Anekdoten rund um den Ball eingeschoben, die das Lesevergnügen abrunden. In einem Nachwort hat Peuckmann skurrile, teilweise unglaubliche Fußballerschicksale gesammelt. Ein Muss für jeden Fußballfan, den nicht nur der gegenwärtige Tabellenstand interessiert, sondern der erinnern möchte, wie es früher rund um den Ball zuging.
Flucht in den Berg - bk1005; tabu Verlag; Heinrich Peuckmann; pocket_book; 1997