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Wirnt Rick

    Klinische Chemie und Mikroskopie
    Optimierung der Diagnostik
    Klinische Chemie und Mikroskopie
    Klinische Chemie und Mikroskopie
    • Klinische Chemie und Mikroskopie

      • 548 pages
      • 20 hours of reading

      Die vollständig neu verfaßte 6. Auflage des erfolgreichen Lehrbuches berücksichtigt die neusten Entwicklungen in den verschiedenen Fachdisziplinen. Es wurden eine Vielzahl neuer Untersuchungsverfahren aufgenommen und durch Herstellung klinischer Bezüge die Grundlagen für die Interpretation der Analysedaten wesentlich erweitert. Auch die Neuauflage besticht durch die verständliche und didaktisch durchdachte Art der Darstellung, die Medizinstudenten und medizinisch-technischem Personal gleichermaßen den Einstieg in die Klinische Chemie erleichtert. Für in Klinik und Praxis tätige Ärzte ist dieses Lehrbuch ein wichtiger Ratgeber für die Indikationsstellung zur Durchführung von Analysen sowie für die Bewertung der ermittelten Daten.

      Klinische Chemie und Mikroskopie1977
    • Optimierung der Diagnostik

      Merck-Symposium der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie Mainz, 18.–20. Januar 1973 (Zusammenarbeit von Klinik und Klinischer Chemie)

      • 292 pages
      • 11 hours of reading

      Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Bei der "Optimierung der Diagnostik" zielen wir nicht nur auf eine Verbesserung der Diagnosen, sondern vor allem auf einen höheren Nutzen der diagnostischen Ergebnisse für die gesamte ärztliche Tätigkeit, einschließlich Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation. Der Patient strebt nach Gesundheit oder einem bestmöglichen Leben mit seiner Krankheit. Eine präzise Krankheitsbezeichnung allein ist unzureichend. Die Diagnose muss aufzeigen, wie der Patient zu seiner Erkrankung gelangt ist und welche Bedeutung diese für ihn hat. Es ist entscheidend, die zugrunde liegenden Prozesse zu analysieren: Warum und wo wurden Regelprozesse gestört oder haben versagt? Die Diagnostik sollte idealerweise auf molekular-biologischer Ebene die individuellen Varianten der Lebensprozesse erkennen. Das Ergebnis sollte nicht nur die Krankheitsbezeichnung, sondern einen konkreten Behandlungsplan darstellen. Im Vergleich zur heutigen Klinischen Chemie stellen wir fest, dass sie oft nur phänomenologische Informationen liefert und uns lediglich über Spuren vergangener Prozesse informiert, ohne die zugrunde liegenden Krankheitsprozesse zu beleuchten. Beispielsweise zeigt der Blutzuckerspiegel nicht, wo genau die Störung der Blutzuckerregulation liegt, und die Verteilung der Blut-Eiweiß-Fraktionen im Elektrophoregramm erklärt nicht die Ursachen einer beobachteten Umverteilung.

      Optimierung der Diagnostik1973