Ann Mandelbaum
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Dies ist die zweite Monografie, die Arbeiten von 1994 bis 1998 des amerikanischen Künstlers Ann Mandelbaum untersucht. Sie setzt die klassische Gattung von Stillleben und Landschaft neu in Szene und betont den Körper und die organische Form. Die neuen Bilder heben die Vertrautheit mit Haut und ihren Falten, Knicken und Hervorhebungen auf abstrakte und überraschende Ebenen. Zungen erwachen unhöflich zum Leben oder liegen wie gestapelte Kieselsteine gegeneinander. Brüste werden zu Feldern aus Stacheldraht. Die Ergebnisse sind in ihrer Natur verstörend und entfremdend, verlangen jedoch ein Bewusstsein für das körperliche Selbst.