Explore the latest books of this year!
Bookbot

Zsuzsanna Gahse

    June 27, 1946
    Kleine ungarische Pornographie
    Nichts ist wie oder Rosa kehrt nicht zurück
    Hrabal könyve
    Die Erbschaft
    Andererseits
    Oh, Roman
    • Andererseits

      Salzburger Stefan Zweig Poetikvorlesungen

      • 139 pages
      • 5 hours of reading

      Salzburger Stefan Zweig Poetikvorlesung Band 7

      Andererseits
      4.0
    • Die Erbschaft

      • 58 pages
      • 3 hours of reading

      Eingestreute Witze finden sich immer wieder in Zsuzsanna Gahses Büchern. Diesmal aber stehen sie im Zentrum, die kleinen szenischen Erzählungen rund um Politik, Sprache, Sex, Krankheit und Tod. Ihren großen Auftritt haben sie mitunter auf einer kleinen Bühne, wo die doppelbödig gewitzte Gesprächskultur aus dem Elternhaus der Erzählerin aufgeführt wird. An dem Versuch, einen ungarischen Sprachwitz auf Deutsch zu erzählen, scheitert die Mutter grandios. Hans, Hannes, Juan und auch Giovanni präsentieren Witze, oft landestypische und zwischendurch auch mal schlecht und falsch erzählte Witze, voller unfreiwilliger Komik. Die so inszenierte Sammlung von Witzen und Nicht-Witzen, Beobachtungen und Figuren verknüpft sich zunehmend zu einem engmaschigen Gewebe aus Ernst und Unernst. Bei genauerem Hinschauen wird man leicht entdecken, dass Witze fast immer traurige, verrutschte Erzählungen sind, über die jemand lachen darf, und über die niemand lachen muss. Wer hier die erste Träne herausrückt, dem gehört die Erbschaft.

      Die Erbschaft
      4.0
    • Rosa, die Protagonistin, lebt in Budapest und wird durch die Umbrüche der Geschichte und die Ereignisse der ungarischen Revolution zur Flucht gezwungen, die sie durch Österreich nach Deutschland und zurück nach Österreich ins Exil führt. Ihr steht die Ich-Erzählerin gegenüber, die mit wunderbarer Klarsicht und Unbefangenheit die Auseinandersetzung zweier Frauen aus verschiedenen Generationen entwickelt. Kraftvoll, komisch, distanziert und schwebend ist auch das Bild, das sie von Rosa zeichnet, von der Suche nach Freiheit und Ungebundenheit, von der Vergeblichkeit und dem endlichen Scheitern aller Anstrengungen, einen eigenen Ort in der Welt zu finden - darin exemplarisch für die ganze zu Ende gehende Epoche.

      Nichts ist wie oder Rosa kehrt nicht zurück
      2.0
    • Kleine ungarische Pornographie

      • 219 pages
      • 8 hours of reading

      Es war wie Pornographie: All das, was im literarischen und politischen Leben unausgesprochen bleiben musste. Péter Esterházy benennt in diesem Buch die Obszönitäten und Unzumutbarkeiten im Alltag des realexistierenden Sozialismus. Er liefert ein Verwirr- und Vexierbild von der ungarischen Vergangenheit und zugleich eine äußerst elegante und intelligente Abrechnung über die verordneten Lebensweisen in den Volksdemokratien.

      Kleine ungarische Pornographie
      1.5
    • Vom Leben einer Unangepassten

      • 320 pages
      • 12 hours of reading

      Elisabeth Kübler wird 1931 in Buchs geboren und wächst in einem bürgerlichen Milieu auf, aus dem sie bald ausbrechen möchte. Nach dem Lehrerinnendiplom beginnt sie mit knapp zwanzig Jahren eine Schauspielausbildung am Zürcher Bühnenstudio, was einen entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben darstellt. Nach ihrer Schauspielkarriere tourt sie mit ihrem Ehemann Jörn Kübler zehn Jahre lang mit dem Circus Knie durch die Schweiz, inspiriert von ihrem Wunsch, Seelöwendompteuse zu werden. 1969 übernimmt das Paar die Leitung der renommierten Galerie Maeght in Zürich, vermittelt durch den Kunstsammler Gustav Zumsteg. Nach dem Tod ihres Mannes 1975 wird sie alleinige Direktorin der Galerie und prägt das Zürcher Kulturleben nachhaltig. Auch nach ihrem Rückzug 1994 bleibt die Kunst ein zentrales Element in ihrem Leben. Ihre Leidenschaft für die Kunst des Alltags, wie das Binden von Blumensträußen und Kochen, spiegelt ihren Lebensstil wider. Ihr Gespür für Kleidung und Inneneinrichtung prägt ihr Auftreten und ihre Wohnorte. Die Publikation umfasst Texte verschiedener Autor*innen und Gespräche mit Kübler sowie zahlreiche Fotografien und Dokumente, die das faszinierende Leben einer Frau skizzieren, die ihren Lebensweg stets außerhalb von Konventionen gestaltet hat.

      Vom Leben einer Unangepassten
    • Bergisch teils farblos

      • 174 pages
      • 7 hours of reading

      »Kaum zu fassen, wie unterschiedlich Berge betrachtet werden. Investitionsmöglichkeiten, Urlaubsregionen, Jagdgebiete, Regionen für Klettertouren zum Himmel hinauf …«, notiert die Ich-Erzählerin von Bergisch in eine ihrer Mappen. Unterwegs in nicht nur freundlichen Alpengegenden sammelt sie in unterschiedlichen Hotels und Berghütten Porträts von Besuchern und den heimischen Gastgebern. Öfters ist sie auch mit Freunden unterwegs, die ihr Interesse für Speisen, Sprachen und deren topografische Zusammenhänge teilen. Sie sammeln Farben, suchen sogar nach Farblosigkeiten, und zu sechst entwickeln sie die Idee eines begehbaren Tagebuchs, um ihre Beobachtungen aufschlussreich archivieren und präsentieren zu können. Nach und nach tauchen weitere Gebirge auf, unter anderem das Uralgebirge oder etwa die Guayana-Region, und auch die Berge aus Literatur und Kunst sind mit von der Partie. In über 500 Aufzeichnungen entfaltet Zsuzsanna Gahse ein feinmaschiges Zusammenspiel zwischen den sechs Personen und zugleich entsteht ein lebendiges Panorama der Bergwelten, eine vielschichtige Typologie des »Bergischen«.

      Bergisch teils farblos