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Uri Avnery

    September 10, 1923 – August 20, 2018

    Uri Avnery was a prominent Israeli writer and activist, recognized as a foundational figure of the Israeli Left. His prolific writings explored the complexities of the Israeli-Palestinian conflict, offering a unique perspective shaped by his deep engagement with the region's political landscape. Avnery's work consistently advocated for peace and reconciliation, making him a distinctive voice in public discourse. He approached his subject matter with a combination of personal experience and unwavering commitment to understanding.

    Ein Leben für den Frieden
    Von Gaza nach Beirut
    "Two states or one state?"
    Israel im Arabischen Frühling
    Zwei Völker - zwei Staaten
    Mein Freund, der Feind
    • Israel im Arabischen Frühling

      • 292 pages
      • 11 hours of reading

      Im vorliegenden Buch setzt sich Avnery mit der neuen Situation Israels im Kontext des „arabischen Frühlings“ auseinander. Der kurze Krieg zwischen der Hamas im Gaza-Streifen und Israel im November 2012 offenbarte das Bedrohungspotenzial, das die Hamas durch iranische Raketen darstellt. Die Regierung Netanyahu hat kein Lösungskonzept für den Konflikt entwickelt. Der Aufstieg der Muslimbruderschaften unter Präsident Morsi in Ägypten hat die außenpolitische Perspektive Israels weiter verschlechtert. Die Anerkennung Palästinas durch die UNO-Vollversammlung wirft erneut die Frage nach einem Palästinenserstaat in gesicherten Grenzen auf. Avnery weist darauf hin, dass demografische Entwicklungen dazu führen könnten, dass Juden zu einer Minderheit in ihrem Herrschaftsgebiet werden, das international nicht legitimiert ist. Er kämpft seit Jahrzehnten für die Trennung von Staat und Religion in Israel und für einen säkularen Staat sowie eine Aussöhnung mit den Palästinensern. Aus einer Widerstandsbewegung gegen die Engländer stammend, kritisiert er die israelische Besatzungspolitik im Westjordanland und plädiert für ein Arrangement mit der arabischen Umwelt. Zudem beleuchtet er die Beweggründe der Politik Benjamin Netanjahus und dessen Idee eines Angriffs auf den Iran.

      Israel im Arabischen Frühling2013
    • "Two states or one state?"

      • 49 pages
      • 2 hours of reading

      Ein Staat oder zwei Staaten, Israelis und Palästinenser vereint in einer noch unbekannten Staatsform, oder doch lieber die mittlerweile innerlich wie äußerlich festgewachsenen Grenzen vollständig akzeptieren? Sie umformen? Und welche Rolle spielt dabei die Religion? Diese und andere Fragen werden im Rahmen eines öffentlichen Gush Shalom Forums von Uri Avnery und Ilan Pappé, zwei der wichtigsten Vertreter der israelischen Friedensbewegung, diskutiert.

      "Two states or one state?"2008
    • Von Gaza nach Beirut

      • 236 pages
      • 9 hours of reading

      Das politische Tagebuch des israelischen Friedensaktivisten Uri Avnery hinterfragt zahlreiche Tabus in der von Militär geprägten israelischen Politik. Der Autor kritisiert die wiederholten Verstöße gegen UNO-Resolutionen durch israelische Regierungen von Ben Gurion bis Ehud Olmert. Als ehemaliges Knesset-Mitglied und führender Kopf der Friedensbewegung Gush Shalom setzt er sich für den Dialog mit Nachbarn, insbesondere der neuen Hamas-Regierung, ein und kritisiert die enge Zusammenarbeit der Kadima-Regierung mit der Bush-Administration. Viele Aspekte der israelischen Innenpolitik, die in Europa wenig bekannt sind, werfen Fragen zur einseitigen Berichterstattung der Massenmedien auf, die zahlreiche Rechtsverletzungen Israels ignorieren. Zudem zeigt sich, wie aus über einer Million Neubürgern aus der ehemaligen UdSSR ein neuer rechtsradikaler Rand entstanden ist, exemplifiziert durch die rassistische Partei um Avigdor Liebermann, deren Hetztiraden ungestraft bleiben. Avnerys Tagebuch verdeutlicht, wie Israel nach seiner Gründung seine Unschuld verlor und die ursprünglichen säkularen Intentionen der Gründer von religiösem Rassismus abgelöst wurden. Es ist ein wichtiges Sprachrohr der Friedensbewegung, die in Israel und weltweit mehr Beachtung finden sollte.

      Von Gaza nach Beirut2006
    • Ein Leben für den Frieden

      Klartexte über Israel und Palästina

      • 312 pages
      • 11 hours of reading

      Uri Avnery ist seit über vierzig Jahren eine zentrale Figur der israelischen Friedensbewegung. Sein unermüdliches Engagement für den Dialog mit den Palästinensern und die Zweistaatenlösung zielt darauf ab, den über einhundert Jahre andauernden Konflikt zu befrieden. Anlässlich seines 80. Geburtstags versammelt dieses Buch seine bedeutendsten Beiträge und Reden der letzten Jahre. Mit scharfsinnigem und visionärem Blick beleuchtet Avnery alle relevanten Aspekte des Konflikts und plädiert eindringlich für eine Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Geboren 1923 in Beckum, emigrierte Avnery 1933 nach Palästina und wurde einer der bekanntesten israelischen Journalisten und Politiker. Er war Mitglied des israelischen Parlaments und initiierte bereits 1973 geheime Kontakte zur PLO. 1982 traf er als erster Israeli Yassir Arafat, ein Ereignis von weltweiter Bedeutung. 1993 gründete er die Friedensorganisation Gush Shalom. Sein Mut und seine Konsequenz in der Suche nach Wahrheit und Verständigung werden von vielen geschätzt. Avnery erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Alternativen Nobelpreis und den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis. Die Publikation bietet einen tiefen Einblick in seine Überzeugungen und seine Vision für Frieden und Verständigung im Nahen Osten.

      Ein Leben für den Frieden2003
    • Zwei Völker - zwei Staaten

      Gespräch über Israel und Palästina

      Im September 1993 erlebte die Welt eine politische Sensation: Israel und die PLO erkannten sich gegenseitig an und schlossen ein Friedensabkommen. Uri Avnery beschreibt in einem Gespräch mit dem Heidelberger Verleger Georg Stein ausführlich die Hintergründe und Folgen des Gaza-Jericho-Abkommens. Er analysiert die Hoffnungen und Chancen sowie die Gefahren und Risiken dieser Entwicklung im Nahen Osten. Sein Fazit: Die Friedensregelung von 1993 markiert den Beginn eines historischen Kompromisses. Langfristig wird jedoch nur der Rückzug Israels aus den 1967 besetzten Gebieten und die Gründung eines Palästinenserstaates an der Seite Israels den Konflikt endgültig lösen können. Avnerys Buch geht über die aktuelle Entwicklung hinaus und spannt einen informativen historischen Bogen von den Anfängen des Konflikts bis heute. Er schildert auch seine jüdische Kindheit in Deutschland vor 1933 sowie sein Leben in Israel als Journalist, Politiker und Friedensaktivist. Rudolf Augstein, Spiegel-Herausgeber und Schulfreund Avnerys, schrieb ein Vorwort für das Buch. Avnery, 1923 in Beckum geboren und 1933 nach Palästina emigriert, ist ein bekannter israelischer Journalist und Politiker. 1995 erhielt er den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis für seinen unermüdlichen Einsatz für den Dialog zwischen Arabern und Israelis. Bereits 1973 initiierte er geheime Kontakte zur PLO und traf 1982 als erster Israeli Yassir Arafat.

      Zwei Völker - zwei Staaten1995