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Monika Burri

    Glanz der Seide
    Die Internationalität der Eisenbahn 1850-1970
    • Die Entwicklung der Eisenbahnen im 19. und 20. Jahrhundert ist wie selbstverständlich an die Entwicklung von Nationalstaaten gebunden gewesen. Es waren in der Regel nationale Gesellschaften, die nationale Verkehrsnetze in einem nationalen Raum betrieben. Die Geschichte des Eisenbahnverkehrs bewegt sich deshalb häufig und fast ebenso selbstverständlich innerhalb nationaler Kontexte. Selten genug wird die Frage gestellt, wie sich nationale Institutionen, Technikstile und Organisationsformen auf internationaler Ebene koordinieren liessen, so dass aus ganz verschiedenen nationalen Eisenbahnen ein internationales Verkehrssystem entstehen konnte. Der Sammelband 'Die Internationalität der Eisenbahn 1850-1970' - das Ergebnis einer vom Verkehrshaus der Schweiz in Luzern und von der Professur für Technikgeschichte der ETH Zürich gemeinsam durchgeführten Tagung - nimmt sich dieser Fragen an und erkundet die Rolle der Eisenbahnen bei der Internationalisierung der Beziehungen der Nationen von 1850-1970. Vertreter und Vertreterinnen aus Kunstwissenschaft, Techniksoziologie und Wirtschaftsgeschichte, aus Verkehrsforschung und Eisenbahnpraxis beleuchten Aspekte der bahnhistorischen Internationalisierung und leisten Diskussionsbeiträge zu den Themenschwerpunkten Industrialisierung des Verkehrs, Logistik der Massen, kultureller Raum und politische Ökonomie der Eisenbahn.

      Die Internationalität der Eisenbahn 1850-1970
    • Glanz der Seide

      Band 1: Anfänge und Aufbrüche der Zürcher ­Seidenindustrie, 16. bis 19. Jahrhundert; Band 2: Krisen und Umbrüche der Zürcher ­Seidenindustrie, 20. Jahrhundert bis heute

      • 900 pages
      • 32 hours of reading

      Band 1: Anfänge und Aufbrüche der Zürcher ­Seidenindustrie, 16. bis 19. Jahrhundert Band 2: Krisen und Umbrüche der Zürcher ­Seidenindustrie, 20. Jahrhundert bis heute 2 Bände à ca. 480 und 420 Seiten Um 1900 gehörte Zürich zu den wichtigsten europäischen Seidenproduzenten, lokal verankert, weltweit vernetzt. Nach den Strukturkrisen des 20. Jahrhunderts mussten die letzten Zürcher Seidenwebereien in den letzten Jahren schliessen. Damit endete eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte, die massgeblich zum Reichtum Zürichs und zum Aufstieg zur grössten Schweizer Stadt beigetragen hat. Die in der Seidenindustrie erwirtschafteten Vermögen ermöglichten den Aufstieg anderer Branchen wie der Maschinenindustrie oder des Bankenplatzes. Die Zürcher Seidengeschichte geht zurück bis ins 16. Jahrhundert und hat ein reiches Kulturerbe hinterlassen. Viele Archive der einst weltweit erfolgreichen Unternehmen konnten gesichert und erschlossen werden. Gefördert von der Zürcherischen Seidenindustrie Gesellschaft ZSIG wurde in den letzten Jahren mit einem gross angelegten Forschungsprojekt an der Hochschule Luzern – ­Design Film Kunst die Geschichte der Seide umfassend aufgearbeitet. Das Ergebnis ist ein zwei­bändiges Grundlagenwerk, das die glanzvolle Ära der Zürcher Seide in all ihren Facetten sichtbar macht.

      Glanz der Seide