Die Überlebenden des Holocausts haben sich in dem Leben danach eingerichtet. Doch unter der Oberfläche des Alltäglichen ist die Vergangenheit nur verschüttet. Die Erinnerung - an die Verfolgung, an die Angst, das Unrecht, an den Schrecken von Auschwitz - schwindet nicht mit den Jahren. Aus geringfügigem Anlaß bricht der Schrecken nach Jahrzehnten der scheinbaren Bewältigung hervor, und seine Abwehr nimmt zuweilen absurde und groteske Formen an. Grete Weil erzählt von solchen Menschen und Begebenheiten.
Grete Weil Books
Grete Weil's literary voice emerges from profound personal experience, exploring themes of loss, memory, and survival with unflinching psychological depth and a poignant, poetic style. Her writing often delves into the complexities of identity and the enduring impact of historical trauma on the individual. Weil masterfully crafts narratives that are both intimate and universal, drawing readers into explorations of human resilience and the search for meaning amidst adversity. Her distinctive approach renders the deeply personal into stories that resonate with a timeless, universal quality, compelling contemplation on the nature of fate.






Der Weg zur Grenze
Roman
Der Brautpreis
- 236 pages
- 9 hours of reading
Erzählt die Geschichte von Michal, der ersten Frau von König David, und verwebt sie mit den Erfahrungen der Autorin als Überlebende des Holocaust.
Leb ich denn, wenn andere leben
- 254 pages
- 9 hours of reading
Die Autobiographie der 91jährigen Grete Weil ist ein Zeitzeugnis ersten Ranges. Anders als in ihren bekannten Romanen läßt sie die Erinnerung nun unverschlüsselt sprechen, stellt die Menschen dar, die ihr viel bedeutet haben, rührt an die ungeheuerlichen Erlebnisse der Verfolgung, der Flucht, an Tod und Rettung. 'Was für ein Leben - und wie sachlich ergreifend, weil unterhalb der üblichen Emotionen aus tiefem Empfinden geschrieben.' Marion Gräfin Dönhoff
Meine Schwester Antigone
- 153 pages
- 6 hours of reading
Eine Überlebende eines Nazi-Konzentrationslagers kämpft darum, mit ihren schrecklichen Erinnerungen an die Erfahrung umzugehen.
Tramhalte Beethovenstraat
- 159 pages
- 6 hours of reading
Het is een huwelijk met een complexe samenstelling: Susanne is rijk, haar man Andreas is een arme Duitse schrijver zonder werk. Ze leven in het land van de moordenaars van haar ouders, omdat ze vindt dat een Duitse dichter in een Duitse omgeving moet leven. Nog ingewikkelder is hoe ze elkaar leerden kennen: in Amsterdam, in 1941. Toen werd Andreas als verslaggever van een Münchense krant naar het bezette Nederland gestuurd. In de Beethovenstraat in Amsterdam woont hij onderhuur en is hij vanuit het raam getuige van hoe nacht na nacht Joden in speciale trams worden afgevoerd. Hij probeert aarzelend te helpen, raakt steeds meer verstrikt in Joodse lotgevallen – en kan toch niets voorkomen. Susanne leeft als vervolgde Jodin in Amsterdam – en kon alleen overleven omdat ook zij zich in schuld verstrikte. Grete Weils Tramhalte Beethovenstraat was de eerste Duitstalige roman van een overlevende over ballingschap, vervolging en moord op de Europese Joden. Ze verwerkt persoonlijke ervaringen en schrijft niet alleen over de dramatische tijd tijdens de oorlog, maar ook over het moeilijke leven in het Duitsland van de naoorlogse periode – met een openheid en genadeloze eerlijkheid die ook vandaag de dag nog verbaast.
Am 17. Mai 1943 wird Salomon Waterdragers jüdische Familie in Amsterdam verhaftet. Voll ohnmächtiger Wut versucht Waterdrager die Nazis davon zu überzeugen, dass es sich um einen Irrtum handelt – und sitzt dabei selbst einem schrecklichen Irrtum auf. Ans Ende der Welt ist das erste literarische Zeugnis der Deportation holländischer Juden durch die Nazis. Voller Szenen, die Weil als Emigrantin in Amsterdam selbst mitangesehen hatte: die Abholung der Familien, der Aufenthalt im Theater Schouwburg, das als Sammellager dient, die Arbeit des Jüdischen Rates, der die Verhafteten beruhigt und versorgt, und auch die Arbeit einer Widerstandsgruppe. Vor allem aber: die Verhöre und die Folter durch die Nazis, die die Gefangenen dazu bringen, Verrat an ihren Nächsten zu begehen. Beklemmend schildert Grete Weil die Atmosphäre der Angst, Verzweiflung und Hoffnung, an die sich die Verlorenen klammern. Aber sie erzählt auch einfühlsam von einer ersten, scheuen Liebe im Angesicht des nahen Todes.
25 Jahre Geschwister-Scholl-Preis
- 71 pages
- 3 hours of reading



