März 1943: Einige Hundert Frauen protestieren in der Berliner Rosenstraße gegen die Verschleppung ihrer jüdischen Männer. „Gebt uns unsere Männer zurück!“ rufen sie immer wieder - mutig und entschlossen in der Kälte ausharrend, bis über 1000 bereits dem Tod verschriebene Gefangene - mit Ausweispapieren und Entlassungsscheinen versehen - dem Leben wieder überlassen werden. Nina Schröder hat Überlebende dieses sanften Widerstands aufgesucht und nach den fast in Vergessenheit geratenen Ereignissen gefragt. Die Erinnerungen dieser Menschen lassen diese einzigartige und mutige Aktion noch einmal vor unseren Augen aufleben.
Nina Schro der Books



Hitlers unbeugsame Gegnerinnen
- 310 pages
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Am 27. Februar 1943 halten die Lastwagen der Gestapo in Berlin vor verschiedenen Fabriken, in denen Juden zur Arbeit gezwungen werden; die Arbeiter werden abgeholt und in die Fahrzeuge geladen und zu verschiedenen Sammelstellen in der Stadt gebracht. Die Razzia soll zur vollständigen Entjudung Berlins anlässlich des vierundfünfzigsten Geburtstags des Führers führen. Die Festgenommenen sind fast alle Juden, die mit arischen Frauen verheiratet sind. Schon am ersten Tag versammeln sich in der Rosenstraße Hunderte von Frauen, die tagelang ohne gewalttätige Gesten demonstrieren. Nach einer Woche Haft werden die Inhaftierten befreit. Die Untersuchung von Nina Schroder enthüllt ein nahezu unbekanntes Ereignis in Italien, das in Deutschland erst 1993 eine gewisse Bekanntheit erlangte.
Bruneck kompakt
- 72 pages
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