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Alexander Widner

    November 10, 1940
    Stark wie ein Nagel
    Es war in Amerika
    Gegen Tagesende
    Frostsommer
    Kreitzberg
    Bulu. Ein Auftritt
    • Bulu. Ein Auftritt

      • 106 pages
      • 4 hours of reading

      Bulu ist eine aus der Mode gekommene Figur, ein Genussmensch und Bürgerschreck, der ein abenteuerliches Leben führt. Alexander Widner nutzt einen Bänkelsang, um an diese schelmische Lebensform zu erinnern und thematisiert ein antibürgerliches, anarchisches Leben, das heutigen Sehnsüchten nach Freiheit entspricht.

      Bulu. Ein Auftritt
      3.0
    • Frostsommer

      Die Hefte 2020–2022

      • 132 pages
      • 5 hours of reading
      Frostsommer
    • Stark wie ein Nagel

      • 123 pages
      • 5 hours of reading

      Dies ist die Geschichte einer Ehe. Die Erzählung beginnt mit dem Jahr 1938 und endet drei Jahrzehnte später. Der Mann, Musiklehrer mit dem Drang zu Höherem, ist von seiner Größe ebenso überzeugt wie davon, daß die Frau dem Manne zu dienen habe. Die Frau ergibt sich der „Gewalt der Liebe“. „Prächtigste Zukunftshoffnungen“ prägen das Familienleben, doch es geht immer tiefer in die Provinz, die „entscheidenden Jahre“ verstreichen ungenützt. „Es ist alles nichts geworden“, diese Aussage steht als Fazit am Ende eines Lebens: der Weg dorthin ist gepflastert von Hoffnungen und Enttäuschungen, Gehorsam und Anpassung.

      Stark wie ein Nagel
    • Ashburns Knöpfe

      Possen und Posen der vorletzten Tage

      • 180 pages
      • 7 hours of reading

      Eines schönen Tages, schön war er in der Frühstunde in seinem friedlichen Beginnen tatsächlich, war Ashburn alt. Nicht dass er etwa Bestimmtes oder Gewohntes nicht hätte tun können. Er wusste nur im Deut einer Sekunde: ich bin alt. Der schöne Tag war hässlich geworden, der Sommer frostig. Das Lebensgeflunker stockt. Die Hand der Vergeblichkeit drückt zu. Das Gestern wird bekränzt, klingt nach schöner Regel. Umzug in den Hinterhof. Den Hinterhof der Tage, des Augenblicks. Die Bedürfnisse dessen, das sich allzu pompös Geist nennt – selbst die, deren Hirnweide ein enger Gatter, ein kleiner Hof ist, finden dieses Wort angemessen –, sind den als kompakt untrüglich verstandenen weit voraus, die Umkehrung der Lust in Resignation, des Genusses in missmutige Ergebung. Eine Leere, zufrieden mit sich, die nirgendwohin will, die keine Wege geht, kaum sich erhebt. Kein Tag. Das schöne Gestern. Ashburn eröffnet seine eigene Zeit. Anders als alle anderen Zeiten. Sie zeigt sich oder zeigt sich nicht. Je nachdem, wie spät es ist.

      Ashburns Knöpfe