Bogenhausen – bis heute Münchens glanzvollster Stadtteil. Künstler, Adlige, wohlhabende Industrielle und Großbürger ließen sich hier – vor allem im frühen 20. Jahrhundert – eindrucksvolle Villen im Stil der Zeit errichten. 80 dieser herrschaftlichen Anwesen und ihre ehemaligen Bewohner stellt Dorle Gribl vor. Die Zeitspanne reicht von der ersten Bebauung in den 1820er Jahren bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht aber die Glanzzeit der Villenkolonie um die letzte Jahrhundertwende. Dorle Gribl präsentiert anhand aktuellen Bildmaterials, historischer Ansichten und originaler Pläne die herausragenden Bauwerke sowie die unwiederbringlichen Verluste durch die Zerstörung einiger Häuser. Zugleich erzählt sie spannende Lebensgeschichten und biografische Anekdoten ihrer Bewohner. So lädt das Buch ein zum Lesen und Flanieren. Ein Bogenhausen-Plan macht es zugleich zum praktischen Führer durch Bogenhausens vornehme Villenarchitektur und illustre Vergangenheit.
Dorle Gribl Books




Harlaching und die Menterschwaige
- 224 pages
- 8 hours of reading
Der Leser erhält Informationen zur Entwicklung des Stadtviertels Harlaching und der Menterschwaige. Darüber hinaus wird ihm die verlorengegangene Welt noch einmal vor Augen geführt, die abgerissenen Villen wieder sichbar gemacht und berühmte Persönlichkeiten vorgestellt.
Villenkolonien in München und Umgebung
- 279 pages
- 10 hours of reading
Über 12 Millionen Quadratmeter Grund erwarb der Bauunternehmer Jakob Heilmann Ende vorigen Jahrhunderts in Bogenhausen, Nymphenburg, im Isartal, im Würmtal und am Starnberger See in Feldafing. Machtvoll nahm er Einfluß auf die Stadtentwicklung. Das Buch stellt alle Villenkolonien, deren Gründung auf Jakob Heilmann zurückgeht, vor und beschreibt deren Entstehen, ihr unternehmerisches, städtebauliches und gesellschaftliches Umfeld. Mit reichem Bildmaterial und vielen historischen Plänen schildert das Buch diese Enrwicklung; eingehend verwertet es die zeitgenössischen Quellen. Die Villenkolonien genießen heute höchste Wertschätzung; die meisten der damals geschaffenen Villen stehen unter Denkmalschutz.
Solln in den Jahren 1933 bis 1945: Spurensuche im Münchner Süden
- 176 pages
- 7 hours of reading
„Spurensuche im Münchner Süden“ beschreibt die Geschichte des Münchner Stadtteils Solln in den Jahren 1933 bis 1945. Die in Solln lebende Autorin thematisiert die Begeisterung für das Unrechtsregime ebenso wie den Widerstand gegen die Machthaber. Eindringlich schildert sie die Ausgrenzung und die Entrechtung der jüdischen Bevölkerung, den Druck auf Kirchen und Schulen, die Eingemeindung im Jahr 1938, den Einsatz ausländischer Arbeitskräfte und den Alltag im Bombenkrieg. In Portraits bekannter Sollner Bürger zeigt sich die unterschiedliche Haltung gegenüber den Nationalsozialisten. So verdeutlichen der Schriftsteller Werner Bergengruen und der Publizist Carl Muth, dass es manchen Menschen möglich war, sich dem Terror zu widersetzen. Sorgfältig erschließt das Buch die zeitgenössischen Quellen. Mit reichem Bildmaterial ausgestattet, schildert es spannend die Geschichte des Stadtteils in der damaligen Zeit. Persönliche Erlebnisse aus der Kindheit alteingesessener Sollner verleihen der Publikation den Charakter erlebter Geschichte.