Explore the latest books of this year!
Bookbot

Barbara Stelzl Marx

    Besatzungskinder
    Lager Liebenau
    Die Rote Armee in Österreich. Sowjetische Besatzung 1945-1955
    • Basierend auf einer breiten Palette von Quellen aus russischen und österreichischen Archiven bietet diese Sammlung eine umfassende Analyse der sowjetischen Besatzung Österreichs von 1945 bis 1955. Die Beiträge decken eine Vielzahl von Themen ab, darunter die sowjetischen Geheimdienste, die militärischen Kommandanturen, die sowjetischen Besatzungspolitiken, den Truppenabzug 1955, das Alltagsleben, das Bild der „Russen“, Gewalt gegen Frauen, Festnahmen, Deportationen, sowjetische Hilfsleistungen sowie die Kinder der Besatzung.

      Die Rote Armee in Österreich. Sowjetische Besatzung 1945-1955
    • Lager Liebenau

      • 238 pages
      • 9 hours of reading

      Im Frühjahr 2017 entdeckte ein Bautrupp bei Grabungen für das Murkraftwerk in Graz Mauerteile und eine Treppe, die zum ehemaligen Lager Liebenau gehören, dem größten NS-Zwangsarbeiterlager in Graz. 1940 als Lager V für Umsiedler gegründet, diente der Komplex im April 1945 als Station ungarischer Juden auf ihren Evakuierungsmärschen ins KZ Mauthausen, wobei mindestens 34 Personen hier erschossen wurden. Nach einem Prozess vor einem britischen Militärgericht 1947, der mit zwei Todesurteilen wegen Kriegsverbrechen endete, geriet das Areal in Vergessenheit. Wo einst Baracken standen, entstanden Wohnhäuser und öffentliche Einrichtungen. In den letzten Jahren wurde das dunkle Kapitel der Grazer Geschichte wiederentdeckt. Eine Ausstellung im GrazMuseum, eröffnet im Gedenkjahr 2018, widmet sich dem Lager Liebenau als einem Ort verdichteter Geschichte. Neu entdeckte Dokumente und von Archäologen ausgegrabene Relikte liefern zusätzliche Erkenntnisse. Der reich illustrierte Begleitband bietet komprimierte Hintergrundinformationen und dokumentiert die zentralen Inhalte der Ausstellung. Beiträge stammen von verschiedenen Autoren, die sich mit der Geschichte und den Auswirkungen des Lagers auseinandersetzen.

      Lager Liebenau
    • Besatzungskinder

      Die Nachkommen alliierter Soldaten in Österreich und Deutschland

      Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen in Österreich und Deutschland Hunderttausende Besatzungskinder auf die Welt: als Folge von Liebesbeziehungen, kurzen Affären, „Überlebensprostitution“, aber auch nach Vergewaltigungen. Sie galten als „Kinder des Feindes“, obwohl ihre Väter offiziell keine Feinde mehr waren. Häufig waren sie – gemeinsam mit ihren Müttern – Diskriminierung und Stigmatisierung ausgesetzt. Das Buch gibt erstmals einen Überblick über die Situation dieser besonderen Gruppe der Kriegskinder, über ihre Sozialisations- und Lebensbedingungen sowie über die lebenslange Suche nach dem Vater. In autobiografischen Texten kommen Besatzungskinder auch selbst zu Wort. Damit soll dieses vielfach bis heute tabuisierte Thema der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und eine Lücke in der Zeitgeschichteforschung geschlossen werden.

      Besatzungskinder