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Renate Genth

    Beiträge zur Dissidenz - 27: Kann es eine «neue Erde» geben?
    Frauenpolitik und politisches Wirken von Frauen im Berlin der Nachkriegszeit
    • Die Entstehung dieses Buches resultiert aus einer Initiative von Politikerinnen aller Fraktionen des Westberliner Abgeordnetenhauses im November 1986. Auf Antrag der weiblichen Mitglieder forderte das Abgeordnetenhaus den Senat von Berlin auf, die politische Arbeit von Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg zu erforschen, zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Anlässlich des 50. Jahrestags der ersten Sitzung der Berliner Stadtverordnetenversammlung wurde diese Untersuchung veröffentlicht. Zum ersten Mal werden Konzepte, Aktivitäten und Wirkungen weiblicher Politik in verschiedenen Handlungsfeldern präsentiert und miteinander in Beziehung gesetzt: die damals einzigartigen Frauenausschüsse und Frauenbewegungsorganisationen bürgerlicher und sozialistischer Prägung im Vergleich zu den von Männern dominierten politischen Parteien. Dadurch werden die unterschiedlichen Bedingungen frauenpolitischen Handelns sowie die personellen und konzeptionellen Verflechtungen der Frauen über parteipolitische Grenzen hinweg sichtbar. Vor dem Hintergrund der extremen Lebensbedingungen im zerstörten Berlin entfaltet sich ein vielschichtiges Bild des Berliner „Nachkriegsfeminismus“ und seines Zerfalls mit der Zuspitzung des Ost-West-Konflikts seit 1948. Politische Porträts engagierter Frauen sowie zahlreiche unveröffentlichte Bilder und Dokumente bereichern den Band und machen ihn zu einem der bedeutendsten Werke zur Rolle der Berli

      Frauenpolitik und politisches Wirken von Frauen im Berlin der Nachkriegszeit
    • Beiträge zur Dissidenz - 27: Kann es eine «neue Erde» geben?

      Zur «Kritischen Patriarchatstheorie» und der Praxis einer postpatriarchalen Zivilisation

      • 404 pages
      • 15 hours of reading

      Der Band bietet die Darstellung, Anwendung und Weiterentwicklung des interdisziplinären Paradigmas der «Kritischen Patriarchatstheorie». Diese basiert auf neuen Begriffen von Patriarchat und Zivilisation sowie einer Technikkritik des Patriarchats als «alchemistischer» Utopie, die zurzeit scheitert. Der Ansatz bezieht die «Tiefenstruktur» des heutigen globalen «kapitalistischen Patriarchats» in die Analyse der laufenden Zivilisationskrise ein. Es ist der bisher einzige Ansatz, der systematisch die Genese dieser Krise aus der kriegerisch-religiösen Logik einer «Schöpfung aus Zerstörung» erklären kann. Als «Militär-Alchemie» macht diese inzwischen auch vor dem Planeten selbst nicht halt, bleibt aber kollektiv unausgesprochen. Die Indigenen-Bewegungen und die moderne Matriarchatsforschung zeigen u. a. Wege in eine alternative Zivilisation auf.

      Beiträge zur Dissidenz - 27: Kann es eine «neue Erde» geben?