Erstmals werden in Berlin hochrangige Kunstwerke der vorislamischen Epochen aus Museen und Instituten Usbekistans präsentiert. Sie führen in eine weitgehend unbekannte Welt. Seitdem Alexander der Große im 4. Jahrhundert v. Chr. auf seinem beispiellosen Kriegszug auch in die zentralasiatischen Gebiete vordrang, gelangten hellenistische Einflüsse in diese Region. Mit der Einwanderung nomadischer Reiterstämme aus China entwickelte sich eine Bau- und Kunstsprache, die östliche und westliche Elemente in besonderer Art und Weise verband. Diese Verbindung künstlerischer Traditionen des Hellenismus mit Einflüssen aus Indien und den Traditionen der Steppenvölker erlebte im Reich der Kuschan vom 1. bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. ihre Blütezeit. So entstand in den Palästen, den großen Städten und den buddhistischen Klöstern eine einzigartige Bilderwelt. Unter den Lehmhügeln der verfallenen Gebäude überdauerten deren Zeugnisse bis zu ihrer Wiederentdeckung die Stürme der Zeit. In diesem Katalog werden die aktuellen Ergebnisse der usbekischen und internationalen Forschung umfassend vorgestellt.
Manfred Nawroth Book order (chronological)




Margiana – diese historische Landschaft im Osten Turkmenistans war vor rund 4000 Jahren die Wiege einer faszinierenden Hochkultur der Bronzezeit. Zeitgleich mit den Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens blieb sie in der westlichen Welt bislang jedoch weitgehend unbekannt. Erstmals außerhalb Turkmenistans werden in einer groß angelegten Ausstellung im Neuen Museum Berlin, im Archäologischen Museum Hamburg und in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim die archäologischen Zeugnisse dieser geheimnisvollen Kultur einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Für die Aufnahmen der archäologischen Stätten, der Landschaften und Menschen sowie der Exponate für den vorliegenden Katalog konnte die bekannte Fotografin Herlinde Koelbl gewonnen werden, die eine Symbiose von Archäologie und Fotokunst schafft. Neben einem ausführlichen Katalogteil aller Ausstellungsgegenstände beinhaltet das Buch Beiträge internationaler Wissenschaftler zur Archäologie Turkmenistans mit Zusammenfassungen in turkmenischer Sprache.
Die Mark Brandenburg - 107: Archäologie in der Mark
- 48 pages
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Seit fast 12000 Jahren leben Menschen in Brandenburg. Sie alle haben hier ihre Spuren hinterlassen. Einige davon, wie die Slawenwälle, sind jüngeren Datums und fallen sogar dem ungeübten Betrachter ins Auge. Andere, wie der meso-lithische Fundplatz von Friesack, liegen unter meterdicken Erdschichten verborgen, und nur der Zufall lässt uns darauf stoßen, bevor die jahrelange Arbeit der Archäologen sie ans Tageslicht bringt. Durch die rege Bautätigkeit seit den 1990er Jahren hat sich der Blick in die Vergangenheit vertieft und geweitet. Neben die bekannten Fundplätze wie Eberswalde oder Seddin sind zahlreiche neue getreten. Viele von ihnen wurden museal aufbereitet und touristisch erschlossen, so-dass eine Reise in die lange Geschichte Brandenburgs an vie-len Orten jederzeit möglich und lohnenswert ist. Inhalt: DIE BRANDENBURGER LANDESARCHÄOLOGIE Zukunft für Vergangenheit Franz Schopper/Thomas Kersting STEINZEITJÄGER IM HAVELLAND Bernhard Gramsch Altes und Neues DER HORTFUND VON EBERSWALDE Manfred Nawroth NEUES ZUR SLAWISCHEN FRÜHGESCHICHTE BRANDENBURGS Felix Biermann Auf den Spuren des Dreißigjährigen Krieges DAS MASSENGRAB AUF DEM SCHLACHTFELD VON WITTSTOCK Antje Zeiger DER BERLINER UNTERGRUND Archäologie in der deutschen Hauptstadt Uwe Michas »Die Russen lagen im Wald« WALDLAGER DER ROTEN ARMEE Thomas Kersting STADTWÜSTUNG FREYENSTEIN – ein brandenburgisches Pompeji? Thomas Schenk
Menschen, Zeiten, Räume
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