Geh aus, mein Herz, und suche Freud
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Geh aus, mein herz, und suche Freud - Das Leben der Bäuerin Hanna - bk465; Goldmann Verlag; Heinrich Thies; pocket_book; 2003






Geh aus, mein herz, und suche Freud - Das Leben der Bäuerin Hanna - bk465; Goldmann Verlag; Heinrich Thies; pocket_book; 2003
Am 16. Dezember 1943 wurde die Damenschneiderin Elfriede Scholz nach der Denunziation durch eine Freundin in Berlin-Plötzensee enthauptet– wegen angeblicher »Wehrkraftzersetzung«, aber auch wegen ihres berühmten Erich Maria Remarque. Der Autor des Antikriegsromans »Im Westen nichts Neues«, in Nazideutschland verfemt, hielt sich während des Zweiten Weltkriegs in den USA auf und verkehrte mit Emigranten und Filmstars wie Marlene Dietrich und Greta Garbo–wohlhabend, aber entwurzelt. VomTod seiner Schwester erfuhr er erst 1946.Heinrich Thies erzählt in lebendigen Szenen die Geschichte von zwei unterschiedlichen Geschwistern im Strudel der Weltgeschichte. Dabei stützt er sich auf zum Teil unveröffentlichte Dokumente wie Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Gerichtsakten.
Das Leuchten über der Heide 1943: In den Wirren des Krieges wächst die Bäuerin Alma über sich hinaus. Als ihr Bruder Franz eingezogen wird, führt sie den Hof allein weiter – unterstützt von dem französischen Kriegsgefangenen Robert. Trotz aller Widerstände verlieben sich die beiden ineinander. Alma wird schwanger und damit im Dorf noch mehr zur Außenseiterin. Als der Krieg vorbei ist, kehrt Robert nach Frankreich zurück. Alma führt ihren Hof auch allein durch die Nachkriegszeit – bis ihr Bruder heimkehrt und sie wieder in den Hintergrund drängt. Doch damit will sie sich nicht mehr abfinden. Die berührende Geschichte einer unangepassten Frau und ihrer verbotenen Liebe – basierend auf der Familiengeschichte des Autors
Das Leben der Bäuerin Hanna
Allein steht die Bauerntochter Hanna 1939 nach dem Tod der Eltern da. Muss Heim und Hof aufgeben und sich als Magd im Dienst fremder Leute verdingen. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs folgt der tägliche Kampf um die eigene Existenz - doch Hanna lässt sich nicht unterkriegen. In ihrem Schicksal fernab der großen Politik spiegelt sich ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte.
Das Leben der Sophie Dorothea. Romanbiografie
Sie hatte glänzende Aussichten. Sie hätte mit den gekrönten Häuptern Europas an einem Tisch sitzen, die erste Geige in mächtigen Königshäusern spielen können. Und doch verbrachte sie mehr als dreißig Jahre ihres Lebens als Gefangene in einem abgeschiedenen Ort in der norddeutschen Tiefebene, verbannt in einen Fachwerkpalast – verhöhnt als 'Prinzessin von Ahlden', verehrt als 'Königin der Herzen'. Die Geschichte der Prinzessin Sophie Dorothea ist durchwirkt von Liebe und Hass, Machtstreben und Intrigen. Während das Haus Hannover den englischen Thron erobert, wird die Gemahlin des künftigen Monarchen in die deutsche Provinz abgeschoben. Die Romanbiografie orientiert sich in den entscheidenden Eckpunkten an der realen Lebensgeschichte der Tochter des Herzogs von Celle, die gegen ihren Willen mit ihrem Cousin Georg Ludwig verheiratet wird. Ausschließlich machtpolitische Erwägungen sind es, die zu dieser Heirat führen – und so wird die Ehe zur Katastrophe. Die Prinzessin bringt zwar zwei Kinder zur Welt, kommt Georg Ludwig damit aber nicht näher. So stürzt sich Sophie Dorothea in die Liebesaffäre mit dem schwedischen Oberst Philipp Christoph Königsmarck. Die beiden wechseln Briefe, verabreden sich zu heimlichen Treffen. Doch schließlich kommt die Affäre ans Licht und die Folgen sind fatal.
Im Oktober 1941 findet auf einem Bauernhof in der Lüneburger Heide eine Geburtstagsfeier statt, die für Hilde Meyerhoff und den polnischen Zwangsarbeiter Eugeniusz Lesznieski fatale Folgen hat. Ein verbotenes Liebesverhältnis und ein unbedachter Satz führen zu Hildes Inhaftierung im Konzentrationslager und Eugens Hinrichtung. Das Buch basiert auf Gesprächen mit Zeitzeugen und der Familie Eugens.
Die Suche nach Heimat und Glück Im Juni 1939. Die junge Hanna wird durch den Selbstmord ihrer Mutter aus der Bahn geworfen. Sie muss ihren Hof verlassen und in den Dienst fremder Leute treten. Der privaten Katastrophe folgt die politische: der Zweite Weltkrieg. Von einer Stelle wandert Hanna zur nächsten – auf der Suche nach Halt und Liebe. Heinrich Thies hat in eindringlichen Szenen das Leben seiner Mutter nachgezeichnet: ein ehrliches, entbehrungsreiches Leben zwischen Lüneburger Heide und Allermarsch. Nach wahren Begebenheiten erzählt – vom Autor des Bestsellers »Alma und der Gesang der Wolken«
King „Dschordsch“ aus Hannover Ein Kinderbuch über den ersten Welfenkönig auf Englands Thron Georg ist ein Junge aus Hannover. Er tobt gern durch die Herrenhäuser Gärten, spielt mit seinen Zinnsoldaten, rauft mit seinen Brüdern. Ein ganz normaler Junge. Aber nur fast. Denn obwohl Georg es gar nicht will, wird er eines Tages König von England, einem fernen Land, das er nicht kennt und dessen Sprache er nicht versteht. Dort nennt man ihn nicht mehr Georg, sondern „King Dschordsch“, und auch sonst findet er dort einiges komisch. Spannend, anrührend und witzig erzählt HAZ-Autor Heinrich Thies in dem Buch „Eine Krone für Georg“ für Leser ab 9 Jahren das Leben von Georg I., der aus Hannover kam und zum mächtigsten Mann der Welt aufstieg. Geschichte(n) wie Kinder sie lieben!
Der Gymnasiallehrer Mathias Mahnke wird für den Mord an seiner Schülerin Annika zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Als Mahnke nach 17 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, setzt er alles daran, seine Unschuld zu beweisen – vor allem mit Blick auf seinen Sohn Sören. Mit Hilfe einer Journalistin müht sich der frühere Lehrer, Licht in den mysteriösen Mordfall in einem Moorgebiet in der Lüneburger Heide zu bringen. Wer tötete Annika? Was geschah am Ufer des Grundlosen Sees? Was verschweigen Annikas frühere Mitschüler? Die Ermittlungen wühlen die Kleinstadt Walsrode auf und ziehen weitere Verbrechen nach sich. Der Mord an Annika verfolgt die Beteiligten von der beschaulichen Löns-Landschaft in der Heide bis zum Timmendorfer Strand.
Zwischen diesen Schwestern lagen Welten: Während Marlene Dietrich im Zweiten Weltkrieg amerikanische Soldaten unterhielt, betrieb ihre Schwester Elisabeth mit ihrem Mann in Bergen-Belsen ein Kino für Wehrmachtsoldaten und SS-Leute. Die eine sagte den Nazis den Kampf an, die andere ordnete sich brav unter. Nach 1945 verlor die weltberühmte Diva in der Öffentlichkeit nie wieder ein Wort über ihre Schwester. Tilgte sie aus ihrer Biographie und schwieg darüber bis an ihr Lebensende. Trotzdem unterstützte sie Elisabeth und hielt heimlich Kontakt zu ihr. Die beiden führten einen umfangreichen Briefwechsel, nannten sich »Liesel« und »Pussycat«. Heinrich Thies zitiert in seiner fesselnden Doppelbiographie aus diesen noch nie veröffentlichten Briefen und aus vielen anderen Originaldokumenten und fängt die Verbindung der ungleichen Schwestern erzählerisch ein – eine Beziehung im Schatten der Weltgeschichte, ein Familiendrama zwischen Hollywood und Bergen-Belsen.
Die Hamburger Säurefassmorde. Eine Spurensuche
Freunde, Nachbarn und Kollegen beschrieben ihn als freundlich und hilfsbereit, als liebevollen Vater und seriösen Geschäftsmann. Doch unbemerkt lebte der Kürschnermeister Lutz Seifert ein düsteres Doppelleben. Im Atomschutzbunker seines Reihenhauses in Hamburg-Rahlstedt hielt er mehrere Frauen gefangen, folterte und tötete sie, zerstückelte die Leichen und löste sie in Säurefässern auf, die er im Garten vergrub. Zuvor zwang er seine Opfer, ihren Angehörigen zu schreiben, dass sie ein neues Leben beginnen wollten, was dazu führte, dass die Polizei den Vermisstenfällen keine größere Aufmerksamkeit schenkte. Dies änderte sich, als die Kriminalbeamtin Karla Sommer auf eigene Faust ermittelte, gegen den Willen ihres Vorgesetzten und in ihrer Freizeit. Anders als ihre Kollegen glaubte sie einer Frau, die nach einer gescheiterten Lösegeldforderung freigelassen worden war und von ihrer Gefangenschaft berichtete. Auch die Mutter einer vor drei Jahren verschwundenen Industriekauffrau fand Gehör. Sommer befragte Zeugen, studierte Akten und stellte Zusammenhänge zwischen den Vermisstenfällen her, was schließlich dazu führte, dass die Justiz handelte. 1996 wurde Seifert wegen Mordes in zwei Fällen zu lebenslanger Haft verurteilt.
Obwohl die Bewohner von Zicherie-Böckwitz nur einen Steinwurf voneinander entfernt lebten, konnten sie jahrzehntelang kein Wort miteinander sprechen. Keine Sprachbarriere trennte sie, sondern die deutsch-deutsche Grenze. Was bedeutete die Teilung für die Bewohner, und wie erlebten sie die Wiedervereinigung 45 Jahre später? Eine bewegende Chronik, Geschichten von Schmuggel und Flucht, „Horch und Guck“, Liebe und Gewalt, Vertreibung und neu gewonnenener Heimat. Das Buch erzählt von Schicksalen in einem Ausnahmezustand, der über vier Jahrzehnte lang als normal galt, und seinen noch längst nicht überwundenen Folgen.
Im Mai 1998 wird Ronny Rieken, Vater von drei kleinen Kindern, festgenommen. Er soll zwei Mädchen missbraucht und ermordet haben. Der erste großflächige Einsatz eines Speicheltests zur Genanalyse hat die Polizei auf seine Spur geführt. Rieken gesteht sofort, ist kooperativ, bereut anscheinend aufrichtig. Der Fall ist geklärt. Für die Ermittler. Für die Gesellschaft hingegen bleibt der Fall ungeklärt. Was treibt einen Menschen dazu, wehrlose Geschöpfe, die seine eigenen Kinder sein könnten, zu mißbrauchen, zu quälen, zu töten? Warum brechen die zivilisatorischen Schutzwälle der menschlichen Psyche so unvermittelt? Weshalb halten diese Schutzwälle bei den meisten, bei einem wie Ronny Rieken aber nicht? Heinrich Thies hat zahlreiche Gespräche mit Ronny Rieken in der Haftanstalt geführt, er hat mit den Eltern seiner Opfer gesprochen, Psychiater, Psychologen, Polizeibeamte, Kriminologen und Familienangehörige befragt, den Mordprozeß besucht, das psychiatrische Gutachten und die Urteilsbegründung ausgewertet. Das beeindruckende und beklemmende Portrait eines Kindermörders von Heinrich Thies zeigt, wie nah Abgrund und Normalität beieinanderliegen.
Zu Besuch in Niedersachsens schönsten Schlössern
Zu Besuch in Niedersachsens Schlössern Auf den Spuren von mächtigen Fürsten und verbannten Prinzessinnen Unter den Füßen knarzendes Parkett, in der Nase den Geruch der vergangenen Jahrhunderte, an den Wänden die strengen Gesichter adeliger Vorfahren. Schlösser haben auf uns bis heute eine außergewöhnliche Anziehungskraft. Heinrich Thies, Redakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, öffnet Ihnen in dem Buch „Glanz und Gloria“ die Türen zu Niedersachsens schönsten Adelssitzen. Er zeigt Ihnen, wo einst mächtige Könige residierten, verbannte Prinzessinnnen ihr Dasein fristeten und wo der Zar kurte. Thies erzählt die kleinen und großen Geschichten der Schlösser – die recherchierbare Historie ebenso wie die spannenden Anekdoten, die einen Schlossbesuch erst richtig interessant machen. Der Autor beschreibt aber auch, wie es heute in den alten Gemäuern zugeht, wie sie erhalten und genutzt werden, und was den Besucher erwartet. Zu jedem der vorgestellten Schlösser bietet Ihnen dieses Buch einen Lageplan, Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Führungen und weiteren Angeboten. Tauchen Sie ein in längst vergangene Epochen, und erleben Sie Geschichte hautnah!
Beim Dorftanz im »Wilden Jäger« lassen die Junggesellen gerne mal die Sau raus. So auch Cord Kröger, ein lediger Schweinezüchter in den besten Jahren, der beim »Schweinetango« die hübsche Jelena kennenlernt. Doch der gemeinsame Weg zu ihm wird vom Feuerteufel, der seit Wochen sein Unwesen treibt, jäh unterbrochen. Eine Scheune brennt. Cord Kröger greift beherzt ein. Erst rettet er die Bullen aus den Flammen – dann erobert er Jelenas Herz. Die Liebe zu der Deutsch-Russin trübt sich jedoch ein, als deren Brüder auf seinem Hof mit gestohlenen Luxusautos zu handeln beginnen. Und als sei das nicht schon genug, keimt in Kröger auch noch der Verdacht auf, dass der sechzehnjährige Björn, der bei ihm arbeitet und für den er väterliche Gefühle hegt, der Feuerteufel ist. Eines Nachts brennt Krögers eigene Scheune. In den ver kohlten Trümmern findet man die Leiche der schönen Jelena. Für Cord Kröger bricht eine Welt zusammen. Da läuft ihm sein Ziehsohn Björn über den Weg …
Bildband über bekannte Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten des gesamten Harzes.
Kniha přibližuje životní pouť filmové hvězdy Marlene Dietrichové a její starší sestry Elisabeth, která prožila druhou světovou válku i zbytek života v Německu. Na pozadí převratných dějinných událostí, které formovaly Evropu dvacátého století, se odvíjí paralelní příběhy dvou žen, které rozdělila osudová doba.