Leonardo da Vinci - Albrecht Dürer
Renaissance Master Drawings on Colored Ground






Renaissance Master Drawings on Colored Ground
engl.: Begleitbuch zur großen Dürer-Ausstellung in der Albertina in Wien
Rediscover the drawings of Albrecht Dürer, one of the most prominent Renaissance artists, known as an incomparable painter and draughtsman with a keen eye for the natural world. During his lifetime, Dürer found tremendous success as a painter and printmaker, taking commissions from prominent figures such as Frederick the Wise and Holy Roman Emperor Maximilian I. His drawings and studies reveal his interest in human proportions, anatomy, and perspective. Featured in this book are Dürer's drawings from the Albertina Museum's preeminent collection including family portraits, studies of animals and plants, and studies of the human body. This book showcases more than 100 of Dürer's drawings including Hare, Self Portrait at the Age of 13, and Melencolia I, along with paintings and prints. Featuring scholarly essays and beautifully reproduced works, this book shows the reader not only how important Dürer's drawings are to his own oeuvre, but also how he helped drawing become an appreciated medium in its own right.
Begleitbuch zur großen Dürer-Ausstellung in der Albertina in Wien Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit größten und bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers (1471–1528). Schwerpunkte der Sammlung sind die Familienbildnisse, Tier- und Pflanzenstudien sowie die Kopf-, Hand- und Gewandstudien auf gefärbten Papieren. Die Publikation präsentiert diese bedeutende Sammlung und zeigt auf, dass es sich bei den Zeichnungen Dürers vorrangig um „Exempla“ beträchtlicher Meisterschaft handelt. Als „Meisterzeichnung“ stehen Dürers Blätter am Anfang der Autonomisierung der Zeichnung in der Kunstgeschichte und sollten der Hochschätzung des Mediums den Weg bereiten. Gegenübergestellt werden sie Gemälden und Druckgrafiken Dürers; die Zeichnungen zeigen sich in ihrer künstlerischen Leistung hier der Malerei und der Druckgrafik mindestens ebenbürtig.
Akteure – Praktiken – Rahmendiskurse
Die Beiträge in diesem Band beleuchten die Entstehung von bedeutenden Zeichnungssammlungen in Wien und Mitteleuropa, die heute vielfach den Grundstock der großen Kabinette etwa in Wien, Berlin, Dresden und Hamburg bilden. Sie fragen nach den Akteuren, ihren internationalen Verflechtungen und ihren Motivationen, nach besonderen Sammlungsschwerpunkten und Erwerbungsstrategien wie nach Aufbewahrung und Ordnungssystemen. Die mediale Verbreitung der Sammlungen im Reproduktionsstich oder durch Katalogwerke kommt ebenso zur Sprache wie Strukturen des Kunst- und Aktionshandels und das Zusammenspiel von Sammeln, Kennerschaft und Zeichnungswissenschaft. Der Band zeigt dabei auch, wie stark Zeichnungssammlungen vor allem im 18. und 19. Jahrhundert die Kunstgeschichte und die methodische Entwicklung des Fachs geprägt haben.
Rugendas stammte aus einer Augsburger Familie mit spanisch-katalanischen Wurzeln und gilt als Mann seiner Zeit. Er war ein Freund von Alexander von Humboldt, dem berühmten Wissenschaftler und Geographen, der Rugendas als 'Vater aller Kunst, die Physiognomie der Natur darzustellen' bezeichnete, sowie von Delacroix, dem neoklassizistischen und romantischen Maler. Als wandernder Künstler bereiste er zunächst die geheimnisvollen Landschaften Brasiliens und später Mexiko, wo er aufgrund seiner Beteiligung an einer politischen Verschwörung ausgewiesen wurde. In Chile wurde er zum Illustrator der wissenschaftlichen Atlanten von Claudio Gay, der den Artenreichtum, das Brauchtum und die Landschaften Chiles dokumentierte. Rugendas schuf auch Porträts einfacher, melancholischer Alltagsszenen, die das Leben in ländlichen Städten und an staubigen Straßen festhielten. In der Zeit der aufkommenden Republik spiegeln seine Werke die Begeisterung der einfachen Menschen wider, die nach Unsterblichkeit strebten, und zeigen das tragische Schicksal der Romantik. Sein bekanntestes Werk, 'Landarbeiter und die Wäscherin', kann als ewiger Dialog über das Wasser des Flusses interpretiert werden, während der Hafen von Valparaíso mit seinen Kolonialbauten in einer schwebenden Perspektive erscheint.