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Kritik der zynischen Vernunft

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  • 954 pages
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Peter Sloterdijk ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten deutschen Philosophen der Gegenwart. In seinem ersten großen Werk „Kritik der zynischen Vernunft“ setzt er sich auf originelle Weise mit dem Erbe des skeptischen Rationalismus der Frankfurter Schule auseinander. Grundlage seiner Überlegungen ist die ernüchternde Diagnose der intellektuellen und kulturellen Verhältnisse in Westdeutschland nach dem Scheitern der revolutionären Erwartungen von 1968. Sloterdijk beschreibt den Cynismus als „erleuchtetes falsches Bewusstsein“ oder als Haltung von Menschen, die „bereits wissen, was sie tun“. Er sieht den Ausweg aus dieser Situation in der Rückkehr zum antiken Kynismus als Alternative zu einem „besseren“, anthropologisch integralen Verstand, der die Grundlage für ein sinnvolles und aktives Leben bildet. Das dialektische Spannungsverhältnis zwischen diesen beiden Begriffen, die sich auf den ersten Blick nur etymologisch unterscheiden, betrachtet Sloterdijk als Paradigma der Kulturgeschichte des Westens. Der zeitlose und provokante Gedanke dieser Arbeit wird durch den informellen Stil des Autors unterstrichen, der polemische Genres mit literarischen Essays kombiniert.

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Kritik der zynischen Vernunft, Peter Sloterdijk

Language
Released
1989,
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Damaged
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€8.26

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4.2
Very Good
78 Ratings

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Language
German
Released
1989
Pages
954
ISBN10
3763235477
ISBN13
9783763235476
Series
First published
1983
Original title
Die Kritik der zynischen Vernunft
Rating
4.2 out of 5
Description
Peter Sloterdijk ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten deutschen Philosophen der Gegenwart. In seinem ersten großen Werk „Kritik der zynischen Vernunft“ setzt er sich auf originelle Weise mit dem Erbe des skeptischen Rationalismus der Frankfurter Schule auseinander. Grundlage seiner Überlegungen ist die ernüchternde Diagnose der intellektuellen und kulturellen Verhältnisse in Westdeutschland nach dem Scheitern der revolutionären Erwartungen von 1968. Sloterdijk beschreibt den Cynismus als „erleuchtetes falsches Bewusstsein“ oder als Haltung von Menschen, die „bereits wissen, was sie tun“. Er sieht den Ausweg aus dieser Situation in der Rückkehr zum antiken Kynismus als Alternative zu einem „besseren“, anthropologisch integralen Verstand, der die Grundlage für ein sinnvolles und aktives Leben bildet. Das dialektische Spannungsverhältnis zwischen diesen beiden Begriffen, die sich auf den ersten Blick nur etymologisch unterscheiden, betrachtet Sloterdijk als Paradigma der Kulturgeschichte des Westens. Der zeitlose und provokante Gedanke dieser Arbeit wird durch den informellen Stil des Autors unterstrichen, der polemische Genres mit literarischen Essays kombiniert.